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  1. #1
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    Können Fische lernen ?

    yxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx
    Geändert von Don Rolando (17.11.2007 um 11:30 Uhr)
    Hexenverbrennungen
    Kreuzzüge
    Inquisitionen

    Wir wissen wie man feiert

    Ihre Kirche

  2. #2
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    1000%! Mit absoluter Sicherheit lernen die Burschen dazu!!!



    Zitat Zitat von Don Rolando
    Heut kam der Märkische Angler, ( Zeitung )und darin war es eine Frage ob Fische lernen können, zwecks Köder usw.
    Den Artikel setze ich dann Später hier ein.
    Was habt Ihr für Meinung, können Fische lernen oder nicht ?
    Solange Menschen Denken, dass Tiere nicht Fühlen,
    müssen Tiere Fühlen, dass Menschen nicht Denken!!!!!

  3. #3
    Fisch-Hitparade Gutachter-Kollegium Avatar von Magicflash
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    Das Fische in gewisser Weise lernfähig sind, kann man z.B. daran erkennen das man sie an einen Futterplatz gewöhnen kann. Sie haben damit gelernt das es an einer bestimmten Stelle was zu fressen gibt und halten sich deswegen bevorzugt dort auf !
    Noch ein Beispiel ist, daß manche Fischarten einen gewissen Köder meiden weil sie damit "schlechte Erfahrungen" gemacht haben und ihn deshalb nun verschmähen !

    Gruß Jens

  4. #4
    Mefoschreck
    Gastangler
    Zitat Zitat von Magicflash
    Das Fische in gewisser Weise lernfähig sind, kann man z.B. daran erkennen das man sie an einen Futterplatz gewöhnen kann. Sie haben damit gelernt das es an einer bestimmten Stelle was zu fressen gibt und halten sich deswegen bevorzugt dort auf !
    Noch ein Beispiel ist, daß manche Fischarten einen gewissen Köder meiden weil sie damit "schlechte Erfahrungen" gemacht haben und ihn deshalb nun verschmähen !

    Gruß Jens
    Hi Magic!

    Na bei der Sache mit dem Futterplatz glaube ich schlicht eine s.g. Konditionierung, also soetwas wie eine Abspeicherung der besten Futterstelle. Das mit den Kunstködern ist da schon eher soetwas wie ein Lerneffekt. Hier habe die Fische gelernt zwischen Kunst- und Naturködern zu unterscheiden. U.a. gründet sich darauf der Erfolg der Angelindustrie. Wenn die Fische alle Köder kennen, müssen halt unbekannte neue her. Sehr gut ist das immer wieder zu beobachten, wenn an einem Gewässer nichts mehr oder nur wenig geht. Wer dann mit ungewöhnlichen oder sehr alten Ködern fischt, hat da oft die Nase vorn!

    Petri Heil!

    Mefoschreck

  5. #5
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von D@nny
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    Kann mich dem was bisher geschrieben wurde,nur anschliessen.Fische prägen sich,so einiges ein.....das an das Futter gewöhnen,ist z.B.eine Sache.Ein gutes Beispiel sind die Stellen an den oftmals die Wasservögel gefüttert werden.Während sich an den anderen mir bekannten Stellen,selten etwas auf Schwimmbrot überreden lässt,kann man an den Berlinern Grossanlegestellen,schöne Erfahrungen sammeln.Dabei reicht die Palette vom ganz normalen Brassen bis hin zur einem Monster Grasser,der ne halbes aufgewichtes Brötchen,auf einmal von der Oberfläche weg schlürft....

    In den Karpfenzuchtteichen meines Onkels,konnte ich ebenso Verhaltensmuster beobachten,die darauf zurück schliessen,das sich Fische bestimmtes einprägen können und bestimmte Stellen meiden oder auch aufsuchen.Ich fischte in einer ganz seichten Bucht...am ersten Tag schepperte es am laufenden Bande..zwei Tage später,waren es nur noch vereinzelte Karpfen,der übrige Rest,suchte die andere Seite des Teiches auf,so als ob Sie genausten bescheid wüssten,das von dort eine Gefahr droht.

  6. #6
    Fisch-Hitparade Gutachter-Kollegium Avatar von Magicflash
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    Zitat Zitat von D@nny
    In den Karpfenzuchtteichen meines Onkels,konnte ich ebenso Verhaltensmuster beobachten,die darauf zurück schliessen,das sich Fische bestimmtes einprägen können und bestimmte Stellen meiden oder auch aufsuchen.Ich fischte in einer ganz seichten Bucht...am ersten Tag schepperte es am laufenden Bande..zwei Tage später,waren es nur noch vereinzelte Karpfen,der übrige Rest,suchte die andere Seite des Teiches auf,so als ob Sie genausten bescheid wüssten,das von dort eine Gefahr droht.
    Darek sei mal nicht sauer, aber wenn ich ein Fisch wäre und wüsste das du am Nordufer eines Gewässers angelst, würde ich meine Zuflucht sicherlich am Südufer suchen !

