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  1. #1
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von Schneiderchen
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    Vorsicht Petermännchen!

    Habe mich mal sclau gemacht und folgendes zum Petermännchen gefunden.
    Es giebt zwei arten von Petermännchen, das Große Petermännchen und das Zwergpetermännchen.

    Vorkommen.
    Großes Petermännchen.Mittelmeer und Atlantik vor Marokko, um die Britischen Inseln bis Südnorwegen, Nordsee, Skagerrak, Kattegast und westliche Ostsee.
    Zwergpetermännchen:Mittelmeer und Atlantik vor marokko, um die Britischen Inseln bis Dänemark. Gelegentlich im Skagerrak, aber nicht in der Ostsee.

    Lebensdaten.
    Großes Petermännchen.
    Wissenschaftlicher Name: Trachinos draco
    Höchstgewicht: 900 g
    Durchschnittsgew. 450 g
    Maximale Länge: 40 cm
    Lebenserwartung: vermutlich 5 Jahre



    Der Körper des Großen Petermännchen ist gelbbraun,durchsetzt mit feiner,dunkler Querstreifung auf den Flanken.Das Große Petermännchen hat 2 oder 3 ungiftige kleine Stacheln zwischen den Augen. Die Stacheln der ersten Rückenflosse sind gefurcht: Kanäle für das Gift.Die zweite Rückenflosse und die Afterflosse sind sehr lang.

    Zwergpetermännchen.
    Wissenschaftlicher Name: Trachinus vipera
    Höchstgewicht: 113 g
    Durchschnittsgew. 57 g
    Maximale Länge: 15 cm
    Lebenserwartung: vermutlich 3 Jahre

    Beim Zwerpetermännchen laufen die Brustflossen eher spitz zu , während sie beim Großen Petermännchen mehr rechteckig sind.Das Zwergpetermännchen ist graubraun mit vielen dunkelbraunen Punkten auf Kopf und Rücken. Die erste Rückenflosse des Zwergpetermännchens ist vollkommen schwarz, die des Großen Petermännchens nur teilweise. Das nach oben gerichtete Maul ist ideal beim Attackieren der Beute von unten.

    Bei beiden Arten sind die Stacheln der ersten Rückenflosse und die auf den Kiemendeckeln giftig. An jeder Stachelbasis sitzt eine Giftdrüse. Beide Fische haben einen langgestreckten Körper, der Kopf ist groß und gedrungen.


    Petermännchen gehören zu den wenigen giftigen-und wirklich gefährlichen- Fischarten, die bei uns vorkommen. Sie sind für Angler eine ernste Gefahr, dasselbe gilt für Badende, die am Strand auf ein Petermännchen treten. Berufsfischer sind weniger gefägrdet, weil das meiste Gift schon bei der Berührung des Fisches mit dem Netz austritt.
    FOLGEN DES STICHS:
    Der Stich des Petermännchens ist äußerst schmerzhaft. Das Gift aus den Stacheln kann zu Lähmungen, z.B. von Fingern führen, selbst wenn der Verletzte innerhalb von Minuten im Krankenhaus ist. Kreislauflollaps und Bewußtlosigkeit auch bei Erwachsenen sind weitere mögliche Folgen. Der Bereich um die Wunde schwillt in wenigen Sekunden an. Man sollte die Wunde nicht aussaugen, denn das Gift betäubt selbst Mund und Zunge.

