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Thema: Klimaschutz

  1. #1
    Profi-Petrijünger
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    Klimaschutz

    Google war schwarz (am 8.12.07).
    Das hat nicht mit einem bestimmten Feiertag zu tun, sondern damit, dass dadurch bis zu 3000Megawatt Strom - und somit Energie gespart wird.

    Was habt ihr euch vorgenommen? Werdet ihr zum Klimaschutz etwas beitragen, oder lasst ihr euren PC auch weiterhin die ganze Nacht an oder schaltet ihr selbst StandBy-Funktionen aus..?

    LG,
    Max

  2. #2
    Profi-Petrijünger Avatar von bonobo
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    Hallo Max,

    dann mach ich mal ein paar provokante Einwürfe:

    Zitat Dieter Nuhr:
    "Wieviel Auto muss ich fahren, damit es im Sommer immer warm ist?"

    Zitat Lisa Fitz, Kabarettistin:
    "Ich halte die globale Erwärmung für viel weniger gefährlich, als die globale Verblödung!"

    Zitat Matthias Horx, Trend- und Zukunftsforscher:
    "Die Klimakatastrophe ist die größte Geschäftemacherei unserer Zeit."


    Leben mit dem Trend?
    In der Schule wurde mir beigebracht, dass das Abholzen von Bäumen eine Gefahr ist, da diese CO2 in Sauerstoff umwandeln. Zudem wird den Tieren der Lebensraum genommen. Heute nennt man das Abholzen und Verbrennen von Bäumen Klimaneutral!!
    In der Schule habe ich gelernt, dass die nächste Eiszeit längst überfällig ist. Heute heißt es, dass es immer wärmer wird.

    Habt Ihr schon mal darüber nachgedacht, warum Grönland übersetzt Grünland heißt. Temperaturschwankungen sind das Normalste der Welt. Wir spielen nicht mit der Natur, sondern umgekehrt. Ein kräftiger Meteoriteneinschlag oder ein bzw. mehrere gleichzeitig auftretende Vulkanausbrüche werden uns eine Eiszeit bringen, da die Sonnenstrahlen durch die dicken Wolken nicht mehr durchkommen werden.

    Das Argument, dass CO2 das Klima erwärmt, halte ich für die größte Lüge. CO2 ist eine Folge der Erwärmung aber nicht die Ursache.

    Nun zu Deiner Frage. Was mache ich für den Klimaschutz.
    Ich befolge die Gesetze und kaufe mir Umweltplaketten etc. Zudem zahle ich meine Steuern von denen unsere Volksvertreter einiges in den Klimaschutz stecken. Ich denke, dass wir durch unsere Regierung und der EU bereits genug machen. Habe vor zwei Tagen erst im Radio gehört, dass Deutschland nach Schweden am meisten für den Klimaschutz unternimmt.

    Was würde ich gerne noch unternehmen?
    Meine Wohnung entsprechend gegen Wärmeverlust schützen und von der Sonnenenergie leben. Nur wohne ich zur Miete und lässt sich das nicht realisieren. Diese Vorteile sind leider nur finanziell potenten Mitbürgern vorbehalten.

    Viel wichtiger als der Klimaschutz ist für mich der Umweltschutz vor Ort. Gehe selten ohne fremden Müll von meinem Angelplatz.

    Alles in allem sehe ich es ganz locker mit der drohenden Klimakatastrophe.

    Gruß
    Bono
    Geändert von bonobo (10.12.2007 um 19:28 Uhr) Grund: Rechtschreibfehler minimiert

  3. #3
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von Spaik
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    Zitat Zitat von max_hoppus
    Google war schwarz (am 8.12.07).
    Das hat nicht mit einem bestimmten Feiertag zu tun, sondern damit, dass dadurch bis zu 3000Megawatt Strom - und somit Energie gespart wird.

    Was habt ihr euch vorgenommen? Werdet ihr zum Klimaschutz etwas beitragen, oder lasst ihr euren PC auch weiterhin die ganze Nacht an oder schaltet ihr selbst StandBy-Funktionen aus..?
    LG,
    Max
    Natürlich sind bei mir alle StandBy-Funktionen aus, nicht nur über Nacht, auch wenn sie nicht betätigt oder benötigt werden.( spart gut 80 euronen im jahr )
    Öfter mal das Auto stehen lassen, ich lauf auch gern mal die halbe Stunde bis in die City. Das ist Stressfreier, keine suche nach Parkplatz oder ein freies Parkhaus.
    Zudem gibt es hier Strassenbahn
    Ich bin nur dafür verantwortlich was ich sage, nicht dafür, was du verstehst.

