Ergebnis 1 bis 15 von 15
  1. #1
    Salmonidenfreund Avatar von Harzer
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    Rapfen mit der Flugrute

    Habe schon seit Tagen den Rapfen im Kopf. Bevor ich ins Forum gekommen
    bin habe ich mich überhaupt nicht für diesen Fisch interresiert. Aber
    nachdem ich hier so einiges über diesen Fisch gehört habe, freund ich mich
    immer mehr an es auch mal zu probieren. Da ich sehr gern mit der Fliege
    fische, habe ich gedacht das auch Rapfen damit zu packen wären.
    Wäre jetzt prima zu erfahren ob einer von euch es schon mal gemacht hat.
    Müßte doch eigentlich klappen, Mefo-Rute in 8er und einer von Stephans
    schönen Forellen- oder kleiner gebundenen Huchenstreamern. Da müßte
    doch auch der ein oder andere Rapfen reinhauen .
    Also, Leute laßt mich nicht hängen. Brauche jede Menge Info.
    Armin

  2. #2
    Raubfischjäger Avatar von Illex Master
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    Das klappt sogar sehr gut!

    Bei uns fangen die Fliegenfischer sehr gut mit schnell geführten silbernen Streamern!


    Gruß
    Olli
    Petri Heil

    Kunstköder heißen nicht so weil sie künstlich sind, sondern weil es eine Kunst ist mit ihnen umzugehen!

  3. #3
    Ex Avatar von Stephan Wolfschaffner
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    Hallo Armin,

    mit einigen Freunden habe ich vor einigen Jahren in der Ilz, einem Nebenfluß der Donau, auf große Rapfen mit der Fliegenrute geangelt - der volle Knaller.

    Die Fische steigen dort auf und man konnte echte Brummer zwischen 70-90 cm fangen.

    Mit der 8er Rute solltest Du genug Backing haben, ich habe damals mit 7-10 cm langen Tubenfliegen (schwarz/weiß, schwarz/blau/weiß u. schwarz/grün/weiß) und einer weichen 10er Zweihand geangelt, auch um auf Distanz zu kommen.
    Die 8er sollte einen Fightingbut haben.

    Beim Vorfach würde ich 0,26 - 0,30 verwenden. Bei weiten Würfen in der Strömung auch einen kleinen Schußkopf.
    Wir fischten vom gegenüberliegenden Ufer und konnten uns den Strömungsdruck beim schnellen Einholen so zunutze machen, in ruhigeren Bereichen klemmte ich mir die Rute unter den Arm und holte ich mit der "Zweihandtechnik" die Schnur ein.

    Eine super Fischerei mit viel Aktion, in großen Flüssen auch super vom Boot aus.

    Wenn Du da ´nen guten Spot weißt, dann wirst Du viel Spaß haben.

    Petri Heil
    Stephan

  4. #4
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von Schneiderchen
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    Hallo Armin.
    Also Rapfen an der Fliegenrute, das ist nix für Einsteiger , brauchst schon ein gutes Händchen dafür. Wenn der dir in die Rute Knallt sich in die Strömung stellt dann hast du Spaß der wird dich schön Fordern.
    Aber gerade das macht auch den Reiz aus . Ich wünsch dir recht viel Petri Heil und die Tips vom Stephan sind Gold Wert Versuchs.
    Viel Spaß beim Umsetzen.
    Es grüßt dich ganz lieb eine Anglerin aus Runkel an der Lahn.

  5. #5
    Profi-Petrijünger
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    Ja geht toll!
    Wenn Du weißt wo die Rapfen an der Oberfläche rauben.Versuch´s mal mit
    silberfarbenen Streamern etwas rot sollte nicht fehlen.
    Es macht übrigens gar nichts, wenn die Fliege an der Oberfläche "furcht".
    Ganz im Gegenteil Rapfen lieben das

