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  1. #1
    Fliegenfischer Avatar von Chris75
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    Gefrorene Stinte

    Hallo, hat jemand Erfahrung mit Stinten als Köderfisch ? Habe in einer Tierhandlung gefrorene Stinte entdeckt. Für welchen Räuber sind die am besten ? Danke schonmal für eure Antworten.
    Chris
    Catch & Release

  2. #2
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von D@nny
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    Mit diesen gefrorenen Stintfischen habe ich meine Aquarium Barsche früher gefüttert,die Fisch sind nach dem auftauen unheimlich wabelig und weich,so das sie zum Angeln wahrscheinlich garnicht zu gebrauchen sind.

    Ich für meinen Teil,friere nur für einen Anlas Köderfisch ein,wenn im tiefen Winter die Barsche oder Zander sehr wählerisch sind,nehme ich ganz kleine Köderfische zum zupfen,konnte so,schon manche Schneidertage retten.
    Die Räuber greifen ein kleinen gezupften Fisch, wesentlich schneller und aggresiver an, als so manchen Gummiköder.

    Mit Vorliebe fange ich ein paar Monate nach der Laichzeit die kleinen Barsche bis 8cm,diese haben ein Vorteil,durch die Kammschuppen und die zähe haut, halten sie mehrere Angriff durch andere Räuber aus.Der Fisch wird auf einen kleinen Drilling aufgezogen
    ,der sich an der Schwanzwurzel des fisches befindet,vor dem Maul wird das nötige Bleischrott fest geklemmt und los kann es gehen.
    Der Fisch wird durchs Wasser wie ein kranker Fisch gezupft,manches mal, wenn die Fische nur hinterher schwimmen und nicht zuschnappen wollen,wirkt diese Methode wunder.

    An deiner Stelle,würde ich die Finger von dem Stint angeboten lassen.

  3. Der folgende Petrijünger sagt danke an D@nny für diesen nützlichen Beitrag:


  4. #3
    Profi-Petrijünger Avatar von wolfgang45
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    Stinte sind ein sehr guter Köder für Barsch und Zander, auch der Aal steht drauf.
    Bei den Stinten aus dem Zoohandel habe ich festgestellt, daß diese nach dem Autauen extrem weich sein können.
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  5. Der folgende Petrijünger sagt danke an wolfgang45 für diesen nützlichen Beitrag:


  6. #4
    Fliegenfischer Avatar von Chris75
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    aale gibt es auch noch hab ich heute gesehen ca. 20cm lang.
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  7. #5
    fishing dog Avatar von canis
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    Hallo,hatte mal Axolottl,die habe ich mit den gefrorenen Stinten ( vorher natürlich aufgetaut) gefüttert. Irgendwann bin ich mal darauf gekommen die Stinte als Köder für Aal zu probieren,was in unserem Vereinsgewässer prima klappte ,am Altrhein und Rheinstrom völlig "versagte" . Hätte es eigentlich "umgekehrt" erwartet,da Stinte bei uns im Vereinsgewässer nicht vorkommen. Gruss canis

  8. #6
    Profi-Petrijünger Avatar von wolfgang45
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    In einigen der großen mecklenburgischen Seen gibt es ja Stinte und zwar die Binnenform, die Fischchen haben etwa die Dimension einer normalen Zigarette, was Länge und Dicke angeht.
    Im Spätsommer/Frühherbst ziehen diese Fischlein in großen Schwärmen an der Oberfläche, meist über den Zonen des tiefen Freiwassers.
    Leicht haben sie es dabei nicht, von oben holen sich die Möwen ihren Teil, im Wasser, an der Oberfläche die Barsche, wenn vorhanden auch die Zander, etwas weiter unter dem Getümmel der Barsche lauern die Aale auf angeschlagene Stinte die absinken und die Hechte lauern auf die kleineren Barsche..........
    Versuche sich selber Binnenstinte zu fangen sind schwierig, denn durch eine Köderfischsenke sausen sie weil sie so dünn sind durch.
    Beim Barschfang mit der Spinnrute erhält man doch noch einige lebendfrische Stinte, da die Barsche oft völlig mit ihnen zugerammelt sind und ihnen immer welche nach der Landung aus dem Maul fallen können.
    Dieses Kesseltreiben der Barsche ist eine sehenswerte Angelegenheit, wenn man auf riesigen Flächen überall raubende Barsche sieht.
    Dabei sind die Barsche in diesem Gewühl garnicht so leicht zu fangen, wie es scheint.
    Zum einen sind sie meist schon pumpsatt und jagen mehr reflektorisch, da es vor Beute wimmelt, auch sind sie sehr auf Farbe und Form der Stinte fixiert, weichen dann zu grellen und zu "lauten" Spinnködern(stark wirbelnde größere Spinner) oft aus.
    Gute Fänge werden zum Teil mit Herings und Makrelenpaternostern gemacht, welche aber nicht überall erlaubt sind.
    Ich persönlich habe mal sehr gute Erfolge mit kleinen Z-Blinkern("Ostform" des Eff-Zett) von 35mm Länge gehabt, die Köder hatten jahrelang herumgelegen und waren völlig angelaufen, hatten also ihren Glanz fast völlig verloren, auch stimmte was mit der Wölbung nicht, sie schwänzelten nur ganz träge(deshalb lagen sie auch die Zeit herum) und gerade diese Dinger überzeugten die Barsche.

