Ergebnis 1 bis 11 von 11
  1. #1
    KarpfenFreak Avatar von KarpfenFan2007
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    Riesenkrabbe auf eine Wurstscheibe

    hallo letztes jahr habe ich mal wieder an meinem lieblingsteich geangelt und es war eigentlich so wie immer. aber mit einmal zog etwas leicht an meiner rute ich zog sie ein und ne ziemlich grosse krabbe oder krebs keine ahnug was da war hing an der angel! den krebs oder krabbe habe ich wieder reingeschubst (mit dem fuss) nach dem ich die schnur abgeschnitten hatte! das komische war nur das die sehne nicht gerissen ist weis einer vll warum???

    aber den tag den vergess ich echt nie

  2. #2
    Allroundangler Avatar von Cliffhänger
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    **Wollhandkrabben ärgern schon länger Angler!

    Hallo,
    na, ich denke, dass Du vermutlich eine Wollhandkrabbe (lat. Eriocheir sinensis), groß wie eine Wurtsscheibe, geangelt hast. Die Viecher sind Anfang des vorigen Jahrhunderts mit Ballastwasser von Schiffen eingewandert und haben sich rasant vermehrt, da sie, bis auf die kurze Zeit, wenn sie ihren Panzer wechseln, weil sie bekanntlich auch wachsen, ansonsten keine Feinde haben.

    Die Krabben ärgern insbesondere die Aalangler mächtig, weil sie Tauwürmer und kl. Köderfische vom Haken fressen oder die Schnur auch durchkneifen können. Sie sind Allesfresser, Fischlaich, Jungfische, Plankton, Krebse, Schnecken, Würmer, Muscheln und Wasserpflanzen gehören zur Nahrung. Wenn man sie in die Hand nimmt und nicht aufpasst, können sie auch gehörig kneifen - also aufpassen!

    Munter bleiben, Ohren steif halten und durch;
    es gibt schönere Viecher als Wollis!
    CLIFF

  3. #3
    Admin Avatar von FM Henry
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    Da es sich wie Cliff schon bemerkte vermutlich um eine Wollhandkrabbe gehandelt hat, sollte man sich in Zukunft überlegen ob man dieselbe nicht als Aalköder benutzt da sie in unseren Gewässern eine Plage darstellt und nicht zu den geschützten Arten gehört.

    Diese kl. krabbelnden Terroristen stellen einen vorzüglichen Aalköder dar.

    Wenn sich die Möglichkeit ergab, dann habe ich mit dem Fleisch der Krabbe geangelt und immer Aal darauf gefangen.

    Gruß FM Henry

  4. #4
    KarpfenFreak Avatar von KarpfenFan2007
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    ok schätze ihr habt recht aber in die hand nehmen tue ich nicht =)
    also naja mal überlegen vll kan man aus den suppe machen odersowas?^^

  5. #5
    Raubfischjäger Avatar von Illex Master
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    Ich bin ja mal gespannt wie sich das mit den Krabben weiter entwickelt.

    Bei der rasenden Vermehrung haben wir mit sicherheit bald ein richtiges Problem!

    Gruß
    Olli
    Petri Heil

    Kunstköder heißen nicht so weil sie künstlich sind, sondern weil es eine Kunst ist mit ihnen umzugehen!

  6. #6
    Allroundangler Avatar von Cliffhänger
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    Question **Wollis gehören schon lange zur Unterwasser-Welt!

    Guten Morgen,
    also Suppe kann man sicher aus den Wollhandkrabben "zaubern", die Schere sind vermutlich auch voller Fleisch wie ihre größeren Verwandten in der Nordsee, die insbesondere von dänischen und norwegischen Fischern regelmäßig gefangen werden - hier isst diese Viecher aber keiner! Ich habe aber gehört, dass die Bewohner in Südostasien die Wollis auch verspreisen sollen, wobei anzumerken ist, dass die alles essen, was 4 und mehr Beine hat (keine Stühle und Tische!).