    Petermännchen beißen auf alle möglichen Köder auch auf Spinnköder und zwar an allen Küsten siehe oben. Deshalb sollten Angler im Urlaub folgende Regel beachten. Nie unbekannte Fische anfassen, unbedingt Plastiksandalen tragen.
    Das ZWERGPERERMÄNNCHEN.
    ES lebt im flacheren Wasser bis zu einer Tiefe von50 Metern. Am Tage vergräbt es sich im Sand, nur Augen , Kopfoberseite und teile des Rückens schauen heraus.So lauert es seiner Beute auf, die hauptsächlich aus Garnelen und kleinen bodenlebenden Fischen besteht .Gute Existenzbedingungen für das Petermännchen gibt es allerdings nur dort, wo der Sand grob ist und nur geringe Schlammanteile aufweist.
    Bei Nacht sucht es aktiv nach Nahrung,es folgt dem auflaufenden Wasser, um freigespülte Beutetiere aufzuspüren. Bei ablaufendem Wasser zieht es sich zurück,dabei kann es passieren, daß es in einem Gezeitentümpel eingeschlossen wird.
    DIE GIFTSTACHELN
    Sowohl das Große als auch das Zwergpetermännchen besitzen zwei Rückenflossen. Die erste ist kurz und besteht aus 5-7 Stachelstrahlen. ein weiterer kräftiger Stachel sitzt auf dem Kiemendeckel. Alle diese Stacheln sind an der Basis mit Giftdrüsen ausgestattet. Wenn sich der Fisch bedroht fühlt, richtet er seine Rückenflosse auf. Faßt ein Angler ihn an oder tritt ein Badender auf ihn, dringen die Stacheln ins Gewebe ein, und das Gift wird in die Wunde injiziert. Es ist sogar riskant es am Schwanz zu greifen, denn es zappelt so heftig, daß es mit einem Kiemenstachel den Handrücken noch erreichen kann.


    Das große Petermännchen wird etwa dreimal so lang wie das zwergpetermännchen, bis zu 40 cm. Glücklicherweise für Angler und Badende lebt es weiter von der Küste entfernt auf Sandgrund in Tifen von 10 bis 150 m. Mit der Angel werden sie nur selten erbeutet.

    Leicht zu unterscheiden.
    Abgesehen von Größe und Lebensraum kann man die beiden Arten an ihrer ersten Rückenflosse unterscheiden. Beim Zwergpetermännchen ist sie durchgängig schwarz, beim großen Petermännchen dagegen nur teilweise. Außerdem laufen beim Zwegpetermännchen die Brustflossen leicht spitz zu, beim großen Bruder sind sie eher rechteckig.

    Schmackhaftes Fleisch
    Große Petermännchen werden recht häufig als Beifang in Schleppnetzen gefangen. In Südeuropa wird ihr trockenes Fleisch gern gegessen allerdings kommen sie ohne Giftstachel auf den Markt.
    Über die Fortpflanzung der Petermännchen ist nur sehr wenig bekannt. Sie laichen zwischen Juni und August in Küstennähe, und die Eier schweben frei im Plankton.


    Wer gestochen wird , sollte sich immer ins Krankenhaus fahren lassen.
    Auch Erwachsene können noch Stunden nach dem Stich bewußtlos weden. Als Sofortmaßnahme empfiehlt es sich, die Wunde in möglichst heißes Wasser zu tauchen. Die Hitze verringert die Wirkung des giftigen Eiweißes bzw zerstört es.
    Geändert von Achim P. (14.08.2006 um 17:18 Uhr) Grund: Beiträge zusammen geführt.....


  2. #2
    Fisch-Hitparade Gutachter-Kollegium Avatar von Thunfisch
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    moin,

    ich hatte vor etlichen Jahren das "Vergnügen" am Mittelmeer von einem kleinen Petermännchen in die Hand gestochen zu bekommen. Ich Unwissender wollte dem armen Fischchen nur den Haken schonend entfernen, nahm den Fisch in die linke Hand und

