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  1. #1
    xxx
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    Beißverhalten und Nahrungsaufnahme des Hechtes (in Salmonidengewässern)

    Ich habe da eine Seite über verschiedene Verhaltensweisen des Hechtes gefunden(speziell in Salmonidengewässern).Interessant dürfte für unsere Fliegenfischer in den Reihen sein das von 42 untersuchten Hechten keiner eine Forelle oder Äsche im Magen hatte.
    Bei genau diesen Sportsfreunden müßte damit der Hecht in einem anderen Licht erscheinen wie es vieleicht bisher der Fall war.
    Desweiteren regt zum Nachdenken an das der Raubfisch seine Beute überwiegend von rechts angreift.Danach könne man in Zukunft seine Angeltechniken ausrichten(speziell das Spinnangeln).
    Aber lest einmal selbst

    http://www.synaesthesie.de/fly-fishi...pike/hecht.pdf

    Gruss Mario

  2. #2
    Allrounder Avatar von Florian R.
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    Hab mir jetzt mal die ganze Sache durchgelesen und muss auch sagen, dass fast alles nur spekulativ ist. Zu der Sache mit den Hechten im Salmonidengewässern, die ist doch recht interressant, wobei ich mir nicht erklären könnte aus welchem Grund der Hecht keine weitaus nahrhafteren Forellen verspeisen sollte.

    Und diese Rechtshänder-These halt ich für Schwachsinn, eher bin ich der Meinung schon viele Hechte im Linksbogen angreifen gesehen zu haben, so wie diesen hier: Hechtbiss


    gruss flo
    Geändert von Florian R. (23.07.2007 um 10:21 Uhr)

  3. #3
    Petrijünger
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    Ich hab erst angefangen zu lesen und finden schon lauter Fehler:

    1) "er fasst seine Beute immer ... von unten... in einem rechts offenen
    Bogen"

    Tagelang unter Wasser und zugeschaut? Von unten ja, man muss sich ja nur die Augen ansehen, aber IMMER von rechts? Das halte ich für...nein, ich sags nicht....

    2) "Die elektrische Ladungsverteilung des Wassermoleküls und das elektromagnetische Feld der Erde machen es, daß das Wasser auf der nördlichen Erdhalbkugel potentiell – die Betonung liegt auf „potentiell“ – rechtsrotierend ist."

    Falsch! Das macht die Corioliskraft
    http://de.wikipedia.org/wiki/Corioliskraft

    3) so mit "latente Rechtsdrehung des Wassers" und "gleichsam unterstützt und getragen von dieser potentiellen Wasserrotation" ist meine Geduld mehr als strapaziert...ich fand Feng Shui noch nie sonderlich interessant, die von mir linksherum gefangenen Hechte auch nicht

  4. #4
    xxx
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    Zitat Zitat von Florian R.
    Hab mir jetzt mal die ganze Sache durchgelesen und muss auch sagen, dass fast alles nur spekulativ ist. Zu der Sache mit den Hechten im Salmonidengewässern, die ist doch recht interressant, wobei ich mir nicht erklären könnte aus welchem Grund der Hecht keine weitaus nahrhafteren Forellen verspeisen sollte.

    Und diese Rechtshänder-These halt ich für Schwachsinn, eher bin ich der Meinung schon viele Hechte im Linksbogen angreifen gesehen zu haben, so wie diesen hier: Hechtbiss


    gruss flo
    Das Video kann auch seitenverkehrt aufgenommen worden sein,das ist mit fast jeder Kamera möglich. Gruss Mario

  5. #5
    Ex Avatar von Stephan Wolfschaffner
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    Ist ja alles ganz lustig und wie schon gesagt wurde, alle sehr spekulativ.

    Zu dem Hechtthema möchte ich kurz Stellung nehmen.

    Wenn man bei einem Hecht, wie dort beschrieben von einem "faulen Jäger" ausgehen kann, dann ist auch klar, dass er keine oder nur wenige Forellen oder Äschen jagen wird, zumal diese auch noch die Strömung bevorzugen.

    Dann in einem Gewässer, das der Äschenregion angehört, mit einem beachtlichen Weißfischbestand, da wird der Hecht auch nicht oft in die schnelle Strömung zu den Äschen ziehen, das ist auch zu stressig, im Vergleich zum Ertrag kostet das den Hecht recht viel Energie.

    Wenn wir jetzt auf den Mageninhalt kommen, dann bestätigt auch Thomas Wölfle das mit seiner Erfahrung, wo bei mehreren Hechten in einem Nebengewässer der Isar nur Koppen im Magen der Hechte waren.

    Die Koppe fühlt sich auch in den ruhigen Bereichen gut getarnt und ist ein perfekter Beutefisch.

    Ich selbst habe mal einen Hecht über längere Zeit in einem kleinen Fluß beobachtet.

    Dieser Hecht hatte sich auf Schneiderlauben und Döbel eingeschossen, sie waren in guter Stückzahl im Umfeld des umgestürzten Baumes, welcher ihm als Unterstand diente, zu finden.

    Für mich war es perfekt, dadurch stand der Hecht mit dem Kopf immer so unter dem Baustamm, dass er mich am Ufer nicht sehen konnte. Einige Stunden hab ich an dieser Stelle verbracht und nie konnte ich beobachten, dass der Hecht raus in die Rieselstrecken zu den Äschen gezogen wäre, allerdings wenn sich diese unvorsichtig im Kehrwasser entspannten, dann hat er schon mal zugeschlagen.

    Bachforelle stand an diesem Spot allerdings keine, obwohl sie hier sicher gut abgewachsen wäre.

    Petri Heil
    Stephan

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