Ergebnis 1 bis 2 von 2
  1. #1
    Gesperrt Avatar von Thomsen
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    Bohusln - Hedekas: rekils- u. Hajumslvens FVO

    Ausgabestellen fr Erlaubnisscheine, Infos und Tipps (alle Angaben ohne Gewhr):

    Kynnefjlls Natur
    Brmarken 19
    45054 Hedekas
    Tel.: +46 (0)524-32088
    Fax: +46 (0)524-32089
    E-Mail: info@kynnefjall.com
    Internet: www.kynnefjall.com
    (Boot- u. Kanuvermietung)


    Flussstrecke

    bei 455 95 Hedekas, zur Gewsseransicht in der Karte auf Sat klicken.


    Preise (Stand 2006):
    Tageskarte 50,- SEK
    Wochenkarte 100,- SEK
    Jahreskarte 200,- SEK
    Jahreskarte Familie 300,- SEK
    Jugendliche unter 15 angeln kostenfrei

    Gewsser u. Gre:
    Flusstrecken des rekilslven und Hajumslven sowie der See Krnsjn (Zandertip)

    Angelkarte online ber SMS fr fast alle Omraden

    Und hier

    Hauptfischarten: Hechte, Barsche, Zander (Krnsjn), Aale, Aalquappen, Forellen und versch. Weifischarten

    Gewsserdaten gesucht (hier klicken)

    Gendert von FM Henry (23.01.2015 um 17:10 Uhr) Grund: Karte und Link eingefgt

  2. Der folgende Petrijnger sagt danke an Thomsen fr diesen ntzlichen Beitrag:


  3. #2
    Profi-Petrijnger Avatar von Blaukorn
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    Ein hochmotivierter Trupp machte sich auf den Weg nach Schweden um einmal richtig den Aalen in Bohusln nachzustellen. 4 Mann, ein Wohnmobil und die Erwartung auf den groen Fang.
    Die Anfahrt ber die Fhrstrecken Puttgarden - Rdby und Helsingr -Helsingborg war problemlos wenn man einmal von der Schnffelarbeit der schwedischen Zolldamen absieht, die genau wissen wollten was wir alles an Bord hatten.

