Ergebnis 1 bis 14 von 14
  1. #1
    Neuer Petrijünger
    Registriert seit
    20.02.2008
    Ort
    39288
    Beiträge
    2
    Abgegebene Danke
    0
    Bedankte sich 1x in 1 Beitrag

    Gewässerordnung und Schonzeiten im Privat-See?

    Hallo Ihr da draußen!

    Ich habe mit einem Freund eine Sondergenehmigung, für das ganzjährige beangeln, vom Eigentümer einer kleinen Kiesgrube erhalten, wo noch abgebaut wird.
    Die Frage die sich stellt ist, müssen Gewässerordnung und Schonzeiten trotzdem eingehalten werden, oder würde das in diesem Fall wegfallen da es sich ja um kein DAV-Gewässer sondern um ein reines Privat-Gewässer handelt?
    Und was ist mit Fischbesatz?
    Wer kann mir Auskunft geben?

  2. Der folgende Petrijünger sagt danke an dasGuido für diesen nützlichen Beitrag:


  3. #2
    Super-Profi-Petrijünger
    Registriert seit
    10.01.2008
    Ort
    14542
    Beiträge
    586
    Abgegebene Danke
    76
    Erhielt 1.431 Danke für 415 Beiträge
    Hallo Guido,

    maßgeblich ist ausschließlich das Fischereigesetz und die Fischereiordnung des jeweiligen Bundeslandes. Die schreiben vor, was bei der Bewirtschaftung des Fischbestandes in einem Gewässer zu beachten ist.

    Viele Grüße

    Lars

  4. #3
    Profi-Petrijünger
    Registriert seit
    30.12.2007
    Ort
    01129
    Alter
    37
    Beiträge
    375
    Abgegebene Danke
    74
    Erhielt 66 Danke für 50 Beiträge
    Jep Bollomann,das betrifft aber nur den besatz. Nun zu Guido. Was mindestmase, schonzeit und Fangbegrenzung betrifft, das ist ne sache die der Besitzer ( wenn es wirklich Privat ist ) zu entscheiden hat. Darum Informiere dich beim besitzer was diesbezüglich angeht. Er enscheitet auch über die restlichen regelungen, Eisangeln oder Nachtangeln oder das befahren mit einem Boot.

    Auf alle fälle solltet ihr immer den gültigen Fischerreischein und die gültige Sondergenehmigung ( Erlaubnis vom Eigentümer ) bei euch haben. Selbst an sonem Privat Gewässer dürft ihr Kontroliert werden.!!! Fischerreiaufseher haben Polizei recht.!!!
    Auch eine null, kann ein Problem verzehnfachen.
    Petri

  5. Der folgende Petrijünger sagt danke an Woppler für diesen nützlichen Beitrag:


  6. #4
    Profi-Petrijünger
    Registriert seit
    30.12.2007
    Ort
    01129
    Alter
    37
    Beiträge
    375
    Abgegebene Danke
    74
    Erhielt 66 Danke für 50 Beiträge
    Zitat Zitat von Bollmann
    Hallo Guido,

    maßgeblich ist ausschließlich das Fischereigesetz und die Fischereiordnung des jeweiligen Bundeslandes. Die schreiben vor, was bei der Bewirtschaftung des Fischbestandes in einem Gewässer zu beachten ist.

    Viele Grüße

    Lars
    Könnte man so sagen. Aber der Private kann selber entscheiden wieviel Fisch, was für Fisch oder auch, ob überhaupt besetzt wird.
    Auch eine null, kann ein Problem verzehnfachen.
    Petri

  7. #5
    Petrijünger
    Registriert seit
    08.01.2008
    Ort
    99887
    Alter
    36
    Beiträge
    77
    Abgegebene Danke
    28
    Erhielt 46 Danke für 24 Beiträge
    Zitat Zitat von Woppler
    Nun zu Guido. Was mindestmase, schonzeit und Fangbegrenzung betrifft, das ist ne sache die der Besitzer zu entscheiden hat.
    öhm... VETO

    ist es nicht viel eher so, dass abweichungen vom Gesetz nur soweit erlaubt sind, dass der Besitzer das Mindestmaß von Fischen anheben, und die Schonzeiten der jeweiligen Arten verlängern darf... ? Er darf nicht die Schonzeiten kürzen oder entfallen lassen und darf auch nicht unter die gesetzlichen Mindestmaße gehen.

  8. Folgende 2 Petrijünger bedanken sich bei JetEngine für den nützlichen Beitrag:


  9. #6
    Profi-Petrijünger
    Registriert seit
    30.12.2007
    Ort
    01129
    Alter
    37
    Beiträge
    375
    Abgegebene Danke
    74
    Erhielt 66 Danke für 50 Beiträge
    Zitat Zitat von JetEngine
    öhm... VETO

    ist es nicht viel eher so, dass abweichungen vom Gesetz nur soweit erlaubt sind, dass der Besitzer das Mindestmaß von Fischen anheben, und die Schonzeiten der jeweiligen Arten verlängern darf... ?
    Mhm weis ich net 100pro, ich denke das es auch abweichungen in den unterschiedlichen Bundesländern giebt.

