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  1. #1
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von D@nny
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    In der Ferne liegt das Glück

    Lange Zeit gehörte ich zu den zahlreichen Uferanglern,bei uns an der Unterhavel.Wie oft erging es mir, wie jeden Tag vielen anderen,das ausgerechnet in einigen Zig metern Entfernung der Fisch gestanden hatte.Barschberge,Kanten oder sonst andere Hindernisse die man zwar kennt,schon mal gehört hatte, aber nicht befischen hatte,weil Sie ebend ausserhalb der Wurfweite waren.

    Um diesen negativen Ereignissen entgegen zu wirken,sind schwebe oder auch schwimm Jigs,eine hervorragende Alternative.Mit Hilfe eines ganz normalen Bleigewichts sind Wurfweiten von hundert metern,gar kein Problem.Die Montage kann man nach laune aufbauen,entweder per Seitenarm oberhalb des Gewichts oder aber eine ganz normale Grundmontage,mit einem fest fixierten Bleigewicht und dem Vorfach an dem sich am ende, unser Jigkopf mit dem Köder befindet.
    Nun möchte ich auf die Vorteile der schimmenden Jighakens,deren Kopf aus Schaumstoff ist,statt Blei,näher eingehen.Die Länge des Vorfachs,ergibt die höhe über dem Grund,habe ich ein 30cm Vorfach,wird der Köder genau 30cm über dem Grund geführt,beliebig zu varieren.Weit entfernte Stellen kann man so, leichter erreichen,gerade im Herbst ,wenn die Räuber ins tiefere Wasser, den Köderfischen folgen,eine sehr sichere und hängerfreie Montage.

    Gerade beim Spinnfischen mit Gummiködern, ist es wichtig ,die Köder immer Grundnah zu führen,wenn es auf Zander und Barsch geht,denn gerade dort, halten sich unsere Räuber mit vorliebe auf.Das entfällt für jeden Neuling und passiert mit dieser Montage automatisch,ein direkte auf und ab Bewegung oder das absinken zum Grund entfällt,dadurch das der Köder ständig über dem Grund tänzelt,ist auf und ab garnicht notwendig.
    Das Blei, das kleine schlamm oder sandwolken aufwirbelt,beschert zusätzlichen Reiz für die Räuber,einer vermeidlich flüchtenden Beute,wird sofort nachgegangen.
    Mit hilfe der Schwimm-Jigs lassen sich gerade kleine Köder,wunderbar auf weite bringen.

    Erfolgreich eingesetzt habe ich die schwimmenden Jighaken überall ,ob im Fluss oder Kanal auf Zander,dem See auf Barsch oder dem Teich auf dicke Forellen, die in der Tiefe stehen,gefangen habe ich schon überall mit.Zu sagen sei noch folgendes,wer diese Jigs bei seinem Händler nicht bekommen kann,der kann sich diese auch selbst basteln,mit Hilfe von Schaumstoff und normalen Einzelhaken ,überhaupt kein problem.
    Im aller schlimmsten Fall,reicht auch nur der Einzelhaken,die Gummiköder haben meisten genügend eigenauftrieb,das sie selbst mit dem Einzelhaken schwimmen,zwar ein wenig langsamer wie mit Schaumstoff,aber sie treiben auf.
    Zur technik selbst,ob langsames Einholen,kurze Sprünge,dauerhaftes zupfen,probierts einfach aus,welche Variante die Fische bevorzugen.Beim Vorfach würde ich mich immer nach dem Fischvorkommen richten,sind Hecht mit drin ,sollte auf jeden Fall ein feines Stahlvorfach vor.

    Hier ein paar Bilder,wie die sogenannten schwebe Jigs, ausehen könnten.









    Zu dem letzten Jig will ich noch etwas los werden,gerade diese Jigs gehören zu meinen Favoriten.Der schräge Kopf,wirkt wie bei den Wobblern die Tauchschaufel,das heisst, mit jedem Zug an der Schnur,bewegt sich der schimmenden Jigkopf samt Köder, in einer ähnlichen tauchphase,wie bei den Wobblern,in Richtung Grund.Gerade hierbei sind längere Vofächer möglich und auch pflicht,um nicht am Grund hängen zu bleiben.

    Die Bisse sind unterschiedlich,manches mal fahren sie richtig durch bis ins Handgelenk und manchmal sind sie unheimlich Vorsichtig,wie es ja sonst gang und gebe ist.Geflochtene,eine sensible Rute und manches mal der Einsatz der Finger zur Bisserkennung ist wirklich pflicht,denn bei weiten um 70 bis 100metern,sind die Bisse nur sehr schwer zu erkennen.Die weite kann die Bisserkennung sehr dämpfen,um Fehlbisse aus zu schliessen,muss man sehr konzentriert und aufmerksam vorgehen.

    Viel Spass und Erfolg beim ausprobieren.

    Gruss D@nny.

  2. Folgende 3 Petrijünger bedanken sich bei D@nny für den nützlichen Beitrag:


  3. #2
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    Hat man doch ein etwas hängerträchtigeres Gewässer, so empfiehlt sich der Einsatz von Bottom Bouncer (Bodentaster).



    Anstatt der da gezeigten Vorfächer, kommen dann unsere flexiblen Stahlvorfächer mit den auftreibenden Jigköpfen.
    Damit wirft man zwar keine hundert Meter aber es wird mit kleineren auftreibenden Jigs schon weiter raus gehen, als mit einer normalen Montage.
    Abwandlungen davon wäre auch ein Tiroler Hölzl oder eine Spinnstange anstatt des normalen Bleies.
    Petri...
    Willi

  4. Folgende 3 Petrijünger bedanken sich bei Jungpionier für den nützlichen Beitrag:


  5. #3
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    super infos danny und jungpionier
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