Ergebnis 1 bis 9 von 9
  1. #1
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von Toto471
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    Kärnten - Weissensee: Weissensee

    Infos u. Erlaubnisscheine zum Angeln z.B. bei (alle Angaben ohne Gewähr):
    Weissensee Information
    Techendorf 78
    9762 Weissensee
    Tel.: +43(4713)22200
    Fax: +43(4713)222044
    Email:: info@weissensee.com
    Internet: http://www.weissensee.com

    Hotel-Gasthof Weissensee
    Gatschach 3
    9762 Weissensee
    Tel. 04713/2214
    Email: fam.koch@gasthofweissensee.at
    Internet: www.gasthofweissensee.at

    http://www.kis.ktn.gv.at/188551_DE-K...eite.?seeid=44


    Langgezogener See

    bei 9762 Weißensee. Im größtenteils unverbauten, fjordähnlichen Weissensee kann man ohne Reviergrenzen fischen. Glasklares Wasser und ein enormer Fischreichtum zeichnen diesen See aus. 24 vorkommende Fischarten und unterschiedliche Seetiefen zwischen 5 m und 97 m lassen alle Variationen des Angelns zu, es gilt Motorbootverbot.


    Gewässer u. Größe:
    Weissensee
    Größe: ca. 6,5 Km2 Länge: ca. 11 Km, Tiefe: max. 97m

    Hauptfischarten:
    Hechte, Zander, Barsche, Saiblinge, Seeforellen, Karpfen, Schleien, Renken, Weißfische


    Gewässerdaten gesucht (hier klicken)

    Geändert von FM Henry (14.05.2014 um 05:53 Uhr) Grund: Karte und Link eingefügt

  2. #2
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von Angelspezialist
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    Aktuelle bekanntgewordene schöne Fänge:

    Graskarpfen:

    Fangmonat/-jahr: 08 / 2006
    Köder: Tigernuss
    Länge: 108 cm
    Gewicht: 22 Kilo 500 Gramm

  3. #3
    Neuer Petrijünger
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    Smile Angeln Am Weissensee (Kärnten)

    Hallo @all
    Ich gehe In der 3. Augustwoche an den Weissensee zum Angeln eine Ferien Wohnung liegt in Gatschach
    nun zu meinen Fragen:
    -Wo liegen gute Angelplätze sei es von Land oder vom Boot aus ob Tag oder Nacht
    - Was geht zu der Zeit am besten (Fischart)
    -Welche Köder habt ihr benutzt
    (Ich will mich nicht auf eine Fischart Beschränken sondern eher was an den Haken Geht. ( Aal, Wels, Hecht, Zander, Rotauge, Rotfeder, Döbel,....)
    -was habt ihr sonst für Erfahrungen gesammelt

    Über eine Antwort wäre ich sehr dankbar


    MFG Seiderflip

  4. #4
    Namaycush
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    Tiefenkarte hier zu sehen: http://www.kis.ktn.gv.at/163740_DE-.pdf

  5. Der folgende Petrijünger sagt danke an Gerd L. für diesen nützlichen Beitrag:


  6. #5
    Namaycush
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    Hat jemand von euch zufällig im letzten Jahr Erfahrungen an dem Weissensee gesammelt, die er berichten möchte? Ich beabsichtige evtl. diesen Spätfrühling dorthin zu fahren...
    Wäre sehr dankbar für ein paar Erfahrungswerte!
    Petrigrüße an alle

  7. #6
    Namaycush
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    Aal im Weissensee???

    Zitat Zitat von Toto471 Beitrag anzeigen
    Infos u. Erlaubnisscheine zum Angeln z.B. bei (alle Angaben ohne Gewähr):
    Weissensee Information
    Techendorf 78
    9762 Weissensee
    Tel.: +43(4713)22200
    Fax: +43(4713)222044
    Email:: info@weissensee.com
    Internet: http://www.weissensee.com


    Hotel-Gasthof Weissensee
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    9762 Weissensee
    Tel. 04713/2214
    Email: fam.koch@gasthofweissensee.at
    Internet: www.gasthofweissensee.at




    Gewässer u. Größe:
    Weissensee
    Größe: ca. 6,5 Km2 Länge: ca. 11 Km, Tiefe: max. 97m





    Hauptfischarten:
    Hechte, Zander, Barsche, Aale, Seeforellen, Karpfen, Schleien, Renken, Weißfische
    Laut Bericht des Instituts für Seenforschung Kärnten, gibt es im Weißensee KEINE AALE ! Das ist also ein Gerücht.

