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    Ex Avatar von Stephan Wolfschaffner
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    Selektive Regenbogenforellen an der Oberfläche

    Jetzt ist der Sommer richtig angekommen, und der Wasserstand schon recht niedrig. Das Nahrungsangebot an Insekten ist riesig und reicht von der Ameise bis zur Zuckmücke.

    Dadurch sind viele Fische, die ihre Nahrung von der Oberfläche nehmen, jetzt auch schon sehr vorsichtig. Man könnte fast sagen, daß sie sich kurzfristig auf einzelne Insektenarten regelrecht spezialisieren.

    In der starken Strömung ist das nicht so problematisch, die Fische brauchen dort wesentlich mehr Energie und müssen schneller entscheiden ob es sich um etwas fressbares handelt.
    Hier kann man sie in der Regel auch mit einer nicht ganz exakten Nachbildung einer vorkommenden Nymphe oder Trockenfliege und mit der richtigen Präsentation überlisten.

    Aber gerade in den Abschnitten zum Fischen mit der Trockenfliege, wie in den Kehrwassern oder Staubereichen, in denen die Strömung nicht so stark ist, haben sie Zeit zum Fressen.

    In klaren Gewässern kann man beobachten wie sie oftmals vom Grund bis unter die Oberfläche kommen und sich unter der Fliege einige Meter mit der Strömung treiben lassen um diese dabei genauestens zu mustern. (Auch Döbel lieben dieses Spiel.)

    Oft sind es die Regenbogenforellen und Äschen die hier vagbundieren und so manchen Flugangler schon zur Verzweiflung gebracht haben.

    Da hat man bei seinem Angeltrip mit einer Rehhaarsedge schon 3 oder 4 schöne Fische gefangen, sieht einen Fisch permanent steigen, präsentiert sein Muster gut aber es erfolgt kein Biss.
    Man sieht vielleicht auch noch den Schwall des plötzlich vor der Fliege wendenden Fisches oder wie er 3 cm neben der Fliege steigt.
    Der Blick - zu den auf dem Wasser schwimmenden Insekten - sagt uns eindeutig "Köcherfliegen".
    Also wechselt man die Größe und erlebt das gleiche wieder, dann der Wechsel von einer Rehhaarsedge zu einer CDC-Sedge, man nimmt ein dünneres Vorfach, testet einen Käfer, eine Ameise oder Heuschrecke und nichts ändert sich - der Fisch steigt fröhlich weiter.

    Genau für diese Fälle sollte man immer eine möglichst reale Imitation zur Hand haben, z. B. eine Köcherfliege mit Flügeln wie Ihr sie hier
    http://www.fisch-hitparade.de/showpo...7&postcount=15
    in unserem Lexikon findet.

    An einem Fluocarbon-Vorfach präsentiert läßt der Erfolg dann meistens nicht mehr lange auf sich warten.

    So konnte ich mit der Trockenfliege schon einige schöne Äschen und Regenbogenforellen jenseits der 45 cm-Marke überlisten.

    Petri Heil

    Stephan

  2. Folgende 5 Petrijünger bedanken sich bei Stephan Wolfschaffner für den nützlichen Beitrag:


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