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  1. #1
    Stephan
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    Angeln im kleinen Bach

    Petri an alle!!

    Ich wollte mal in der nächsten Zeit an unserem kleien Bach angeln gehen. Er ist etwa 3-4m breit und ca. 30-45cm tief. an der Stelle, an der ich ihn befischen möchte gibt es ein paar "Löcher", die dann etwa 60-70cm tief sind. Die Strömung ist sehr langsam.

    -Wie sollte ich dort eurer Meinung nach angeln???

    -Glaubt ihr dort sind überhaupt Fische???

    -Wenn ja welche???

    Danke im Vorraus

    MfG

    Schnipp-Schnapp

  2. #2
    Profi-Petrijünger Avatar von bonobo
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    Hi Schnippi,

    ein paar Infos mehr wären vielleicht hilfreich.

    Kannst Du vielleicht ein paar Fotos reinstellen?
    In welcher Region liegt der Bach?
    Liegt eine direkte Verbindung (also z.B. ohne Wehre) zu größeren Gewässern vor.
    Sind die Strömungsverhältnisse bis zum nächsten großen Gewässer ebenfalls ruhig?
    Wie stark ist das Wasser getrübt?
    Fließt der Bach zw. Wiesen und Wäldern entlang oder dominieren landwirtschaftlich genutzte Flächen das Bild?

    Aber um Dir schon mal eine Antwort zu geben. Kleine Bäche und Gräben werden meistens unterschätzt. Ich habe früher in Mecklenburg oft in flachen schmalen Gräben geangelt. Und das mit Erfolg. Die Gräben waren sogar meist noch schmaler (1,5 Meter breit und 50-100 cm tief). Besonders im Frühjahr ziehen kleine Fische in die Bäche, um zu laichen - Aal und Hecht folgten selbstverständlich. Im Sommer nahm der Erfolg zwar ab, gelohnt hat es aber dennoch. Mit dem ersten Frost konnte man die Angelei allerdings vergessen.

    Ich habe kurze Ruten auf Grund oder Stippe mit Pose zum Angeln genommen. Eine Rute lag stets auf KöFi. Krebsschwanz (soweit erlaubt) ist ebenfalls ein Top-Köder für kleine Bäche. Natürlich solltest Du Dich absolut ruhig am Wasser verhalten.

    Aber Achtung:
    Erkundige Dich beim zuständigen Katasteramt, wem der Boden/Bach gehört. Ohne die Einwilligung des Eigentümers bist Du ein Schwarzangler und riskierst Deine Lizenz.

    Gruß
    Bono

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  4. #3
    Stephan
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    @ Bono:

    Danke erst einmal für Deine Tipps und Erfahrungsberichte.

    -also ca. 1km vor der besagten Stelle ist eine kleine Staustufe
    -die Strömung bleibt stets (ein paar kleine "Stromschnellen") sehr ruhig
    -wenn es nicht regnet, ist das Wasser sehr klar (den Boden kann man ohne
    Einschränkung sehen)
    -der Bach ist die ersten Km von Feldern und landwirtschaftlichen Betrieben umgeben
    (hier gibt es sehr viele Gräben entlang des Baches)
    wobei gelegentlich Abschnitte von vielen Bäumen, die direkt am Ufer wachsen,
    umsäumt sind (wie auch "meine" Stelle)
    er fließt weiter bis in die "Innenstadt", wo er in den Fluss übergeht

    MfG

    Schnipp-Schnapp

  5. #4
    KarpfenFreak Avatar von KarpfenFan2007
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    Wenn du den Boden sehen kannst, könntest du doch mal selbst schauen, ob es dort Fische gibt oder?

  6. #5
    Profi-Petrijünger Avatar von bonobo
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    Also eine Prognose via Internet ist echt schwer. Aber gehen wir mal logisch ran...

