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  1. #1
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von D@nny
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    Thumbs down Ob das noch was wird.......

    Hallo der Forumgemeinde,

    wie einige wissen bin ich anfang des Jahres 2006,als Vollzahler für Berlin/Brandenburg dem DAV beigetreten.Mein altes Hausgewässer die Unterhavel hatte Fischtechnisch immer weniger zu bieten und so hatte ich beschlossen mich ein wenig im Umland um zu schauen......

    Die jetzige Bilanz würde ich als katastrophal bezeichnen....Mir ist klar ,das ich nur ein Bruchteil dessen gesehen hatte,was ich eigentlich befischen darf,aber die bisherige Erfahrung zeigt, das die meisten Gewässer gewaltig überfischt sind!!!!!!!!!
    Erst heute wieder steuerte ich die Umgebung um Oranienburg an,einer unser Mod Kollegen war so herzhaft mir ein wenig seine Umgebung zu zeigen.In einem ausführlichen Gespräch, wurde mir von Ihm bestätigt, das an den meisten Gewässern der wilde Westen tobt......Ein besuch an der Liebenwalder Schleuse bestätigte einmal mehr das Bild,der meisten DAV-Gewässer.............

    Kaum das Wasser erreicht, zählten wird mitten in der Woche,etwa 4-6 Angler die ihre KöFis gebadet haben.Möchte nicht wissen was dort für ein Betrieb herrscht,wenn es Wochenende ist.........Auf einer Strecke von etwa 100metern, habe ich bei sechs toten Ansteckern die im Uferbereich lagen,aufgehört zu zählen.....
    Ich selber kenne einige Berichte über kapitale Zander,unter solchen Umständen, nicht mit mir.

    Die abschliessende Bilanz des Jahres 2006,ist sehr enttäuschend.Ob ich im Jahr 2007 diesen Verband mit meinem Beitrag unterstützen werde,weiss ich noch nicht....Fakt ist,bis jetzt gibt es kaum etwas positives,weswegen ich diesen Verein mit meinem Beitrag unterstützen sollte.Woran es liegt das die Gewässer masslos überfischt sind,kein Ahnung,schlechte Verbandspolitik oder doch nur viel zu grosser Befischungsdruck............
    Vor kurzem hatte ich von einigen Kollegen bestätigt bekommen,nach dem 1000 Satzkarpfen den Weg in die Freiheit bekommen haben,sassen bereits die ersten Fleischmacher in ihren Startlöchern........seid dem die Besatzmassnahme öffentlich wurde,ist an diesem Gewässer reger betrieb.

    Ich finde es schade und katastrophal,das man aus einem Gewässerumfang von vielen tausenden Gewässern,feststellen muss,das durch falsche Verbandspolitik und teilweise dem falschen Verhalten mancher Angler,man nach einem ganzen Jahr sagen muss,es lohnt einfach nicht.....Noch gibts ein Mittel das ich nächstes Jahr ausprobieren möchte....mit Hilfe eines Schlauchboots hoffe ich flexibel genung zu sein,auch Gewässer an zu fahren,bei den das Angeln vom Ufer so gut wie unmöglich ist.Sollte dieses Vorgehen keine Früchte tragen,werde ich auch diesem Verband lebewohl sagen und mich nur noch auf Produktionsgewässer konzetrieren,die bis jetzt ,eindeutig besseres Potenzial mit sich bringen.

    Einige Fischer und Pächter haben die Marktlücke längst erkannt,das mit einem sauberen und gepflegten Gewässer und einem gesunden und kräftigen Fischbestand, langzeit gesehen, besseres Geld erwirtschaften werden kann,als mit dem Fisch selbst.Stichwort verkauf von Angelkarten und die Vermietung von Booten.Einiger dieser Perlen gibts es noch in Brandenburg und diese gilt es zu finden................

    Welche Erfahrungen habt Ihr schon mit DAV & Co. gemacht?????