    Mal ein Spaß am Rande

    Gruß Jens

  7. #7
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von D@nny
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    Das würde ich nicht anders machen,Magicflash..

  8. #8
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    Zitat Zitat von Magicflash
    Darek sei mal nicht sauer, aber wenn ich ein Fisch wäre und wüsste das du am Nordufer eines Gewässers angelst, würde ich meine Zuflucht sicherlich am Südufer suchen !

    Mal ein Spaß am Rande

    Gruß Jens
    Als Fisch würd ich das Futter wegfressen und den Hakenköder liegen lassen Höchstens noch ein bisschen mit dem Schwanz in die Schnur schlagen! (So ergeht es mir leider meistens)

    So, und nun zum Thema: Einerseits glaube ich, Fische lernen dazu, andrerseits glaube ich, sie lerne nicht (oder wie ist es sonst zu erklären, dass markierte Großkarpfen immer wieder an den Haken gehen?)!

  9. #9
    xxx
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    Also,ich bin ebenfalls der Ansicht das Fische in ihrem Leben gewiße Dinge erlernen können.Zwar wird man hier nichts hören können von,auf Kommando Salto schießenden Fischen,aber bestimmte Abläufe wie Nahrungsaufnahme,besserer Schutz vor Fischfressenden Räubern(Anglern)werden im laufe des Lebens perfektioniert.Denn jeder Angler weiß das es um einiges schwerer ist einen kapitalen Großfisch zu fangen als wie einen halbwüchsigen Barsch der bis jetzt nichts anderes gelernt hat als wie,alles was sich bewegt ist freßbar. Gruss Mario

  10. #10
    Super-Profi-Petrijünger
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    Ist doch bekannt daß viele Spezies mehr oder weniger lernfähig sind. Warum nicht auch Fische?

    Zitat Zitat von Teddy_baer
    ...Einerseits glaube ich, Fische lernen dazu, andrerseits glaube ich, sie lerne nicht (oder wie ist es sonst zu erklären, dass markierte Großkarpfen immer wieder an den Haken gehen?)!
    Dumm und verfressen; auch weit verbreitet unter den Gechöpfen. Siehe Mensch.

  11. Der folgende Petrijünger sagt danke an Pescador für diesen nützlichen Beitrag:


  12. #11
    drachenjäger :)
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    ja ich denke auch das fische dazu lernen schließlich denke ich entgegen der obigen meinung das großkarpfen so schnell nicht mehr so schnell auf den selben köder hereinfallen oder warum werden nur abundzu sollche prachtexemplare gefangen

  13. #12
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von Greifswalder 93
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    Zitat Zitat von reacher
    ja ich denke auch das fische dazu lernen schließlich denke ich entgegen der obigen meinung das großkarpfen so schnell nicht mehr so schnell auf den selben köder hereinfallen oder warum werden nur abundzu sollche prachtexemplare gefangen
    Ich denke das liegt eher daran das es nicht so viele Prachtexemplare gibt.
    Großkarpfen beißen immer wieder an den Haken an, das hat man ja schon des öfteren gesehen und gehört.

    Fische im allgemeinen sind, denke ich, nur teilweise lernfähig d.h. für einen Karpfen ist es meiner Meinung nach schwieriger eine Falle zu erkennen, da der Haken meist ganz vom Meis, Wurm etc. verdeckt ist.
    Außerdem haben solche Naturköder keine bestimmten Merkmale woran für den Karpfen zu erkennen ist ob es sich um eine Falle handelt oder nicht.
    Aber lernfähig ist er genauso wie alle anderen Fischarten.
    Aber wenn z.B. ein Hecht schon mal auf einen Kunstköder herein gefallen ist, kann er meiner Meinung nach von Kunstködern zu echten Fischen unterscheiden, anhand von Merkmalen wie Bewegung, Farbe usw. .

    Zusammengefasst sehe ich die Fische als lernfähig, für manche Fischarten sind die Umstände etwas zu lernen aber schwieriger als für andere.

    MfG Greifswalder

  14. #13
    G.barschjäger&Meeresspezi Avatar von Svenno
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    Ich denke auch ,dass Fische lernfähig sind,z.B. Barsche werden ja auch mit zunehmender Größe vorsichtiger.Wenn man sie mit einem Blinker oder Gummifisch früher gefangen und zurückgesetzt hat oder den Barsch vor dem Keschern verloren hatwissen die Fische dann,dass das nicht immer essbar ist unmd lernen daraus.Somit verachten sie in den nächsten Jahren diese Kunstköder.
    "Früher dachten wir ja auch: Ich denke, also bin ich. Heute wissen wir: Geht auch so..."