  4. #4
    Profi-Petrijünger
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    @bonobo: Ja klar, war es auf unserem Planeten schonmal wärmer usw...Habt ihr mal den Film von Al Gore gesehen? Den solltet ihr euch mal anschauen, dort wird das alles relativ gut dargestellt. Das CO2 das Klima erwärmt ist im Grunde schon richtig. Es wird durch den CO2-Ausstoß ja die Ozonenschicht zerstört, was zur Folge hat, dass die Sonne intensiver auf den Planeten knallt. Ich sehe an für sich auch keine Bedrohung darin, dass es hier wärmer werden soll. Die Folgen allerdings sind die eigentliche Bedrohung. Das Eis wird schmelzen (es schmilzt bereits). Dadurch wir der Meeresspiegel steigen, dadurch wiederum wird ein großes Gebiet, was vorher bewohnbar war unbewohnbar. Die Menschen, welche dort leben müssen weg. Das führt letzendlich zu einer sehr hohen Bevölkerungsdichte... Desweiteren werden die natürlichen Lebensräume einiger Tierarten ebenfalls zerstört!
    @Spaik: Gute Einstellung. Ich schalte meine Geräte auch alle immer komplett aus. Sonst wird mir außerdem wohlmöglich noch die Bude abgefackelt ;-).

  5. #5
    Käpten Dotterbart Avatar von Ted-Striker
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    Also ich musste mir mehr oder weniger freiwillig von der Schule aus nen Vortrag eines Professors für Meterologie bla bla... anhören und dieser Professor meinte zu uns folgendes:

    Es gibt immer einen Klimawandel,den gab es auch schon vor den Menschen und er würde Aliens unser Klima als eine Art Eiszeit ( die immer mit Schnee bedeckten Berge meint er damit) in dem Leben seit über tausend Jahren möglich ist mit teilweisen Wüstenartigen Klima bezeichnen.
    Klingt verwirrend aber der gute Herr meinte nur: Klimawandel ist normal ( ohne Treibhauseffekt hätten wir wohl -18°C auf der Erde) nur wir Menschen beschleunigen ihn halt etwas.
    Das als neutrale Meinung dazu.

    Meine Meinung mit dem wissen ist: Man sollte aufhören Tiere auszurotten ( auch wenn es zu "Forschungszwecken"dient-siehe Japan) und vielleicht wirklich mal über alternative Möglichkeiten nachdenken. Geräte ausschalten kann man so oder so ,denn wie Spaik schon sagte: man spart dadurch ne Menge Geld.
    Vielleicht bringt der ganze Hype ja was und wir können bald ohne im Lotto zu gewinnen Volltanken.

    MfG Ted
    Allzeit Petri Heil und schöne Naturerlebnisse.



    Gruß Santini

  6. #6
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von Spaik
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    Zitat Zitat von Ted-Striker
    Also ich musste mir mehr oder weniger freiwillig von der Schule aus nen Vortrag eines Professors für Meterologie bla bla... anhören und dieser Professor meinte zu uns folgendes:

    Es gibt immer einen Klimawandel,den gab es auch schon vor den Menschen und er würde Aliens unser Klima als eine Art Eiszeit ( die immer mit Schnee bedeckten Berge meint er damit) in dem Leben seit über tausend Jahren möglich ist mit teilweisen Wüstenartigen Klima bezeichnen.
    Klingt verwirrend aber der gute Herr meinte nur: Klimawandel ist normal ( ohne Treibhauseffekt hätten wir wohl -18°C auf der Erde) nur wir Menschen beschleunigen ihn halt etwas.
    Das als neutrale Meinung dazu.