    Fischbestand


    Im Weißensee leben folgende 24 Fischarten:

    Reinanke (Maräne, Coregonus lavaretus)
    Seeforelle (Salmo trutta f. lacustris)
    Seesaibling (Salvelinus alpinus)
    Bachsaibling (Salvelinus fontinalis)
    Regenbogenforelle (Oncorhynchus mykiss)
    Hecht (Esox lucius)
    Aitel (Leuciscus cephalus)
    Amurkarpfen (Graskarpfen, Ctenopharyngodon idella)
    Bitterling (Rhodeus sericeus amarus)
    Brachse (Abramis brama)
    Elritze (Pfrille, Phoxinus phoxinus)
    Giebel (Silberkarausche, Carassius auratus gibelio)
    Gründling (Gobio gobio)
    Karausche (Carassius carassius)
    Karpfen (Cyprinus carpio)
    Koppe (Cottus gobio)
    Laube (Alburnus alburnus)
    Rotauge (Rutilus rutilus)
    Rotfeder (Scardinius erythrophthalmus)
    Schleie (Tinca tinca)
    Barsch (Perca fluviatilis)
    Zander (Sander lucioperca)
    Kaulbarsch (Gymnocephalus cernua)
    Bachforelle (Salmo trutta f. fario; bei den Zuflüssen)

    Ab dem Jahre 1934 wurden Reinanken aus dem Millstätter See und später großwüchsige Formen (Maränen) in den Weißensee eingesetzt. Diese Fischart hat sich im Weißensee relativ gut entwickeln können, so daß der See heute über einen beachtlichen Bestand an Maränen verfügt. Fänge mit Stückgewichten über 3 kg sind keine Seltenheit. Ähnlich wie beim Millstätter See war auch im Weißensee früher die Seeforelle der Hauptfisch, von dem 2 Formen bekannt waren: Einerseits der "Weißensee-Lachs", der Stückgewichte von 20 kg und mehr erreichte (es wurden Exemplare von 1,2 m Länge und 20 kg gefangen) und andererseits die "Angler" mit Stückgewichten bis zu ½ kg. Die großwüchsige Seeforelle des Weißensees wird bereits in einer Urkunde aus 1485, also vor mehr als 500 Jahren erwähnt (SANTONINO, 1485 zitiert bei EGGER, 1947). Die Seeforellen wurden früher als Lachsforellen oder auch als "Weißensee-Lachs" bezeichnet (HARTMANN, 1883). Von HARTMANN (1883) werden auch verschiedene Varietäten der Seeforelle (u.a. die Goldforelle) beschrieben. Seit Ende der 70er Jahre dieses Jahrhunderts kam es zu einem drastischen Rückgang des Seeforellenbestandes (HONSIG-ERLENBURG et. al, 1997).

    Ursachen des Rückganges waren einerseits der Besatz mit nicht heimischen Fischarten und damit verbunden die Verschiebung des Fischartenspektrums. Kamen ursprünglich nur 9 Fischarten im Weißensee vor, so sind es heute 24. Die meisten Arten kamen zum Großteil erst durch Besatz in der zweiten Hälfte dieses Jahrhunderts in den See. Vor allem der Hecht, der erstmals Ende der 1940er Jahre besetzt wurde, hat sich sehr stark im See vermehrt. Der Großteil des Fischertrages wird vom Hecht derzeit dezimiert, auch die Seeforellen.

    Andererseits hat auch der Besatz mit nicht bodenständigen Seeforellen, die Absenkung des Seespiegels in den Wintermonaten zum Zwecke der Energiewirtschaft sowie die verstärkte Stellnetzfischerei an den Laichplätzen der Seeforelle (Austrittstellen von unterseeischen Quellen, auch als "Brünn" bezeichnet) zum Rückgang der Seeforelle geführt (HONSIG-ERLENBURG et al, 1997). Im Rahmen eines Projektes wurden wieder Einbürgerungsversuche der heimischen Seeforelle durchgeführt. Erste Erfolge waren im Sommer 1999 durch vermehrte Sichtungen und einen verstärkten Ausfang (126 Stk.) gegenüber den Vorjahren (ca. 15 Stk.) bemerkbar. Im Winter 2001 stiegen erstmals Seeforellen wieder zum Laichen in den Neissacher Mühlbach auf. Im Sommer 2002 konnte eine Seeforelle mit einem Gewicht von 11,5 kg gefangen werden.