    Auf der Fahrt zum Zielgewsser wurden mehrere schwedische Gewsser angetestet, mit migem Erfolg. Zu diesen Gewssern zhlten u.a. der Gta-Kanal an mehreren Stellen, mehrere Kleinseen und der Vennern. Der tgliche Fang wanderte abends immer gleich in die Pfanne.
    Kder waren mitgebrachte und vom Zoll nicht monierte Tauwrmer. Einfuhr, nach meinem erst spter erworbenen Wissen, verboten.
    Auf der E6 ging es dann bis zur Ortschaft Munkedal an den rekillslven. Dieser Ort war uns von Bekannten als idealer Ort zum Aalangeln angepriesen worden. Entsprechend gro war unsere Erwartungshaltung. Da wir aber auch etwas von der schnen schwedischen Landschaft auf der Herfahrt haben wollten, haben wir uns den empfohlenen Platz als Schlubonbon fr diese einwchige Mnnertour aufbewahrt.
    Wir machten es uns gleich auf dem Parkplatz an der Tankstelle am Ortseingang, unmittelbar am Flu bequem und kauften uns unsere Angelkarten. Dafr brauchten wir nicht weit laufen, denn die Scheine gab es ebenfalls an der Tankstelle. Der Preis war nicht ganz billig. Je nach Saison. War ja auch lt. Aussage des Tankwartes ein Lachsgewsser. Wir zahlten pro Mann knapp 20 fr 24 Std. Da es aber keine Karte fr Aalangler gab muten wir den Preis fr Salmonidenangeln zahlen. Fr Salmonidenangler wre es wahrscheinlich ein Spottpreis. Wir aber wollten Schleicher.
    Wenn man sich das Gewsser besah (Karte Platz2), war man sofort der Meinung, hier Aalangeln- vergi es. Strmung wie in einem Wildbach. Ich war sehr skeptisch. Einzig in der der Strmung abgewandten Seite, in den Kehren knnte was zu machen sein.
    Erstmal wurden die Tiefenverhltnisse erkundet und zu meinem Erstaunen waren Gumpen bis 5 Meter vorhanden. Antesten war angesagt. Jeder eine Rute, Grundgeschirr bestckt mit Tauwurm.
    Irgendwas schien auf uns nur gewartet zu haben, denn was jetzt abging habe ich in meiner langjhrigen Angelpraxis noch nicht erlebt. Das Blei, kaum am Grund angekommen, rumpelte ber den steinigen Boden, da verneigte sich die Rutenspitze auch schon. Aber nicht nur bei mir, auch die Ruten der Kollegen verneigten sich. Anschlag und Widerstand. Leben kam in den Stock, und fest. Nach langen Mhen der erste Aal. Und was fr einer. Ca. 600gr. war fr den Anfang doch nicht schlecht. Auch meine Kollegen staunten nicht schlecht als es so weiter ging. Wenn ich jetzt sagen wrde, da wir kein Lehrgeld bezahlt haben, wrde ich Lgen. Bis wir den Bogen raus hatten, die Aale blitzschnell vom Grund weg zu bekommen, haben wir unzhlige Aale und Bleie verloren. Das Erstere war das Schlimmere, das Zweite ging an den Materialbestand. Whrend das Aalangeln in heimatlichen Gewssern doch eher geruhsam vonstatten ging, war es hier schon fast Arbeit. Ich vermute, da die Aale direkt in der steinigen Unterwasserbschung steckten und sowie etwas vorbeitrieb, sie es sich schnappten und sofort in der Bschung wieder verschwanden. Daher die hohe Verlustzahl. Diese Beiart war uns vollkommen fremd, da die Aale zuhause eher gemtlich schluckten.
    Es folgte eine Nacht in der, ich mu es zugeben, heute schme ich mich schon fast dafr, Im Jagdfieber wrde ich sagen den Pool leer machen. Aal auf Aal wurde aus dem Wasser gezogen. Alles schne Tiere, in Einzelgewichten bis zu 900gr.
    Nach Einbruch der Dunkelheit kam noch eine andere Fischart dazu, die wir aus heimatlichen Gewssern gar nicht kannten oder zumindest noch nicht erwischt oder gezielt beangelt haben. Die Quappe. Jeder kennt sie von Bildern, aber wenn die erste aus dem Wasser kommt und das noch bei Dunkelheit ist man doch etwas erschrocken. Watt datt denn.
    Irgendwann in der Nacht lie das Beien schlagartig nach und wir beendeten diesen beraus erfolgreichen Angeltag. Es war noch Zeit fr Skat und Bierchen.
    Am nchsten Tag verlegten wir unseren Angelplatz 300 m fluaufwrts, unmittelbar vor einen kleinen Wasserfall (Karte Platz 1). Dieser Platz wurde auch nur gewhlt weil es in Strmen regnete und am Wasser ein Unterstand vorhanden war.
    Das Ufer bestand aus einer Bschung Basaltsteinen mit einer Neigung von ungefhr 45 Grad.
    Hier geschah fast das gleiche wie an der 1. Angelstelle. Schlagartig setzen die Bisse ein. Leichtsinnigerweise hatten wir jeder 2 Ruten ausgelegt und verloren stndig unsere Grundbleie. Sei es nun durch unlsbare Hnger oder durch festgesetzte Fische. Um den Materialverlust in Grenzen zu halten stiegen wir um auf Schraubmuttern.
    So konnte es nicht gehen. Bei 2 Ruten pro Nase kam man mit dem bekdern nicht hinterher. Also packte jeder eine Rute beiseite und konzentrierte sich so auf sein Geschirr, da der Aal keine Chance hatte sich erst festzusetzen.
    Im Laufe des Tages erhielten wir einmal Besuch eines Schweden. Wir dachten schon an eine Angelscheinkontrolle und griffen zu unseren Papieren. Der ltere Herr sah aber nur, nach einem freundlichen Gru, in unseren Fischbehlter und schttelte sich mit den Worten Iiih Slange und stapfte von dannen. Man scheint bei vielen Schweden wie auch Norwegern auf Unverstndnis zu stoen wenn man diesen komischen ekelhaften Fischen nachstellt.
    Am spten Abend muten wir dann aber leider auch schon unser Bndel schnallen und uns auf den langen Heimweg machen. Diesen Platz htte man, von der Ausbeute betrachtet, sofort anfahren sollen. So blieb es bei der Wahnsinnsausbeute von ca. 60 Aalen pro Nase.
    Ach ja, wir haben die Frage des Transportes der Aale auf folgende Weise gelst.
    Wir haben uns vor der Abreise im Khlhaus einen Klumpen Trockeneis besorgt. Den hatte man uns vor Ort in einen Block geschnitten, der gut in einer Khltasche zu verpacken war.
    Zum Transport der geschlachteten und ausgenommenen Aale in einer Tonne mit Schraubdeckel, wurde Wasser ber die Aale gegossen und dann die Hlfte des Trockeneises dazugegeben. Nach etwa 8 Std. wurde der Rest Trockeneis aufgefllt. So bestand keine Gefahr, da die wertvolle Fracht verdarb.
    Auch wenn einige der Leser jetzt sagen, was sollen diese Raubtouren kann ich ihnen sagen, es war ein einmaliges Ding und hat allen Beteiligten sehr viel Spa gebracht.

    MfG
    Angehngte Grafiken Angehngte Grafiken
    hjertelig hilsen


    "Einer tausendfach gehrten Lge glaubt man eher als einer zum ersten mal gehrten Wahrheit".
    Robert Lynd

  4. Folgende 2 Petrijnger bedanken sich bei Blaukorn fr den ntzlichen Beitrag:


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