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  1. #1
    Die Ostsee ruft! Avatar von Regenbogenforelle17
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    Question Unternehmen Brassenangeln

    Halli Hallo,
    ich bin seit einem Jahr wirklich aktiv am angeln und habe meine Prüfung zum Bundesfischereischein im Herbst 2005 bestanden.
    Letztes jahr konnte ich in meinem Verein dem AK-Wesertal in Dehme schon einige Erfolge verbuchen.
    Besonders fasziniert mich die Karpfen-,die Barben-, und die Brassenangelei.

    Doch mit den Brassen klappts nicht richtig

    Ich habe ein Vereinsgewässer (Lohbuschteich) mit relativ gutem Brassenbestand
    der teich fällt nicht sehr steil ab und bekommt in jedem winter (bei hochwasser ) einmal verbindung zur weser. Die Maximaltiefe dürfte ca bei 2,5 liegen.
    Im prinziep ist der teich ein wahres Paradies für Brassen.
    Ich war auf schon häufig dort Angeln.
    Einen kleinen Satzkarpfen und viele Rotaugen (teilweise bis 40cm) konnte ich nun schon überlisten.
    Nur von den Brassen sehe ich nichts.
    Füttern tue ich meistens mit einem Mix aus Mondial Black-Bream, Parnielmehl und Vanillezucker.
    Dazu kommen noch ein paar maden und caster auch einen tauwurm biete ich ab und zu mal an.
    Aber was mache ich falsch.
    vielleicht habt ihr einen guten Tipp für mich.
    Ich würde mich herzlich freuen!
    Geändert von Regenbogenforelle17 (24.05.2007 um 13:35 Uhr)

  2. #2
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von Ronnie
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    Hast du´s schonmal mit Feedern probiert? Mein Vereinsgewässer hat ne ähnliche Wassertiefe, kapitale Brassen werden dort fast nur beim Feedern gefangen, an den tieferen Stellen.

  3. #3
    Profi-Petrijünger Avatar von Ellen
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    Hallo Regenbogenforelle,

    das Du keine Brassen fängst verstehe ich nicht, da sie eigentlich verfressen sind und jeden Köder annehmen, ob es jetzt Wurm, Made oder Mais ist. Welchen Köder benutzt Du denn? Einen Tipp von mir, der bei mir und meinem Mann immer bestens klappt, nimm Maden als Köder und fülle einige in nem extra Behälter, dazu gib den Duftstoff Anis und dann sollte der Köder auf Grund liegen, da die Brassen am Grund fressen, bei uns haben wir damit großen Erfolg. Wenn das auch nicht klappen sollte, dann probier einfach noch andere Duftstoffe aus wie zum Beispiel Honig oder auch Zimt, den normalen aus der Küche.
    Wünsche Dir Petri Heil, vielleicht kannste ja dann auch mal schreiben ob es geholfen hat.

    Petri Ellen

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  5. #4
    Salmonidenfreund Avatar von Harzer
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    Hi Regenbogenforelle
    Versuchs mal möglichst weit vom Ufer. Gut wäre eine Untiefe die sich vom Grund
    abhebt. Wenn nicht vorhanden auch egal.
    Entfeder feedern oder Matchrute und Waggler.
    Für große Brassen Futternischung aus 40% Team Mosella Karpfen und Brassen,
    40% Mosella Select Karpfen, 10% Bisquitmehl, 10% Paniermehl.
    Oder Mischung aus Sensas 3000 Bremes, Paniermehl, Zucker.
    Wichtig ist weit vom Ufer zu füttern und zu fischen. Erstmal paar Tage anfüttern.
    Ob Feeder oder Match ist egal. Ruhig mal große Köder anbieten. Tauwurm,
    Rotwurmbündel oder Kombis aus Wurm-Maden, Wurm-Mais oder alle drei.
    MFG Armin

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  7. #5
    Die Ostsee ruft! Avatar von Regenbogenforelle17
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    ich gehe direkt am wochenende los und werde versuchen ein paar tipps aufzunehmen .
    besonders der tipp mit anis und honig hört sich gut an.
    Zusätzlich könnhte ich wirklich mal weiter draußen fischen.
    ich gebe dann nach dem wochenende mal neuigkeiten wie es gelaufen ist.
    Bis dahin vielen Dank und auch euch allen PETRI HEIL!

