Seite 1 von 5 12345 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 15 von 63
  1. #1
    Fly-Fi Verrückter
    Registriert seit
    15.01.2007
    Ort
    72178
    Alter
    28
    Beiträge
    132
    Abgegebene Danke
    87
    Erhielt 121 Danke für 49 Beiträge

    Wink Unvergessliches

    Petri zusammen

    ich sitze gerade bei meiner Freundin die ich über alles liebe und die vermutlich in aller seelen Ruhe schläft und surfe ein bischen uhmer.

    Als ich dann so manchen Bericht hier gelesen habe vielen mir wieder Dinge oder Erlebnisse beim Fischen ein die ich mit sicherheit NIE vergessen werde.

    Da ist zum Beispiel der erste fisch an den ich mich erinnern kann und selbst gefangen habe(auch schon 12 jahre her,---klingt komisch wenn das ein 18 jähriger sagt oder ??).es war eine untermaßige Regenbogenforelle die ich zusammen mit meinem Vater an der Schwarzenbachtalsperre fing.

    Oder meine erste Kapitale bachforelle (72cm) die ich als Jungangler an einer stark befischten Stelle fangen konnte.

    Oder der Eisvogel der sich an einer zu großen Mühlkoppe vergriff und zu geschwächt war zum fliegen.ich konnte ihm das Fischchen mit mühe und not aus dem Hals ziehen und bekamm den Vogel wieder fit.

    oder,oder,oder.......

    Es gibt vieles das mir in Erinnerung bleiben wird

    aber jetzt meine Frage an euch:was werdet ihr nie Vergessen

    MfG

    Fly
    Fishing is life the rest
    are just details


  2. #2
    Meefischlifischer Avatar von wallerseimen
    Registriert seit
    09.07.2007
    Ort
    979
    Beiträge
    1.336
    Abgegebene Danke
    1.802
    Erhielt 2.084 Danke für 609 Beiträge
    Hallo,

    das war wie bei Dir, auf jedenfall mein erster Fisch. Das war eine Regenbogenforelle an einem See- Überlauf, gefangen mit Mais. Damals war ich vielleicht 10 Jahre alt.
    Oder ein gemeinsames Fischen am Main mit meinem damaligen Nachbar, der es mir als Kind auch bei brachte. Er fing mindestens 30 Rotaugen und ich direkt daneben nix. Wir tauschten die Plätze, wir tauschten die Angeln, aber ich fing rein gar nichts.
    Das werde ich nie vergessen.
    Mit fängigem Gruß
    Wallerseimen

    IG Main
    IG Tauber


  3. Folgende 9 Petrijünger bedanken sich bei wallerseimen für den nützlichen Beitrag:


  4. #3
    Spinner ;) Avatar von olds
    Registriert seit
    26.07.2007
    Ort
    26133
    Alter
    35
    Beiträge
    29
    Abgegebene Danke
    30
    Erhielt 45 Danke für 15 Beiträge

    Talking

    Ok dann will ich auch mal erzählen, was mir in Erinnerung geblieben ist.
    Es ist ca.15-16 jahre her,da besuchte ich, in den sommerferien,meinen Vater in Eltmann (süddeutschland)
    Er hatte dort die örtlich bauleitung eins Projektes und ich wollte dort helfen
    Nicht einmal 600m von dieser Baustelle gab es 2 seen. Einen Gr. ca150m*300m
    und einen kl. 40m*40m ungefähr.
    Ich wollt gerne angeln ,also machten wir uns auf die Suche, um einen Pächter ausfindig zu machen. Nach einem Tag suche (Angelgeschäfte örtl.Bauern etc.)
    hatten wir jemanden gefunden.Dieser stellte mir auch eine Wochenkarte für den kl.See aus. Ich fragte ihn noch was für Fische im See sind und dann ging es gleich los zum angeln.
    Ich angelte mit allen Ködern (mais,wurm,made,brot,käse,leber,köfi) doch die ersten beiden tage nur ein kl. rotauge .(köfi).
    Am dritten Tag sollte es dann doch besser werden
    Morgens um 6 zum see gelaufen.
    Eine einfache Grundrute 20-60g wurfg. 25g Blei, Haaken ich glaube es war ein 4er, 3*mais und einen Wurm. Die zweite Rute mit Pose und Maden.
    Nicht mal ne 3/4 Std. war vergangen da klingelte meine Grundrute es war so halb 8. Sollte um 8 zum Frühsücken kommen.
    Angeschlagen uff! Der hängt dachte ich, doch plötzlich, zum Glück war die Bremse ein wenig offen, zo es.
    Ich konnte die Angel kaum halten, und der Drill war alles ander als einfach für mich, aber nach knapp 20 min., war ich am Ende .Der fisch gottseidank auch.
    Jetzt musste ich ihn noch ans Ufer bekommen (Kescher zu klein) also vorsichtig ins wasser und den fisch irgendwie ans Land schmeißen.
    So da ist er. Meine Eltern kamen gerade , die machten sich sorgen ,war schon kurz nach 8 und kein (Dirk) ?!
    Die waren genauso erstaunt wie ich über den 16pfd. Spiegler.
    Noch ein kl.foto vom Foto
    Gruß olds









