Ergebnis 1 bis 8 von 8
  1. #1
    Petrijünger
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    Händler werden

    Hallo zusammen,

    ich wollte nur mal nachfragen, wie man Händler bei einem Hersteller von Angelzubehör werden kann? Ich habe ein gut besuchtes Informationsportal und möchte nun auch Angelzubehör (am Anfang nur Kunstköder) über einen Onlineshop verkaufen. Was muss ich dazu machen?

    Bei einigen größeren Herstellern hab ich gelesen, dass man nur Händler werden kann, wenn man auch ein Angelgeschäft besitzt. Hat jemand Erfahrungen zu diesem Thema? Wie gesagt, ich will das jetzt nicht wahnsinnig groß aufziehen. Nur wäre es eben schön, wenn ich einen Artikel oder Testbericht zu einem Wobbler schreibe und den dann auch in meinem Shop anbieten könnte.

    Vielen Dank im Voraus

    Johannes

  2. #2
    In ewiger Erinnerung Avatar von Alter Däne
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    Hallo adler1860 !
    Ich würde mich an Deiner Stelle mal mit den Herstellern direkt in Verbindung setzen, ihnen mitteilen, was Du möchtest und dann sagen die schon was gemacht werden muß.
    Auf alle Fälle solltest Du, wenn es geklappt hat gut einkaufen, damit die User dieses Forums dann gaaaaaanz preiswert bei Dir einkaufen können .
    Gruß
    der Alte Däne

  3. #3
    Petrijünger
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    Hallo alter Däne,

    ok danke, das werde ich mal machen. Obwohl ich bezweifle, dass ich da einen Händler finde, denn ich werden am Anfang wohl kaum tausende Euros Umsatz machen

    Sollte es trotzdem funktionieren, dann werden die Preise sicherlich nicht zu hoch sein. Mach ja das ganze nur hobbymäßig nebenbei und die Homepage pflege ich auch selbst, von daher eigentlich keinerlei nebenkosten

  4. #4
    Mefoschreck
    Gastangler
    Zitat Zitat von adler1860
    Hallo alter Däne,

    ok danke, das werde ich mal machen. Obwohl ich bezweifle, dass ich da einen Händler finde, denn ich werden am Anfang wohl kaum tausende Euros Umsatz machen

    Sollte es trotzdem funktionieren, dann werden die Preise sicherlich nicht zu hoch sein. Mach ja das ganze nur hobbymäßig nebenbei und die Homepage pflege ich auch selbst, von daher eigentlich keinerlei nebenkosten
    Hallo!

    Also das geht so: Zunächst müssen Dich mal Deine Füße zum Gewerbeamt tragen. Dort beantragst Du einen Gewerbeschein. Hier hast Du zwei Möglichkeiten: 1. Ein s.g. Vollgewerbe- heißt, daß Du als s.g. Vollkaufmann ein Gewerbe als Händler von Konsumprodukten betreiben kannst. 2. Ein s.g. Nebengewerbe- das heißt, daß Du als Nebentätigkeit ein Gewerbe als Händler von Konsumprodukten betreiben kannst.
    Beides hat Vor- und Nachteile: Als Vollkaufmann bist Du zum Einen Umsatzsteuer- und Gewerbesteuerpflichtig und zum Anderen wirst Du eine s.g. Vorsteuer entrichten müssen (d.h., daß Du die anfallende Umsatzsteuer (MwSt) auf den zu erwartenden Umsatz - wird vom Finanzamt geschätzt- vorab begleichen mußt.
    Als Nebengewerbler machst Du hingegen nur eine Steuererklärung im Jahr, bist nicht Umsatzsteuer- und Gewerbesteuerpflichtig, darfst aber höchstens 17.000 EUR pro Jahr Gewinn machen. Zudem kannst Du hier nur die unmittelbar eingesetzten Kosten (z.B. Einkauf) vom Umsatz abziehen. Anders beim Vollgewerbe: Hier kannst Du wiederum alle anfallenden Kosten (z.B. Miete, lfd. KFZ-Kosten, etc.) vom Gewinn abziehen und der MwSt- Anteil wird mit der Umsatzsteuer gegengerechnet.
    Was die Hersteller bzw. Großhändler angeht: Am liebsten arbeiten die mit Vollgewerblern zusammen. Auch hier gilt wie überall im Kapitalismus: Wer viel umsetzt bekommt bessere Preise.
    Grundsätzlich wird es zudem so sein, daß Du die Ware zunächst sofort, bzw. per Vorkasse bezahlen mußt. S.g. Valutageschäfte (Zahlungsziel etwas später) wirst Du erst nach einiger Zeit bekommen.
    Grundsätzlich kannst Du Dich auch beim Finanzamt, Gewerbeamt und der IHK (Industrie- und Handelskammer) beraten lassen. Evtl. kommen für den Weg in die Selbständigkeit auch Förderungen in Frage.
    Falls Du noch Fragen hast, kannst Du mir eine PN senden. Ich schicke Dir dann meine Tel.- Nr.

