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  1. #1
    Admin Avatar von FM Henry
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    Møre og Romsdal - Midfjordes: Otterøy

    Tipps und Infos ( ohne Gewähr )

    Angelreisen E. Kienitz & I. Noelte
    Adlergestell 129
    12439 Berlin

    http://www.angelreisen-k-n.de/


    Angelgebiet

    in der Kommune Otterøy.


    Das Königreich Norwegen - auch „ Land der Fjorde, Trolle und Wikinger“ genannt - erhebt sich wie eine einzigartige Felsenbastion und fasziniert mit seinem atemberaubenden Charme. Warmherzig und freundlich bietet Ihnen die landschaftliche Vielfalt des dünn besiedelten Festlandes und der vielen Inseln eine unschätzbar reiche Erlebnisfülle.
    2.650 km lang ist die norwegische Küstenlinie ohne Fjorde und Buchten. 54.000 km beträgt die Uferlinie, Fjorde, Buchten und Inseln eingeschlossen. Dazu kommen ca. 200.000 große und kleine Seen sowie unzählige Flüsse.
    Diese wenigen Fakten sprechen für sich und sind ausschlaggebend für die große Beliebtheit dieses herrlichen Landes bei Anglern und Naturfreunden aus aller Welt. Natürlich spielen der Fischreichtum und die das ganze Jahr über bestehenden guten Fangaussichten eine wesentliche Rolle, sind aber nicht alleiniger Grund dafür, das es Norwegenurlauber Jahr für Jahr wieder in dieses wunderschöne Land zieht.
    Südlich von Molde zieht sich ein riesiges Fjordgebiet bis weit in das Landesinnere und verbindet mehrere bekannte große Fjorde. Ganz am Meer, zwischen Festland und der Insel Otrøy gibt es den Midfjord, der sich landeinwärts in den Moldefjord im Norden und den Romsdalfjord in südöstlicher Richtung fortsetzt. Vom Romsdalfjord aus gelangen Sie in östliche Richtung in den Langfjord. Bei diesem Fjordsystem handelt es sich um ein anerkannt gutes Angelgewässer, wobei dieses Gebiet fast berühmt ist für die häufig vorkommenden und meist großen Seelachse. Aber auch Lumb, Leng, Dorsch und viele andere Fischarten sind häufig in teilweise beachtlicher Größe an den Haken zu bekommen.

    Nicht nur Petrijünger fahren Jahr für Jahr in dieses, aus anglerischer Sicht, erstklassige Revier. Durch die überaus abwechslungsreiche und beeindruckende Landschaft kommen Tausende Naturfreunde aus aller Welt, um sich an den Schönheiten der Berge und der Fjorde zu erfreuen. Ausflüge nach Åndalsnes zur Trollwand, die mehr als 1000 m senkrecht in den Himmel ragt, oder zum berühmten Trollstigen begeistern nicht nur Naturliebhaber.

    Auch eine Fahrt auf dem Geirangerfjord ist für Viele ein erträumtes Reiseziel. Darüber hinaus bietet Ålesund, wohl eine der schönsten Jugendstilstädte Europas, Architekturliebhabern viele bleibende Eindrücke. Besuchen sollten Sie unbedingt das direkt am Atlantik liegende, sehr attraktiv gestaltete Meeresaquarium. Hier können Sie zusehen, wie Taucher riesige Dorsche und Katfische füttern und in einem flachen Becken können Sie sogar Plattfische „streicheln“. Ein Erlebnis, vor allem für Kinder.
    Sie sehen, neben der Angelei bietet dieses Gebiet vielfältige Möglichkeiten für einen erlebnisreichen Familienurlaub.

    Westlich von Molde auf der Insel Otterøy, an der Nordseite des Midfjordes stellen wir Ihnen ein hübsches Ferienhaus für einen fischreichen Angel- oder Erholungsurlaub zur Verfügung. Dieser Platz ist Ausgangspunkt für ausgedehnte Angeltrips in ein ausgezeichnetes Revier. Neben Seeteufel, Steinbeißer und großem Leng haben Sie im Mai und Juni auch die Gelegenheit, Lachs oder Meeresforellen an den Haken zu bekommen.

