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  1. #1
    Ex Avatar von Stephan Wolfschaffner
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    Lightbulb .... mit der Winkelpicker als Heberute

    Im normal Fall haben wir eigentlich gerade Renkenzeit, dem ist auch so, nur die Renken wissen es offensichtlich noch nicht.

    Aber dazu später, jetzt möchte ich eigentlich einen Tipp für das Urlaubsgepäck mitgeben, die Winkelpickerrute ist ein sehr guter Ersatz für eine Heberute, wie man sie zum Hegenenfischen vom Boot aus benutzt, ohne Schwimmer.

    Das ist eine gesellige Angelegenheit, wenn man mit einigen Kollegen über dem Renkenschwarm steht und jeder gespannt auf die Rutenspitze blickt, einige amüsante Stories gibt es da immer zu hören.

    Die Heberute ist nicht so lang wie die meisten WP-ruten und hat eine sehr sensible Spitze.
    Die feinen Bisse sieht man an den noch feineren Spitzen.

    Auf dem Foto sieht man den kurzen Griff und den geringen Rutendurchmesser ganz gut. Durch die Schieberinge ist die Rolle genau in der Waage, daher kann man die Heberute sehr lange ohne zu ermüden in der Hand halten und die Hegene auf und ab heben.



    Eine Heberute muss nicht sein.

    Eine 2,70er Winkelpickerrute und eine weiche Glasspitze sind dafür sehr gut geeignet.

    Das Gewicht an der Hegene richtet sich nach der Spitze und der Tiefe in der geangelt wird.

    Bei einer WP-Rute sind 5-7 Gr. gut zu fischen.

    Ganz nach Geschmack kann man mit geflochtener Schnur bis 0,10 oder sogar 0,14 oder mit monofiler Schnur zwischen 0,14 - 0,18 auf kleinen Stationärrollen fischen.

    Wer fremd ist an einem See sollte nach kleinen Bootsgruppen Ausschau halten und nur keine falsche Scheu, wenn man sich dort angemessen verhält, ist man auch als Gast gern gesehen. Stellt Euch einfach im dort üblichen Abstand dazu und die Fangchancen auf leckere Renken steigen rapid.

    Wenn erlaubt und vorhanden, dann ist ein Echolot bei der Suche nach den Schwärmen von Vorteil, aber keine Garantie. Wenn die Renken Plankton fressen, dann sind die Chancen fast wieder im Keller.

    An solchen Tagen ist es dann nicht leicht eine unter den vielen Renken zu überreden doch in die Nymphe zu beissen.

    Auch mit der Winkelpicker konnte ich eine der "beißfaulen" Renken überreden.



    Wenn jemand jetzt denkt das rentiert sich nicht, der sollte sich mal eine Renke servieren lassen, dann ändert sich das meistens schnell.

    Und, Renken sind nicht nur besonders lecker, sie sind auch hervorragende Kämpfer und nicht jeder gehakte Fisch folgt dem Zug ins Boot, Aussteiger gehören zur Tagesordnung und oft schütteln sie sich an der Oberfläche den Haken aus dem sehr weichen Mäulchen.

    ...so wie es hier der Fall war


    Petri Heil

    Stephan

  2. Folgende 10 Petrijünger bedanken sich bei Stephan Wolfschaffner für den nützlichen Beitrag:


  3. #2
    Super-Profi-Petrijünger
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    Ein Bericht ganz nach meinem Geschmack!

    High Quality, wie von Dir gewohnt...


    MfG,
    Stefan

  4. Der folgende Petrijünger sagt danke an Pescador für diesen nützlichen Beitrag:


  5. #3
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von D@nny
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    Feiner Bericht,Stephan.

    Wie stehts eigentlich um die kapitalen Renkenhecht....schon mal jemals einen erbeuten können.....Stephan ???

    Gruss D@nny.

  6. #4
    Ex Avatar von Stephan Wolfschaffner
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    Talking

    Hallo Darek, Danke.

    Die kapitalen Renkenhechte, also die Fische bis 1,37 Meter werden schon gefangen bei uns, aber ich gehöre noch nicht zu den Glücklichen und schlangestehen tun sie auch, leider.

    Freiwasserhechte habe ich schon einige gefangen, aber noch keinen so kapitalen (Video gab´s mal auf unserer Seite) und ich widme mich ihnen auch nicht wirklich.

    Vielleicht werde ich im Herbst mal gezielter darauf angeln, zur Zeit bin ich sehr mit dem Wobblerbau und den dazugehörigen Tests beschäftigt. Da wird es sicher noch was zu lesen geben.

    Und sie fangen, nicht nur solche Döbel.


    Petri Heil
    Stephan

  7. Der folgende Petrijünger sagt danke an Stephan Wolfschaffner für diesen nützlichen Beitrag:


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