    Laut Berichten des Botanikers Wulfen vor etwa 200 Jahren ist ursprünglich auch der Seesaibling im Millstätter See vorgekommen. Heute spielt diese Fischart jedoch nur mehr eine untergeordnete Rolle. Vermutlich ist dieser Fisch seit dem Besatz der Reinanken aufgrund des Konkurrenzverhaltens zurückgedrängt worden. Der Amurkarpfen wurde erstmals im Jahre 1968 eingesetzt (PAWLIK, 1990). Es werden ständig Amurkarpfen mit über 1 m Länge und bis zu 15 kg Gewicht gefangen. Gegenüber den 1980er Jahren hat der Amurbestand im Weißensee wieder abgenommen, was aus ökologischer Sicht positiv zu bewerten ist.

    Der Gründling wurde am Weißensee früher "Bauer" oder "Lettenwühler" genannt (HARTMANN, 1898). Heute kommt diese Fischart - ebenso wie die Elritze oder Pfrille - nur mehr vereinzelt vor. Laut PAWLIK (1990) wurden im Jahre 1986 Giebel als Futterfische eingesetzt.
    Den Zander gibt es seit den 1940er Jahren.

    Die Fische im Weißensee werden ausschließlich angelfischereilich genutzt. Die Fischereiberechtigten sind in der Agrargemeinschaft der 5 Dorfschaften zusammengefaßt, die auch ein eigenes Bruthaus in Neusach betreiben. Der Weißensee zählt zu den am intensivsten angelfischereilich genutzten Gewässern Kärntens. Der Hauptanteil der Nächtigungen am See steht im direkten Bezug zur Angelfischerei, im Monate Mai sind bis zu 90% der Touristen Angelgäste. Dementsprechend hoch ist auch der durchschnittliche jährliche Fischertrag, er liegt bei 20 kg/ha.

  8. Folgende 2 Petrijünger bedanken sich bei Gerd L. für den nützlichen Beitrag:


  9. #7
    Süßwasser Spezi Avatar von AustroPetri
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    Da kann man über fast jedes Gewässer in Österreich was in Erfahrung bringen!!!

    http://www.anglerinfo.at/

    Und speziell zu den Kärntner Seen und Flüsse... teilweise mit Tiefenkarten und tollen Infos!!!

    http://www.kis.ktn.gv.at/159885_DE
    Nach dem angeln ist vor dem angeln!!!

  10. Folgende 2 Petrijünger bedanken sich bei AustroPetri für den nützlichen Beitrag:


  11. #8
    Namaycush
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    ....Weissensee leer gefischt?!?!?

    Früher war dieser See wohl sehr beliebt und viele Angler verbrachten dort ihren Urlaub...Heute sieht das wohl ziemlich anders aus. Die Angler kommen noch, aber nicht mehr so zahlreich...
    Grund ist der stetig zurückgehende Bestand an Fischen.

    Letztes Jahr wurden laut Fanglistenauswertung sage und schreibe nur 12 maßige Seeforellen gefangen!!!

    Die Fangliste muß jeder Angler am Weissensee führen und auch nach vollständigem Ausfüllen wieder abgeben! Dazu ist man verpflichtet, man zahlt auch Pfand dafür. Die Zahlen werden im Folgejahr veröffentlicht.
    Letztes Jahr wurden wieder über 2000 Fanglisten abgegeben.

    Die Zahl der Renkenfänge geht immer weiter zurück...
    im letzten Jahr wurden insgesamt lediglich 396 maßige Renken mit der Angel gefangen und entnommen....in den besten Jahren waren es an die 8000Renken im Jahr!!!

    Das sieht alles nicht so rosig aus...

  12. Der folgende Petrijünger sagt danke an Gerd L. für diesen nützlichen Beitrag:


  13. #9
    Namaycush
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    Weissensee nicht leer gefischt!

