Also ich war mit einem Kollegen und dem Vater+Perle letzten Sommer in "de koevoet " einem kleine Hafen am Koevoder Meer einem von vielen Seen im gebiet rund um das Isselmeer.
wir angelten zuerst mit der Stipprute an der Hafenausfahrt was aber nicht sehr erfolgreich war und wir uns so wieder ins Hafenbecken zurückzogen.. Dort konnte man auch nur kleine Fische fangen was hauptsächlich Brassen,Rotaugen und co. waren.
Es war immer sehr heiß und da mein Kollege so irgendwan keinen bock mehr hatte ging er ins kühle Haus. Ich lies meine Pose noch en wenig dümpeln um auf den nächsten kleine zu warten. Doch der nächste Fsch war keiner von den kleinen sondern eine Brasse von 30cm was für uns dann schon ein Highlight war. Ich rief meinen Kollegen um den kescher zu holen. Von da an fischten wir nur noch in den Lücken wo sonst die Boote anegen.
Es wurde immer fleißig Futter und Maden ( in Holland sehr teuer ) hineingeworfen.Diese Taktik klappte sehr gut und die Brassen wurden immer größer. Irgendwan wechselten wir dann auf eine Feederrute was eig. nich so praktisch in den kleine lücken war aber es klappte trozdem, was mit einer 70cm Brasse belohnt wurde.
In der ganzen Woche trieben wir überall im kleinen Hafen unser unwesen mit der Feederrute und wurden stehts mit Brassen um die 40-50cm belohnt bis es auf einmal in meiner Rute rucklete und sie sich fast ins Wasser verabschiedet hätte.
Nach dem Anschlag kam direkt harte Gegenwehr und der Drill hielt sich über 15min. hin bis Ich den Fisch langsam an die Hafenkante ran pumpen konnte.
Auf ca. 2m Entfernung zeige sich eine goldige Flanke und es war klar das es ein kapitaler Spiegler sein musste. Ich war von da an auf Vorsicht bedacht um den Fisch blos nicht zu verlieren. Als ich kurz davor war den Fisch im Kescher zu landen konnte er zu meinem Entsetzen den 16er Haken ausschlitzen lassen und verschandt wieder in den Hafen.
Darüber war ich tief enttäuscht und es lies sich auch kein Karpfen mehr blicken