Ergebnis 1 bis 15 von 15
  1. #1
    kuhno Avatar von Fischfänger
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    Anfüttern ???

    Hallo,

    ich habe in einem anderen Beitrag gelesen, dass das (An)Füttern vor dem eigentlichen Angeltag nicht (zwingend) nötig ist.
    Nun stellt sich mir die Frage, kann man die (in dem Fall) Karpfen überhaupt mit anfüttern an "seinen" Futterplatz "gewöhnen" oder ist das alles nur etwas "Nachhilfe" das sie diesen Platz (auf ihrer "Fressroute") besonders unter die Lupe nehmen?

    In dem anderen Beitrag hieß es, dass es ausreichen würde wenn man nur am Angeltag füttert.

    Reicht das wirklich?
    Oder ist das einfach nur Glück das die Karpfen dann da vorbeikommen und sich mit dem füttern länger am Platz halten lassen?

    Was meint ihr?
    Risiko oder Fakt?
    Petri und ciao.

    Immer merken: geht nich - gib's nich - geht nur schwer

  2. #2
    Superprofi Petrijünger Avatar von Goderich
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    Beides ist nicht falsch

    Hallo Fischfänger!


    Ich bin zwar kein Karpfenexperte aber meiner Kenntnis nach ist es so:

    Wenn Du am Angeltag fütterst und die Karpfen vorbeikommen, werden sie an der Futterstelle wahrscheinlich beginnen zu fressen. Deshalb bleiben sie vor Ort und fressen bis sie entweder satt sind, oder bis es nichts mehr zu fressen gibt. Hier musst Du allerdings das Glück haben, dass die Fische deine Futterstelle in der kurzen Zeit deines Aufenthaltes finden.

    Die "Fressroute" der Karpfen orientiert sich an ihren Erfahrungswerten. Dort, wo sie bereits größere Mengen Nahrung gefunden haben, werden sie beizeiten wieder nach Nahrung suchen. Wenn Du also über längere Zeit anfütterst ist es wahrscheinlicher, dass die Karpfen auf die Futterstelle aufmerksam werden, sich diese merken und sie in ihre "Fressroute" aufnehmen. Je länger Du eine Stelle befütterst, desto eher gewöhnen sich die Karpfen daran, und desto regelmäßiger kommen sie hierhin zurück.

    Hast du also ein Hausgewässer, an dem Du sehr regelmäßig angelst, ist es möglich, die Karpfen fest an eine Stelle zu binden, indem Du dort regelmäßig anfütterst.

    Bist du hingegen an einem fremden Gewässer solltest Du Dich an den Stellen orientieren, wo üblicherweise Karpfen gefangen werden. Hier hat deine Futterstelle die größte Chance entdeckt zu werden.
    ...sagt Steffen

  3. #3
    Mamas Bester
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    Hallo Fischfänger,

    die Sache mit dem Anfüttern ist bei den Karpfen ähnlich wie bei allen anderen Fischen. Wie Goderich schon sagte, gewöhnen sich die Fische an einen bestimmten Platz, wo es häufig Nahrung zu finden gibt. Wenn du deinen Angelplatz ein paar Tage vorher anfütterst, wirst du normalerweise auch Erfolg haben.
    Viel wichtiger ist, dass du die richtige Futterzusammensetzung zu der bestimmten Jahreszeit verwendest. Futtermischungen findest du häufig im Internet. Empfehlungen sind im wahrsten Sinne des Wortes Geschmacksfrage. Die einen schwören auf Erdbeer, die anderen auf Tutti Frutti. Da würde ich dir empfehlen einfach auszuprobieren. Die Lockstoffe sind zum Glück nicht so wahnsinnig teuer

    Grüße
    Razors

  4. #4
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von Spaik
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    Zitat Zitat von Razors
    Hallo Fischfänger,

    Wenn du deinen Angelplatz ein paar Tage vorher anfütterst, wirst du normalerweise auch Erfolg haben.
    Viel wichtiger ist, dass du die richtige Futterzusammensetzung zu der bestimmten Jahreszeit verwendest.
    Grüße
    Razors

    Jetzt mal im Ernst, was soll er grossartig Futter reinwerfen wenn er nicht mal weiss, wo die Fressrute ist.
    Es gehört schon ein wenig mehr dazu als nur ans Wasser zu latschen, Futter rein und fangen wollen.
    Kennt er ein Gewässer garnicht und macht es so, kann er auch zu Hause bleiben.
    Ein Gewässer, vor allem ein fremdes, erst mal anschauen,beobachten und ein wenig Zeit opfern. Die Karpfen verraten sich durch genügend Zeichen, nur deuten muss man sie können!