    Liebe Grüsse,D@nny.
    Geändert von D@nny (16.11.2006 um 20:30 Uhr)

  2. #2
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von Spaik
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    Geht uns nicht anders, egal welches Gewässer man sich aussucht, entweder bebaut, nicht vom Ufer beangelbar, oder es steht Angler neben Angler.
    Um dies zu entgehen weichen wir auf Sachsen-Anhalt aus, ich will nun nicht sagen, daß es dort besser ist, aber dort bin ich weniger " Schneider "

    Vom " lohnen " will ich gar nicht reden, ich schlage eh kaum ein Fisch ab.
    Raubfisch hat sich bei mir aber gewaltig gesteigert, dies aber auch nur weil man heute eine Spinnrute schwingt.

    Vergleicht man aber Gewässeranzahl und Beitrag, so ist dieser mehr als gering.
    Geändert von Spaik (17.11.2006 um 02:16 Uhr)
    Ich bin nur dafür verantwortlich was ich sage, nicht dafür, was du verstehst.

  3. #3
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von D@nny
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    Zitat Zitat von Spaik

    Vergleicht man aber Gewässeranzahl und Beitrag, so ist dieser mehr als gering.
    Das ist was dran,doch was nützt mir eine geringer Beitrag bei einigen tausend Gewässern die ich befischen darf,wenn man feststellt, das fast alles platt ist.........
    Ich hatte natürlich im eigenen Interesse schon sehr viele Gespräche geführt und bin zu dem traurigen Ergebnis gekommen,das mir immer mehr DAV Mitglieder genau dieses Phänomen bestätigen.Die zahl der Mitglieder schrupft.........dabei wäre es doch so einfach.

    Den grösste Kapitalfehler den ich immer wieder an den Gewässer vorfinde,egal ob Verband,Verein oder Produktionsgewässer,sind die fehlenden Kontrollen.
    Immer wieder hört man von gewaltigen Raubzügen,sei es mit Netzen,Pupen oder anderen Hilfsmittel.Wenn mir dann noch Provinzdenken vermittelt wird,das man kapitale Rapfen und andere Flossenträger tot schlägt, um diese an die Hühner zu verfüttern,muss ich mich wirklich fragen,ob die jenigen es nicht besser wissen.
    Ja selbst Funktionäre die ganz oben in den Vereinen stehen,handeln wie vor hundert Jahren.Beim Stromfischen zur Bestandsaufnahme werden kapitale Hechte kaputt geschlagen,mit der Begründung,das wären die,die die kleinen dezemieren.........und das darf nicht sein.
    Die vielen traurigen Meldungen die mich schon erreicht haben,auch Bilder die ich mit eigenen Augen gesehen habe,bestätigen eins.Es macht einfach kein Sinn,die Gesetzgebung so auf zu stellen,wenn es keinen oder nur ganz wenig gibt,die es durch setzen und kontrollieren.Sobald man der breiten Masse den Freifahrschein dazu gibt,sich wie Primaten am Wasser zu verhalten,wird es immer wieder welche geben,die es für Ihre zweck ausnutzen..........Nehmen wir den Strassenverkehr,es gibt verbote und strafen,solange es keine gibt der diese überprüft,fahren die meisten viel zu schnell,manche wie die letzten Henker.Wäre aber dem ein grosser Kombi positioniert sich auf dem Bürgersteig,schon wissen die meisten Teilnehmer bescheid......Ich würde sagen,vertrauen und der appell an den gesunden Menschenverstand sind gut,die Kontrolle wäre langzeit gesehen,wesentlich besser....besser für uns Angler,besser für den Verband und besser für die Natur.PUNKT.

    Vielleicht sollte man auch in ferne Zukunft die Besatzmassnahmen der Verbände überdenken,hänge ich diese an die grosse Glocke,sitz die Fraktion der Fleischmacher am Wasser,die mit einem Ziel dort hin fährt, den frischen Satzfisch für den Kochtopf zu fangen.Wir ich bereits schon erwähnte, hatte ich gestern mich mit einem Mod-Kollegen getroffen,wenn dieser mit bestätigt das er in den vergangenen Jahren,nicht einmal kontrolliert worden ist,stimmt meiner Meinung nach,so einiges nicht.Ja selbst Gewässer und ecken die dafür berühmt sind,das dort viel Mist betrieben wird,werden ausser acht gelassen..........

    Noch scheint die Welt ok zu sein,doch wie lange noch????