    Schmerzen, Schmerzen, Schmerzen, Schmerzen, Schmerzen, Schmerzen

  3. Der folgende Petrijünger sagt danke an Thunfisch für diesen nützlichen Beitrag:


  4. #3
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    Allgemeines: Unfälle mit den Petermännchen entstehen meist beim Waten im Wasser. Entweder tritt man auf die Tiere oder man schreckt sie auf (auch durch Schwimmen), worauf sie mit den Kiemendornen genau zustechen. Für die meisten Unfälle wird Trachinus vipera verantwortlich gemacht, da sich vor allem diese Art in dem sehr flachen Küstengewässer aufhält. Bei Fischern verursacht Trachinus draco die meisten Unfälle beim Aussortieren der Netze. Petermännchen sind begehrte Speisefische. Beim Verkauf kann nicht sichergestellt werden, dass den Tieren ihre Giftstachel entfernt wurden. Die Tiere verursachen sehr viele Unfälle im Mittelmeerbereich. Die Berichte über Todesfälle sind kritisch zu betrachten. In den letzten Jahren wurde kein Todesfall bekannt.

    Symptome: heftigste Schmerzen, lokale Nekrosen, Wundinfektionen


    Hexenverbrennungen
    Kreuzzüge
    Inquisitionen

    Wir wissen wie man feiert

    Ihre Kirche

  5. Folgende 8 Petrijünger bedanken sich bei Don Rolando für den nützlichen Beitrag:


  6. #4
    Norwegenfan Avatar von digdouba
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    danke für den sehr informativen bericht. ich kann das nur bestätigen. mein vater wurde vor ein paar jahren von so nem ding gestochen und hat seit dem voll die paranoias vor petermännchen. Folge: die hand is in kürzester zeit ungelogen auf das doppelte angeschwollen. und typisch mein vater: ich brauch nicht zum arzt!!! hat dann als erwachsener mann vor schmerzen eine ganze nacht durchgeweint. am nächsten tag zum kh. die behandlung war mindestens genauso schmerzhaft wie der stich, da sie in fast kochendes wasser gehalten wurde. und als andenken kann er heute keinem mehr den mittelfinger zeigen, weil der gelähmt geblieben ist.

    also mit diesem fisch is nicht zu spaßßen. VORSICHT
    Die Natur ist ein Schatz. Behandle sie auch so!

    Freundliche Anglergrüße Samuel

  7. Folgende 3 Petrijünger bedanken sich bei digdouba für den nützlichen Beitrag:


  8. #5
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von Schneiderchen
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    hallo Angelgemeinde.
    Wollte mal bei euch nachfragen welche Erfahrungen ihr mit dem Petremännchen so bisher gemacht habt.
    Und hat schon mal jemand von euch diesen Fisch gegessen?
    Es heißt ja er sei sehr schmackhaft.
    Carmen.
    Es grüßt dich ganz lieb eine Anglerin aus Runkel an der Lahn.

  9. #6
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    Erfahrung mit Petermännchen

    Hallo,
    Ich Wurde am 15.08.08 in Dänemark beim Angeln von einen Petermännchen in den Daum gestochen . ich hatte 4 Stunden höllische Schmerzen und meine ganze Hand wurde dick. Ich bin dann aber erst am 18.08 (wieder in Deutschland) zum Arzt gegangen. Da habe ich ein Verband mit Zuchsalbe bekommen, und Antibiotikum. Aber leider wurde es nicht viel besser, also war ich heute wieder da und wurde dann zum Chirugen überwiesen. Da war ich also heute morgen. Der hat den Finger örtlich betäubt, und dann aufeschnitten weil der voll Eiter war. Jezt trage ich eine Gipsschiene. und immer noch höllische Schmerzen.

  10. #7
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von carphunter25
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    Hi Jenny,

    ich wünsche Dir gute Besserung und das Dir so etwas nicht noch mal passiert. Ich werde auf jeden Fall vorsichtig sein wenn ich in diesen Gefielden angeln gehe.

    Mfg carphunter

    PS: Allzeit Petri Heil

  11. Der folgende Petrijünger sagt danke an carphunter25 für diesen nützlichen Beitrag:


  12. #8
    bayrischer Berliner Avatar von Red Twister
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    Servus zusammen,

    bis vor 9 Jahren kannte ich diesen Fisch nicht!
    Das hat sich dann in einem Urlaub in Spanien geändert.

