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  1. #1
    Petrijünger
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    Unhappy Hilfe für Anfänger

    Hallo,
    Ich habe dieses Jahr meinen Angelschein gemacht und bin noch sehr unerfahren und ausserdem musste ich mir alles selbst beibringen. Bis jetzt ist ein Fangerfolg noch ausgeblieben und deshalb wollte ich euch fragen was ich falsch mache. Also hier ist erst mal meine wahrscheinlich völlig falsche Montage: Zuerst habe ich einen stopperknoten draufgemacht und dann gleich eine Knicklichtpose. Danach kommt der wirbel mit karabiner, an dem ein 50 cm vorfach mit 2 er "Allroundhaken" ist. Die Pose habe ich immer direkt am wirbel ist mir aufgefallen und als Köder nehme ich würmer. Auf einen bestimmten Fisch fische ich erstmal nicht. Wäre nett wenn ihr mir sagen könntet, was ich falsch mache.
    Danke schon im Voraus
    MfG

  2. #2
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von Greifswalder 93
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    Also ich würde als Anfänger erstmal mit Feststellpose angeln.
    Die Montage einer Laufpose ist komplizierter als die einer Feststellpose und als Anfänger denke ich ist man mit Feststellpose viel erfolgreicher.

    Also einfach Feststellpose an die Sehne darunter an der Sehne einfach den Haken anbinden, dann noch ein bisschen Blei ran und dann noch ein Wurm, schon biste fertig.

    Petri Heil

  3. #3
    Super-Profi-Petrijünger
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    Hallo Jackbauer7!

    Willkommen in der Angelwelt und hier im Forum.

    Würmer sind ja schon mal ganz gute Allroundköder. Kannst dich also wirklich überraschen lassen was denn da beist. Würde dann allerdings auch Wurmhaken nehmen und in der passenden Größe so zwischen 4 und 8 damit der Haken nicht zu sehen ist. Damit hast du schon ne ganze Palette an Fischarten abgedeckt. Laufpose mit Stopper find ich schon ganz gut wenn du denn auch die Tiefe richtig einstellst. Auf gut Glück irgendwo im Freiwasser zu fischen erfordert mitunter lange Wartezeiten auf Bisse. Geh an deinem Wasser spatzieren (pirschen) und beobachte wo Fische sich aufhalten. Manchmal am Grund und wieder an der Oberfläche. Tageszeit ist auch wichtig. Geh zur Dämmerung, da sind die Fische besonders aktiv.

  4. #4
    Petrijünger
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    ok, aber ein paar fragen habe ich da noch
    1. verscheucht es die fische, wenn man mit der taschenlampe aufs wasser leuchtet
    2. fängt man unter einer brücke was oder verjagt der lärm der autos die fische
    3. wie tief sollte ich den köder beim posenangeln einstellen

  5. #5
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von Allrounder nrw
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    Hallo jackbauer. also mit einer taschenlampe würde ich nicht direkt aufs wasser leuchten.manche fische erschrecken sich dadurch. fische,die unter einer brücke stehen,haben sich an das fahrgeräuch gewöhnt.die tiefe,in dem du deinen köder anbietest,mußt du schon selbst rausfinden,es kommt darauf an.an welchen gewässer du angelst.wie tief es dort an deiner angelstelle ist.die tageszeit spielt natürlich auch eine rolle usw. gruß Frank

  6. #6
    Super-Profi-Petrijünger
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    1. Mit der Lampe aufs Wasser zu leuchten solltest du eher vermeiden. Ich setzt beim Nachtangeln meine Kopflampe immer nur sehr gezielt ein da ich auch im dunkeln einen Überblick halte wo meine Utensilien sind.

    2. Unter Brücken kann man sogar ganz gut fangen. Sie sind willkommene Standorte und Jagtreviere von Fischen. Vibrationen und Lärm von Autos gehören zu Brücken, halten Fische aber nicht davon ab sich dort aufzuhalten.

    3. Musst du ausprobieren. Knapp überm Grund oder auf dem Grund um auf z.B. gründelnde Fische zu gehen. Manchmal sind sie aber auch eher an der Oberfläche.

    Informiere dich über die Lebensweise der Fische, wo die verschiedenen Arten z.B. auf Nahrungssuche sind. Dann kannst du gezielt deine Köder präsentieren...

  7. #7
    Profi-Petrijünger
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    Servus Jackbauer!

