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  1. #1
    Petrijünger
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    Rolle King Sy 50 - Hersteller?

    Hallo,
    heute bräuchte ich einmal eure Hilfe.
    Ich habe mir gestern eine Rolle gekauft. Mir wurde gesagt, dass das eine gute Karpfenrolle ist. Sie besitzt wohl 6 Kugellager und besteht komplett aus Aluminium. Ich habe für diese Rolle 44 € bezahlt. Nun wollte ich mal im INet nachschaun was die wohl so von dieser Firma draußen usw kostet. Ich konnte die Rolle aber nirgends finden. Auf der Rolle selber steht King Sy 50.
    Dabei war eine Ersatzrolle aus Kunststoff, ist absolut identisch mit der Alurolle.
    Kann mir evtl. jemand weiter helfen, welche Firma diese Rolle herstellt?
    Da ich bisher die meiste Zeit gestippt habe und mit solchen Hitec-Rollen noch nicht gearbeitet habe noch eine kleine Frage. Wozu ist der Drehknopf vorne an der Rolle und der Drehknopf hinten an der Rolle? Habe da was von Bremsen gelesen aber wie die funktionieren sollen ist mir unklar.

    MfG
    Garluun
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  2. #2
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    Die Firma der Rolle ist doch nicht soo wichtig.
    Viele Rollenfirmen lassen in ein und derselben Fabrik herstellen und benennen ihre Produkte dann nur anders (z.B. Spro, Daiwa, Cormoran lassen teilweise ihre Rollen bei der Firma Ryobi bauen)

    So nun mal zu deiner Rolle.
    Du hast dort eine Freilaufrolle zum Grundfischen erworben.
    Der obere Drehknopf ist die Kopfbremse...sie regelt die Bremseinstellung während des Drills. Diese sollte so eingestellt sein, daß du gerade so, mit wenig Kraft Schnur von der Spule abziehen kannst.
    Der hintere Drehknopf stellt die Bremseinstellung für den Freilauf der Spule ein.
    Dieses ist bei mir im Stillgewässer ganz weit auf!
    So hat der Fisch den wenigsten Wiederstand beim Abziehen mit der Beute.

    Also du wirfst mit der Rolle aus, und legst den Schalter am Rollenende um. Dadurch wird der Schnurabzug "frei"gegeben. Der Karpfen kann zum Beispiel bei der Selbsthakmethode mit dem Köder im Maul etwas Schnur abziehen ohne das er gleich merkt was los ist. Dann sitzt der Haken, weil er gegen das Blei läuft und schon beginnt der Freilauf an zu singen.
    Rute aufnehmen, eine Kurbelumdrehung und die andere Bremseinstellung wird aktiv.
    Sozusagen der obere Drehknopf...Jetzt kann der Karpfen in Ruhe über die stärkere Kopfbremse gedrillt werden.
    Fischt du etwa im Fluss, kannst du am hinteren Drehknopf den Freilauf so einstellen, daß dein Köder und die Strömung nicht von alleine Schnur abziehen.
    Also du siehst, eine sinnnige Erfindung zum Grundfischen.
    Zum Pilken in der Abdrift ist solch eine Rolle auch nicht schlecht.
    Das aber dann ein ander mal..

    Willi
    Geändert von Jungpionier (03.09.2006 um 10:53 Uhr)

  3. Folgende 2 Petrijünger bedanken sich bei Jungpionier für den nützlichen Beitrag:


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