    Ich habe letztes Jahr mich verstärkt informiert,wie man den Status eines Fischereiaufsehers erlangen kann,ich kann euch nur folgendes sagen,die deutsche Bürokratie hat auch in den Verbänden einzug erhalten.Statt die hilfe mancherö Angler dankend an zu nehmen und genau zur solchen Aktionen aufrufen,um die Kontrollen aus zu bauen,nein wieso auch, es gibt Bestimmungen und Vorraussetzungen die man zu erfüllen hat,bei den mir sich der Magen umdreht.So war die Rede von,solange mein Hauptwohnsitz nicht in Brandenburg ist,kann ich als Berliner,obwohl ich jedes Wochenende im Umland unterwegs bin,kein Fischereiaufseher für den DAV Brandenburg werden....hauptsache der Jahresbeitrag geht pünktlich ein.

    Ob und in wie weit ich nächstes Jahr Mitglied bleiben werde,ist fraglich,eins steht fest.Wird in den nächsten Jahren nicht umgedacht,werde ich nicht der einzige bleiben der fort gehen wird und genau dann ,dürften die Herrschaften wach werden,hoffentlich ist es bis dahin nicht zu spät.

    Gruss Didi
    Geändert von D@nny (17.11.2006 um 08:22 Uhr)

  4. #4
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    Darek, ich denke manche Gewässer sind gar nicht so platt.
    Es ist eben nur nicht so einfach, diese stark befischten Gewässer auch mit einem Fang zu verlassen.
    Nur mal ein Beispiel.
    Der Schönefelder Bauernsee, eines der am meisten befischten Gewässer, was ich persönlich kenne.
    Hier sitzt der komplette Berliner Süden und die Brandenburger dieser Region.
    Es wird zwar schon mal ein Fisch gefangen, teilweise aber wirklich nur die Zwerge ihrer Art.
    Ganz schnell geht dann die Kunde rum: "An diesem See, brauchst du gar nicht hin fahren."
    Ich hatte damals in meiner arbeitslosen Zeit genug "Ruhe", mich mit dem See näher zu beschäftigen.
    Auf Anfrage, wo denn die dicken Barsche geblieben sind, kam nur heftiges Achselzucken.
    Genauso, bei Nachfrage über die legendären Karauschen und Schleien dieses Sees.
    Was war passiert, die Friedfische sind in einer imensen Anzahl im See vertreten, der Räuber müßte sich doch wohl fühlen.
    Das Problem, was der See hat, ist der Überbesatz an Karpfen. Jedes Jahr werden hunderte von Karpfen eingesetzt.
    Ist der Besatz da, erinnern die Ufer eher einem Forellenanlage. Dicht an dicht sitzen die Angler da und geben den Fischen keine Gelegenheit abzuwachsen.
    Nur richtig dicke Karpfen fängt da keiner. Man müßte sich wahrscheinlich als Carp-Hunter erst mal durch ein Heer von Jungfischen durcharbeiten.
    Und doch sind sie da die Dickerchen.
    Die Jugendgruppe veranstaltete ein Nachtfischen unter Anleitung meines Bruders.
    Dort kam Nachts ein Fisch an die Leine, mit 87cm und richtig kugelrund.
    Schleien und Karauschen haben also gar keine Chance mehr in diesem Gewässer. Sogar die Pflanzen ziehen sich zurück. Der Hecht-Schleisee gehört der Vergangenheit an.
    Genauso ging es mir mit den Barschen. In der Dunkelheit fing ich mit einer ausgeklügelten Grundmontage, die ich an der Feederrute fischte, schöne Barsche über 30cm.
    Mir wurde vom Fischereiaufseher bestätigt, daß man solche Barsche schon lange nicht mehr vermutet hätte.
    Auch ein großer Hecht, für den ich bestimmt insgesamt 4 Tage Ansitzzeit gebraucht habe, brachte die älteren Herren aus der Fassung. Das Gewässer hat nicht mal einen Hektar, bringt aber Hechte jenseits der 90cm.