  6. #6
    Salmonidenfreund Avatar von Harzer
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    Bei der Rute die ich benutzen würde handelt es sich um eine 9 Fuß, 6 Zoll lange,
    8er Gerte die recht steif ist, mit Fighting But. Dazu eine Großkernrolle bestückt mit Wullf Triangle Taper, mit entsprechend Backing. Diese Kombination hat sich bereits
    mehrfach auf Bornholm(Mefo) und am Moy River in Irland auf Lachs bewährt. Sollte
    also auch auf Rapfen zu gebrauchen sein.
    Danke fürs erste für Eure Tips und Empfehlungen besonders in Bezug auf die Auswahl
    der Streamer und deren Präsentation.
    Ach nochmal zum Schneiderchen. Es soll in die Rute Knallen und es soll mir auch alles
    abverlangt werden. Je härter desdo besser, das macht doch erst den ganzen
    Sport aus. Bin bestens vorbereitet und habe glaube ich auch schon etwas an
    Erfahrung im Drill von kampfstarken Großfischen durch meine Aufenthalte am Moy
    sammeln können. Anfänger bin ich beileibe nicht mehr.
    Nochmals herzlichen Dank
    Armin

  7. #7
    Ex Avatar von Stephan Wolfschaffner
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    Hi Armin,

    nichts wie ran an die Süßwassertorpedos, ich denke Material und Fischer wollen gefordert werden.

    Petri Heil
    Stephan

  8. #8
    Salmonidenfreund Avatar von Harzer
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    Hallo Stephan
    Bis zum ersten Fight kanns nochn bischen dauern. Bin z.Z. beruflich ziemlich eng
    eingspannt.
    Trotzdem dank für die anfeuernden Worte
    Armin

  9. #9
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von D@nny
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    Infos zum Rapfenfischen.........kann Dir nur mit den HOT SPOTS dienen,denn mit der Fliege habe ich es noch nicht versucht.Wenn es für mich eins der besten HOT SPOTS gibt,dann sind es Schleusen und Wehranlagen.......Natürlich sollten diese im Betrieb sein....wie auf den nächsten zwei Bildern zu sehen.






    Fänge von mehreren Fischen, an solchen HOT SPOTS ,sind durch aus möglich.Desweiteren würde ich mich immer an schnell fliessenden Stellen orientieren,an den das laufverhalten der Flussströmung unterbrochen wird......z.B. an einer Buhne,Brückenpfeiler oder sonst irgend einer Gegebenheit.Oftmals reicht der Schatten einer Brücke aus,damit die Wölfe aus dem dunkeln angreiffen können.Falls Buhnenfelder vorhanden sind,das ganze immer mit Vorsicht zu geniessen.....Die meisten von mir gefangen Rapfen an Buhnenfeldern,wurden meistens unmittelbar am Buhnenkopf erbeutet.....Viele Petrijünger machen den Fehler direkt auf den Buhnenkopf drauf zu stürmen und eher Sie sich versehen,ist der silberne Torpedo der im Uferbereich hinter einen grossen Stein gelauert hatte, weg.Mündungsbereiche von kleinen Bächen oder anderen Flüssen,sind ebenfalls sehr Interessant.............An schnell fliessenden Flüssen wie der ODER oder der ELBE reicht es direkt an der schnellen Strömungskante,sein Köder an zu bieten......selbst die Verwirbelungen hinter einer Makierungsboje,nehmen die Wölfe zum jagen gerne auf..........

    Wünsche Dir viel Glück und ein dickes Petri Heil......damit so etwas hier raus kommen wird und grösser bitte........



    Ah ja,zu den Köderfarben kann ich nur so viel sagen....je trüber das Wasser,desto auffälliger sollte der Köder sein.Im Klartext,der Rapfen kann nur das angreifen,was er auch sieht.Auch sollte die Köderpräsentation,Ködergrösse und Köderfarbe dementsprechend,was der Rapfen zum aktuellen Zeitpunkt frisst.....Spritzen silberne Lauben um 7-8cm aus dem Wasser.......ist man mit einem Wobbler/Blinker/Gummifisch/Streamer in 15cm im dunklen oder farbigen Dekor,schlecht beraten......

    Gruss D@nny.