    Meine Meinung mit dem wissen ist: Man sollte aufhören Tiere auszurotten ( auch wenn es zu "Forschungszwecken"dient-siehe Japan) und vielleicht wirklich mal über alternative Möglichkeiten nachdenken. Geräte ausschalten kann man so oder so ,denn wie Spaik schon sagte: man spart dadurch ne Menge Geld.
    Vielleicht bringt der ganze Hype ja was und wir können bald ohne im Lotto zu gewinnen Volltanken. MfG Ted

    Das glaube ich kaum
    Ich bin nur dafür verantwortlich was ich sage, nicht dafür, was du verstehst.

  7. #7
    Käpten Dotterbart Avatar von Ted-Striker
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    Naja meinte damit eigentlich auch eher weil wir dann vielleicht kein Öl mehr brauchen. Alles Wunschvorstellung ich weiß aber hey..Weihnachten steht vor der Tür da sind Wunder erlaubt


    MfG Ted
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    Gruß Santini

  8. #8
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    Tja es wird halt so allmälich Zeit für alternative Energien! Die AKWs müssen dicht gemacht werden und was neues muss her! Die Idee von eon fand ich nicht schlecht mit der Nutzung der "wellenenergie". Wird kein CO2 freigesetzt und auch keine radioaktiven Brennstäbe müssen entsorgt werden und Wellen sind immer vorhanden...
    LG

  9. #9
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    Uups,

    hier ist ja schon Einiges geschrieben worden, was man auf die Schnelle zurechtrücken muß:

    1. In der Schule wurde mir beigebracht, dass das Abholzen von Bäumen eine Gefahr ist, da diese CO2 in Sauerstoff umwandeln.

    Richtig ist, dass Bäume CO2 aufnehmen, verstoffwechseln und Sauerstoff abgeben. Der Anteil der Bäume an der Gesamtsauerstoffproduktion ist allerdings nicht so hoch wie man erwarten könnte. Weit über 50% der Gesamtmenge stammt von Photosynthese treibenden Algen im Meer.

    2. Heute nennt man das Abholzen und Verbrennen von Bäumen Klimaneutral!!

    Das ist sogar richtig. Natürlich nur, solange die entsprechende Menge "entnommener" Bäume wieder nachwächst. Man sollte es kaum glauben, aber beim Verrotten eines Baumstamms entsteht die gleiche Menge CO2 wie beim verbrennen.

    3. In der Schule habe ich gelernt, dass die nächste Eiszeit längst überfällig ist. Heute heißt es, dass es immer wärmer wird.

    Hm, mal schauen wer so schlau ist, dass er genau vorhersagen kann, wann denn die nächste Eiszeit begonnen haben sollte. Das bedeutet nämlich "überfällig". Tatsache ist, dass wir uns erdhistorisch in einer "Zwischeneiszeit" befinden, sozusagen in den letzten Zügen der vergangenen Eiszeit. Die ist erst die Kleinigkeit von 12 000 Jahren auf dem Rückzug - Bspw. die Gletscher in den Alpen zeugen davon. Es wird also genaugenommen seit 12 000 Jahren wärmer...

    4. Temperaturschwankungen sind das Normalste der Welt.

    Das ist richtig, aber leider auch nur zum Teil. Tatsächlich geht es um die Geschwindigkeit, in der sich die Erwärmung abspielt. Um die prognostizierte Erwärmung von bis zu 6C bis Ende dieses Jahrhunderts zu erreichen, brauchte der Planet - von Ausnahmen nach Katastrofen wie Meteoriteneinschläge mal abgesehen - in der Vergangenheit immer ein paar schlaffe millionen Jahre. Wir erleben das in einer Lebensspanne...

    5. Wir spielen nicht mit der Natur, sondern umgekehrt.

    Ja auch...

    6. Das Argument, dass CO2 das Klima erwärmt, halte ich für die größte Lüge. CO2 ist eine Folge der Erwärmung aber nicht die Ursache.

    Nee, ganz und garnicht. Warum sollte sich infolge einer Erwärmung (und woher kommt die Erwärmung) mehr CO2 in der Atmosphäre befinden? Das Löslichkeitsprodukt von CO2 in Wasser sinkt zwar mit steigender Temp. aber dieser Effekt tritt sehr zeitverzögert auf. Im ersten Moment sollte man erwarten, dass eine Temperaturerhöhung alle Photosynthese treibenden Organismen zu höheren Leistungen anspornt (das ist tatsächlich so) und damit zu einem höheren Umsatz von CO2 in Zellmaterial - was ja dann zu einer Abnahme der Konzentration führt. Man spricht sogar von CO2 Düngung.