    Was ich damit aufzeigen will?
    Für DAV Gewässer gilt auf keinen Fall...."Er kam..sah..und siegte!"
    Hat man ein Gewässer gefunden, so muß man sich damit beschäftigen.
    Glück hat man, wenn man jemanden kennt, der sich mit diesem Gewässer schon lange beschäftigt hat.
    Problem für uns, die gerne Neuland betreten...man muß sich einfach immer wieder neu einstellen.
    Wo sind die Räuberburgen, wo sind die Plateaus, wo stehen die Weißfische, wo haben die Karpfen ihre Fressrouten.
    Dieses Wissen erlangt nicht nur durch das bloße Betreten des Gewässers.
    Viel Schweiß steckt hinter der Erkundung eines Gewässers.
    Ist man dann soweit, werden sich auch die Fänge einstellen.
    Nur eines sollte man nie machen...genauso fischen wie die anderen Hundert, die dort auch fischen.
    Neue Wege sollten beschritten werden, was zugegebener Maßen nicht ganz so einfach ist, wenn man in Lohn und Brot steht.
    Deswegen siehst du ja auch bei unseren "Berufsanglern" dieses ständige Grinsen in die Kamera.
    Wenn du wüßtest, was zum Beispiel der Halletz vom Blinker für ein Brumborium um seine erarbeiteten Gewässer macht, würde dich nichts mehr wundern.
    Die dicken Fische für die Zeitung müßen ja kommen.
    Und genauso wird man in seinem Anglerleben die ein oder andere Perle finden...auch im DAV Bereich.
    Unsere Aufgabe muß es sein, weiter an das ""Umerziehen"" der gemeinen Anglerschaft zu arbeiten.
    Auf das es immer mehr Perlen gibt und die Monokulturen endlich beseitigt werden.
    Es wird ein langer steiniger Weg aber unsere Jugend zeigt Neugier und Pioniergeist. Lassen wir sie nicht dumm sterben

    Willi

  5. #5
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von D@nny
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    Als langjähriges DAV-Mitglied will ich Dir gerne glauben schenken.Deswegen der Versuch nächstes Jahr,mit ein paar Hilfsmitteln nochmals zu prüfen............Ich bin der letzte der davon ausgeht,das man an jedem DAV Gewässer nur noch abräumen müsste,das ist wo anders auch nicht der Fall.

    Die Verband interne Politik sehe ich persönlich als ein grosses Geschäft.....also wie bringt man ein Unternehmen weiter,in dem ich stätig meine Anzahl der Beitragszahler zu erhöhen versuche.Ich denke wir sind uns alle einige,nicht mit dem jetzigen Vorgehen.Dabei ist und kann es so einfach sein......die richtige Taktik,die richtig Besatzpolitik gespickt mit ein wenig mehr Kontrolle würde doch den Verband wesentlich interessanter gestalten.Genau diese Kehrseite sehe ich bei den Fischern,einige haben es schon längst kapiert,mancher veruschen sich noch in ihren altertümlichen Gedankengut!!!!!!!

    Eine hohe zahl an Mitgliedern und die zahlende Kundschaft, bescheren mir gute Gewässer und perfekte Rahmenbedingungen und genau das erreiche ich nicht,wenn ich ab und an einfach mal einige zig tausende Karpfen,Hecht und Zander rein lasse und das Gewässer dem Schicksal überlasse.
    Pflegen und Hegen lautet mein Vorschlag,mit allen Aufgaben die dazu gehören.

    Einige Länder sind genau in diesem Punkt vorreiter........dabei denke ich an die teuren und fischreichen Salmonidenstrecken.Langjährige pflege und der gesunde Besatz ,machen manche Gewässer zu den begehrtesten in Europa.Und wieso??????
    Weil man das altertümlich denken abgelegt hatte,für gute Rahmenbedingungen sorge trägt und so sich seine zahlenden und zufreidene Kundschaft an den Teich holt.

  6. #6
    Allroundangler Avatar von Cliffhänger
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    Da kommt man aus dem "sich wundern gar nicht mehr ´raus....

    Hallo Willi, hallo Darek,

    zuerst habe ich Euch ja um die vielen, fischreichen Gewässer in und rund um Berlin beneidet, besonders wenn ich mir einen Atlas bzw. die Karte von Berlin angeschaut habe....

