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  1. #1
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von Spaik
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    Zander.....suche Lösung für das Sommerproblem

    Welche Haken?
    Einzel, Doppel oder Mini-Drilling?
    Ich habe bis gestern die Köfis " gefädelt ", verwendet habe ich einen Mini-Drilling der Größe 8-10.
    Nun häufen sich die Fehlbisse, sollte der Haken anders gesetzt werden?
    Vielleicht Einzelhaken? Im Rücken oder wäre da das Maul besser?
    8 Aussteiger in 2 Tagen spüren sie vielleicht die Haken und lassen deswegen ab?

    Freue mich über jeden Vorschlag/Tipp und sag schon mal Danke.
    Ich bin nur dafür verantwortlich was ich sage, nicht dafür, was du verstehst.

  2. #2
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von D@nny
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    Zitat Zitat von Spaik
    Welche Haken?
    Einzel, Doppel oder Mini-Drilling?
    Ich habe bis gestern die Köfis " gefädelt ", verwendet habe ich einen Mini-Drilling der Größe 8-10.
    Nun häufen sich die Fehlbisse, sollte der Haken anders gesetzt werden?
    Vielleicht Einzelhaken? Im Rücken oder wäre da das Maul besser?
    8 Aussteiger in 2 Tagen spüren sie vielleicht die Haken und lassen deswegen ab?

    Freue mich über jeden Vorschlag/Tipp und sag schon mal Danke.
    Also ich werde mal schreiben wie ich es mache.Immer ne Einzelhaken,grösse passe ich dem Köderfisch an.Der Köderfisch wird immer in der Grösse genommen,wie Zander vorkommen.Sprich habe ich ein Gewässer wo die Durchnittsgrösse etwa 45-60cm gross ist,kommen immer Köderfisch bis 10cm nicht grösser.
    Ich tue meine Köderfisch immer an der Schwanzwurzel befestigen.Zwei sachen sprechen dafür,erstens sie überstehen ohne weitere Problem gewaltwürfe und zweitens weisst man das die meisten Fisch kopf voran genommen werden.Also ist es in meinem Fall schon viel zu spät los zu lassen oder aus zu spucken,weil der Köderfisch sich schon zur zwei drittel im Maul befindet.

    Eins habe ich noch gelernt ,von den alten Zanderhasen am Wannsee,sie hatte immer unheimlich lang Vorfächer genommen.Nichts unter 1meter,soll wohl so beim Zander kein Misstrauen erweckt werden.Was nun besser ist konnte noch nicht feststellen ob lang oder normal.

    Fehlbisse können sein,zu grosse Köderfisch,zu grosse Haken oder Wiederstand den der Fisch beim Abziehen gespürt hatte.In einen bekannten Video gab es unterwasseraufnahmen mit lebenden und tote Köderfisch auf Zander,um zu zeigen das Naturköder nicht immer besser sind.An diesen Aufnahmen war herrlich zu sehen,das die Zander auch nicht immer gleich rauf poltern.Die Köderfisch sind immer wieder angegriffen worden,ohne direkte Absicht den zu schlucken.
    Geändert von D@nny (06.07.2006 um 11:36 Uhr)

  3. Folgende 4 Petrijünger bedanken sich bei D@nny für den nützlichen Beitrag:


  4. #3
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    hi,

    sollte man extra zanderhaken verwenden???

    mfg lennon

  5. #4
    Profi-Petrijünger Avatar von wolfgang45
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    Als es hier bei uns noch mehr Zander gab..........................

    ...............und ich ihnen noch planmäßiger nachstellte................

    ...............habe ich folgende Beobachtungen gemacht.

