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  1. #1
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    Der komische Karpfen...

    Als ich mir gerade meine Bilder durchschaute, fiel mir doch glatt wieder eine Fangstory ein.
    Während eines Urlaubes in Schleswig Holstein, hatten wir eine Unterkunft, die nicht weit weg war von einem schönen See.
    Den konnte man bequem in ein paar Stunden mit der Spinnrute umrunden.

    Da auch mein Kind und das Kind unserer Mitreisenden, Interesse am Angeln zeigten, wurde das Angelzeug zum Ansitzen fertig montiert.
    Es sollte auf Karpfen gehen, die ich einen Tag vorher beim Sonnenbaden beobachtet hatte.
    Gemächlich und majestätisch zogen sie ihre Kreise oder dösten einfach so vor sich hin.
    Wir versuchten die Fische mit der sogenannten Methode zu überlisten. Feederruten und Method-feeder sollten die Fische an die Leine bringen. Nachdem wir so einige Stunden ohne einen Run hinter uns gebracht hatten, regte sich in mir wieder der Drang des Wandersmann. Natürlich mit Rute!
    Da aber keine Spinnrute im Camp vorhanden war, nahm ich meine feine Feederrute und bestückte sie mit Sbirolino, langem Vorfach und Wurm.
    In weiter Entfernung, vielleicht gerade so zu erreichen, sah ich nämlich steigende Fische die ganz nach Forellen aussahen.
    Beim Anwerfen merkte ich aber, daß die Wurfweite nicht ausreichte um die Fische zu erreichen oder vielmehr zu überwerfen.
    "Was also tun" sprach Zeus.
    Ich montierte anstatt des Sbirolinos ein Grundblei, das die Rute nicht so sehr belastete. Endlich konnte ich die kreisenden Fische erreichen.
    Nun mußte ich mir noch etwas einfallen lassen, um auch die Würmchen in Augenhöhe zu bekommen.
    Da wir ja auf Karpfen fischten, hatte ich noch etwas gelben Auftriebsfoam bei, den ich meist einem Maiskorn nachempfinde.
    Der Auftriebskörper kam vor den Haken und beim Probieren im Flachwasser funktionierte es einwandfrei. Also raus damit und Petri Heil.
    Langsam und vorsichtig zog ich die Montage in den fängigen Bereich und ließ den Köder etwas ruhen.
    Nach ca. 10 Minuten bekam ich einen Biss, der sich als ordentlicher Run entpuppte.
    Mir lief schon das Wasser im Mund zusammen, auf die Aussicht eine riiiiieeesen Forelle zu fangen. Die zog immer ordentlich hin und her und soviel Power und so ganz ohne Sprünge, das kam mir jetzt aber doch ziemlich spanisch vor.
    Der Ruf nach dem Kescher aus dem Camp wurde von mir immer eindringlicher.
    Und was soll ich euch sagen, was kam zum Vorschein?
    Seht selbst...

    Geändert von Jungpionier (12.05.2006 um 13:49 Uhr)

  2. Folgende 10 Petrijünger bedanken sich bei Jungpionier für den nützlichen Beitrag:


  3. #2
    Southern Carp Hunter Avatar von Aalglöcken
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    hi
    Schöne Story ! Hast du sehr gut Nacherzählt! dann noch Perti Heil!

    Andre



  4. #3
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von Spaik
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    Willi, dass kennen wir doch alle. Der Aal der zum Karpfen wird, der Zander der sich als Karpfen entpuppt usw.
    Das ist angeln und das macht angeln so interessant.
    Nie kann man sicher sein was am anderen Ende kämpft
    Ich bin nur dafür verantwortlich was ich sage, nicht dafür, was du verstehst.

  5. #4
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    hi das ist doch mal ein schönes erlebniss weiter so.PETRI HEIL

  6. #5
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    Auch als Raubfischangler biste nicht sicher vor den Friedfischen.
    Mein ach so großer Aal war ein 50 cm Karpfen.
    Hexenverbrennungen
    Kreuzzüge
    Inquisitionen

    Wir wissen wie man feiert

    Ihre Kirche

  7. Der folgende Petrijünger sagt danke an Don Rolando für diesen nützlichen Beitrag:


  8. #6
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von D@nny
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    Schöne Story Willi,ja ja,die Zufälle und Vermutung,manchmal fallen einem die Augen aus, was man meint zu wissen und zu ahnen,es aber ganz anders kommt.
    Das coolste was ich mal erleben dürfte,war,als ein ältere Herr,den alle kannten, auf Aal angesessen hatte.Biss,Anschlag und nichts passiert,kein Fisch,keine Gegenwehr................

    Als er sein Montage einkurbelte gab es nach etwa 10metern ein dumpfen Schlag in der Rute und irgend etwas hing.Nach einem kurzen Drill,kam ein Zander zum Vorschein,mit etwa 55cm ein guter Portionszander.Das Schrille an der Geschichte,der Zander hatte beim einkurbeln der Montag,auf einen blanken goldenen Haken gebissen,muss ihn wohl für ein Brutfisch gehalten haben.

  9. #7
    Petrijünger Avatar von Fischerforum
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    Genau solche Erlebnisse machen das Fischen zu einem so unbeschreiblich schönen und interessanten Hobby, Petri Heil an den Fänger ! Mein achso schwerer Zander im Baggersee war nach kräftezehrenden Drill auch die Form eines Karpfen angenommen! Das sind halt erlebnisse die einem immer in Erinnerung bleiben!!
    EIN KRÄFTIGES PETRI HEIL WÜNSCHT
    Robert

    http://www.fischerforum.at


  10. #8
    Karpfenangler Avatar von bunnyy
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    Tja beim angeln muss man eben immer mit Überraschungen rechnen. Ich selber habe auch schon beim Brassenngeln einen Aal gefangen. Aber das ist ja grade das schöne, man weiß nie was kommt !!!

    Gruß bunnyy

  11. #9
    Profi-Petrijünger
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    Super Geschichte!
    Überraschungen gibts immer!...
    Petri Heil !

  12. #10
    Petrijünger Avatar von sascha2
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    also schöne "forelle" mit 4 barteln!!!!
    schönes tier

    mein kumpel und ich wollten eigentlich diese forellen mal fangen aber anstatt dessen hat mein kumpel einen aal auf mais gefangen.

    naja trotzdem ein dickes PETRI HEIL
    Wenn wir alle Tiere aufgegessen haben,essen wir die Vegetarier...

  13. #11
    Allrounder Avatar von Mohrli
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    Tolle Geschichte. Ja,beim Angeln
    muss man sich immer auf Überraschungen gefasst machen.
    Also Petri Heil

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