    Zitat von Schnippi
    - also ca. 1km vor der besagten Stelle ist eine kleine Staustufe
    Ist schon mal kein gutes Zeichen. Ich vermute mal, dass dort keine Fischtreppe existiert. Der Fisch kann also nicht bis zu Deiner Angelstelle schwimmen. Es sei denn, oberhalb des Wassserlaufes befindet sich noch ein Gewässer in dem Fisch vorhanden sind. Zudem schreibst Du ja auch...
    Zitat von Schnippi
    hier gibt es sehr viele Gräben entlang des Baches
    Hat nur ein Graben Kontakt zu einem Gewässer mit Fischbestand, kannst Du davon ausgehen, dass sich an Deinem Bach auch Fisch befindet.
    Davon gehen wir jetzt einfach mal aus.

    Da die Strömung stets ruhig ist, können Brassen die Region dominieren. Aber auch Aal sollte vorhanden sein. In den paar Stromschnellen oder unter Sträuchern mit Beeren könnten Döbel lauern. Vielleicht existieren auch Forellen im Bach.

    Ich empfehle Dir den Bach erst einmal zu beobachten. Hast Du eine POL-Brille? Du kannst ja auch mal eine Senke reinhalten. Oder schmeiß kleine Brotstücken ins Wasser und schau, ob sich kleine Fische daran bedienen. Einen Ansitz würde ich Dir allerdings frühestens ab April empfehlen.

    Aber wie gesagt, eine Prognose via Internet ist echt schwer.

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  8. #6
    Salmonidenfreund Avatar von Harzer
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    Moinsen Schnippi
    Wenn dieser Bach beangelt werden darf ist er bestimmt in Vereinshand oder hat
    einen anderen Pächter.
    Da müßtest Du schon die ersten Informationen zum Fischbestand und zu den
    erlaubten Angelmethoden bekommen.
    Hab mal ein bischen Google Earth geguckt.
    Ist es der Bach der beim Wasserschlößchen von NW in die Stadt reinfließt?
    Mfg Armin

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  10. #7
    Profi-Petrijünger
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    Hallo zusammen

    An kleinen Bächen fische ich meist mit folgender Montage:

    kl. Klemmblei auf die Hauptschnur, Vorfäch 50 - 60 cm und
    als Köder Wurm.
    Diese lasse ich dann mit der Strömung in Rinnen oder unter
    ausgewaschene Üferböschungen treiben.
    Du kannst schön Strecke machen und es ist eine hervorrgende
    Methode auf Bach- und Regenbogenforellen.

    Gruß

    Holger

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  12. #8
    Fisch-Hitparade Gutachter-Kollegium Avatar von Thunfisch
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    Hi Schnippi,

    wenn du beabsichtigst in diesem Bach zu angeln, dann hast du sicher die entsprechende Genemigung dazu eingeholt. Bei der Gelegenheit kann man vom Kartenausgeber sicher Einiges über den Bestand erfahren. Oder wird der Bach nur so "nebenher" von einem Verein betreut?

    Da ich auch an so einem Bach angeln darf, kann ich nur sagen, laß dich überraschen. Auch wenn du dir noch so viel Zeit läßt, mit Polbrille bewaffnet am Bach entlang zu spazieren um nach Fischen ausschau zu halten - solltest du keine oder nur kleine Exemplare sehen, heißt das garnix. Die verstecken sich so gut sie können und halten sich nur sehr ungerne über der freien Sandfläche in der Mitte auf. Mein Tip: schnapp dir eine leichte Spinnangel, bestücke die mit einem 1er oder 2er Mepps-Spinner und werfe immer möglichst knapp (ohne Hänger zu riskieren) an deiner Uferseite gegen die Strömung, so dass du grade noch beim reinholen die Drehung des Spinnerblattes spüren kannst. Jetzt mußt du nur noch "Strecke machen", d.h. lauf die gesamte Strecke die du befischen darfst ab.
    Wenn du es nicht so mit dem Spinnen hast, alternativ eine billige Posenmontage und zwar so, dass die Pose fast unmittelbar über dem Vorfach sitzt. Dann zwei Maden an den Haken und das ganze wieder am Ufer entlang treiben lassen. Laß zwischen dir und der Pose ein paar Meter Luft und versuche beim Laufen so leise und vorsichtig wie möglich aufzutreten.
    Wenn du dann beim zweiten Versuch keinen Fisch gefangen hast, gibt es dort keine (soll ein Scherz sein - gut möglich, dass du einige Anläufe mehr brauchst...) Vor allem vergess den Kescher nicht - wenn du z.B. einen großen Döbel an den Haken bekommst und hast keinen Kescher dabei, bist du in Schwierigkeiten an so einem Fließgewässer.