    Aber wenn ich bereits vorher schon und auch jetzt wieder im Forum gelesen habe, wie es an den DAV-Gewässern zugeht, was die Sauberkeit und den Besatz, aber auch die Kontrolle der Gewässer und der dort agierenden Angler angeht, dann kann man hier nicht vom Wilden Westen sondern eher vom "Wilden Osten" sprechen.

    Verbandsgewässer, verschmutzte Ufer, unklare Besatzpolitik und fehlende Kontrollen, das gibt bei uns in diesem geschilderten Umfang gar nicht. Ich kann nur mit ungläubigem Staunen solche geschilderten Verhältnisse verfolgen...

    Natürlich pachtet hier der Landesverband als Oberpächter die öffentlichen Gewässer an, verpachtet sie aber sofort und damit automatisch ohne Wenn und Aber an die örtlichen Vereine 1 : 1 weiter, so dass zwar der LV die politische Zuständigkeit weiter behält, jeder Verein aber was Besatz, Sauberkeit und Kontrolle angeht, tatsächlich verantwortlich ist und auch bei Nachlässigkeit verantwortlich gemacht wird.

    Der Besatz wird so geregelt, dass nur soviel eingesetzt wird, wie lt. Fangmeldungen auch ´rausgefangen worden ist, wobei bereits ein Umdenken stattgefunden hat, weil man nämlich an 3 Seen bereits erfolgreich den Europäischen Flusskrebs angesiedelt hat, weiter in 8 Gewässern in diesem Jahr 35 000 Moderlieschen ausgesetzt hat, die fischereilich natürlich nicht nutzbar sind, die aber ins Biotop im Rahmen der Artenvielfalt gehören und im nächsten Jahr sollen in den Gewässern, in denen Teichmuscheln leben, auch eine große Anzahl von Bitterlingen eingebracht werden.

    Man sieht, es geht nicht alleine darum, große Mengen von "Wasserschweinen" (Karpfen) einzubringen, sondern wir als Angler haben eine große Verantwortung übernommen, als wir die Gewässer zur Hege und Pflege übernommen haben.

    Wer bei uns keine Fangmeldung abgibt, der fliegt nach zweimaliger Mahnung aus dem Verein - so hart sind die Sitten. Die Gewässerwarte sind unbedingt auf diese Meldungen angewiesen, um ordnungsgemäß für den Herbst den Besatz zu planen. Jeder, der ans Wasser geht und fischt, fängt auch seinen Fisch für die Küche - keine Frage - nur, es kann immer wieder mal passieren, dass man als "Schneider" nach Hause geht - na und? Das Naturerlebnis steht im Vordergrund, das ist viel wichtiger

    Darek beschwerte sich über zuwenig Kontrollen: Seit wir 5 neue Fischereiaufseher haben, beschweren sich einige Anglerkollegen über zuviel Kontrollen. Im Gespräch wird dann aber die Notwendigkeit von Kontrollen erläutert, und das verstehen dann auch die meisten Angler. Für regelmäßige Kontrollen muss der Verein bzw. der Verband schon sorgen, denn auch die meisten Angler möchten am Wasser keine "rechtsfreien Räume" haben, wo jeder sich nach Belieben austoben kann!

    Zwei Gewässer von uns liegen in sogen. "sozialen Brennpunkt-Bereichen", wobei wir uns im klaren darüber sind, dass man die Leute kaum dazu erziehen oder veranlassen kann, ihren Müll nicht in der Gegend oder im Teich zu hinterlassen. Da hilft nix, da muss man 1 x im Jahr (oder öfter) mit dem blauen Müllsack um das Gewässer gehen und die Hinterlassenschaft unserer Mitbürger wegräumen.

    Zum Schluss zu den dortigen Verbandsgewässern: Ich hab´das Gefühl, so richtig zuständig fühlt sich keiner, die Angler sind unzufrieden, weil die Situation am Wasser auch nicht besonders positiv ist und möglicherweise einige Gewässer auch überfischt sind. Würde sich die Situation entscheidend verbessern, wenn die Bewitschaftung ohne Wenn und Aber einem Verein, der ortsansässig ist, übertragen wird? Ich meine, diese Frage sollten sich die, die nachdenken können und bereit sind, mitzuhelfen, stellen, damit dass Angeln dort wieder richtig Spaß macht!