    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken


  5. #4
    Main - Angler Avatar von Horsti
    Registriert seit
    15.10.2007
    Ort
    97286
    Alter
    61
    Beiträge
    44
    Abgegebene Danke
    83
    Erhielt 63 Danke für 16 Beiträge
    Meine komischtes Erlebnis liegt ca. 25 bis 28 Jahre zurück.
    Ich angelte an an kleinem See (Vereinsgewässer) allein, kein weiterer Angler da ausser mir.
    Da kommen plötzlich ein paar größere Autos angefahren, Opel Commodore, Daimler, BMW usw. Ca. 20-25 Personen packen Stühle aus und fangen an Kirchenlieder zu singen, gegenüber von mir ca.25 Meter. Ich hab gedacht jeden Moment fall ich vom Hocker. Da ziehen sie einem ein weißes Betttuch über den Kopf und Tauchen Ihn im Wasser unter... Singen noch ein paar Kirchenliederund so schnell wie der Spuck begonnen hat, war er vorbei..

    Ich habe bis Heute nicht heraus finden können was das Brüder und Schwestern waren.

    Gruß
    Horsti
    Extra bavariam non est vita, et si est vita, non est ita. (Außerhalb Bayerns gibt es kein Leben, und wenn es ein Leben gibt, dann kein Vergleichbares.)

    www.av-sommerhausen.de

  6. Folgende 13 Petrijünger bedanken sich bei Horsti für den nützlichen Beitrag:


  7. #5
    Super-Profi-Petrijünger
    Registriert seit
    15.03.2007
    Beiträge
    1.806
    Abgegebene Danke
    2.371
    Erhielt 2.504 Danke für 894 Beiträge
    Zitat Zitat von Horsti
    Meine komischtes Erlebnis liegt ca. 25 bis 28 Jahre zurück.
    Ich angelte an an kleinem See (Vereinsgewässer) allein, kein weiterer Angler da ausser mir.
    Da kommen plötzlich ein paar größere Autos angefahren, Opel Commodore, Daimler, BMW usw. Ca. 20-25 Personen packen Stühle aus und fangen an Kirchenlieder zu singen, gegenüber von mir ca.25 Meter. Ich hab gedacht jeden Moment fall ich vom Hocker. Da ziehen sie einem ein weißes Betttuch über den Kopf und Tauchen Ihn im Wasser unter... Singen noch ein paar Kirchenliederund so schnell wie der Spuck begonnen hat, war er vorbei..

    Ich habe bis Heute nicht heraus finden können was das Brüder und Schwestern waren.

    Gruß
    Horsti
    Tja, es gibt schon ziemlich durchgeknallte Jesus- Freaks.

    Haben sie denn nicht versucht über den See zu laufen?

  8. Der folgende Petrijünger sagt danke an Pescador für diesen nützlichen Beitrag:


  9. #6
    Profi-Petrijünger Avatar von bonobo
    Registriert seit
    03.08.2007
    Ort
    5
    Beiträge
    372
    Abgegebene Danke
    1.135
    Erhielt 1.127 Danke für 246 Beiträge
    Zitat Zitat von fly fisher deluxe
    was werdet ihr nie Vergessen
    Oh, da gibt es wirklich viele Erlebnisse und Anekdoten. Da könnte man ein Buch mit füllen.
    Zum Beispiel:

    Der gierige Aal.