    Den roten Satz zweifele ich mal ganz stark an, eine Kartoffel, Mais aus der Büchse, Frolic usw. fangen immer.
    Ich bin nur dafür verantwortlich was ich sage, nicht dafür, was du verstehst.

  5. #5
    Einzelkämpfer
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    Für mich ist ein Fernglas an einem fremden See wichtiger wie das drauflos Anfüttern. In den frühen Morgenstunden 1- 2 Stunden mit dem " Supermonokel " und ich weiß wo ich eventuell etwas Anfütter und Angel.
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    Ihre Kirche

  6. #6
    Mamas Bester
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    Hallo!

    Habe nie gesagt, dass drauf los gefüttert werden soll. So wie es sich oben anhört scheint Fischfänger ja schon die Fressroute gefunden zu haben, wollte allerdings wissen, ob Anfüttern etwas bringt und wenn ja, was da im Gewässer vor sich geht.

    Plätze müssen natürlich vorher ausgemacht werden und ich bin davon ausgegangen, dass das allgemein bekannt ist.

    Gruß
    Razors

  7. #7
    Profi-Petrijünger Avatar von Matue
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    Exclamation Das richtige Futter macht´s!

    Zitat Zitat von Spaik
    Jetzt mal im Ernst, was soll er grossartig Futter reinwerfen wenn er nicht mal weiss, wo die Fressrute ist.
    Es gehört schon ein wenig mehr dazu als nur ans Wasser zu latschen, Futter rein und fangen wollen.
    Kennt er ein Gewässer garnicht und macht es so, kann er auch zu Hause bleiben.

    Hi, Petrifreunde!

    Natürlich stimmt es grundsätzlich, was Spaik sagt, aber ich möchte euch dennoch eine persönliche Erfahrung von mir erzählen:
    Ich war mit meinem Kumpel an einem Baggersee auf Karpfenjagd. Er wollte mir zeigen, wie gut sein neues Futter die Fische anlockt und zum Beweis dafür, dass das Futter auch wirklich gut ist, suchten wir uns eine Stelle aus, die nach "totem Gewässerabschnitt" aussah. Die Stelle war ca. 50 cm tief und das Wasser war glasklar, sodass man die Fische sehr gut sehen konnte. Er warf einige Futterkugeln ein und wir verkrümelten uns. Als ich nach einer halben Stunde nachsah, traf mich fast der Schlag: hunderte Weißfische, ein Hecht, eine Schleie, einige Brassen und fünf Karpfen tummelten sich nur einen Meter von meinen Füßen entfernt (und sie störten sich nicht einmal an mir). Einer dieser Karpfen ziert jetzt mein Fangalbum...
    Was ich damit sagen will:
    dieses Futter hat die Fische an einen Platz gelockt, an dem sie normalerweise (fast) gar nicht aufkreuzen. Eine gute Futtermischung kann eine sorgfältige Platzwahl zwar nicht völlig ersetzen, ist aber dennoch äußerst effektiv!

    Gruß

    Marcus

  8. #8
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    reicht es

    ?? reicht es wnen ich morgen für einen tag mit boilies und frolic anfütter und dann auch damit angel??

    oder sollte ich mehr rein schmeißen??


    wie viel?? an einem langsam fließenden fluss??

  9. #9
    Petrijünger Avatar von 0Nils0
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    Anfüttern & Futtermenge

    1. Ich würde so zwei bis drei Tage vorher an dem Platz wo du Angel möchtest großzügig anfüttern (wichtig) mit kleinen Partikeln und ein paar größeren auf die du später natürlich auch Angeln möchtest

    2. die Futtermenge ist abhängig von Gewässer, Fischbestand & Jahreszeit.
    es ist nicht leicht dir irgendwelche Vorgaben zu machen, probier es doch z.B mal
    täglich mit 2-3 Kg Mais mit Kichererbsen & Hanf aus dazu noch 1Kg Boilies + Pellets
    zum Anfütter. Das ist natürlich auch eine Frage des Geldes und machbarkeit
    3. schau doch mal auf die Fragen vor dir rein
    Geändert von 0Nils0 (18.04.2006 um 13:03 Uhr)

  10. #10
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    wenn ich als schüler nur so viel geld hätte für die mengen!

