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  1. #1
    Profi-Petrijünger
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    Feedern an der Weser

    Hallos zusammen,

    ich wollte mal die Leute ansprechen, die schon Erfahrungen haben mit dem Feedern an der Weser.

    1.Was für Gerät benutzt Ihr? Rute, Rolle, Hauptschnur und Vorfach??

    2.Ruten mit welchem Wurfgewicht?

    3.Rollen mit Freilauf oder ohne?

    4.Wie fein wählt Ihr die Hauptschnur? Benutzt Ihr bei feineren Schnüren eine Schlagschnur?

    5.Was ist beim Vorfach zu beachten?

    6.???

    Sicherlich habe ich noch wichtige Punkte vergessen, aber ich bin mir sicher das man mich darüber aufklären wird

    greets

    Mirko

  2. #2
    ALLROUNDER
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    Ich benutze eine Heavy Feeder der Fa. Spro, die drei Wechselspitzen hat. Damit läßt sich das WG bis 180 g bis nach oben Variieren. Die Steckute ist 4,20 lang und dreiteilig.

    Das muss aber nicht unbedingt für dich das Richtige sein. Du mußt dir was passendes zu "deiner Köroergeometrie" aussuchen!

    Als Rolle benutze ich eine 40er von Balzer mit 7 Kugellagern. Die Hauptschnur ist eine gute 0,27er, dehnungsarm. Eine Schlagschnur benutze ich nicht, die 27er reicht völlig aus.


    Der Futterkorb den ich in der Weser, aber auch z. B. in der Hunte einsetze ist ein recht größer Drahtkorb mit einem Eigengewichtvon 50 bis 80 Gramm, je nach Stömungsstärke.

    Das Vorfach liegt zw. 0,15 und 0,20 mm, je nach zu erwartenden Fisch, entsprechend eben auch die Hakengröße.

    Man kann an das Vorfach ein kleines Bleischrot klemmen, damit es sich schön streckt.

    Die Hauptschnur wird kurz vor dem Aufschlag des Körbchens aufs Wasser gestoppt, damit sich das Vorfach strecken kann.

    Als Futter verwende ich oft eine Feeder-Fertigmischung aus dem Fachhandel, weil mir für Experimente die Zeit fehlt.

    Köder sind Maden und kleinere Würmer. Manchmal auch ein Made-Mais- oder Wurm-Made- Cocktail, da mußt du halt probieren.

    Wenn es die Strömung zuläßt, wähle eher eine leichteres Körbchen als ein zu schweres. Es gilt wie immer das Motto, so leicht wie möglich, so schwer wie nötig, was sich eigentlich jeder Angelfreund einprägen sollte, weil damit schon viel gewonnen ist.

    So, mehr fällt mir im Moment dazu nicht ein. Ich hoffe, dir etwas weitergeholfen zu haben und ...
    Gruß von Herby

    ...und immer einen guten Fisch am Band!!

  3. #3
    Profi-Petrijünger
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    Danke für die hilfreichen Hinweise.

    Was mich ein wenig wundert ist die von Dir gewählte Hauptschnur von 0.27, Händler hier vor Ort empfehlen für die Weser 0.20 maximal 0.22

    Ich persönlich hatte mich auch auf 0.25er eingestellt, was aber beschmunzelt wurde.
    Geändert von b1b0p (01.04.2007 um 20:40 Uhr)

  4. #4
    ALLROUNDER
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    Zitat Zitat von b1b0p
    Danke für die hilfreichen Hinweise.

    Was mich ein wenig wundert ist die von Dir gewählte Hauptschnur von 0.27, Händler hier vor Ort empfehlen für die Weser 0.20 maximal 0.22

    Ich persönlich hatte mich auch auf 0.25er eingestellt, was aber beschmunzelt wurde.

    Das ist Geschmackssache! Falls deine Montage mal hängen bleibt, wirst du dich darüber freuen, wenn du den Ast mit der 27er 'rausziehen kannst, oder eben nur das Vorfach, aber nicht die ganze Montage (inkl. Futterkorb und Boom etc.) verlierst. Außerdem hast du beim Auswerfen (Gewaltwürfe) eine gewisse Reserve, was bei schweren Futterkörben die Schlagschnur spart. Ich habe nur gute Erfahrungen gemacht.
    Gruß von Herby

    ...und immer einen guten Fisch am Band!!

  5. #5
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    Also ich habe auch gedacht ich wäre mit einer 0.25er gut bedient, aber wie gesagt das wurde beschmunzelt.
    Nun habe ich mir bei dem Händler eine Ersatzrolle mit 0.20er bespulen lassen, hat er ja empfohlen.

    Als Reserve hat mir sein Kollege 8m 0.25er Schlagschnur drauf getan
    Also den Sinn verstehe ich nun wirklich nicht...meine 0.25er wird beschmunzelt aber ne Schlagschnur in gleicher Stärke vorschalten!?
    Da scheinen die beiden wohl auch nicht einer Meinung zu sein...

  6. #6
    ALLROUNDER
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    Die Schlagschnur soll ja nur dazu dienen den kräftigen Zug, der bei schweren Körben auf der Schnur lastet, wenn du kräftig auswirfst, abzufangen.

    Dafür hast du nun aber eine Schwachstelle mehr in der Montage, nämlich den Verbindungsknoten.

    Aber egal, probier einfach mal aus! Wenn ich hier in Oldenburg im Osterburger Kanal fische, Tidengewässer, also Ebbe und Flut mit einem Höhenunterschied von ca. 3,50 m benutze ich meist die medium feeder und Körbe bis max. 50 g. Der Kanal ist nicht so breit, ich muß also nicht so weit auswerfen. Deshalb benutze ich hier sogar nur eine 18er Schnur (aber: Top-Qualität, keine Massenware von der Großspule). Damit komme ich prima zurecht. Also geh einfach mal angeln und mach dir dein eigenes Bild! Probieren geht über Studieren!
    Gruß von Herby

    ...und immer einen guten Fisch am Band!!

  7. #7
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    Sieht man auch den Biss gut wenn einer beisst ?

  8. #8
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    Zitat Zitat von torino Beitrag anzeigen
    Sieht man auch den Biss gut wenn einer beisst ?

    ja an der feinen spitze.

    und sooo viel nehmen sich 0,20er und 0,25er schnur ja nun mal auch nicht...ich fische übrigens mit 0,23 mono

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