  8. #6
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von D@nny
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    Ich behaupte....und dies hat sich vor einigen Tagen bei einem Bekannten bestätigt......das A und O beim zielgerichteten Ansitzangeln auf kapitale Friedfische wie Schleie,Brassen oder Karpfen,ist das regelmässige Anfüttern,in geringen Mengen.Die Havel die ich seid 17 Jahren befische,weisst ein hervorragenden Friedfisch bestand.Das Regelmässige füttern in ganz geringen mengen,zeigte mir auf....was alles möglich ist.........Karpfen bis zu 50Pfund......Schleien bis zu 6Pfund....und Klodeckel von Brassen........Alles zurück zu führen auf einen regelmässige Futterquelle an der richtigen Stelle.......................Das zumindest ist die gemachte Erfahrung,die ich bei einigen Weissfischspezis aus meinem Bekanntenkreis beobachten konnte.

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  10. #7
    Profi-Petrijünger Avatar von Ellen
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    Da gebe ich Danny recht, ein regelmäßiges Anfüttern gehört dazu. Wir haben da gute Erfahrung mit polnischem Anfütterungsmitteln gemacht, aber leider hat nicht jeder die Möglichkeit es zu nutzen. Würde dem Anfütterungsmittel auch noch etwas Duftzusatz beimengen, wie zum Beispiel Puddingpulver, Soßenpulver oder alles was eben in der Küche nicht mehr zu verwerten ist, damit haben wir auch sehr gute Erfahrungen gemacht.Da ja in DE diese Anfütterungsmittel mehr kosten kann man sie auch mit Kleie strecken, sind alles Erfahrungswerte von uns. Weiter draußen muss man nicht unbedingt angeln, wir holen die Brassen meistens 3-4 m vom Ufer entfernt an Land und davon immer reichlich.
    Dann Petri Heil für das Wochenende, bin schon auf Deinen Bericht gespannt.

    Petri Ellen

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  12. #8
    Salmonidenfreund Avatar von Harzer
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    Hi Darek
    Hast völlig recht. Große Mengen Futter verkehren sich oft ins Gegenteil. Wichtig
    ist das regelmäßig gefüttert wird.
    Wie ihr schon richtig angemerkt habt, man wundert sich dann gewaltig was ein
    Gewässer dann plötzlich an Überraschungen hergeben kann.
    MFG Armin

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  14. #9
    Salmonidenfreund Avatar von Harzer
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    Da täuschst Du Dich aber gewaltig Ellen. Grade in stehenden Gewässern stehen die
    größten Brassen oft weit draussen an Sandbänken oder an Aufwuchsfeldern.
    Diese sind dann wirklich nur mit der Feederrute oder mit Matchruten und schweren
    Wagglern um 16 gr. zu erreichen
    MFG Armin

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  16. #10
    Petrijünger Avatar von Der Alte
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    Regelmäßiges füttern ist das A und O genau wie es Danny beschrieben hat.Genau so ist es bei mir auch füttere aber nicht zuviel an sonst fault das Zeug unter Wasser und die Stelle ist nachher Tod.

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  18. #11
    Die Ostsee ruft! Avatar von Regenbogenforelle17
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    wollte nur noch einmal kurz zum gewässer sagen, die meinungen über die weite bzw. nähe lässt sich ja je nach erfahrung streiten. Der Teich in diesem fall ist aber eher sehr klein und flach. Dadurch das er jedes Jahr mit der Weser verbindung bekommt hat er einen sehr schlammigen untergrund (der müsste dringend mal ausgebaggert werden). Ich denke das an diesem Gewässer beides seine Berechtigung hat, denn ich sah die Brassen sowohl im Flachen als auch in der Teich mitte buckeln.
    Ich werde zu meinem bericht auch versuchen ein paar Fotos des gewässers beizulegen.
    Bis Dahin Petri Heil!