    Gruß Thorsten

  13. Folgende 2 Petrijünger bedanken sich bei Thunfisch für den nützlichen Beitrag:


  14. #9
    Stephan
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    Danke für eure Tipps

    @Harzer
    Nein das ist nicht der Fluss

  15. #10
    Moderator Avatar von Fliege 2
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    Hallo Schnappi, wenn Du die Möglichkeit hast, versuche es mal mit ner Fliege. Ich würde ne Trockenfliege nehmen.

    Viel Erfolg, Gruß, Fliege 2

  16. Der folgende Petrijünger sagt danke an Fliege 2 für diesen nützlichen Beitrag:


  17. #11
    Salmonidenfreund Avatar von Harzer
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    Zitat Zitat von Schnippi
    Danke für eure Tipps

    @Harzer
    Nein das ist nicht der Fluss
    Na ist ja auch egal
    Also ich habe auch noch was als Tip.
    Ich habe lange Jahre ebenfalls in einem kleinen Niederungsbach der in etwa
    Deiner Beschreibung entspricht gefischt.
    Klares Gewässer und kein Fisch in Sicht.
    Aber dennoch hats unser Bach in sich gehabt.
    Bachforellen in allen Güten, ab und zu ne fette Regenbogenforelle die
    bei einem Hochwasser aus Teichanlagen an einmündenden Bächen
    abgehauen sind, ab und zu auch mal eine Äsche aus Besatz von abwärts
    gelegenen Strecken und Aale.
    Und zwar recht gut Aal. Auch richtig fette Röhren.
    Alles war da, nur nicht so einfach zu fangen.
    Am besten liefs bei oder nach nicht zu starken Regenfällen wenn das
    Wasser leicht angtrübt war.
    Dann gingen auch die wirklich guten Bachforellen und auch nur dann
    liefs auch auf Aal.
    Meine beste Bafo dort habe ich komischerweise nachts beim Aalangeln
    erwischt. Da wars stockdunkel und hat geschifft wie aus Kübeln.
    Ne Stunde später mußten wir dann stiften gehen.
    Im dunkeln hatten wir nicht gemerkt wie schnell der Bach stieg.
    Da stand meine Kiste schon halb im Wasser.
    Angel einfach bachaufwärts mit ner leichten Spinnrute, 18 oder 20 er
    klarer Schnur. Binde einen großen Haken 1 oder 2 direkt an die
    Hauptschnur und mach ein mittleres Klemmblei etwa 50 cm oberhalb
    fest.
    Dicken Wurm auf den Haken und immer schön bachaufwärts werfen
    und Ufernah knapp über Grund zurücktreiben lassen oder einholen.
    Dabei immer Kontakt halten.
    Wenns ruckelt kurz nachlassen, dann Anschlag.
    Auch Gumpen und unterspülte Kurven so ausfischen.
    Dabei am Ufer langsam und jede Deckung nutzend vorwärtsbewegen.
    Der Elefant im Porzelanladen fängt an kleinen Gewässern keine gute
    Bafo.
    Das Gleiche kannst Du auch prima mit kleinen Twistern oder Spinnern
    machen.
    Wichtig ist wie gesagt eine möglichst tiefe und ufernahe Köderführung.
    Gefährlich wegen Hängern.
    Aber nur wer wagt gewinnt
    Viel Spaß beim Gewässertesten.
    Sowas hat mir immer am meisten Spaß gemacht. Egal wo.
    Mfg Armin

  18. Der folgende Petrijünger sagt danke an Harzer für diesen nützlichen Beitrag:


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