  5. Der folgende Petrijünger sagt danke an Mefoschreck für diesen nützlichen Beitrag:


  6. #5
    Super-Profi-Petrijünger
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    Zitat Zitat von Mefoschreck
    Hallo!

    Also das geht so: Zunächst müssen Dich mal Deine Füße zum Gewerbeamt tragen. Dort beantragst Du einen Gewerbeschein. Hier hast Du zwei Möglichkeiten: 1. Ein s.g. Vollgewerbe- heißt, daß Du als s.g. Vollkaufmann ein Gewerbe als Händler von Konsumprodukten betreiben kannst. 2. Ein s.g. Nebengewerbe- das heißt, daß Du als Nebentätigkeit ein Gewerbe als Händler von Konsumprodukten betreiben kannst.
    Beides hat Vor- und Nachteile: Als Vollkaufmann bist Du zum Einen Umsatzsteuer- und Gewerbesteuerpflichtig und zum Anderen wirst Du eine s.g. Vorsteuer entrichten müssen (d.h., daß Du die anfallende Umsatzsteuer (MwSt) auf den zu erwartenden Umsatz - wird vom Finanzamt geschätzt- vorab begleichen mußt.
    Als Nebengewerbler machst Du hingegen nur eine Steuererklärung im Jahr, bist nicht Umsatzsteuer- und Gewerbesteuerpflichtig, darfst aber höchstens 17.000 EUR pro Jahr Gewinn machen. Zudem kannst Du hier nur die unmittelbar eingesetzten Kosten (z.B. Einkauf) vom Umsatz abziehen. Anders beim Vollgewerbe: Hier kannst Du wiederum alle anfallenden Kosten (z.B. Miete, lfd. KFZ-Kosten, etc.) vom Gewinn abziehen und der MwSt- Anteil wird mit der Umsatzsteuer gegengerechnet.
    Was die Hersteller bzw. Großhändler angeht: Am liebsten arbeiten die mit Vollgewerblern zusammen. Auch hier gilt wie überall im Kapitalismus: Wer viel umsetzt bekommt bessere Preise.
    Grundsätzlich wird es zudem so sein, daß Du die Ware zunächst sofort, bzw. per Vorkasse bezahlen mußt. S.g. Valutageschäfte (Zahlungsziel etwas später) wirst Du erst nach einiger Zeit bekommen.
    Grundsätzlich kannst Du Dich auch beim Finanzamt, Gewerbeamt und der IHK (Industrie- und Handelskammer) beraten lassen. Evtl. kommen für den Weg in die Selbständigkeit auch Förderungen in Frage.
    Falls Du noch Fragen hast, kannst Du mir eine PN senden. Ich schicke Dir dann meine Tel.- Nr.
    Das nenne ich eine brauchbare Antwort!

  7. #6
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von Lahnfischer
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    Wobei es in der Angelbranche tatsächlich so ist, daß diverse Großhändler nur diejenigen beliefern, die auch ein Ladengeschäft haben, Cebbra z.B: ist dafür bekannt.
    Dazu kommen dann noch oft recht hohe Mindestabnahmen, so das man da erst einmal recht anständig investieren muß.
    Wollte vor einiger Zeit auch einen Shop eröffnen und habe aus diesen Gründen schnell davon Abstand genommen...
    Gruß Thomas

    Der Lahnfischer

  8. #7
    Petrijünger
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    Vielen Dank für die Antworten. Ich habe zwar ein Nebengewerbe angemeldet, aber dieses für Programmierarbeiten. Müsste ich dann ein neues anmelden?

    Aber ich denke sowieso nicht, dass das was wird. Hab am Freitag mal bei ein paar Herstellern angefragt und noch immer keine Antworten bekommen.

  9. #8
    Profi-Petrijünger Avatar von Atrex
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