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  1. #1
    Petrijünger
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    Red face Ein Tag und eine Nacht und nichts........

    Hallo an alle

    Gestern war ich mit einem Kumpel, auch Jungangler, einen Tag und die Nacht an der Kiesgrube Dölzig angeln. Wetter war sonnig fast windstill und die Nacht leicht bewölkt bis klar.
    Ich hatte mich am Tag für Köfi an einer Posenmontage über Grund und eine Posenmontage mit Wurm, Maden und Mais in Abwechslung in verschiedenen Tiefen entschieden. Am Grund ist sehr viel Kraut kaum freie Stellen. Nachts habe ich dann den Köfi gegen eine Grundroute mit Wurm getauscht.
    Mein Kumpel hatte Tags eine Route mit Köfi auf Grund und eine mit Pose. Nachts dann auch Pose mit Wurm-Maden-Mix und Wurm auf Grund.
    In der ganzen Zeit nicht ein Biss also 24 Stunden Langeweile.
    Was machen wir falsch oder ist das normal, ich bin jedenfalls entnervt nach Hause gefahren.
    Ich würde mich über Eure Tipps riesig Freuen und diese beim nächsten mal berücksichtigen und Bericht erstatten, allso HILFE


    Thorsten

    Laut Gewässerverzeichniss sind Schleie,Karpfen,Zander,Aal und Wfi angegeben

  2. #2
    Raubfischangler Avatar von Aalschreck
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    Hallo .

    Es ist nun mal so, dass man beim Angeln nicht immer was fängt.

    Ein Sprichwort sagt:" Die meiste Zeit des Lebens, sitzt der Angler halt vergebens!"

    Stellt Euch mal vor, Ihr fangt bei jedem Ansitz was? Wenn das bei allen Anglern so wäre, wären die Gewässer alle leer, der Spass bleibt auf der Strecke und mit Spannung ist dann auch nichts mehr!

    Ich denke, wenn man die Schneidertage akzeptiert, lernt man die Fangtage schätzen!

    Vor dem nächsten Ansitz würde ich 2-3 Tage vorher mit etwas Paniermehl, Wurm-/Fischstücken und Maden anfüttern. Das lockt die Köfi´s an den Platz und denen folgen früher oder später die Räuber.

    Durch Füttern mit Paniermehl oder anderem Anfutter werden die Weißfische, Schleien, Karpfen usw. zum Fressen angeregt. Dadurch wird der Grund aufgewühlt und das Kraut geht an der Stelle etwas zurück. Diese Aktion sollte regelmäßig an Eurer Stelle durchgeführt werden. So habt Ihr auf kurze/lange Sicht Erfolg mit den Fischen und dem Kraut.

    Denkt aber bitte daran, dass nicht jedes Gewässer von der Wasserqualität und der Beschaffenheit gleich gut ist. Viele Gewässer vertragen Tonnen von Futter nicht! Nicht gefressenes Futter bewirkt genau das Gegenteil, es düngt den Boden und das Kraut wächst noch besser.


    Deshalb mein Tipp:" Weniger ist oft mehr!!!!"

    MfG
    Aalschreck
    Ich wünsche Dir/Euch immer eine KRUMME RUTE, DICKE FISCHE und viel PETRI HEIL!!!



  3. Der folgende Petrijünger sagt danke an Aalschreck für diesen nützlichen Beitrag:


  4. #3
    Superprofi Petrijünger Avatar von Goderich
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    Wenn in 24 Stunden auf einem Platz an so vielen verschiedenen Ködern nix geht dann würd ich ne andere Stelle probieren. Man sagt 90% der Gewässerfläche sind fischleer. Die restlichen 10 gilt es zu finden.

    Interessant ist an stehenden Gewässern ohne Durchfluss immer der Wind. Dreht er ständig, ist es nicht so gut. Gerade bei konstantem Wind ist es ratsam, an dem Ufer zu fischen, wo er hinweht. Dorthin trägt er auch das Futter und dem folgen die Fische. Die Struktur unter Wasser ist auch immer wichtig. Kanten, Berge, Löcher und Gestrüpp bieten Fischen Deckung und sind ihre bevorzugten Standplätze.

    Wenn Du nicht weißt wohin oder mit dem Wurf nicht an die interesanten Stellen kommst, hilft vielleicht eine Pose mit großem Segel oder ein einfacher Luftballon. Dann trägt der Wind deine Montage ans Ziel und haucht gerade Köfis viel Leben ein.

    Einfach ein bisschen herumexperimentieren. Das erhöht den Reiz und Du lernst sehr viel dazu. Irgendwann klappts dann auch mit den Fischen!
    ...sagt Steffen

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