    Es ging zu dritt auf den Goldberger See. Mein Opa, sein Kumpel Werner (ein etwas verwirrter aber liebenswerter Mensch) und ich als 13-jähriger Enkel.
    Die Motivation war groß. Wer die wenigsten Aale fing, wurde zum Tauwurm suchen verdonnert. Wie so oft konnte ich mich auf mein Anfängerglück verlassen und zog meinen Standardaal. Beim Säubern meiner Arme vom Aalschlick meinte Werner: "Das sieht aus wie kalte Bauern!"

    In der folgenden halben Stunde versuchte er mir nun zu erklären, was kalte Bauern sind. Unterbrochen wurde wir durch den Aalbiss bei meinem Opa. Er zog den Aal heraus und sagte: "Den Aal hatte schon mal ein anderer Angler dran. Da hängt noch ein Haken im Maul." Kaum ausgesprochen kam ein Anhieb von Werner, da auch er einen Biss hatte. Der Anhieb ging ins Leere. Ihr ahnt es bereits...Der andere Angler war Werner und der Aal bis somit auf zwei ausgelegte Tauwürmer.
    Doch wer zu spät kommt, den bestraft der Aal...und so durfte Werner nach der Ausfahrt noch Tauwürmer suchen.

    Gruß
    Bono

  10. Folgende 9 Petrijünger bedanken sich bei bonobo für den nützlichen Beitrag:


  11. #7
    Petrijünger Avatar von Thomas Metzger
    Registriert seit
    31.12.2006
    Ort
    72770
    Alter
    36
    Beiträge
    97
    Abgegebene Danke
    38
    Erhielt 58 Danke für 40 Beiträge
    Hallo zusammen, ich hatte als 15 jähriger Junge auch ein Erlebnis,
    das ich nie vergessen werde und welches wahrscheinlich daran Schuld ist,
    dass ich Heute noch am Wasser sitze.

    Ich war damals mit meiner Familie in Bayern am Neubeuer Weiher im Urlaub.
    Wir hatten dort eine kleine Ferienwohnung gemietet. Mein Vater hatte damals
    seine bescheidene Angelausrüstung dabei, mit der er mir das Angeln näher
    bringen wollte (hat nie so recht geklappt!!!).

    Kurz vor dem Urlaub hatte er mir dann noch eine günstige D.A.M Telerute
    (80 gr WG) mit Rolle (Kunststoff, 1 Kugellager) im Paketpreis für ich glaube
    100-120 DM gekauft.

    Nun waren wir dann schon 2 Mal am Wasser und hatten bis auf einen kleinen
    Brassen nicht viel gefangen. 1-2 Tage später staunte ich nicht schlecht, als der
    Mann aus der Ferienwohnung über uns im Garten saß und eine Wahnsinns
    Ausrüstung vor sich liegen hatte. Ich ging langsam auf ihn zu und fragte verlegen
    auf was er denn genau angelt (Von Boilies hatte ich damals noch nie was gehört).
    Die Antwort war: „Auf Karpfen.“

    Nach dem er mir nun theoretisch die Angelei auf Karpfen näher gebracht hatte,
    fragte er schließlich, ob ich Lust hab mit ihm am nächsten Morgen auf Karpfen
    anzusitzen. Natürlich!!! Er schickte mich los meine Rute holen und bestückte sie
    mit einer Laufbleimontage.

    Am nächsten Morgen wie besprochen saßen wir um 06.00 Uhr am Wasser.
    Er baute sein Rod Pot auf und legte seine Rute an der Stelle ab, an der er Tage
    Zuvor schon angefüttert hatte. Daneben legte er die Rute meines Vaters ab und
    zu guter letzt meine.

    Um ca. 07.00 Uhr schrillte kurz der Bissanzeiger nach einem Fallbiss. Zu meinem
    Erstaunen sogar an meiner Rute. Der Mann nahm meine Rute auf, setzte den Anhieb.
    Er schaute kurz komisch drein und meinte, dass der Fisch nicht gehakt sei
    (Der Fisch schwamm uns entgegen). Als er kurz darauf dann beim Drill doch
    einen Widerstand spürte gab er mir die Rute in die Hand.

    Zum Vorschein kam nach einem Hammer Drill dieser Graser mit 101 cm und 12,5 kg.



    Dies war mein erster und bis Heute auch größter Fisch den ich gefangen habe.
    Das ist mein unvergessliches Erlebnis weshalb ich auch Heute noch regelmäßig
    zum Angeln fahre.

    Gäbe es dieses Erlebnis nicht, wüsste ich nicht, ob das Angeln zu meinem
    liebsten Hobby geworden wäre.

