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  1. #1
    Admin Avatar von FM Henry
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    Morgens,um 5,in Deutschland

    3,30 Uhr der Wecker klingelt,man is dat noch duster.

    Auf dem Weg zur Küche, um an den morgentlichen Kaffe zu kommen das erste Hindeniss.
    Beim unabsichtlichen Belastungstest und einem nicht definierbaren quitschenden Geräusch viel es mir ein-da war ja noch ein Hund.
    Der wird sich auch gedacht haben - man so früh war ich ja noch nie Gassi.

    Beim anschließenden sammeln und wach werden,den grummelnden Geräuschen der Kaffeemaschine lauschend,viel es mir wieder ein.

    5 Uhr,Nottekanal,Königs Wusterhausen,Elektrofischen mit dem Fischer Herr Löwendorf.

    Katzenwäsche und 2 Tassen Kaffe und schon saß ich im Auto Richtung Wasser.

    4,45 Uhr, am Nottekanal angekommen habe ich erst einmal die aufwachende Natur mitten in der Stadt genossen.

    In ca.50 m Entfernung auf der anderen Seite des Kanals war gerade ein Pärchen mit sich selbst beschäftigt und da die Fenster sehr weit aufgerissen waren hatte die halbe Straße etwas von der hocherotischen Geräuschkulisse.

    Pünktlich um 5 Uhr kam der Fischer mit seinem Auto vorgefahren und ich war erstaunt über das Minnimum an Equiment was er dabei hatte.

    Nach einer herzlichen Begrüßung fuhr er sein Anker rum und ich half ihm beim Beladen des selben mit einer 24 Volt Batterie,einem Wechselrichter mit Fußschalter,einem langen Kescher mit Kathode und einem Bottich zum Hältern der gefangenen Fische.

    Ziel der Elektrofischerei war es,die Fische lebendig zu hältern damit beim morgigen Volksfest gezeigt werden kann was für Fischarten alleine der Nottekanal beherbergt.

    Meine Aufgabe bestand darin,das ich das Boot langsam am Ufer entlang gerudert habe wobei nur der Bereich direkt im Flachwasser so um die 20-50cm Tiefe abgefischt wurde.
    Kescher in 2m Entfernung langsam ins Wasser tauchen und Fußschalter betätigen und schon waren einige kl.Fische im Kescher die dann behutsam in den Bottich gesetzt wurden.
    Ich war erstaunt über den kleinen Radius der die Fische betäubte und nach dem Einsetzen in den Bottich verhielten sich die gefangenen Fische vollkommen normal.
    Allerdings sind mehr Fische dem Kescher entkommen als überhaupt gefangen wurde und nicht einer davon schwamm kieloben.

    Gefangen wurden in 2 Stunden ca.50 Fische die allesammt nicht einmal das Mindestmaß hatten und ich möchte nicht von dem Fang leben müssen.
    Barsche,Plötzen,Aale,ein Hecht,Stichlinge,Gründlinge,Steinbeisser und ein Rapfen waren die ganze Ausbeute.
    Hauptaugenmerk liegt wirklich nur auf der Präsentation der Fischvielfalt und nicht der Vermarktung.

    Zurück sind wir dann mit dem Motor gefahren und der Herr Löwendorf bemühte sich durch ständigen Wasserwechsel den Sauerstoffbedarf der Fische im Bottich zu decken.

    Alles in allem kann ich nur sagen, es war ein interessanter Einblick in die Arbeit des Fischers und ich hoffe auf weitere gute Zusammenarbeit damit ich noch mehr berichten kann von der Front.

    So ganz nebenbei haben wir noch diverse Bierflaschen und Unrat von der Wasseroberfläche eingesammelt aber seht selbst.

    Herzlichen Dank Herr Löwendorf

    Gruß FM Henry

    War gestern am Sonntag noch einmal dort und es wurden Besatzmaßnahmen von 7 kg Aal und 300 Stück Karpfen vom Fischer vorgenommen.
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    Geändert von FM Henry (19.06.2006 um 10:41 Uhr)

  2. #2
    Sei immer fair Avatar von Walter Schroeder
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    Interessant zu dem Thema ist die Gefährdung der Fische betreffs der Elektrofischerei.Ich hatte auch das Gespräch mit Herrn Waldow.Fischer in Köpenick,allerdings leider schon Tod.Meine Frage ging dahin ob die Fische nicht leiden müssen?Darauf erhielt ich die Antwort,das verschidene Faktoren dabei maßgebend sind.
    1. die temparatur des wassers, 2.die Stromstärke,
    das muß eingestellt werden.Außerdem spielt die angriffsfläche der Fische eine entscheidende Rolle.Je kleiner der Fisch um so gering bekommt er die Sromstöße zu spüren.Je größer der Fisch um so mehr.Wenn Fische beschädigt werden,dann stimmt die Einstellung nicht.Es sollte nur ein kleiner Hinweis zur Elektrofischerei sein.

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