  10. #10
    Salmonidenfreund Avatar von Harzer
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    Wieder echt tolle Fotos von Dir.
    Dank Dir herzlichst für Deine Hinweise und Tips vor allem auch dafür mit
    wieviel Mühe und Aufwand Du dabei arbeitest um so eine wirklich astreine
    Antwort zu erstellen.
    Armin

  11. #11
    Salmonidenfreund Avatar von Harzer
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    Ach, D@nny was ich Dich noch fragen möchte. Wo hastn diese schönen Bilder
    eigentlich geschossen?
    Rein informativ mein ich
    Armin

  12. #12
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von D@nny
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    Keine Ursache ich helfe ganz gerneaus,wenn ich es kann.Das erste Foto ist die Machnower Schleuse am Teltowkanal.Das zweite ist ne Wehranlage in Brandenburg und zwar in der nähe von Zossen.Die beiden gefangen Rapfenbilder sind von der Elbe.....

  13. #13
    Salmonidenfreund Avatar von Harzer
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    Danke! Und wie schon gesagt, tolle Bilder.

  14. #14
    Mefoschreck
    Gastangler

    Cool Rapfenfliegenlassen!

    Das mit der Farbe ist so eine Sache. Kommt ganz drauf an, ob und wenn ja auf was sich die Rapfen eingeschossen haben. In den meisten Fällen habe ich mit um 5 cm langen, eher spärlich gebundenen Streamern Erfolg gehabt. Manchmal muß man aber bei uns selbst diese Exemplare noch zusätzlich rupfen, so daß da kaum noch was dran ist. Wenn gar nichts geht, sollte man unbedingt mal eine kleine Naßfliege (Butcher oder ähnliches) versuchen. Teilweise extrem langsam geführt, kann man damit u.U. den Tag retten. Ich fische viel in der Havel (Brandenburg Stadt) und dort seltener in den Wehrströmen (da natürlich auch mal), sondern eher im ganz normalem Strom. Hauptsächlich bergauf, dann etwas Druck auf die Schnur kommen lassen und wenn möglich relativ gleichmäßig einstrippen. Die Eine oder Andere schnellere Flucht gehört natürlich zum Repertoire.
    Hat jemand besondere Vorschläge und/oder Erfahrungen in verbuhnten Flüssen?

    Gruß und Danke!

    Mefoschreck!

  15. #15
    Flyfisher Avatar von Eberhard Schulte
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    Rapfen mit der Flugrute

    Zitat Zitat von Mefoschreck
    Das mit der Farbe ist so eine Sache. Kommt ganz drauf an, ob und wenn ja auf was sich die Rapfen eingeschossen haben. In den meisten Fällen habe ich mit um 5 cm langen, eher spärlich gebundenen Streamern Erfolg gehabt. Manchmal muß man aber bei uns selbst diese Exemplare noch zusätzlich rupfen, so daß da kaum noch was dran ist. Wenn gar nichts geht, sollte man unbedingt mal eine kleine Naßfliege (Butcher oder ähnliches) versuchen. Teilweise extrem langsam geführt, kann man damit u.U. den Tag retten. Ich fische viel in der Havel (Brandenburg Stadt) und dort seltener in den Wehrströmen (da natürlich auch mal), sondern eher im ganz normalem Strom. Hauptsächlich bergauf, dann etwas Druck auf die Schnur kommen lassen und wenn möglich relativ gleichmäßig einstrippen. Die Eine oder Andere schnellere Flucht gehört natürlich zum Repertoire.
    Hat jemand besondere Vorschläge und/oder Erfahrungen in verbuhnten Flüssen?

    Gruß und Danke!

    Mefoschreck!

    Hallo !
    kann Dir nur Recht geben. Ich habe erst einen Rapfen gefangen. Der biß beim Fliegenfischen auf Döbel u. Aland auf eine schwarze Naßfliege Größe 10. Er wog allerdings auch nur 4 Pfd, war dafür aber sehr heftig im Drill. Habe ebenfalls den Strömungsdruck auf die Schnur genutzt, denn die Strömung u. das damit verbundene schnelle Abtreiben einer Beute sind ja auch Döbel u. Aland gewohnt. Das Gute daran ist, daß sie sich dann auch nicht so sehr die Zeit nehmen, den Köder erst kritisch zu inspizieren. Wer direkt auf Rapfen fischt, dürfte mit silbernen oder weißen Streamern gut bedient sein.
    Gruß u. Petri Heil
    Eberhard

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