    Munter bleiben, Ohren steif halten und durch;
    der Mensch hat erst das Laufen erlernt und dann das Ziel erkannt.
    CLIFF

    .................................................. .................................................

  7. #7
    Sei immer fair Avatar von Walter Schroeder
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    Hallo! Zu den ganzen Berichten möchte ich darauf hinweisen,das von meiner Seite diesbezüglich schon meine Meinung am Anfang des Jahres hingewiesen wurde.Ich hatte in den DAV-Gewässern die fehlende Hinweise des Besatzes angeprangert.Im Gewässerverzeichnis sind die ha angegeben aber nicht mehr die Arten.Außerdem ist vom DAV das sogenannte Fangbuch eingeführt worden.Nun frage ich die Vereine,welcher Verein hat schon eimal die Fangberichte von den Mitgliedern eingefordert und weiter gegeben? Hier sind doch schon die ersten Ursachen.Es weiß doch keiner mehr was in den Gewässern für Fisch vorhanden ist.Nun wurde ich ja mit meiner Meinung unter Beschuß genommen betreffs Besatz.Ja wenn der Besatz bekannt
    gegeben wird sitzen die Angler sofort zu zig am Wasser.Hier kann doch Abhilfe geschaffen werden,durch intensive Kontrollen.Es gibt doch bestimmt Sportfreunde die sich zur Verfügung stellen.Ich persönlich ,als Rentner mehr Zeit,habe dieses Jahr unzählige DAV -Gewässer angefahren und dachte schon das angeln verlernt zu haben.
    Überall das gleiche keine großen Fänge.Icvh muß D@nny voll und ganz recht geben.
    mir ist schon lange aufgefallen,daß in der alten BRD die Fangberichte anders aussehen als hier.Vielleicht werde ich wieder mit meiner Meinung korrigiert.

  8. #8
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    Warum will denn keiner Kontrollen durch führen. Die Frage solltet Ihr euch mal Stellen.
    Jeder weiß doch was los geht, wenn er einen " etwas anders Sprechenden " Sportsfreund Kontrollieren will, also lieber ruhig sein und nicht als Rassist verrufen.

    Es ist aber leichter zu sagen das es Arbeitslose sind.
    Hexenverbrennungen
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    Wir wissen wie man feiert

    Ihre Kirche

  9. #9
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    Leute, mir kann doch keiner erzählen, daß 1000sende Gewässer Platt oder leer gefischt sind.
    Es sind nur eben die Zeiten vorbei wo man ans Wasser polterte und gefangen hat.
    Dies ist meiner Meinung nach auf den erhöhten Angeldruck zurück zu führen.
    Willi hat es schon richtig gesagt, man muß die Gewässer erst mal kennen lernen und dann etwas anders angeln als alle anderen. Dazu gehören auch andere Angelzeiten, z.B. die ganze Nacht.
    Ich beangele z.Z. nur 3 Gewässer, dort bin ich immer und immer wieder und.........? Je öfter ich dort bin um so erfolgreicher werde ich.

    Weil, mit jedem Besuch lerne ich die Gewässer etwas besser kennen!
    Ich bin nur dafür verantwortlich was ich sage, nicht dafür, was du verstehst.

  10. #10
    Sei immer fair Avatar von Walter Schroeder
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    Nun nochmals zu Kontrollen,also ich habe es selbst erlebt,es kommt ja nicht einer alleine kontollieren,sondern es sind mindestens 2 wenn nicht sogar 3 Sportfreunde.Gegen diese aufzulehnen möchte ich keinem raten.Was das angeln anbetrifft so muß ich mich ja nicht als Nachtangler einbringen.Ich habe früher meine Fische auch am Tage gefangen.Im einen muß ich Recht geben,das man einige Gewässer Strukturmäßig nicht kennt und dann das angeln schwierig ist.Es hat sich aber niemand zu dem Fangbuch geäüßert und das ist doch das Übel.Wer will die Fangmeldungen die zig Gewässer beinhalten auswerten,wenn sie überhaupt erfa0t werden.Das müßte der jeweilige Landesverband machen um den Besatz zu korregieren.
    Aber da fehlt es sicherlich wieder an Leuten und Geld.Wer in einem Verein Mitglied ist
    der kennt doch die Misere,die ja nicht erst heute erkennbar ist.Wir wollen doch mal ehrlich sein,was wird denn für den kleinen Angler gemacht,zu den Gewässern Fahrverbote,was früher mit Auto erreichbar war.Der DAV hat zu wenig Durchsetzungsvermögen gegenüber einiger Stellen.Ich erlebe es immer wieder entweder
    Sperrschilder oder Schranken,der Angler der ja nicht wenig Utensilien hat per Schulter
    durch die Botanik stampfen muß.Es sind ja nicht alles junge spritzige Gesellen.