    Diese "Kesseltreiben" sind auf dem See leicht zu finden, die Möwenschwärme sind der Wegweiser, manchmal kann man aber auch in die Irre laufen und findet statt raubender Barsche einige Dutzend raubende Kormorane.

    Es giebt ein paar Tricks bei der Beanglung, als erstes sollte man nie mit dem Boot mitten ins Getümmel fahren, die Schwärme tauchen dann ab oder weichen aus, immer von der Windseite langsam heranfahren und sich dann ranntreiben lassen.

    Manchmal verschwinden die Fische plötzlich von der Oberfläche, oft tauchen sie dann einige hundert Meter weiter wieder auf, dann fliegen auch die Möwen mit, die Flattermänner haben von oben ja die bessere Sicht!
    Bleiben die Möwen jedoch und setzen sich aufs Wasser, dann kommt der Schwarm der Fische an dieser Stelle wieder hoch, dann sollte man auch warten, statt den Motor zu starten und herum zu jagen.

    Leider werden doch viele Schwärme zerfahren, zum einen von unkundigen Bootsfahrern, die einfach nur da lang fahren wollen, als auch von übereifrigen Anglern die immer ins Zentrum des Schwarms wollen, das dann oft mit heulenden Motoren und voller Fahrt.
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  9. Folgende 7 Petrijünger bedanken sich bei wolfgang45 für den nützlichen Beitrag:


  10. #7
    Fliegenfischer Avatar von Chris75
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    so, die stinte waren ein flop. war von 18.00 -24.00 am wasser und nich ma ein kleiner zupfer an den stinten. am grund oder an der pose angeboten. aal, zander und coo. haben wohl was gegen meine köfis.
    gruss chris
    Catch & Release

  11. #8
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von D@nny
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    So wollte nochmal etwas los werden...........wie bereits schon mal erwähnt hatte ich vor einigen Jahren ein 180cm Aquarium,da ich aber nicht zu den Schwertträgern und Guppies Liebhabern gehöre,wurde das Becken mit grossen Räubern besetzt.Pfauenaugenbarsche,Hechtsalmler und Flösselaalhecht aus Südamerika.

    Bei zwei Sorten,wurde mir beim kauf geraten nur lebend Futter zu verwenden,also kleine Köderfische.Daran habe ich mich ne Zeitlang gehalten,bis es im Winter doch recht teuer wurde,jeden zweiten Tag 10 Goldfische für 15€ rein zu schmeissen,die nach wenigen Minuten alle weg waren.

    Aus der Not heraus,habe ich den Versuch gemacht,die Fisch an die Stint zu gewöhnen und siehe da,selbst die südamrikanischen Hechte,haben die toten fische vom Grund aufgenommen und gefressen,gerade bei diese Sorte,ist mir versichert worden,ausser lebend Köder, geht nix anders.

    In einem Becken mit unseren heimischen Fische,Wels,Hecht und Aal funktioniert es auch hervorragend.
    Für mich ein klarer Beweis,das es eigentlich nur ne Frage der Zeit ist,bis man ein Fisch an eine bestimmt Nahrung gewöhnt.Gerad bei den Raubfischen ist es für die meisten noch,ein Buch mit sieben Siegeln,wenn es um das direkte anfüttern von Hecht & Co. geht.
    Die Fische in meinem Aquarium haben mir etwas anderes gezeigt,das selbst rein Augenjäger,tote Beute aufnehmen könne,wenn der hunger gross genung ist.

    Leider fehlt mir die Zeit,um genaue Versuch zu starten.

  12. #9
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    ich habe die efahrung gemacht das eingefrorene und dann aufgetaute stinte sehr weich sind und wabbelig denke mal die sind zu weich und halten nicht ordentlich am haken!
    mfg kurzer

  13. #10
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von Steve1969
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    stimmt

    stinte sind recht fängig wo sie als futterfisch vorkommen

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