    Während draußen auf dem See die Zander, den Köder, also in dem Falle geht es ja um Köderfische, recht unkompliziert nahmen und überhaupt recht unvoreingenommen bissen, war das bei der abendlichen und nächtlichen Angelei vom Ufer ganz anders, die Fische waren oft extrem sensibel.
    Mehrfachhaken erwiesen sich als unbrauchbar, ebenso die damals gebräuchlichen Stahlvorfächer(steif und recht dick), das führte nur zu Fehlbissen.
    Auf Strahlvorfächer konnte ruhigen Gewissens bei uns verzichtet werden, Hechtbisse kamen nicht vor.
    Ich habe festgestellt, daß die Zander den Köder nahmen und beim leisesten Stocken der Schnur beim Ablauf sofort wieder losließen, dazu reichte schon eine etwas "klemmende" Wicklung auf der Spule bei geöffnetem Bügel!
    Abhilfe ließ sich schaffen, durch lange Vorfächer, gut laufende, leichte Bleie, Einfachhaken(Gr.2), sowie durch das Rückverlegen der Ruten und zwar so weit, daß man die Schnur im Falle des Bisses von der Rutenspitze mit der Hand nachfüttern konnte, die Fische zogen meist langsam und recht weit ab, machten eine Pause um den Fisch zu drehen und zogen erneut, was der richtige Zeitpunkt für den Anschlag war. Bei Windstille war es günstig mit freier Leine zu fischen, als Wurfgewicht diente dabei mit einer glühenden Nadel zu Hause vorgebohrter Würfelzucker.
    Ich bevorzugte damals eine tiefere Lippköderung des Köfis, also der Haken wurde schon etwas durch die härteren Teile des Schädels geführt.
    Diese Nachricht entspricht dem deutschen Forenreinheitsgebot von 2005, besteht aus 100 % chlorfrei gebleichten, FCKW-freien, wiederverwendbaren, geschmacksneutralen, nicht genmanipulierten Bits und ist frei von jeglichen Editierungen!©

  6. Der folgende Petrijünger sagt danke an wolfgang45 für diesen nützlichen Beitrag:


  7. #5
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von Spaik
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    Das ganze Beissverhalten hat sich geändert, sie gingen ohne Gnade drauf und hingen immer. Nun ist es als " Spielen " sie damit. Der Köfi wird zerlegt und dann losgelassen. Man kann nicht anschlagen.
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  8. #6
    Profi-Petrijünger Avatar von wolfgang45
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    Das von mir geschilderte Verhalten, mit den sensiblen Zandern, bezog sich auch jeweils auf die warme Jahreszeit.
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  9. #7
    Gesperrt Avatar von Thomsen
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    Hi Bernte,

    ich tippe ebenfalls darauf, dass es der Schnurabzug ist ... das mögen sie überhaupt nicht, wenn da was ruckelt oder klemmt.

    Die leichte Bissunlust kann damit zusammenhängen, dass die Zander derzeit auf die Brutfische fokussiert sind ... da passen Deine KöFis vielleicht nicht so ganz in ihr Schema.
    Vielleicht versuchst Du mal, kleine Fischfetzen anzubieten ... mal sehen, was dann passiert.

    Auf Zander (wie Hecht) fische ich mit (größeren) Einzelhaken und Rückenköderung (bei ganzem KöFi) ... Rückenköderung deshalb, weil ich unbedingt vermeiden will, Fische zu verangeln.
    Beim Biss kann ich so sofort anschlagen ...

    Und tröste mich, sollte ein Anschlag in's Leere gehen, damit, dass der Zander eh' zu klein gewesen ist (sonst hätte er den Köfi vernünftig genommen) ...


    Thomas

  10. Der folgende Petrijünger sagt danke an Thomsen für diesen nützlichen Beitrag:


  11. #8
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von Spaik
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    Zitat Zitat von Thomsen
    Hi Bernte,

    ich tippe ebenfalls darauf, dass es der Schnurabzug ist ... das mögen sie überhaupt nicht, wenn da was ruckelt oder klemmt.

    Die leichte Bissunlust kann damit zusammenhängen, dass die Zander derzeit auf die Brutfische fokussiert sind ... da passen Deine KöFis vielleicht nicht so ganz in ihr Schema.
    Vielleicht versuchst Du mal, kleine Fischfetzen anzubieten ... mal sehen, was dann passiert.

    Auf Zander (wie Hecht) fische ich mit (größeren) Einzelhaken und Rückenköderung (bei ganzem KöFi) ... Rückenköderung deshalb, weil ich unbedingt vermeiden will, Fische zu verangeln.
    Beim Biss kann ich so sofort anschlagen ...

    Und tröste mich, sollte ein Anschlag in's Leere gehen, damit, dass der Zander eh' zu klein gewesen ist (sonst hätte er den Köfi vernünftig genommen) ...