  19. #12
    Salmonidenfreund Avatar von Harzer
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    Versuch auf jeden Fall eine Futterstelle anzulegen die möglichst weit von begangenen
    Uferstellen entfernt liegt. Immer geringe Mengen über mehrere Tage.
    Und der Alte hat recht. Es darf nichts faulen, aber leicht sauer darfs schon
    werden. Saures Brot bringt Brassen mitunter besser auf Trab als alle anderen
    Aromen.
    MFG Armin

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  21. #13
    Profi-Petrijünger Avatar von Ellen
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    Naja Armin, jedem seine Meinung. Ich habe die Erfahrung eben anders mit stehenden Gewässern gemacht.Ich brauche auch zum angeln von großen Brassen keine riesen großen und schweren Angelsachen, bei mir klappt es auch mit Angeln aus Polen super.
    Ich sag nur jedem das seine, jeder muss seine Erfahrungen auch selber machen und sehen mit was es am besten klappt.

    Petri Ellen

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  23. #14
    Salmonidenfreund Avatar von Harzer
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    Hi Ellen
    Es geht nicht um große und schwere Angelsachen und auch nicht um allgemein
    Friedfischangeln wo auch mal Brassen besseren Kalibers gefangen werden. Sondern um das gezielte Fischen auf wirklich große Brassen von über 50-60 cm.
    MFG Armin

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  25. #15
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    Hey Leute ich war heute Angeln.
    Gestern war ich noch im Angelladen gewesen und wollte mir Anis-Lockstoff holen.
    Mein angelgerätehändler riet mir allerdings zu einem anderen Lockstoff "brasem Orange"
    er hat selbst damit gute Erfahrungen gemacht und bisher nur positive Rückmeldungen von seinen Kunden erhalten.
    Heute um halb 6 weckte mich dann mein Vater doch als ich den bedeckten Himmel sah hielt sich meine Lust wirklich in Grenzen. Dennoch die Neugier auf ein neues Erlebnis siegte.um 6:15 war ich dann am Wasser.
    Als Ruten nahm ich eine Grundrute mit tauwurm und eine Bolorute mit der ich ca 5 m vom Ufer angelte.
    Nach dem aufbau der Ruten folgte das Futter. 2kg Parniermehl, Vanille-Puddingpulver, Vanillin-Zucker sowie der Lockstoff Brasem Orange waren die zutaten.
    Zu Anfang fütterte ich gleich 4 große Ballen an um , wie ihr es mir geraten hattet, einen guten futterteppich anzulegen. Der erste Biss lies auch nicht lange auf sich warten...es war eine Rotfeder von knapp 20cm.
    Naja immerhin ein Anfang....
    In den nächsten 2 Stunden folgten weitere Rotaugen und Rotfedern und ich fütterte immer mal wieder einen Ballen an sowi ein paar extra Maden.
    Dann fing die Pose wieder an zu wandern....anschlag...und der Fisch hing.....mein Gegener war allerdings diesmal ein bischen kräftiger. Und die kräftigen kopfschläge ließen mich auf einen Brassen hoffen. Nach einigen Fluchten in die Nähe des Seerosenfeldes war der kleine Kämper landungsbereit und ein schöner Brassen lag in meinem Keschernetz. Er hatte zwar nur 32 cm und damit untermaß (das Maß liegt bei uns bei 35) aber der Zielfisch war gefangen. Bis zum Ende des Angelns um 17.00 Uhr fing ich noch ein paar witere Fische.
    Insgesammt fing ich 33 Rotaugen und Rotfedern !!!! (ein sehr gutes ergebnis finde ich , auch wenn nur 9 maßige dabei waren) , 6 Barsche und 5 Brassen zwischen 23-32cm!!!!

    Leute eure Tipps waren echt spitze leider hatte ich keinen Fotoapparat dabei um die silbrigen Schönheiten abzulichten. Aber ich denke das ich auch in zunkunft mit euren tipps ein paar brassen überlisten kann.
    am Montag oder Dienstag geh ich nochmal los ^^

    Ich sag euch vielmals Danke für die Tipps mit der Futterstelle aber auch für die Tipps mit den Verschiedenen lockstoffen von Ellen

    Danke und euch auch viel Petri Heil!

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