    Bei unserem Besuch Anfang Juni 2003 konnte ein Urlauber, der nicht professionell fischte, gleich am Anreisetag einen Lachs von knapp 10 kg überlisten. Das Angelrevier in der Nähe der Häuser bietet viel Abwechslung. Direkt an der Inselküste haben Sie verschiedene Formen des Übergangs in das Tiefwasser des Fjordes, welches hier bis zu 270 m beträgt. Es gibt sehr steil abfallende Kanten, aber auch ein größeres Gebiet mit Wassertiefen um die 70 m, dem sich eine relativ große und ebene Fläche mit einer Tiefe um die 140 m anschließt. Hier mit der Naturköderangel am Grund bleiben und der Erfolg ist so gut wie vorprogrammiert. Aber auch für den reinen Pilkangler gibt es einen sehr interessanten Platz.

    Etwa in Fjordmitte befindet sich die langgestreckte Inselgruppe Tautra, wo Sie vor allem an der Westseite, viele Beststellen finden. Südlich dieser Insel sind ausgedehnte ebene Flächen mit Wassertiefen zwischen 80 und 100 m, die von Senken und Unterwasserbergen durchzogen sind. Ein Supergebiet für Grundfisch.
    Wissen sollten Sie auch, dass die Schwärme großer Köhler, die in den Romsdalfjord, den Langfjord oder den Innfjord wollen, hier vorbei müssen. Versuchen Sie Ihr anglerisches Glück! Sie werden zufrieden sein!

    Dieser schöne, ruhige Platz ist vor allem für Familien und Gäste, die die schönsten Seiten Norwegens erleben möchten, ein idealer Ausgangspunkt. Tagesausflüge können sowohl nach Molde als auch nach Ålesund, mit dem wohl besten Meeresaquarium Norwegens, unternommen werden. Außerdem kommen Sie bequem zum berühmten Trollstigen und der Trollwand bei Åndalsnes. Wer noch etwas weiter fahren möchte, erreicht auch den Geirangerfjord und kann dort die beliebte Fährfahrt nach Hellesylt mitmachen.

    Kinder unter 16 Jahren dürfen bis zum 20. August ohne Lizenz in norwegischen Binnengewässern angeln.

    Für alle Angler als auch für Berufsfischer gilt in Norwegen ein absolutes Fangverbot für Aale.

    Interaktive Gewässerkarte / Tiefenkarte für ganz Norwegen

    Staatliche Angellizenz online bestellen - wird nur gebraucht für das Angeln auf Lachse, Meerforellen und Saiblinge im Innland

    Hauptfischarten: alle hier vorkommenden Salzwasserfischarten

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    Geändert von FM Henry (31.08.2015 um 13:31 Uhr) Grund: aktualisiert

  2. #2
    Allroundangler Avatar von Cliffhänger
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    Thumbs up iesen-Heilbutt nach 4 Stunden auf die Schuppen gelegt!

    In der neuen Kundenzeitschrift von SÄNGER (kostenlos) beim Fachhändler erhältlich) Nr. 1/2007 ist ein 5-seitiger Artikel mit vielen Farbfotos enthalten, der sehr ausführlich, fast schon akribisch, beschreibt, mit welchem Gerät, welchem Köder und in welcher abenteuerlichen Art und Weise ein deutscher Angler einen Riesen-Heilbutt von 138 kg (!) bezwungen hat. Bilder können hier aus (verständlichen) Copyright-Rechten nicht abgedruckt werden.

    In einem 15-Fuß-Pionierboot mit 9,9 PS war der deutsche Angler auf dem Langfjord in der Nähe von Molde (Mittelnorwegen) zusammen mit seiner Ehefrau beim Fischen. Als Köder hatte er einen 500 Gramm schweren Pilker, dazu als optischer Anreiz ein ca. 25 cm großer Weichplastik-Oktopuss; das Vorfach war eine 1,2 mm starke Mono-Schnur von 1,5 Meter Länge mit dem entsprechenden großen Sicherheits-Karabiner-Wirbel.