    Thomas

    Hallo Thomas

    Da können sie nichts merken, der Bügel war offen.
    Ich glaub auch wir schieben es auf das zu warme Wetter und zu kleine Zander.
    Danke für Eure Tipps.
    Ich bin nur dafür verantwortlich was ich sage, nicht dafür, was du verstehst.

  12. #9
    Raubfischjäger Avatar von Illex Master
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    Pose ?

    Hast Du eigentlich eine Pose benutzt?
    Bei uns auf dem See reagieren die Zander äußerst sensibel auf zu schwere Posen, was die Theorie mit dem Schnurabzug verstärkt.
    Es ist wirklich kaum zu glauben wie sensibel die Zander sind.
    Mit Grundblei sind sie bei uns noch schwerer zu erwischen, da dort der Widerstand noch höher ist.
    Die Methode muss wirklich so sensibel wie möglich gewählt werden und auch die Schnur darf nicht zu dick (steif) sein!

    Gruß
    Illex
    Petri Heil

    Kunstköder heißen nicht so weil sie künstlich sind, sondern weil es eine Kunst ist mit ihnen umzugehen!

  13. #10
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von Spaik
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    Zitat Zitat von Illex Master
    Hast Du eigentlich eine Pose benutzt?
    Bei uns auf dem See reagieren die Zander äußerst sensibel auf zu schwere Posen, was die Theorie mit dem Schnurabzug verstärkt.
    Es ist wirklich kaum zu glauben wie sensibel die Zander sind.
    Mit Grundblei sind sie bei uns noch schwerer zu erwischen, da dort der Widerstand noch höher ist.
    Die Methode muss wirklich so sensibel wie möglich gewählt werden und auch die Schnur darf nicht zu dick (steif) sein!

    Gruß
    Illex
    Ja, eine mit 10g Tragkraft, ganz leicht überbleit.
    Schnur hab ich eine 0,16ner drauf, Bügel offen.
    Ich bin nur dafür verantwortlich was ich sage, nicht dafür, was du verstehst.

  14. #11
    Gesperrt Avatar von Thomsen
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    Das scheint mir zu schwer, Bernd ...

    Ich habe auf Zander immer mit Wagglern 3-4g Tragkraft geangelt ... geh' mal mit der Tragkraft herunter, leicht überbleien kannst Du ja trotzdem.

    Der Posenkörper sollte schlank mit langer Antenne sein.


    Thomas

  15. #12
    Petrijünger Avatar von monster
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    meint ihr 30er ist zu dich schon? und wie soll man den köfi denn im wasser anbiten, wenn nicht mit der pose?

  16. #13
    Gesperrt Avatar von Thomsen
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    Schlage eine 12er bis 15er Geflochtene vor ...


    Thomas

  17. #14
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von Spaik
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    Thomas, werd ich wohl mal machen müssen. Nur bekommt man hier kaum vernünftige Posen zu kaufen, sollten ja auch ein Knicklicht aufnehmen können.
    Aber......nachdem wir einiges an der Montage und Vorfach geändert haben, sehen die Fänge recht freundlich aus. Nur die richtigen Brecher wollen noch nicht ist aber auch noch Zeit bis zum Herbst.
    Ich bin nur dafür verantwortlich was ich sage, nicht dafür, was du verstehst.

  18. #15
    Gesperrt Avatar von Thomsen
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    So'n 10er-Set Waggler kannst Du Dir locker über's Internet bestellen, Bernd ... nimm vorbebleite (solche, bei denen Du WG/Tragkraft durch An- u. Abdrehen von mit Windung versehenen Metallscheiben variieren kannst).

    Die Antennen sind von der Dicke her auf das handelsübliche Schlauchstück abgestimmt, das mit den Knicklichtern mitgeliefert wird.

    Das sind die besten Zanderposen, die es gibt ... auf Karpfen kamen die bei mir auch zum Einsatz und haben sich bewährt. Echte Allround-Talente.

    Ich habe mir vor Urzeiten so ein Set bestellt ... und fische immer noch damit.


    Thomas
    Geändert von Thomsen (19.07.2006 um 09:33 Uhr)

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