  11. #11
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von Spaik
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    Zitat Zitat von Walter Schroeder
    Nun nochmals zu Kontrollen,also ich habe es selbst erlebt,es kommt ja nicht einer alleine kontollieren,sondern es sind mindestens 2 wenn nicht sogar 3 Sportfreunde.Gegen diese aufzulehnen möchte ich keinem raten.Was das angeln anbetrifft so muß ich mich ja nicht als Nachtangler einbringen.Ich habe früher meine Fische auch am Tage gefangen..

    Genau das ist es! Du bist dann an " Deinem " früher stehen geblieben!
    Nichts ändern, aber ständig jammern.
    Sei mir nun nicht böse aber das musste mal raus.
    Ich hab Dir Gewässer genannt, die Deinen " Füssen " entsprechen, hast Du sie besucht? Nein!
    Ich bin nur dafür verantwortlich was ich sage, nicht dafür, was du verstehst.

  12. #12
    Sei immer fair Avatar von Walter Schroeder
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    Ich weiß nun wirklich nicht was das soll,erstens möchte ich mich nicht auf jedes Wort von mir auseinander setzen,zweitens nicht auf mein Alter und drittens auf meine Beweglichkeit.Nun zum Einzelnen:Ich nin heute b noch ein neuzeitlicher Mensch außerdem jammere ich nicht ,sondern spreche die Realitäten an,ich war auch an Gewässern die für mich günstig sind.Aber Du weichst vom Thema ab und wirst persönlich.Bleibe endlich bei dem Thema ,was viele Angler bedrückt.ES geht um den Besatz der Angelgewässer u.s.w.und keine Persönlichen Anschuldigungen.

  13. #13
    Gesperrt Avatar von Thomsen
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    Streitet nicht, Jungens ... dazu wurde das Thema nicht eröffnet

    Ich kann den Pessimismus in bezug auf die DAV-Gewässer nicht ganz teilen ... wie Cliff schon sagte: es gibt einige Gewässer in Brandenburg, um die uns andere sicher beneiden.

    Richtig ist aber auch, dass viele Gewässer keine Selbstläufer sind ... dazu erzähle ich euch mal eine Geschichte.

    Vor vielen jahren bin ich mit einem Freund mal auf Deutschland-Tour gewesen, u.a. in Pottenstein (Fränkische Schweiz).
    Dort wollten wir natürlich auch angeln, also wurde ein Schein für das örtliche Fließgewässer (Bach) gelöst ... Forellen waren unser Begier.
    Wir montierten unsere Spinnruten und schlichen wie die Indianer (ungelogen: auf allen Vieren ) an den Bach, Angelplatz war eine schön ausgeprägte Landzunge.

    Komischerweise standen direkt 2 Forellen im Flachwasser vor mir, als ich zuende gekrochen war und meine Nase hob ... plötzlich 3, 4 ....also stand ich kurzentschlossen auf, mein Schatten fiel in's Wasser .... nach kurzer Zeit waren es vielleicht 40-50 Forellen, die bereits schnappend die Wasseroberfläche durchbrachen.

    'Was'n hier los?' rätselte ich komplett verblüfft und hielt den kleinen Spinner knapp über die Wasseroberfläche.
    3 Sekunden später hing die erste Portionsforelle, die sich den Spinner noch außerhalb des Wassers gegriffen hatte ...
    Ich habe noch eine zweite für's Abendbrot gefangen ... und nach 2 Minuten war unser 'Angeltag', auf den wir uns wie die Schneekönige gefreut hatten, auch schon wieder vorbei ... wir waren komplett bedient.