    7. Es wird durch den CO2-Ausstoß ja die Ozonenschicht zerstört

    Zum Glück nicht, das würde uns zu unserem Glück noch fehlen. In der Praxis kann CO2 sogar einen Teil der Funktion der Ozonschicht übernehmen.

    8. ohne Treibhauseffekt hätten wir wohl -18°C auf der Erde

    Na ja, wenn man das Vorhandensein von CO2 und anderen Gasen als "Treibhauseffekt" verstehen will. Ursprünglich meint der Begriff das Verhalten in Treibhäusern, wo die Temperatur steigt, weil die eingefangene Wärmemenge aus der Sonneneinstrahlung durch die Scheiben nicht mehr abgegeben werden kann. Diese Funktion übernimmt auf unserem Planeten die Atmosphäre. Vom Treibhauseffekt spricht man aktuell, wenn die Temperatur ansteigt, weil mehr CO2 in der Atmosphäre auch mehr Wärmeenergie zurückhält.

    9. Die Idee von eon fand ich nicht schlecht mit der Nutzung der "wellenenergie". Wird kein CO2 freigesetzt und auch keine radioaktiven Brennstäbe müssen entsorgt werden und Wellen sind immer vorhanden.

    Genau, und was ich nicht sehe (Unmengen geschetzelter Fische und anderer Wasserlebewesen...) macht mich auch nicht verrückt. Denn das ist ja eine Hauptaussage in dem Werbespot(t): total Umweltfreundlich, weil man sieht ja nix.

    Es gibt sooooo viel bessere und (bezogen auf die Wellenenergie) effizientere Wege Energie zu erzeugen. Ich könnte jedesmal kotzen, wenn ich den Spot sehe - sorry, ist nicht gegen dich gerichtet max.

    Aber laßt mal ein paar weitere Meinungen zu diesem Thema hören. Ich bin mal gespannt was noch kommt. Wie wärs damit: Klimawandel ist nicht grundsätzlich schlecht. Beispielsweise können wir dann endlich vor der eigenen Haustür Arten beangeln, für die wir bis jetzt noch in die Subtropen jetten müssen...(ist nicht ernst gemeint, ehrlich)

    Gruß Thorsten

  10. #10
    Profi-Petrijünger
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    Hmm man kann doch einfach nen Schutz vormachen. So wie bei nem Mückennetz (nur halt aus stabileren Komponenten)...Ist es etwa nicht so, dass CO2 die Ozonenschicht angreift?? Ich meine das bei dem Film von Al Gore gesehen zu haben!
    Ich würde gerne mal einen der sooooo viel effizienteren Wege Energie zu erzeugen hören.
    Der Grundgedanke ist doch nicht schlecht mit der Nutzung der Wellenenergie!
    LG,
    Max

  11. #11
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    Für mich ist das nur Verarsche und Abzocke. So können Steuern eingeführt und erhöht werden.
    Wie lange ist die letzte Eiszeit her ?
    Haben wir schon den Zenit erreicht?, oder müßen wir noch 200 Jahre warten bis wir ( die Erde ) sich wieder der nächsten Eiszeit nähert?
    Hexenverbrennungen
    Kreuzzüge
    Inquisitionen

    Wir wissen wie man feiert

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  12. #12
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    Also ich bin ja der Meinung das wir wirklich viel für unsere Umwelt tun müssen, aber unser kleines Deutschland kann doch wohl kaum die Welt im Alleingang retten, oder!?
    Wie der Don schon sagt, unsere liebe Politik nutzt dieses ganze Thema um zu vielen unsinnigen Steuern weitere unsinnige Steuern hinzuzufügen und die einfachen Bürger weiter zu schröpfen.
    MfG Patrick

  13. #13
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    Ich bin wirklich keine helle Leuchte.
    Aber ich denke,
    wenn innerhalb von 300 Jahren fossile Brennstoffe
    aus lauter Rücksichtslosigkeit und Profitgier
    völlig aufgebraucht werden,
    die in zig-millionen Donnerstagen entstanden,
    könnte es Folgeschäden geben...
    ....denke ich.
    Wenn dann noch mehr Wasser, den Druck auf die Ozeanböden erhöht,
    könnte dann nicht mehr Methangas entweichen?