    Grüße Thomas
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken
    Geändert von Thomas Metzger (08.11.2007 um 13:35 Uhr)
    Es gibt immer eine Dummheit die einen findet der sie begeht!!!

  12. Folgende 11 Petrijünger bedanken sich bei Thomas Metzger für den nützlichen Beitrag:


  13. #8
    Profi-Petrijünger Avatar von bonobo
    Registriert seit
    03.08.2007
    Ort
    5
    Beiträge
    372
    Abgegebene Danke
    1.135
    Erhielt 1.127 Danke für 246 Beiträge

    unklare Gewässersituationen

    1991 oder 1992: die großen Sommerferien waren voll in Gange. In Mecklenburg herrschten viele Unklarheiten, wem gehört nun dieses und jenes Gewässer? Vor der Wende gehörte grundsätzlich alles dem DAV. Man hatte quasi einen Schein für jedes Gewässer – so dachten wir.

    Am Nachmittag wurden die Angelpläne für die Nacht geschmiedet. Der Dorfsee hatte ausgedient. Da gab es doch den Ziegeleiteich. Zu viert ging es dann mit den Fahrrädern zum Ziegeleiteich. 15 km mit Angelgepäck waren damals kein Problem. Schwer war auch nur die Hinfahrt, denn die Bierflaschen waren auf der Rücktour immer leer.

    Am Teich angekommen, wurden die Räder am Zaun abgestellt. Dann über den Holzzaun geklettert und die Sachen ausgepackt. Es dauert nicht lange bis wir Besuch vom Bauern bekamen. Die sonst gewohnte Frage nach den Fangerfolgen blieb aus, stattdessen: „Na dann zeigt mir mal Eure Angelscheine“. Gesagt, getan…doch dann: “Das Gewässer gehört nicht mehr dem DAV, das ist jetzt mein Teich. Und nun macht Euch hier vom Acker, sonst zieh ich andere Seiten auf“. Der Schrecken war uns ins Gesicht geschrieben und wir befolgten seinen Wunsch. Nicht weit weg vom Teich, fiel einem von uns vieren ein: „Mensch der hat uns doch nur verar…., der hat nur Angst um seine Pflaumen und Äpfelbäume auf der Wiese“.

    Natürlich pirschten wir uns wieder an den Teich. Der Bauer erschien nicht mehr und wir konnten uns nun dem Angeln widmen. Nach ein paar Bierchen kam die nötige Bettschwere. Aufgewacht bin ich durch einen Urschrei, der durch alle Glieder fuhr. Als ich meine Augen öffnete blieb mir fast das Herz stehen, ein riesiger Adrenalinschub schoss durch meine Adern und setzte den Promillewert des Restalkohols schlagartig auf 0,0. Bis ich die Lage durchschaut hatte, haben zwei Kameraden schon die Beine und das Nötigste in die Hand genommen und sind über den Zaun geklettert. Ich folgte sofort.

    Warum die Hektik? Um uns herum standen Kühe. Nicht die niedlichen im Schwarz-Weiß geflecktem Fell, sondern schnaufende Hochlandrinder. Einige Utensilien wie auch Angeln verblieben am Teich. Keiner von uns hatte den Mumm, noch mal zum Teich zu gehen. Bei der Abfahrt sahen wir dann den Bauern auf einem Hügel. Es sah so aus, als ob er sich krümmte vor Lachen.

    Er war so „nett“ und brachte die hinterlassenen Gerätschaften in die stets gut besuchte Dorfkneipe. Als wir die Sachen abholten brach schallendes Gelächter in der Kneipe aus.

    Wir haben dort nie wieder geangelt. Das war uns eine Lehre!

