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  1. #1
    Profi-Petrijünger
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    Mann's Chameleon was für Köpfe?

    Ich habe mir im Internet die genannten Köder bestellt. Heute sind sie angekommen und ich hab mich gewaltig erschrocken...die Köder sind riesig.
    Ich bin mir noch nicht wirklich sicher, ob ich mit den Teilen überhaupt was fangen werde, aber ich werde berichten

    Nun bin ich mir unsicher, wie ich die Köder am besten mit Haken versehe.

    Wer die Köder nicht kennt, hier mal ein Bild

    http://www.angelsport-fachversand.de...ges/ulmaca.JPG

    Da die Köder oberhalb eine Stromlinienform haben und diese bis in den Schwanz verläuft, halte ich einen normalen Jigkopf bei dem der Haken oben austritt für unangebracht. Möglicherweise würde das den Lauf stören.

    Mein erster Gedanke waren 2 Drillinge, einer im vorderen Drittel und einer in Schwanznähe.
    Die Köder bringen schon eine Menge Eigengewicht mit, der Kopf müsste also meiner Meinung nach nicht zu schwer sein, jedoch ohne nach oben gesetzten Haken.

    Ich bin ratlos

  2. #2
    ALLROUNDER
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    ...am System mit Vorschaltbleien

    . Ratlos? Gibts nicht, schließlich hast du doch "unser" Forum.

    Also, ich fische auch ganz gerne mal soche 'Riesen'! Davor solltest du keine Angst haben. Oft fängt gerade der größere Köder auch den größeren Fisch, besonders wenn es im Winter darum geht, dass der Räuber (auch bei der Nahrungsaufnahme) Energie sparen muss!

    Es gibt mehrer Möglickeiten zur Montage. Ich will dir zwei Selfmade-Methoden näher bringen:

    Du benutzt einen Jigkopf mit langem Hakenschenkel und montierst den Gummifisch wie üblich. Ich bezweifele, dass dadurch der Lauf gestört wird. Dazu montierst du einen sog. "Angstdrilling" in der Form, dass du ein weiches 7er oder 14er geflochtenes Stahlvorfach verwendest, welches an der Öse des Jigkopfes befestigt wird. Das Stahlvorfach läuft entlang des Körper (nicht zu stramm, wegen der Aktion) bis zum Drilling, den du am Ende angebunden hast. Den Drilling plazierst du in der Flanke im letzten Drittel, du wirst den besten Punkt selber finden!


    Du kaufst, besser montierst dir selber ein System mit (wie du bereits richtig geschrieben hast) zwei Drillingen. Beim Eigenbau kannst du das (Stahl-)Vorfach mit einer Ködernadel durch das innere des Shads führen.
    Ca. doppelte Länge des Shads an weichen Stahlvorfachmaterial abschneiden, Öse binden und von vorne mit der Ködernadel bis zum gewählten Austrittspunkt durchziehen. Drilling einschlaufen und im Shad festsetzen.
    Kopfdrilling aufschlaufen und hinterm Kopf oben einhaken.
    Am vorderen Ende, ca. 1 cm vom Kopf entfernt, eine neue Ose binden und ein Voschaltblei (gibts im Handel, z. B. Gerlinger Katalog S. 411) in die Öse einhängen. Fertig ist dein System.

    Als dritte Möglichkeit, wenn du nicht selber basteln willst, empfehle ich dir das Drachkovitch-System, dass jeder gut sortierte Gerätehändler führt (z. B. Gerlinger Katalog S. 429). Das bekommst du für fast alle Ködergrößen, ist einfach zu montieren und hat wahlweise unterschiedlich schwere Bleiköpfe.

    So, nun hoffe ich dir wieder ein wenig Mut gegeben zu haben, wünsche viel Erfolg mit den neuen Shads aber beachte bitte die Raubfischschonzeiten!
    Gruß von Herby

    ...und immer einen guten Fisch am Band!!

  3. Folgende 2 Petrijünger bedanken sich bei KOP für den nützlichen Beitrag:


  4. #3
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    Hier siehst du mal ein selbstgebautes System aus der Köder FAQ.
    Ich denke mal für deine Köder optimal! und sehr leicht selber nachzubauen.
    Ein Groß-Twister mit System ist dort auch zu sehen.
    Gebraucht wird:
    Kombizange mit runden Backen,Büroklammer, Stahlvorfach, Drillinge, großes Klemmblei, Quetschhülsen und rote Wolle
    Das System kann auch direkt ohne Blei gebaut werden.
    Bei der Bebleiung auf dem Stahlvorfach hättest du den Vorteil eines langsam am Gewässergrundes umkippenden Köders.
    Der wird besonders gerne von dicken Zandern eingesaugt.
    Ich nehme zum Bau recht einfache Materialien, weil die Elbe viele Steinfische beherbergt, die den Köder nie wieder ausspucken

    Es gibt dann noch die sogenannten Fire-Balls, das sind Jigköpfe mit sehr kurzen Haken. Die werden für sehr weiche Köder genommen, damit das Köderspiel voll zur Geltung kommt.
    In die Jigkopföse könntest du dann wie hergebracht die "Angstdrillinge" befestigen.

    Willi

  5. Folgende 3 Petrijünger bedanken sich bei Jungpionier für den nützlichen Beitrag:


  6. #4
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    Danke für die Tips.

    Mir ist gerade beim Hantieren mit den Ködern aufgefallen, dass oberhalb, der Kamm auf 3-4 cm aufgeschlitzt/halbiert ist. Also ist es doch wohl so gedacht das man einen normalen Jigkopf nimmt und den Haken am Schlitz austreten lässt.

    Ich bin schon sehr gespannt auf meine ersten Würfe mit dem Köder... :D

  7. #5
    Petrijünger
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    Oben ohne?

    In der Regel sind solche Öffnungen für kleine Rasseln gedacht. Lockstoffträger lassen sich auch prima deponieren. Man könnte es auch mal mit einem Knicklicht versuchen....

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