    Wenn alle dritte Welt Länder den gleichen Luxus wie wir hätten,
    wäre das alles schon eher passiert.
    ...denke ich.

    Ich glaube das es durch die enorme Entwicklung der Drittländer bald
    eine Art von Kollaps entsteht.

    Das Gleichgewicht von geben und NEHMEN
    funtioniert dann nicht mehr.
    (Von dem wir so profitierten)

    Wenn die ihren Derck so raushauen wie wir in den 60-70ern....

    MICH, sehe ich wie eine Art von Durchlaufposten auf der Erde.

    Der Erde kann es doch egal sein
    was drauf krabbelt

  14. #14
    Super-Profi-Petrijünger
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    Zitat Zitat von max_hoppus
    ...Ich würde gerne mal einen der sooooo viel effizienteren Wege Energie zu erzeugen hören.
    Der Grundgedanke ist doch nicht schlecht mit der Nutzung der Wellenenergie!
    Wellenkraftwerke, und auch Gezeitenkraftwerke werden bestimmt ein wichtiger Bestandteil eines großen dezentralen Energieversorgungsnetzes sein. Zumal sie kontinuierlich Elektrizität produzieren können. Windkraft- und Photovoltaik- Anlagen können das so nicht.
    Daher ist die Kombination der Techniken, in einem weiten Netz erforderlich. Da macht sogar der kleinste private Netzeinspeisevertrag großen Sinn.

    Bringen wegen schlechtem Wetter die PV-Kraftwerke zu wenig Leistung, ist zu erwarten daß die Windräder laufen. Und umgekehrt...

    Wird "zuviel" Energie erzeugt, muß sie irgendwie gepuffert werden. Da gibt es interessante Modelle, wie Pumpspeicherkraftwerke. Diese können zu Spitzenlastzeiten den gespeicherten Strom ins Netz einspeisen.

    Klar, mittlerweile kapieren auch die Wirtschaftsbosse daß hier sogar viel Geld zu machen ist. Ein bisschen spät, aber der Lockruf des Geldes ist in diesen Kreisen immer ein sicherer Köder.

    Max, Du hast mit diesem Thread natürlich völlig Recht, daß jeder etwas tun muss. Nicht mehr weg zu denken ist ein Umdenkprozess, bei dem Energie als ein wertvolles Gut verstanden wird. Tipps zu Verhaltensweisen, wie im eigenen Alltag gewissenhaft mit Energie umzugehen ist, sind ja jedem und überall zugänglich. Z.B. hier im Internet.

    Gruß,
    Stefan

  15. #15
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    Zitat Zitat von max_hoppus
    Ich würde gerne mal einen der sooooo viel effizienteren Wege Energie zu erzeugen hören.
    Der Grundgedanke ist doch nicht schlecht mit der Nutzung der Wellenenergie!
    LG,
    Max
    Tach,

    na, dann wollen wir mal...

    Da hat uns der Urknall (Gott, die Schöpfung oder wie auch immer man das bezeichnen mag) eine unerschöpfliche Energiequelle an's Firmament gehängt und was wissen wir damit anzufangen? Wir schöpfen diese Energie in erster Linie ab, indem wir Pflanzen und Tiere verspeisen. Zur reinen Energiegewinnung trägt die Sonnenenergie gegenwärtig nur zu einem vernachlässigbaren Teil bei. Noch! Dabei ist die Diskussion über den Wirkungsgrad tatsächlich eine Scheindebatte. Der Wirkungsgrad - also wie es der Anlage gelingt aus der Summe der eingestrahlten Sonnenenergie für uns nutzbare Energie zu erzeugen - liegt bei der Stromerzeugung bei max. 20%, bei der Erzeugung von Wärme bis 80%. Klingt nicht nach viel? Ist auch nicht viel, wenn man mal betrachtet, wie effektiv Pflanzen und Algen diese Energie nutzen. Aber entscheidend ist nicht so sehr, welchen Wirkungsgrad ich erreiche, sondern wieviel potentielle Energie mir zur Verfügung steht. Weiter stehen wir bei der Entwicklung von Kollektoren noch fast am Anfang. Auch kleine Verbesserungen in der Leistungsfähigkeit haben daher einen großen Effekt.