  11. #11
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von Spaik
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    Zitat Zitat von 0Nils0
    Anfüttern & Futtermenge

    1. Ich würde so zwei bis drei Tage vorher an dem Platz wo du Angel möchtest großzügig anfüttern (wichtig) mit kleinen Partikeln und ein paar größeren auf die du später natürlich auch Angeln möchtest

    2. die Futtermenge ist abhängig von Gewässer, Fischbestand & Jahreszeit.
    es ist nicht leicht dir irgendwelche Vorgaben zu machen, probier es doch z.B mal
    täglich mit 2-3 Kg Mais mit Kichererbsen & Hanf aus dazu noch 1Kg Boilies + Pellets
    zum Anfütter.
    Das ist natürlich auch eine Frage des Geldes und machbarkeit
    3. schau doch mal auf die Fragen vor dir rein

    Das sind dann ca. 5 kg am Tag! ( Mais, Kichererbsen, Hanf, Boilie und Pellets )
    Dann bleib mal schön weg von Brandenburg's Gewässern!!
    Max. 2 kg am Tag und selbst das halte ich für ÜBERTRIEBEN!!
    Ich bin nur dafür verantwortlich was ich sage, nicht dafür, was du verstehst.

  12. Folgende 2 Petrijünger bedanken sich bei Spaik für den nützlichen Beitrag:


  13. #12
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    Zitat Zitat von 0Nils0
    Anfüttern & Futtermenge

    1. Ich würde so zwei bis drei Tage vorher an dem Platz wo du Angel möchtest großzügig anfüttern (wichtig) mit kleinen Partikeln und ein paar größeren auf die du später natürlich auch Angeln möchtest

    2. die Futtermenge ist abhängig von Gewässer, Fischbestand & Jahreszeit.
    es ist nicht leicht dir irgendwelche Vorgaben zu machen, probier es doch z.B
    mal täglich mit 2-3 Kg Mais mit Kichererbsen & Hanf aus dazu noch 1Kg Boilies
    + Pellets zum Anfütter. Das ist natürlich auch eine Frage des Geldes und
    machbarkeit
    3. schau doch mal auf die Fragen vor dir rein
    Lieber Nils,
    ich würde dich nicht mehr leiden können wenn du mir mein Gewässer mit so einer Menge "SCHROTT" zukippen würdest!

    Das geht doch echt auf keine Kuhhaut was du das vorschlägst!Jeden Tag 5kg
    Partikelfutter bei einem Ansitz von einem Wochenende wären schon 15kg Mist im Gewässer!Zeig mir mal die Fische die so einen Berg innerhalb von 3 Tagen wegputzen!

    Bei allem Respekt,aber das ist VIEL ZU VIEL ! ! !

    MFG
    Pike

  14. Der folgende Petrijünger sagt danke an Pike Catcher für diesen nützlichen Beitrag:


  15. #13
    Petrijünger Avatar von karpfenhai
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    Ich war heut auch anfüttern an einen see ca.12 ha hab zwei plätze mit insgesamt 2kg partikel und ca 500gramm boilies gefüttert und geh dann in zwei tagen angeln. und das war mehr wie ausreichend.

    5 kg am tag im see ist bei weitem zu viel.

  16. #14
    Petrijünger Avatar von 0Nils0
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    Zitat Zitat von Spaik
    Das sind dann ca. 5 kg am Tag! ( Mais, Kichererbsen, Hanf, Boilie und Pellets )
    Dann bleib mal schön weg von Brandenburg's Gewässern!!
    Max. 2 kg am Tag und selbst das halte ich für ÜBERTRIEBEN!!
    Also wenn du meinst, (Mais, Kichererbsen, Hanf) fressen schon die kleinen Fische, die pellets lösen sich auf & und 0,5 kg Boilies ist nicht viel für Karpfen.
    Durch ein fliesendes Gewässer wird durch die Strömung schließlich auch einiges mit fortgespült. So und jetzt sind wir bei 3-4 kg angekommen nicht 5 ?
    Ich möchte ja nicht unverschämt klingen, aber so hab ich bis jetz schöne Karfen gefangen und werde es auch weiterhin so machen

    P.S.
    Hab mich auf die Anfrage des Petrijüngers Angler>Hagen bezogen

    schönen Gruß Nils

  17. #15
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von Spaik
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    @ Nils
    Mit dem Anfüttern muss jeder für sich selbst entscheiden.
    Bei uns wurden 2 Gewässer regelrecht tot gefüttert, dies hatte zur folge das die Gewässer kippten. Ist schon einige Zeit her und die Gewässer haben sich noch immer nicht richtig erholt. Vom Besatz mal ganz zu schweigen.
    Im Fluss habe ich nie vorgefüttert, da halte ich eine Punkt-Fütterung für "angebrachter". ( PVA-Netz oder Säckchen )
    Bei uns hier im Land Brandenburg darf man 2 kg am Tag füttern, wäre mir zu viel und zu teuer.

    Hast Du den Stausee Haid schon beangelt?
    Ich denke mal Du gehst auch in Main angeln, Lichtenfels war ich auch öfter, die hatten guten Rapfen Bestand.
    Ich bin nur dafür verantwortlich was ich sage, nicht dafür, was du verstehst.

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