    Gruß
    Bono

  14. Folgende 15 Petrijünger bedanken sich bei bonobo für den nützlichen Beitrag:


  15. #9
    Flyfisher Avatar von Eberhard Schulte
    Registriert seit
    12.07.2007
    Ort
    47495
    Alter
    74
    Beiträge
    3.910
    Abgegebene Danke
    16.060
    Erhielt 9.531 Danke für 2.855 Beiträge
    Moin, moin!
    Mein unvergessliches Erlebnis endete mit einem Mißerfolg. Trotzdem war es für mich das Größte bis dahin überhaupt:
    Ich hatte einige Wochen vorher mit dem Fliegenfischen begonnen, auf der Wiese geübt und auch schon am Wasser. Meine "Wurfkünste" hielten sich aber noch sehr in Grenzen, von richtigem Präsentieren der Fliege war schon gar keine Rede. Trotzdem machte es mir einen Heidenspaß u. ich wollte unbedingt Fliegenfischer werden. An einer großen Teichanlage in Altjührden / Ostfriesland machte ich dann meine ersten echten Angelversuche. Gefangen habe ich in den ersten Stunden viel Gras, Büsche usw. Daraufhin bin ich, so weit es meine Gummistiefel erlaubten, ins Flachwasser hineingewatet. Ein Wurf war dilettantischer als der andere. Die Schnur klatschte aufs Wasser, der Wurf brach im 5-Meter-Bereich zusammen usw. Kennt wohl jeder Fliegenfischer aus seiner Anfängerzeit. Irgendwann gelang dann wieder mal ein Wurf!! Die Trockenfliege wasserte in der stolzen Entfernung von ca. 10 Meter. Und dann mein Kernerlebnis: Der 1. Fisch nahm meine Fliege!!!!! Das war so toll für mich, daß es mich endgültig zum Fliegenfischer machte. Ich watete langsam zum Ufer und versuchte, Spannung zu halten, weil mein Kescher mich natürlich nicht begleitet hatte. Die versuchte Handlandung mißlang selbstverständlich und die Forelle stieg aus. Schade zwar, aber ich war so selig, daß mir das völlig schnurz war. Es gab soviel Auftrieb, daß ich mit verdoppeltem Eifer weiter machte. Im Laufe der nächsten Stunde fing ich dann zwar keine Forelle mehr, jedoch noch 3 Rotaugen, sozusagen als Trost von Petrus. Diese ersten Bisse auf die Fliege haben mich weitaus mehr geprägt, als die 3 Forellen, die ich dann 2 Tage später in der gleichen Anlage fing. Ich werde dieses Hochgefühl, das dem 1. Biß auf die Fliege folgte, niemals vergessen. Vermutlich geht es aber jedem Fliegenfischer so, daß der 1. Biß in der totalen Anfängerzeit ihn auf Gedeih und Verderb an das Fliegenfischen bindet.
    Gruß u. Petri Heil
    Eberhard
    Geändert von Eberhard Schulte (08.11.2007 um 18:02 Uhr)

  16. Folgende 11 Petrijünger bedanken sich bei Eberhard Schulte für den nützlichen Beitrag:


  17. #10
    Allrounder Avatar von Florian R.
    Registriert seit
    15.06.2006
    Ort
    06846
    Alter
    33
    Beiträge
    216
    Abgegebene Danke
    332
    Erhielt 403 Danke für 106 Beiträge

    Talking Mein größter Fisch



    Den Kameraden hier werde ich wohl nie vergessen!

    Im Jahr 2000 hatte mein Vater die Idee mal an den Peenstrom zu fahren und den großen Hechten die es dort geben sollte auf die Schuppen zu rücken.
    Mein Daddy gehörte damals und leider heute noch zu der Gattung Angler die noch keinen 1,00m+ Hecht fangen konnten. Also fuhren wir hoch und mieteten uns einen Tag ein Boot mit dem bekannten Guide Stephan Hackbarth. Mit dabei warn noch 2 Angler aus Süddeutschland.
    Stephan steuerte einige Stellen an und schon an der Dritten oder vierten ging dem Guidev das Gaff über Bord...vollkommen ohne Not,plumps herausgepurzelt.
    Dann fanden wir einige Hechte, mein Vater konnte gleich 3 Stück der Marke 70-80cm überlisten, bei mir tat sich gar nix.

    Auf einmal hörte ich ein dickes Schwappen und der Guide flippte fast aus und tanzte im Boot. Was war passiert? Einer der beiden uns fremden Angler hatte laut Guide einen 35Pfund+ Nachläufer der sich kurz vorm Boot mit einem riesigen Schwall wieder von dannen machte. Jegliche Versuche den Burschen dranzukriegen blieben erfolglos.

    Ich feuerte mein Blinker auf meiner Bootsseite weiter parallel zum Schilf und vernahm einmal nach ein paar Kurbelumdrehungen einen kleinen Ruckler, dachte mir jedoch nix dabei, so wenig Widerstand wie es gab, war es wohl der Grund. Mein Anglerinstinkt liess mich jedoch ganz automatisch weiter dort hinwerfen.

