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  1. #1
    Ex Avatar von Stephan Wolfschaffner
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    Thumbs up Mit der Trockenfliege auf Renken

    Ich habe bisher noch nicht viele Stillwasser-Fliegenfischer bei Trockenfischen auf Renken getroffen - eigentlich nur einen.

    Trotzdem denke ich ist das eine sehr schöne und auch erfolgreiche Art diesen schönen Silberlingen nach zu stellen.

    Die Möglichkeiten sind am besten vom Boot und Bellyboat aus.
    In den von mir befischten Voralpenseen konnte ich immer wieder beobachten wie gerade über den tiefsten Stellen immer wieder kurze Fressorgien an der Oberfläche abgehalten wurden.
    Also hab ich mich von einer leichten Prise getragen über solche Gebiete treiben lassen und darauf gewartet, daß solch ein Gelage in Wurfweite stattfindet.
    Dabei sollte absolute Ruhe im Boot herrschen, die Gesellen sind scheu und der Schall schnell. Bei meinem dritten oder vierten Versuch hatte ich Glück, wie auf ein Kommando stiegen 6 oder 7 Fische im Umkreis von 20 Metern um mich herum gleichzeitig und ich konnte meine Fliege (eine braune 12er CDC-Eintagsfliege) einem genau in seinem kleinen Blickradius anbieten, schnell und entschlossen kam der Anbiss und ein spannender Drill begann, am Ende konnte ich eine schöne 38 cm lange Renke landen.

    Seitdem wiederhole ich diese Methode immer wieder mal wenn das Wetter und meine Freizeit es zulassen.

    Jetzt mag manch einer sagen da fängt er mit seiner Hegene mehr - und das stimmt, aber ich fische nun mal gerne mit der Fliege und hab auf diese Weise eine Methode gefunden diese schönen und kämpferischen Renken zu überlisten.

    Das ist sicher nicht jedermanns Sache sich da ganz langsam und abwartend immer wieder über ein Teilstück des Sees treiben zu lassen, immer wieder sieht man die Fische - nur sind sie zu weit weg und dann auch noch möglichst geräuschlos oder gar bewegungslos sein.

    Rudern ist so gut wie unmöglich, die Fische bleiben dann fast immer auf Distanz, mit dem Bellyboat ist das etwas leichter, dafür kann man im Boot stehen (dadurch auch leichter werfen) und die Anfahrt mit dem BB ist in meinem Fall eine mittlere Unendlichkeit ("und erst die Rückfahrt"), also fast nicht zu ertragen, für trainierte BB-Kapitäne sicher kein Problem.
    Erfolgreicher ist es allemal.

    In dieser kurzen Fressphase ist ein Fisch für weniger als 1 Minute unter der Oberfläche aktiv, es wird dabei etwa eine Fläche von 2-5 qm abgesucht und anschl. wieder abgetaucht.

    Dieses Phänomen konnte ich fast immer beobachten wenn ein guter Eintagsfliegenschlupf stattfindet und ein leichtes Lüftchen weht.

    Meine Meinung:
    Zur Nachahmung für alle empfohlen, die für etwas Neues offen sind.

    Petri Heil
    Stephan

  2. Folgende 7 Petrijünger bedanken sich bei Stephan Wolfschaffner für den nützlichen Beitrag:


  3. #2
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