    So soll Angeln auch nicht sein ... wir sind ganz bedröppelt wieder davongeschlichen, das hatte nun echt keinen Spaß gemacht.
    Wir beide überbaten uns im Dumme-Gesichter-Machen ... zum Glück existieren keine Photos davon

    Soweit der Exkurs zum genauen denkbaren Gegenteil ... ich hätte dort pro Minute eine Forelle fangen können (3 waren, glaube ich, als Maximalentnahme gestattet).

    Zurück ....
    Ich meine, dass es noch genügend gute DAV-Gewässer gibt, man muss nur die Zeit zum 'Lesen' derselben aufbringen.

    Zum DAV selbst meine ich, dass dort verbandsintern mittlerweile eine Bereitschaft zum Umdenken eingetreten ist ... der Verband lernt aus eigenen Stücken dazu, was ich für eine durchaus erfreuliche Entwicklung halte (s. z.B. Stellungnahme zum Zurücksetzen kapitaler Fische, Selektive Entnahme etc.).

    Wäre schön, wenn man das auch vom VDSF behaupten könnte ... dem ist aber nicht so.

    Und das sage ich als Forenmitglied mit Wessi-Sozialisation
    Geändert von Thomsen (17.11.2006 um 17:47 Uhr)

  14. #14
    Allroundangler Avatar von Cliffhänger
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    Question Nicht nur das DAV-Statement lesen........

    Zitat Zitat von Thomsen
    Streitet nicht, Jungens ... dazu wurde das Thema nicht eröffnet
    (.........)
    Zum DAV selbst meine ich, dass dort verbandsintern mittlerweile eine Bereitschaft zum Umdenken eingetreten ist ... der Verband lernt aus eigenen Stücken dazu, was ich für eine durchaus erfreuliche Entwicklung halte (s. z.B. Stellungnahme zum Zurücksetzen kapitaler Fische, Selektive Entnahme etc.).

    Wäre schön, wenn man das auch vom VDSF behaupten könnte ... dem ist aber nicht so.

    Und das sage ich als Forenmitglied mit Wessi-Sozialisation
    Hallo,

    das könnte ja ein feines Abschlusswort sein, wenn es denn der Realität entsprechen würde. Beide Präsidenten, sowohl vom DAV als auch vom (größeren) VDSF haben im Oktober-Heft 2006 RUTE & ROLLE zu dem bekannten Thema, das ich aber nicht näher bezeichnen will, weil ich mich sonst ärgern würde, zunächst einmal Lösungsvorschläge gebracht, ohne jedoch ans "Eingemachte" zu gehen und, das ist ganz wichtig, ihre Bereitschaft bekundet, insbesondere in dieser Frage zusammenzuarbeiten.

    So hat der VDSF-Präsident Peter Mohnert ausgeführt: Zitat "Sowohl der VDSF als auch der DAV haben seit dem Fischereitag bekundet, dass unter dieser Leitung eine gemeinsam getragene Handlungsempfehlung für die deutsche Anglerschaft zum Zurücksetzen von Fischen erarbeitet werden soll. Gelingt das, dann besteht für alle Angler auch auf diesem Gebiet wieder Rechtssicherheit am Gewässer." Zitat Ende

    Das Thema war aber ein ganz anderes - trotzdem mußte ich das an dieser (passenden) Stelle loswerden!

    Munter bleiben, die Lauscher hoch und den Blick schweifen lassen;
    zuerst hat der Mensch das Laufen erlernt und dann erst das Ziel erkannt!
    CLIFF

    .................................................. .................................................. ........

  15. #15
    Gesperrt Avatar von Thomsen
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    Hübsches Lippenbekenntnis ... vergleich mal eure VDSF-Gewässerordnung mit der DAV-Gewässerordnung des Landes Brandenburg.

    Die Rechtssicherheit des Anglers ist nur ein Teilaspekt ... fischereibiologische Erkenntnis genau die andere Seite.

    Merkst' selbst was? ... oder muss ich noch weiter helfen?
    Geändert von Thomsen (17.11.2006 um 18:47 Uhr)

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