    Ich geb mal en beispiel.
    In den Forellenpuff, den ich hin und wieder mal besuche, sieht es zb. so aus.
    Forrelle hat kein mindesmaß keine schonzeit, Fangbegrenzung 5stück.
    Laut sächsichen fischerreigesetz: mindestmaß 25cm;schonzeit von 1.10- 30.4.
    Fangbegrenzung liegt bei 3 stück pro tag.
    Auch eine null, kann ein Problem verzehnfachen.
    Petri

  10. #7
    Super-Profi-Petrijünger
    Registriert seit
    10.01.2008
    Ort
    14542
    Beiträge
    586
    Abgegebene Danke
    76
    Erhielt 1.431 Danke für 415 Beiträge
    Das Veto ist berechtigt und wäre von mir auch gekommen. Fischereigesetz und Fischereiordnung geben den Rahmen vor, in dem man sich als Fischereiberechtigter bewegen kann. Wenn man es strenger handhaben will, ist es kein Problem. Die rechtlichen Rahmenbedingungen können von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich sein, da Fischereirecht immer Länderrecht ist.

    Der Vergleich mit der Forellenanlage hinkt, da die Fischereigesetze zwischen Gewässern und Anlagen zur Fischproduktion unterscheiden. In der Regel gelten eine Vielzahl von Regelungen der Fischereigesetze nicht für Fischzuchtanlagen. Einfach mal im jeweiligen Fischereigesetz des Bundeslandes blättern.

    Was das Befahren mit Booten angeht, greift zudem das Wassergesetz (auch wieder bzw. noch Landesrecht), was den sogenannten "Gemeingebrauch" regelt. Solange nicht das Uferbetretungsrecht oder Regelungen die Naturschutzgebietsverordnungen dem entgegenstehen, darf ich mit einem Ruderboot auf einen See drauf.

    Muss man immer im Einzelfall für jedes Bundeland und jedes Gewässer abklopfen.

    Viele Grüsse

    Lars

  11. Folgende 3 Petrijünger bedanken sich bei Bollmann für den nützlichen Beitrag:


  12. #8
    Profi-Petrijünger
    Registriert seit
    30.12.2007
    Ort
    01129
    Alter
    37
    Beiträge
    375
    Abgegebene Danke
    74
    Erhielt 66 Danke für 50 Beiträge
    Mhm gut, Bollmanns erklärung klingt schon plausiebel und einleuchtent.
    Aber um Guido zu helfen sollten wir mal langsam en Tip geben.

    Meiner wäre: sich beim eigentümer erkundigen über all das was wir grad beschprochen haben, denn er muss über jegliche Gesetzes lange informiert sein, erstrecht wenn er erlaubnis zum Angeln erteilt.
    Auch eine null, kann ein Problem verzehnfachen.
    Petri

  13. Der folgende Petrijünger sagt danke an Woppler für diesen nützlichen Beitrag:


  14. #9
    Petrijünger
    Registriert seit
    08.01.2008
    Ort
    99887
    Alter
    36
    Beiträge
    77
    Abgegebene Danke
    28
    Erhielt 46 Danke für 24 Beiträge
    Wenn er die Erlaubnis erhält, dann nur schriftlich falls ja eine Kontrolle kommt. Um auf der sicheren Seite zu bleiben, würde ich die Mindestmaße und Schonzeiten des gültigen Fischereigesetzes des betroffenen Bundeslandes achten. Somit dürfte man bei einer Kontrolle mit ruhigem Gewissen Rede und Antwort stehen können.

  15. #10
    Neuer Petrijünger
    Registriert seit
    20.02.2008
    Ort
    39288
    Beiträge
    2
    Abgegebene Danke
    0
    Bedankte sich 1x in 1 Beitrag
    Also erst mal Danke für euer rege Beteiligung, wir haben eine schriftliche Genehmigung vom Eigentümer mit Unterschrift und Stempel, wie es sich gehört. Es ging uns eigendlich nur darum, weil jetzt Schonzeit für Raubfische ist, ob wir halt im privaten Gewässer doch mit Kunstköder angeln dürfen. Wir vermuten im See sehr große Barsche. Ansonsten hätten wir sowieso die für unseren Bundesland geltenen Gesetzte beachtet, immerhin sind wir ja auch Fischereiaufseher. Ich kann aber noch mal mit Eigentümer und unseren örtlichen Wasserschutz sprechen, denn nur die könnten uns dort kontrolieren.