    Als ich vor 15 oder 18 Jahren mit dem Netzreusenstellen auf Aale in der Oberen Hunte aufhörte, und alle anderen in dem Flussabschnitt auch, stellten wir uns die Frage, wer dort dann etwas gegen die Menge an Wollhandkrabben unternimmt, die wir täglich gefangen und "nicht wieder zurück ins Wasser" gesetzt haben. Es war eine ungeheure Menge von großen, kräftigen Tieren, die da unten im Wasser keine Feinde haben und absolute Vielfraße sind. Sie laufen nachts über Land und besiedeln weit entfernte Teiche und Seen. Lt. Nordwest-zeitung wurde so ein Tier nachts auf dder Lindenallee mitten im Stadtgebiet Oldenburgs gesichtet (mit Foto).

    Wir müssen damit leben, Wollhandkrabben gehören in Norddeutschland mittlerweile zur heimischen Tierwelt genau wie der Amerik. Zwergwels und die Körbchenmuscheln.

    Insofern brauchen wir uns keine Gedanken zu machen, wohin das noch führen soll...... Es ist bereits passiert!

    Munter bleiben, Ohren steif halten und durch;
    wer weiß was noch alles kommt?
    CLIFF

  7. #7
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    Fein Marktlückenaufspürer Willi hat wieder ne Idee...
    Diesmal exportieren wir mal was nach Asien
    Los Cliff schnell...Patent... Ideensicherung und wieder rin mit de Netze!
    Willi
    (wobei ich weiß, daß es das schon gibt )

  8. #8
    KarpfenFreak Avatar von KarpfenFan2007
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    man das kann ja noch was werden aber kann mann die nicht ausrotten odersowas ich meine wen die sich so stark vermehren gibt es bald nurnoch diese vicher und nichts anderes mehr

  9. #9
    Allroundangler Avatar von Cliffhänger
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    Question **Wollis kann man nicht ausrotten!

    Zitat Zitat von KarpfenFan2007
    man das kann ja noch was werden aber kann mann die nicht ausrotten odersowas ich meine wen die sich so stark vermehren gibt es bald nurnoch diese vicher und nichts anderes mehr
    Moin, Karpfenfan,

    man muss sich mit dem Gedanken vertraut machen, dass Wollhandkrabben in norddeutschen Gewässern überall sind. Da hast Du ja richtig was "losgetreten"...

    Sie werden aber nicht weiter nach Süddeutschland wandern (Schneiderchen kann sich freuen), weil sie zwar am Tag eine Wandergeschwindigkeit von bis zu drei Kilometer erreichen, aber als geschlechtsreife Tiere im Alter von 5 Jahren (was haben sie bis dahin alles gefressen!), wieder zur Fortpflanzung ins Meer zurückmüssen, dass dann einen Salzgehalt von mindestens 15 % haben muss, damit es zur Ei- und Larvenentwicklung kommt.

    Als die Gewässerwarte unseres Oldenburger Vereins den Aalpass im Kraftwerk mitten in der Hunte in diesem April neu mit Weidenzweige bestückt haben, konnten sie zwar keinen einzigen Jungaal feststellen, dafür aber 1000de von ca. 2 - 3 cm großen Wollhandkrabben sehen, die auf dem Weg nach oben in die Obere Hunte und ihre Nebenflüsse waren!

    Da kommt noch was auf uns zu, wie soll man man das regulieren? Beschwichtigungsfloskeln wie: "Das regelt sich von alleine!" helfen leider weiter..... Aber hemmungslose Optimisten wird´s immer geben!

    Trotzdem munter bleiben, Ohren steif halten und durch,
    noch ist nicht aller Tage Abend!
    CLIFF

  10. #10
    Aalhunter-Austria Avatar von Aalhunter-Austria
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    Hallo, aus diesem Grund würde ich diese Tiere auch nicht mehr ins Wasser zurücksetzen, töten und verbuddeln oder essen!!!
    Lg aus Österreich!!

  11. Der folgende Petrijünger sagt danke an Aalhunter-Austria für diesen nützlichen Beitrag:


  12. #11
    KarpfenFreak Avatar von KarpfenFan2007
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    stimmt man könnte sie essen aber das bringt nicht viel bei einer den es gibt ja noch hunderte andere man müsste extra boote (kleine boote) die die fangen dan würde es vll weniger geben

    aber naja irgend etwas das ein nervt wird es wohl immer geben also einfach fleissig weiter angeln

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