    Ich angelte dort an den Klippen vor Malaga und hatte einen dieser kleinen Fießlinge am Haken.
    Und was man nicht kennt, fässt man halt schnell mal falsch an!

    Bin sogar zum Arzt gegangen, denn meine Hand ist ziemlich angeschwollen. Ich bekam eine Spritze und nach 2 Stunden tat es nicht mehr so weh!

    Der Arzt meinte auch, dass bei vielen Menschen eine Allergische Reaktion auftritt, die sogar bis zum Tod führen kann.

    Also anfassen werde ich keinen mehr! Eher kappe ich die Schnur.

    Gruß Red Twister

  13. #9
    Gesperrt Avatar von perikles
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    boa ich bin in mallorca mal in so ein männchen gestiegen,brutaler schmerz am fuss,ich vertrag schon einiges an schmerzen aber des war wirklich furchtbar,ich hab gemeint mein fuss stirbt ab,echt,sowas wünsche ich keinem urlauber,also wer bei quallen meint,das es schmerzvoll ist sollte sich mal so ein männchen reinziehen
    gott sei dank kann ich ein bisserl spanisch,es hat ewig gedauert bis der arzt kam,nach 2 ganzen ampullen lydocain,gings dann wieder wollte noch ne dritte ampule haben,was den spanischen arzt sehr verwundert hat, er meinte nur, die meisten sind nach einer halben ampule schon zufrieden,und die 3te konnte er nicht mehr verantworten,^^
    ps:ich wünsche euch das nicht siehe foto
    __________________
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    Geändert von perikles (25.08.2008 um 20:58 Uhr)

  14. Der folgende Petrijünger sagt danke an perikles für diesen nützlichen Beitrag:


  15. #10
    --------------------- Avatar von Fairbanks
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    boa ich bin in mallorca mal in so ein männchen gestiegen,brutaler schmerz am fuss,ich vertrag schon einiges an schmerzen aber des war wirklich furchtbar,ich hab gemeint mein fuss stirbt ab,echt,sowas wünsche ich keinem urlauber,also wer bei quallen meint,das es schmerzvoll ist sollte sich mal so ein männchen reinziehen
    gott sei dank kann ich ein bisserl spanisch,es hat ewig gedauert bis der arzt kam,nach 2 ganzen ampullen lydocain,gings dann wieder wollte noch ne dritte ampule haben,was den spanischen arzt sehr verwundert hat, er meinte nur, die meisten sind nach einer halben ampule schon zufrieden,und die 3te konnte er nicht mehr verantworten,^^
    ps:ich wünsche euch das nicht siehe foto
    __________________
    Hallo Perikles,

    was hat es mit dem Fotzo auf sich? War das der Arzt? Oder ist Dein Gesicht geschwollen, nachdem auf das Männchen getreten bist (und wie sah dann erst der Fuß aus?) ? Oder ist das eine Nebenwirkung des Lydocain? Fragen über Fragen.

    Gruß Fairbanks

  16. Folgende 5 Petrijünger bedanken sich bei Fairbanks für den nützlichen Beitrag:


  17. #11
    Gesperrt Avatar von perikles
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    Zitat Zitat von Fairbanks Beitrag anzeigen
    Hallo Perikles,

    was hat es mit dem Fotzo auf sich? War das der Arzt? Oder ist Dein Gesicht geschwollen, nachdem auf das Männchen getreten bist (und wie sah dann erst der Fuß aus?) ? Oder ist das eine Nebenwirkung des Lydocain? Fragen über Fragen.

    Gruß Fairbanks

    servus
    des foto hab ich aus dem net,^^,frage mich auch wie so ein männchen jemand ins gesicht stechen kann^^,des lydocain war richtig guad,es gab keine nebenwirkungen^^

  18. #12
    Gesperrt Avatar von Thomsen
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    Da es ja schon erstaunlich viele Opfer gab, hier eine Kurzanleitung zur Selbsthilfe:

    Stichstelle von evtl. Dornen oder Gewebe befreien, wenn möglich desinfizieren. Wer kein Raucher ist, sucht sich so schnell wie möglich einen ...
    Zigarette anzünden und so nah wie möglich an die Stichstelle halten, das Gift (ein rote und weiße Blutkörperchen zerstörendes Protein) ist nämlich thermolabil ...