    Problem Nr. 1: dadurch, dass uns bisher fossile Energieträger scheinbar grenzenlos zur Verfügung stehen, gab es keinen großen Druck, diese Form der Energiegewinnung zu forcieren.
    Problem Nr. 2: Durch Lobbyarbeit der großen Energiemonopolisten (nicht nur in Deutschland) wurden Forschungsarbeit zu Alternativen erfolgreich blockiert. Denn, wo kämen wir denn hin, wenn jeder seinen Bedarf selber decken könnte...
    Problem Nr. 3: die Kosten. Durch Subventionen wird die Erzeugung alternativer Energie künstlich verteuert. Man stelle sich nur mal vor, die gesamten
    Kosten die bei der Erzeugung von Atomstrom anfallen, werden auf die Kilowattstunde umgelegt und müssten direkt vom Endverbraucher bezahlt werden. Also alles von der Mine bis zur Endlagerung, vom (aufwendigen) Transport über die Aufarbeitung, von der Endlagerung bis zum Einsatz staatlicher Organe zum Schutz der Anlagen, der Mülltransporte usw. usw. Die Kilowattstunde wäre so teuer, dass jede Solaranlage auch trotz bescheidenem Wirkungsgrad locker konkurrieren könnte. Ganz ähnlich verhält es sich bei Kraftwerken, die fossiele Energieträger verbrennen.

    So langsam kommen wir auf den richtigen Weg. Nicht durch Erkenntnis, sondern durch äußeren Zwang. Um nur mal ein Beispiel zu nennen:

    Gestern ging unser Kühlschrank kaputt, also heute ab in den Elektromarkt und schnell ein neues Gerät besorgen. Da stehen also 20-30 verschiedene Modelle in Reih und Glied und wollen gekauft werden. Jede Kiste trägt einen Aufkleber mit der "Energieeffizienzklasse". Ich kann mich also beim Kauf entscheiden, ob ich einen Energiefresser oder ein sparsames "Ökogerät" kaufe. Toll diese Auswahl, ich fühle mich im Konsumhimmel und huldige der freien Marktwirtschaft. Stellt sich eigentlich auch mal jemand die Frage, warum die Energiefresser überhaupt noch verkauft werden dürfen? Würden wir auch nur einen deut weniger Freiheit besitzen, wenn diese Geräte nicht mehr auf dem Markt wären? Oder wie sieht's damit aus: Beim Autokauf kann ich mich für sparsame Modelle oder Spritfresser entscheiden. Mir wird diese Entscheidungsfreiheit als letzte Bastion der freien Marktwirtschaft verkauft. Die Kosten, die durch die höhere Umweltbelastung eines Spritfressers entstehen werden sozialisiert - soll heißen, sie werden von allen getragen. Das ist wie mit dem Nichtraucherschutz, nur genau andersherum. Um Nichtraucher vor den Folgen des Passivrauchens zu schützen, werden Rauchergettos eingerichtet. So kann jeder entscheiden, ob er sich der Gefahr und den möglichen Folgen aussetzt oder nicht. Der "Nichtautofahrer" aber wird die Probleme mit den Autofahrer teilen - und die Kosten natürlich auch. Wenn doch jedenfalls an der Automobilfront so gehandelt würde, wie der gesunde Menschenverstand es verlangt, dann gäbe es nur noch Motoren, die dem Stand der Technik entsprechen und folglich sparsamer sind als ihre verschwenderischen Vorgänger.

    Damit kommen wir auch schon zum "einfachsten" Weg aus der Krise: effizient Energie zu sparen. Der Kühlschrank und das Auto stehen hier nur stellvertretend für eine lange Liste potentieller Kandidaten. In nicht allzu ferner Zukunft werden wir wohl nur noch Kopfschütteln und Unverständnis ernten, wenn wir späteren Generationen erzählen, wie frei wir in unseren Entscheidungen Energie zu verschwenden gewesen sind. Aber dann sind die Daumenschrauben schon fest angezogen.

    trotzdem munter bleiben!

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