  16. #11
    Profi-Petrijünger
    Registriert seit
    30.12.2007
    Ort
    01129
    Alter
    37
    Beiträge
    375
    Abgegebene Danke
    74
    Erhielt 66 Danke für 50 Beiträge
    Genau mach das. Hast ja glück das das nur der Wasserschutz darf. Bei uns in sachsen darf dich alles was mit Polizeibehörde zu tuen hat kontrolieren. Auch der Fischerreiaufseher hat Polizei gewalt. Und das egal ob jemandem das Gewässer gehört oder nicht. Also sollte man immer sämtliche Papiere bei sich haben ( Gültig natürlich )

    Nimm auf allefälle die Rücksprache mit dem eigentümer in Kauf, nur so zu eurer sicherheit.
    Auch eine null, kann ein Problem verzehnfachen.
    Petri

  17. #12
    Profi-Petrijünger Avatar von Matue
    Registriert seit
    19.05.2004
    Ort
    72xxx
    Alter
    31
    Beiträge
    188
    Abgegebene Danke
    142
    Erhielt 96 Danke für 42 Beiträge
    Zitat Zitat von Woppler
    Genau mach das. Hast ja glück das das nur der Wasserschutz darf. Bei uns in sachsen darf dich alles was mit Polizeibehörde zu tuen hat kontrolieren. Auch der Fischerreiaufseher hat Polizei gewalt. Und das egal ob jemandem das Gewässer gehört oder nicht. Also sollte man immer sämtliche Papiere bei sich haben ( Gültig natürlich )

    Nimm auf allefälle die Rücksprache mit dem eigentümer in Kauf, nur so zu eurer sicherheit.
    Hi!

    Warum darf das nur der Wasserschutz?

    Gruß

    Marcus
    Manche lernen´s nie - andere noch später...

  18. #13
    Gesperrt Avatar von Thomsen
    Registriert seit
    08.03.2005
    Ort
    10713
    Alter
    50
    Beiträge
    4.629
    Abgegebene Danke
    1.933
    Erhielt 3.515 Danke für 1.616 Beiträge
    Zitat Zitat von Woppler
    Auch der Fischerreiaufseher hat Polizei gewalt. Und das egal ob jemandem das Gewässer gehört oder nicht.
    Und nochmal Veto ...

    Als Fischereiaufseher dürfen meine Kollegen und ich z.B. bei Kontrollen nach dem Personalausweis fragen (Beispiel: nicht vorhandene Fischereipapiere), haben jedoch keine weitergehende Handlungsvollmacht als die, einen Polizeibeamten zwecks Feststellung der Personalien um Amtshilfe zu bitten, somit herbeizurufen, falls sich die kontrollierte Person beharrlich weigern sollte.

    Ebenso darf durch Fischereiaufseher kein Angelgerät beschlagnahmt werden ('Tatwerkzeuge') ... das ist und bleibt den vereidigten Staatsbeamten vorbehalten.

    Zwischen den Bundesländern mögen zwar Unterschiede in der Vorschriftenlage bestehen, im 'Normalfall' ist es aber so, dass Fischereiaufseher eine definierte Gewässerstrecke für ihre Kontrolltätigkeit zugeteilt erhalten.

    Die Berechtigung zur Kontrolle (Streckenverlauf) ist im Zweifelsfall aus dem entsprechenden Eintrag im Dienstausweis des Fischereiaufsehers ersichtlich.
    Geändert von Thomsen (28.02.2008 um 16:56 Uhr)

  19. Der folgende Petrijünger sagt danke an Thomsen für diesen nützlichen Beitrag:


  20. #14
    Kaulbarschangler Avatar von Andreas_s
    Registriert seit
    07.08.2005
    Ort
    17
    Beiträge
    893
    Abgegebene Danke
    1.634
    Erhielt 503 Danke für 269 Beiträge
    Zitat Zitat von dasGuido
    Also erst mal Danke für euer rege Beteiligung, wir haben eine schriftliche Genehmigung vom Eigentümer mit Unterschrift und Stempel, wie es sich gehört. Es ging uns eigendlich nur darum, weil jetzt Schonzeit für Raubfische ist, ob wir halt im privaten Gewässer doch mit Kunstköder angeln dürfen. Wir vermuten im See sehr große Barsche. Ansonsten hätten wir sowieso die für unseren Bundesland geltenen Gesetzte beachtet, immerhin sind wir ja auch Fischereiaufseher. Ich kann aber noch mal mit Eigentümer und unseren örtlichen Wasserschutz sprechen, denn nur die könnten uns dort kontrolieren.
    Schonzeit und Schonmaß werden vom Eigentümer oder Pächter festgelegt. Zusätzlich benötigst du in vielen Bundesländern einen gültigen Fischereischein.

    MfG Andreas
    Geändert von Andreas_s (29.02.2008 um 22:57 Uhr)

Foren-Regeln Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
HTML-Code ist an.

Lesezeichen