    Auf einmal gabs einen Hieb in der Rute und Glückspilz Flori befand sich mit etwas im Drill, was etwas größer und einfach nur schwer war. Da ich vorher auch nie dicke HEchte gefangen habe dachte ich ein 90+ Teil dranzuhaben.
    Auf 50m kam der Bursche auf einmal hoch und Stephan sagte sofort der wäre über einem Meter und auch bei ihm stieg sofort die Anspannung.

    An den Rest des Drills hätte ich gerne viel viel bessere Erinnerungen, aber wie es meistens so ist, geschieht dann alles im Trance-artigen Zustand.
    Sonderloch spektakulär war es aber nicht, der Riese zog seine Bahnen und ich
    stand mit der leichten Pilkrute im Halbkreis und betete, dass nichts passiert.
    Nach circa 20 Minuten war der Bursche dann langsam fertig und bereit zum Landen. Landen? GAff? Ach ja...dachte sich bestimmt auch Stephan und ging wohl oder übel selbstsicher zur Handlandung über. Der erste Versuch scheiterte, aber der zweite passte!!
    Ein Megajubelschrei ging über den Peenestrom und wir freuten uns, dass das Vorhaben gleich geklappt hat...deutlich zu erkennen an meiner und seiner Grinsebacke. Klar dass er als Guide auch stolz war.

    Das Messen ergab 1,22m und 29 Pfund und nebenbei bemerkt, hatte ich mein Glück voll ausgereizt, denn der Blinker hing in dem weichen Gewebe zwischen den Zähnen, jedoch hatte sich das Vorfach beim Biss auf der anderen Maulseite hinten um den Maulwinkel gelegt und fixiert sonst wäre er bestimmt wieder ausgeschlitzt...

    So das war meine Geschichte, vielen Dank für den tollen Thread, die Geschichte wollte ich immer schon mal schreiben, wusste aber nicht wohin so richtig.

    Petri Heil Forumsgemeinde euer Flo

  18. Folgende 14 Petrijünger bedanken sich bei Florian R. für den nützlichen Beitrag:


  19. #11
    verkauft nix Avatar von west
    Registriert seit
    10.07.2005
    Ort
    Baden
    Beiträge
    3.328
    Abgegebene Danke
    1.098
    Erhielt 2.156 Danke für 472 Beiträge
    Unvergessliche Angelerlebnisse hat es in den letzten 3o Jahren einige gegeben.

    Der Eisvogel auf meiner Rutenspitze.
    Ein Riesen Keiler der durchs Gebüsch geprescht kam und ein paar Meter neben mir in den See sprang und ans gegenüberliegende Ufer schwamm.
    Der Wels der mir beim Zanderangeln die Schnur von der Rolle zog.
    Der Hecht im Rhein der sich in die Strömung stellte und nur mit dem Kopf schüttelte bis das Vorfach durch war.

    Das unvergesslichste ist jedoch der Hecht, hinter dem ich zwei Jahre her war.
    Zwei Jahre Schleppen und Blinkern brachte nichts obwohl ich meistens wusste wo er gerade ist! Der wollte einfach nicht Beißen.
    Nach ein Jahr Angelpause wegen Hausbau dachte ich mir morgen früh gehst du mal wieder ans Angeln!
    Als mich am nächsten morgen 5,30 der Wecker aus dem Schlaf riss, hab ich in abgestellt und weiter geschlafen.
    Um 10,40 war ich dann endlich am See und hatte beim dritten Wurf einen Biss, ca. 10 Minuten später hatte ich den Fisch dann endlich soweit das ich in landen konnte.
    Und was glaubt ihr wer das war: Genau, der Hecht (oben links) hinter dem ich Jahrelang her war!
    Da war ich zur rechten Zeit am rechten Ort beim ersten angeln nach einem Jahr Pause.
    Wenn ich morgens aufgestanden währe hätte ich ihn nicht gefangen!

    Gruß west
    Angeln ist nicht nur Fische fangen!


  20. #12
    Profi-Petrijünger Avatar von Murphydo
    Registriert seit
    12.10.2007
    Ort
    44149
    Alter
    28
    Beiträge
    205
    Abgegebene Danke
    51
    Erhielt 99 Danke für 71 Beiträge
    Mein Schönstes Erlebnisse war vor ca. 12 Jahren, Ich war mit meinem Großeltern und meinem Onkel In Norwegen( Orkanger waren wir glaub ich, jedenfalls am Fluss Orkla) Ich als 6 jähriger der keine Interesse am Angeln Hatte und dem der Urlaub sehr langweilig erschien wurde eines Morgens mit zum Lachs angeln mitgenommen, Durfte zwar selbst nicht angeln hatte aber trotzdem Riesen Spaß mit meinem Onkel Die Lachse zu fangen ... Und 2008 werde ich wohl zum ersten mal selber auf Lachs gehen ...