    Ca. 60 cm oberhalb des Pilkers befand sich über einen Springerknoten ein schwarzer (KOP Herbie schwört auch in Island auf Schwarz!) Gummimakk mit 10/0-Haken, die Hauptschnur war eine 0,24 mm-starke Berkley mit einer Tragkraft von 37,5 kg mit einer Länge von ca. 900 Meter (!), die auf der PENN 49 L RH, das ist die Super Mariner, aufgespult war.

    Die Rolle wird angeblich nicht mehr gebaut, wer noch so ein Teil ergattern kann....

    Als Rute hatte er eine PENN Nordcup Boat mit 50 Lbs und einer Länge von 2,10 Meter, zusätzlich benutzte er einen Gimbal.

    Im Langfjord bei einer Tiefe von 160 Meter pilkte er so locker vor sich hin (macht man ja so, wenn man glaubt, dass sowieso nix beißt!), bis ein harter Schlag ihm fast die Rute aus der Hand riss. Die Bremse war hart eingestellt und zunächst geschah gar nichts, aber dann nahm der Fisch stetig Schnur, bis zu 150 Meter. Mittlerweile zeigte das Echolot 245 Meter und der Fisch da unten nahm ganz langsam Boot und Besatzung immer weiter in Richtung Fjordmitte mit.

    Ganz wohl war beiden im Boot wohl nicht, denn der Langfjord hat immerhin eine Tiefe 360 Metern. Trotz zugedrehter Bremse konnte der Fisch keinen Meter gehoben werden, das Boot wird einfach auch gegen die Strömung an der Stelle festgehalten. Dann mehrere schwere Schläge des Fisches und Kurs auf die Fjordmitte. Bei 180 Metern bleibt der Fisch wieder stehen und unser Angler beginnt mit dem Pumpen, wobei 50 Meter eingeholt werden. Die reißt der Fisch dann aber wieder von der Rolle und setzt sich in 150 Meter Tiefe auf den Boden. Nach erneutem Pumpen gelingt es, den Riesenfisch vom Boden in Richtung Oberfläche zu bringen. Mittlerweile sind 2 Stunden seit dem ersten Anhieb vergangen!

    Irgendwann, nach mehrmaligem Hochpumpen und Flüchten, kommt der Karabinerwirbel des Vorfachs am Bootsrand hoch und man sieht ein 25 cm breites Maul mit vielen Zähnen aus dem Wasser auftauchen, um sofort wieder tief abzutauchen. Nach erneuten Auftauchen gelingt aber ein Gaffen nicht und der Fisch rauscht erneut in die Tiefe. Nur mit Hilfe von anderen Anglern in der Nähe gelingt es später unter größter Anstrengung, mit 3 verschiedenen Gaffs den Riesenfisch zu gaffen und mit mehreren Stichen in den Kopf ist es möglich, den Heilbutt zu töten. Der gesamte Drill bis zum Verladen in das Boot, dass über die Hälfte vom Fisch ausgefüllt wird, hat rund 4 Stunden gedauert.

    Der Fisch wird zum 8 km entfernten Camp gebracht, dort steht eine so große Waage nicht zur Verfügung und ein Bauer aus der Umgebung kommt mit einem Traktor und Kälberwaage.

    Der Heilbutt wiegt 138 kg, hat eine Länge von 2,07 m und eine Breite von 1,20 m!

    Wenn ich mir vorstelle, dass der Trend auch in Norwegen zu immer "leichterem" Pilken geht, eine Hauptschnur von 0,12 mm geflochten fast schon zu "dick" ist, die Rute über ein Wurfgewicht (WG) von 130 Gramm kaum hinweg gehen darf, dann frage ich mich, wo der Heilbutt-Fänger wohl mit diesem Geschirr geblieben wäre. In meinem nächsten Island-Angelgepäck im August wird ganz sicher eine 50-Lbs-Ausrüstung stecken, das ist gewiss!

    Dem glücklichen Fänger meine volle Anerkennung zu dieser psychischen und physischen Leistung!

    Munter bleiben, Ohren steif halten und durch;
    man weiß nie, wer da unten "schlummert"!
    CLIFF
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    Erfolg haben heißt, Möglichkeiten zu suchen, wo andere Probleme sehen!

  3. Der folgende Petrijünger sagt danke an Cliffhänger für diesen nützlichen Beitrag:


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