    Hallo an alle, die mir hier zahlreiche hilfreiche Tipps gegeben haben. Wir sind schon eine ganz Weile wieder zurück vom Weißensee. Ich komme leider erst jetzt dazu hier etwas passendes zu schreiben.

    Zum Praxistest meiner neuen Exori-Rute Trout Project WG 8-40g, 3,95 m.

    Mir persönlich ist die Exori Rute etwas zu lang. Ich bevorzuge lieber etwas kleinere Rute. Von der Verarbeitung und dem Handling ist sie ganz ok. Bei ersten Auswurf am Wasser, habe ich doch tatsächlich direkt einen Hecht von knapp 60 cm mit dieser Rute landen können. Der Hecht gab bis zuletzt ordentlich Gas, was aber kein Problem für die Rute darstellte. Sie hatte alle Fluchten und Schläge super abgefedert.
    Ansonsten habe ich leider fast nichts mehr im ganzen Urlaub mit dem Gerät gefangen. Der erste Tag am Wasser war auch zugleich fast der beste.

    zu der Mitchelrolle (Mag Pro 2000er Version) kann ich leider nicht allzuviel sagen. Sie ist sehr angenehm in der Handhabung und läuft seidenweich. Leider hatte ich keinen wirklichen Praxistest hiermit, da ich keinen Fisch damit im Drill hatte.

    Ansonsten noch zum Weißensee: Traumhafte Landschaft und ein noch viel traumhafterer See. Da ist es einem ziemlich egal, ob man nun was fängt oder nicht. Der Riesenvorteil zu anderen Gewässern an denen ich bislang geangelt habe (wie z.B. meine Hausgewässer Rhein und Nahe), ich SEHE den Fisch!!!

    Schnorcheln in dem See war für mich das absolute Highlight. Man konnte zig Schleien bei ihren Paarungsritualen beobachten. Riesige Rotaugenschwärme mit Fischen bis zu 50 cm Länge konnte ich zudem beobachten. Beim Feedern auf Rotaugen war immer was drin. Sie waren unglaublich gefrässig und gingen fast auf jeden Köder.

    Eien schöne Schleie von knapp 50 cm konnte ich landen. Da die Schleie dort jedoch Schonzeit hat, mußte ich sie sehr schnell zurücksetzen und hatte vor lauter Aufregung vergessen ein Foto zu schießen

    Hechte konnte man auch hin und wieder recht ordentliche bis zu 1 m Länge beim Schnorcheln erspähen. Die hielten sich meist doch im recht tiefen Wasser geschickt im Kraut versteckt oder zogen ihre Bahnen in ca. 6-10 m Tiefe. War unglaublich schwierig sie zu überlisten, wie mir auch andere Angler berichteten, die den ganzen Tag vom Boot aus ihr Glück probierten...das klare Wasser hat eben auch seine Nachteile für uns Angler! Meine Ausbeute war auch gering: 1 Hecht von knapp 60 cm, 1 Barsch von etwas über 20 cm, zig Rotaugen (25-40cm), 1 Schleie von ca.50 cm, sowie ein Karpfen im Drill verloren!

    Beim Angeln am späten Abend / frühe Nacht habe ich einen großen Fisch (wahrscheinlich Karpfen) verloren. Er zog mir zuerst fast die komplette Schnur von der Rolle, trotz recht harter Bremseinstellung, als ich die Angel in der Hand hatte und nur ein kleines Stück weiter die Bremse zugemacht hatte.....kompletter Schnurriss, und das nicht einmal am Vorfach, sondern mittendrin....vermutlich hing die Schnur irgendwo am Grund fest....SHIT! Ich habe ziemlich laut geflucht.....

    Nun denn, es war trotz allem ein wahnsinnig schöner Urlaub, nicht nur angeltechnisch, was ohnehin nicht im Vordergrund stand. Schließlich war es ja vorrangig ein Familienurlaub mit Frau und Kindern. Daher war auch nicht jeder Tag ein Angeltag.
    Ich kann jedenfalls diesen See nur wärmstens weiterempfehlen, wenn man Ruhe, herrliche Natur und kristallklares Wasser mag...ein MUSS!
    Geändert von Gerd L. (09.07.2010 um 19:46 Uhr) Grund: verschrieben

  14. Folgende 5 Petrijünger bedanken sich bei Gerd L. für den nützlichen Beitrag:


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