    Lieben Gruß
    and tight lines

  15. #14
    Der mit dem Fisch tanzt Avatar von AFaM
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    Ich denke auch, dass Fische mehr oder weniger lernfähig sind.
    Ich meine, wenn eine Laborratte aufs Knöpfchen drückt und Futter bekommt und das dann als "äußerst lernfähig" bezeichnet wird, dann sind Fische sicherlich auch lernfähig. Vielleicht nicht in dem Maße, wie es Säugetiere sind (hab jedenfalls noch keinen Karpfen gesehen, der "Sitz", "Platz" und "Rolle rückwärts" macht), aber Fische lernen mit zunehmendem Alter bestimmt dazu, sodass sie durch ihre gesammelten Erfahrungen dann evtl. den ein oder anderen Köder meiden, bzw. ihn nur vorsichtig nehmen.
    "Wenn man einen Hammer hat, dann sieht plötzlich alles wie ein Nagel aus."

    Angler aus Leidenschaft
    Denn Angeln ist mehr als nur ein Hobby

  16. #15
    Petrijünger
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    Beispiele dass Fische lernen

    Hallo zusammen,

    in meinen jetzt rund 30 Jahren als Angler, konnte ich mehrfach erleben, dass Fische dazu lernen.
    1. Beispiel: In einem viele Jahre für die Allgemeinheit gesperrten Teich, bissen die Karpfen aller Größen nach Freigabe des Gewässers auf nahezu alle Köder gleich gut. Das änderte sich jedoch recht schnell. Obwohl der Bestand durch Nachbesatz recht stabil blieb, wurden auf direkt am Haken angebrachte Köder kaum noch Karpfen gefangen. Jetzt kam die große Zeit von Hartmais und Co am Haar. Ich habe selbst mehrfach erlebt, wie z.B. Kichererbsen (weich gekocht) welche direkt auf den Haken gesteckt waren, zwar von den Karpfen vorsichtig geprüft wurden. Aber vermutlich durch das Gewicht des Hakens aufmerksam geworden, liesen die Karpfen den Köder dann doch liegen. Nachdem ich die Kichererbsen auf simpelste Art und Weise an einem Faden befestigte, konnte ich beobachten, wie wieder geprüft und dann der Köder entschlossen und ohne Eile genommen wurde. Zwei Jahre später, kannten die Karpfen in diesem Teich wahrscheinlich aller Partikelköder. Die Bisse liessen wieder nach. Jetzt brachten verschiedenste Boilies die Spiegler in den Kescher. Letztes Jahr war auch damit Schluss. Aber siehe da, die Halibutt-Pellets waren auf einmal der Bringer.
    2. Beispiel: Ein kleiner flacher Parkteich mit gutem Karpfenbestand aber auch hohem Angeldruck. Die Rüssler waren einfach (zumindest am Tage) nicht zu fangen. Sie gründelten direkt vor meinen Füssen, aber am Köder tat sich nichts. Bis mir auffiel, dass mehrmals Karpfen den Köder vorsichtig prüften, dass heißt, die Posen wie in Zeitlupe ein bis zwei cm abtauchte und dann eine riesen Welle von einem panisch flüchtenden Fisch zu sehen war. Ebenfalls mehrmals drehten Karpfen an der Oberfläche kurz vor meiner naturfarben! Stachelschweinsborste als Pose ab. Grundangeln ohne Pose war wegen des extrem weichen Grundes nicht möglich. Also was tun? Kurz überlegt und dann alles Blei abgemacht die Pose etwa einen halben Meter tiefer eingestellt, so dass sie flach auf dem Wasser lag und den Haken mit einer riesen Brotflocke bestückt. Kurze Zeit später ein leichtes Zittern der Pose und dann ein ruhiges aber entschiedenes Abtauchen der selben. Das war es also. Die Karpfen hatten also gelernt, dass ein senkrecht im Wasser stehender "Zweig" welcher sich bei Prüfung des Köders auch noch bewegt, grösste Gefahr bedeutet.
    Was ich für meine Wenigkeit gelernt habe ist, dass wir im ständigen Wettstreit mit den Fischen, immer versuchen müssen den entscheidenden Schritt voraus zu sein. Natürlich gibt es auch Tage wo ich Schneider bleibe, aber manchmal hat mir schon eine "verrückte" Idee (wie ein knallbunter Wobbler), den Angeltag gerettet.

    Grüsse an alle
    angleramrhein
    http://www.angeln-rhein.de

  17. Der folgende Petrijünger sagt danke an angleramrhein für diesen nützlichen Beitrag:


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