  21. Folgende 3 Petrijünger bedanken sich bei Murphydo für den nützlichen Beitrag:


  22. #13
    Super-Profi-Petrijünger
    Registriert seit
    15.03.2007
    Beiträge
    1.806
    Abgegebene Danke
    2.371
    Erhielt 2.504 Danke für 894 Beiträge
    Zitat Zitat von west
    ...Und was glaubt ihr wer das war: Genau, der Hecht (oben links) hinter dem ich Jahrelang her war!...
    Aber auf dem Bildchen kann man doch gaaarnichts erkennen.
    Den wollen wir denn schon in groß sehen...


    Gruß,
    Stefan

  23. Der folgende Petrijünger sagt danke an Pescador für diesen nützlichen Beitrag:


  24. #14
    verkauft nix Avatar von west
    Registriert seit
    10.07.2005
    Ort
    Baden
    Beiträge
    3.328
    Abgegebene Danke
    1.098
    Erhielt 2.156 Danke für 472 Beiträge
    Zitat Zitat von Pescador
    Aber auf dem Bildchen kann man doch gaaarnichts erkennen.
    Den wollen wir denn schon in groß sehen...


    Gruß,
    Stefan
    Größer hab ich nicht!


    Gruß west
    Geändert von west (09.11.2007 um 19:30 Uhr)
    Angeln ist nicht nur Fische fangen!

  25. Folgende 4 Petrijünger bedanken sich bei west für den nützlichen Beitrag:


  26. #15
    aka Dr.Esox Avatar von TeamBockwurst
    Registriert seit
    11.07.2007
    Ort
    0815
    Beiträge
    1.973
    Abgegebene Danke
    1.158
    Erhielt 2.720 Danke für 1.019 Beiträge
    Hm, ich denke mein absolutes Top Ereignis war der erste Hecht. Muß so 1992 gewesen sein. Hab damals meine erste Rute über Umwege bekommen. N schönes Glasmodell aus Friedenszeiten...glaube 1,60m oder 1,80m lang. Jaja, die VEB Ruten ...weich wie ein Lämmerschwanz aber unkaputtbar. Hab mir damals dazu für 17 oder 18DM ne DAM Rolle gekauft...soweit ich weiß war es eine DAM Quick die leider verschwunden ist.

    Tatort Retsee in Hönow bei Berlin, die Stelle habe ich nie jemandem verraten. War so ein eine Art Pakt...0.35er Mono, auch aus VEB Produktion und ohne Wirbel oder Stahlvorfach (Unwissenheit) der 4er Vibrax in Kampfrot (Firetiger?). 2-3 Würfe die mehr oder minder glücklich platziert waren. Ohne Gedanken drüber zu machen eingeholt und STOPP...warum kurbelt es sich so schwer? Es zottelt am anderen Ende. ICh kann die Freude nicht halten und jauchze...niemand weit und breit der mir hilft, dazu nahezu null Wissen über Raubfische. Ich ziehe meter für meter der Schnur ein, die Bremse war mir noch nicht vertraut...also auf biegen und brechen. Die Glasrute tippte fast auf die Wasseroberfläche als der ERSTE Hecht endlich zu sehen war. Knappe 65cm war er lang, gewogen habe ich ihn nicht.

    Und was mache ich? Ich setze ihn wieder aus...Catch and Release war mir damals noch fremd, aber der Respekt vor dem Tier, insbesondere dem ersten Hecht, war so hoch dass ich es nicht übers Herz gebracht hätte ihn abzuschlagen. Jahre später fing ich den selben Hecht erneut...er hatte seinen Standplatz behalten und ich identifizierte ihn eindeutig an einem dunklen Punkt vor der Schwanzflosse. Ein Traum, mur endete selbiger mit Hechtfilet...denn diesmal entnahm ich ihn.


    So...das wars.

  27. Folgende 15 Petrijünger bedanken sich bei TeamBockwurst für den nützlichen Beitrag:


Seite 1 von 5 12345 LetzteLetzte

Stichworte

Foren-Regeln Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
HTML-Code ist an.

Lesezeichen