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    Petrijünger
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    Gefährdung heimischer Fisch- und Krebspopulationen

    Der Koi-Herpes-Virus bedroht unsere heimischen Fischbestände.
    Nach Massensterben zunächst unbekannter Ursache-in den Karpfenbeständen der USA und einigen asiatischen Ländern konnte man inzwischen den Koi-Herpes-Virus als Verursacher feststellen.Inzwischen wurde das Virus auch in
    Fischbeständen in Deutschland nachgewiesen.Da es derzeit keine Heilung gibt,
    ist Vorsorge unsere einzigste Möglichkeit,unsere Fische zu schützen.
    Deshalb ein Apell an alle Angler:Haltet euch unbedingt an unsere Gewässerordnung!Diese besagt unter anderem,dass keine Fische an das Gewässer mitgebracht werden dürfen.Besonders Kritisch sind "Ringkarten",also
    Karten zu bewerten,die ein Angeln an mehreren Gewässern erlauben.
    Ringkartenfischer sind häufig sehr Aktive Fischer,die am Vormittag an Gewässer A angeln,nachmittags aber schon an gewässr B fischen.so könnten
    ggf.Viren und andere Krankheitserreger durch Stiefel,Kescher oder anderes Gerät schnell und effektiv von einem ins andere Gewässer verschleppt werden.
    Die Ansteckung erfolgt wohl über die Kiemen nachdem über Haut, Kiemen und
    Darm infizierter Fische die Erreger ins Wasser gelangen,in dem sie mehrere
    Stunden ohne Wirt überleben können.Nach der Infektion dauert es je nach Temperatur etwa 10-14 Tage,bis die Krankheit ausbricht(Inkubationszeit).
    Der ideale Temperaturbereich für das KHV liegt zwischen 18 und 25 Grad,
    weshalb auch in diesem die grössten Schäden zu vermelden sind.
    Experten gehen davon aus,dass ca.20% der Koi-Bestände in Deutschland infiziert sind.Deshalb ist es strickt zu vermeiden,dass Koi-Karpfen in Fischgewässer ausgesetzt werden.Jeglicher Kontagt von Koi-Karpfen mit Nutz-Karpfen oder Gerätschaften ist zu vermeiden.Es ist wichtig dass vonseiten der Angler/Naturschutz über Allen Medien darauf hingewiesen wird,dass man gegen dass Fischerei-,Tierschutz-und Tierseuchengesetz verstösst,wenn man
    Koi-Karpfen(auch solche,sie symptomlos sind,also völlig gesund erscheinen,aber dennoch infiziert sein können),in freie Gewässer aussetzt.
    (Diese Informationen wurden freundlicherweise von Dr.Werner Baur zur Verfügung gestellt) Mit freundlichen Grüssen euer Olivier

  2. Folgende 10 Petrijünger bedanken sich bei Olivier Guy Klemm für den nützlichen Beitrag:


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