    Stelle zwischendurch immer wieder kühlen, damit es keine Verbrennungen gibt, dann Angelkram einpacken und auf direktem Weg zum Arzt.

  19. Folgende 5 Petrijünger bedanken sich bei Thomsen für den nützlichen Beitrag:


  20. #13
    Flyfisher Avatar von Eberhard Schulte
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    Moinsen!
    Im Sommer 1973 habe ich in Südfrankreich am Mittelmeer die Wirkung des Stiches eines Petermännchens kennen gelernt, aber gottseidank nicht am eigenen Leib. Unser Zeltnachbar, ein Franzose aus Metz, hatte sich beim Spielen mit seinen Kindern im Flachwasser mit dem Handballen voll auf einem Petermännchen abgestützt, das sich ganz vorn in den Sand eingewühlt hatte.
    Der Busche war sehr kräftig und sportlich. Er wurde aber von 2 Männern mehr getragen als gestützt zum Zelt gebracht. Sein ganzer Arm war steif. Im Gesicht war er blau angelaufen. Ich habe ihm angeboten, ihn zum nächsten Krankenhaus zu fahren. Da er halb bewußtlos war, antwortete seine Frau für ihn, das sei nicht nötig. Sie kannte dagegen ein Hausmittel: Eau de Javel, ein Bleichmittel, in ordentlicher Dosis in heißes Wasser geben und dann die verletzte Gliedmaße darin baden. Das Wasser muß so heiß sein, wie der Patient es ebennoch verträgt. Diese Prozedur hat die Frau bei ihrem Mann geraume Zeit wiederholt. Dabei erholte er sich ganz allmählich. Nach ca. 2 Stunden war er nicht nur wieder ansprechbar, sondern rauchte schon wieder seine Gauloise. Sein Arm war aber noch rund 2 Tage in der Bewegung ziemlich eingeschränkt und Schmerzen hatte er auch noch. Es ist aber wohl so, daß nicht jeder Körper wie der andere auf das Gift reagiert. Der eine verpackt es leichter, der andere hat größere Probleme. Es ist jedem nur dringend anzuraten, nur mit Badeschuhen ins Wasser zu gehen und sich auf keinen Fall im Flachwasser hinzusetzen. Die Schmerzen dürften ziemlich schauderhaft sein, wenn man gestochen wird.
    Gruß
    Eberhard

  21. Folgende 2 Petrijünger bedanken sich bei Eberhard Schulte für den nützlichen Beitrag:


  22. #14
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von Schneiderchen
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    Hallo Ihr Lieben .
    So die Schmerzopfer haben wir ja nun gehört . Wirklich schlimm so ein Stich vom Petremännchen.
    Aber wer hat denn schon mal einen gegessen?????
    Bestimmt traut sich keiner ich auch nicht.
    Es grüßt dich ganz lieb eine Anglerin aus Runkel an der Lahn.

  23. #15
    Petrijünger
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    Wink

    Hallo Schneiderchen,
    den ersten Petermännchen den ich gefangen habe, haben wir gegessen. Der war super lecker, er hat sehr festes Fleisch. Was mich nur beim ausnehemen erschrocken hat war die Galle, weil die richtig Neongrün ist. Aber wie gesagt sehr sehr lecker.
    Aber ich glaube wenn ich noch mal einen fangen sollte, werde ich ihn nicht mehr essen, schon aus dem Grund das ich ein Petermännchen nie wieder anfassen werde.
    Es sei denn jemand anderst macht den von der Angel ab
    Lg Jenny2606

  24. Folgende 2 Petrijünger bedanken sich bei Jenny2606 für den nützlichen Beitrag:


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