    Wenn Du dir wirklich alles selbst in sachen Angeln beibringen musst, dann würde ich Dir empfehlen, dass Du ab und an ein paar Fachzeitschriften wie z.B Match Angler oder Carp Mirror und dergleichen zulegst! Da sind unter anderem auch sehr gute Montagen und Ködertipps dabei und man lernt nie besser als in der Praxis oder wenn man es bildlich vor sich hat!
    Beispiel der Tip: Lauf oder Feststellpose!
    Mit einer Feststellpose bist Du beim Stippen mit feinem Gerät und an rellativ flachen Gewässern und wenig Wind fast immer klar im Vorteil!!! Mit der Laufpose bist Du bei schwereren Montagen, bei tieferen Gewässern und stärkerem Wind fast immer im Vorteil! Montagen gibt´s Hunderte und Deinen persönlichen Favoriten mußt Du finden! Mit einem 2er Haken, bist Du jedoch in Deinen möglichkeiten ziemlich eingeschränkt und grundsätzlich gilt: So fein wie möglich und so stark wie nötig!
    Solange Menschen Denken, dass Tiere nicht Fühlen,
    müssen Tiere Fühlen, dass Menschen nicht Denken!!!!!

  8. #8
    Klappgrundsucherbaby
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    Also ich würde als Anfänger (bin selber einer) mit einer Schweineborste fischen und dann alles erstmal kleiner wählen, d.h. Weißfischfertigvorfach+Made.
    Denn auch wenn man nur ein paar Rotaugen gefangen hat-Hauptsache, man hat was gefangen für die eigene Motivation. Und an der darf es ja nicht fehlen. Mir wäre es egal, ob es gleich ein großer Barsch ist oder "nur" eine Plötze...

  9. #9
    Flyfisher Avatar von Eberhard Schulte
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    Neueinsteiger - Hilfe für Anfänger

    Hallo Jackbauer!
    Meinen Vorrednern muß ich recht geben: Du stehst Dich zu Anfang sicher besser mit einer leichten Montage, das heißt: leichte Steck - oder Teleskoprute um 5 Meter Länge. Je nach Gewässer brauchen es auch nur 4 Meter zu sein. Kleine, leichte Stationärrolle mit Fassungsvermögen von 100 bis 150 Meter Monofilschnur 0,20mm, leichte Pose (evtl. Stachelschweinpose), Klemmbleie, Vorfächer Stärke 0,15mm u. Hakengröße 14. Ein wichtiger Ausrüstungsgegenstand ist ein Lotblei. Nimm eine Größe, die dem beschriebenen, leichten Gerät angepaßt ist, also nicht zu groß. Vor Angelbeginn den Angelplatz immer ausloten und zwar in einem Umkreis von mehreren Metern. So findest Du Löcher (immer fängige Stellen) Scharkanten usw. Wenn Du auf Rotaugen angelst, stelle den Schwimmer so ein, daß der Köder ca. 5 cm über Grund hängt. Anfüttern mit sogenanntem Partikelköder, also Grundstoff Paniermehl, dazu evtl. Mais, Maden oder auch beides.Dazu kannst Du ein paar Tropfen (mehr nicht) von einem Duftmittel geben, z. B. Vanille oder Süßmandel. In der kühleren Jahreszeit einen herberen Duft wählen.Dann mit Wasser anmischen. Angeln dann am besten mit Maden oder mit einzelnem Maiskorn. Maden halten besser am Haken. Sie werden nur am stumpfen Ende und möglichst nur eben durch die Haut gestochen, weil sie sonst auslaufen können. Mais geht aber oft auch sehr gut. Aus frischem Weißbrot und etwas Weichkäse gekneteter Teig kann sehr gut sein. Da mußt Du etwas herumprobieren.
    Ist das Wasser tiefer, als Deine Rute lang ist, mußt Du eine Laufpose nehmen.
    Dazu kommt ein Stopper auf die Schnur (gibt es vorgefertigt zu kaufen). Damit regelst Du die Tiefeneinstellung. Als Pose kannst Du ruhig die Stachelschweinpose nehmen, nur daß sie dann eben nur mit der Öse auf die Schnur gehängt wird, ohne sie zu fixieren. Auf halber Wassertiefe etwa würde ich noch einen Stopper anbringen, damit die Pose nicht immer bis zum Vorfach rutscht. Dadurch vermeidest Du jede Menge Vertüdderungen mit der Hauptschnur. So, nun probiere mal schön.
    Gruß u. Petri Heil
    Eberhard
    Geändert von Eberhard Schulte (28.07.2007 um 17:16 Uhr)

  10. #10
    Petrijünger Avatar von Torsch
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    Hi
    Ich bin auch ein Anfänger.Dieses Jahr war ich oft los.Auf Brassen und Rotaugen(ich wollte etwas üben fürs Gemeinschaftsangeln).Ich habe nicht wirklich gut gefangen mal einen schönen Brassen und einige Rotaugen. Aber ich weiß meine Fehler .Ich hatte zu große Haken ,probiers al mit 15 Haken und ich hatte die Maden Falsch aufgespießt ,du musst die Maden du dieAugen aufpigsen.
    Mfg Torsch

  11. #11
    Friedfischfan Avatar von Friedfischarthur
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    Das stmmt. Lieber kleinere Haken nehmen, auch wenn man dann vielleicht erstmal nicht die ganz Großen fängt. Aber man fängt erstmal was. Die Maden muss man übrigens immer in die jeweils andere Richtung wie die vorherige aufspiesen. Das verhindert übermässigen Schnurdrall.
    Petri

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