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  1. #1
    Petrijünger Avatar von FrankBoysen
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    Lightbulb Die Ausrüstung für den Einsteiger

    Jeder Angler benötigt eine gewisse Grundausstattung, um seinem Hobby nachgehen zu können.
    Die Ausstattung richtet sich nach gewissen Umständen.

    Diese sind unter anderem die Gewässer-Beschaffenheit oder die Größe der zu erwartenden Fanges.
    Nun solltest Du als Anfänger aber darauf achten, den Aufwand relativ übersichtlich zu gestalten.
    Wie gelingt Dir das?

    Wenn Du einen langjährigen Angler, der sich auf Karpfen-angeln oder Hecht-angeln oder aufs Fliegenfischen, usw. spezialisiert hat, fragst, ob es eine Allroundausrüstung gibt, wird er Dir mit einem deutlichen "NEIN" antworten.

    Keine Sorge, Du musst Dir jetzt nicht eine Rute zum Karpfen-angeln, eine zum Hecht-angeln und eine zum Forellen-angeln zulegen.
    All diese Spezialisten haben auch mal klein angefangen und auch meine erste Rute war eine für alle Fische.

    Was benötigst Du also zum Fischen?
    Zuallererst brauchst Du eine Rute, eine Rolle, Schnur und die gewünschte Montage aus Pose (Schwimmer) und Schrotblei bestehen oder aus einem Grundblei, welches wie der Name schon sagt, die Montage auf den Grund des Gewässers befördern soll.
    In beiden Motagen benötigst Du selbstverständlich auch noch Haken und Köder.

    Aber wie sieht sie nun genau aus, die richtige Grundausstattung für den Einsteiger?

    Auch die Technik der Angelruten hat eine rasante Entwicklung durchgemacht.
    Es ist noch garnicht so lange her, als noch fast jeder mit der typischen Bambusrute loszog. Was war damals die Vollglas oder Fieberglasrute eine Revolution! Heute gibt es dagegen fast nur noch Kohlefaserruten, heufig verfeinert durch die Kombination mit Kevlar oder Silivoncarbid.

    Welche unterschiedlichen Ruten gibt es denn?
    Man kann die Angelruten dieser Welt grob in vier Kategorien einteilen: Grundruten-Spinnruten-Bootsruten und Fliegenruten.

    Nur solltest Du als Anfänger nicht unbedingt mit einer Fliegen oder Bootsrute beginnen.
    Was Du benötigst ist eine Rute, mit der Du genauso gut der Grundangelei wie der Posenangelei nachgehen kannst und mit der Du auch Spinnfischen betreiben kannst.

    Wie aber hat man sich eine solche Rute vorzustellen?
    Hierfür gilt es, die in Folgenden beschriebenen Merkmale einer Angelrute zu beachten.

    Mit der Aktion einer Rute ist nicht gemeint, wie oft die Rute durch den Biss eines Fischen in Aktion tritt. Nein, vielmehr wird mit dem Begriff "Aktion" beschrieben, in welcher Art sich die Rute bei Belastung durchbiegt.

    Hierbei werden drei verschiedene Aktionen unterschieden: Es gibt die Spitzenaktion, die mittlere Aktion und die durchgehende Aktion.

    Spitzenaktion bedeutet, dass beim Drill eines Fisches nur die Spitze, also der obere Teil der Angelrute arbeitet und sich druchbiegt. Der rest der Rute bleibt steif.
    Damit eignen sich solche Ruten vor allem für die Posenfischerei auf kleine Weißfische wie Rotaugen oder Döbel.Besonders feine Spitzen dienen direkt als Bissanzeiger.
    Hierbei kann man dann auch mit einer leichten Grundbleimontage fischen, denn der Biss wird über das Wippen der Spitze signalisiert.

    Mittlere Aktion bedeutet, wie der Name schon sagt, dass sich die Rute bei Belastung bis etwa zur Mitte durchbiegt.
    Gegenüber der Spitzenaktion hat diese den Vorteil, dass beim Drill größerer Fische weder die Gefahr besteht, die Spitze könne brechen, noch dass der Haken aus dem Maul des Fischen ausschlitzen kann.

    Durchgehende Aktion heißt demzufolge, dass sich die Rute bei entsprechender Belastung bis in den Handteil durchbiegt.

    Mit diesen Ruten kann man auch besonders große Fische wie Walle-Karpfen oder Hecht drillen. Außerdem sind sie sehr gut dazu geeignet, große Wurfweiten zu erzielen und das auch mit recht großen Ködern.

    Es ist jedoch nicht so, dass man allein mit den Kauf einer solchen Ruten sicher sein kann, dass man von nun an weite Würfe vollbringt, nein, dazu gehört auch etwas Übung.
    Daher empfehle ich dem Einsteiger eine Rute mit mittlerer Aktion.

    Solche Ruten lassen sich durch ihr meist geringeres Gewicht einfach besser auswerfen und haben trotzdem noch eine recht große sicherheit für den Drill. Fische beis zu 10 Pfund sind mit solchen Ruten kein Problem, und solche Fische muss man erstmal an den Haken bekommen.

    Teil 2 folgt

    Gruß

    Frank


  2. #2
    Petrijünger Avatar von FrankBoysen
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    Das Wurfgewicht

    Das Wurfgewicht gibt an, mit welcher Gewichtsbelastung am besten ausgeworfen wird. Das Wurfgewicht ist ein Richtwert, der vom Hersteller der Rute ermittelt wird.
    Mit Gewicht ist in diesem Fall gemeint, wie schwer Blei und Köder gemeinsam sind.

    Fischt man also mit einem 20 Gramm-Grundblei und einem Maiskorn als Köder, ist das entsprechende Wurfgewicht auch ca. 20 Gramm.
    Fischt man aber mit einem 20 Gramm Grundblei und einem toten Köderfisch, so sollte man den Köderfisch wiegen, um sicher zu sein, das man die Rute nicht zu sehr belastet.

    Denn wenn das Wurfgewicht zu sehr überschritten wird, besteht die Gefahr eines Rutenbruchs.
    Unterschreitet man das Wurfgewicht, leidet dadurch lediglich die Wurfweite.
    Also, immer darauf achten, dass man nicht mit zu hohen Gewichten wirft.

    Dabei gilt natürlich, dass das angegebene Wurfgewicht ein reiner Richtwert ist.
    Du musst also keine Angst haben, wenn du mit einer Rute, die ein Wurfgewicht von 80 Gramm hat, 100 Gramm auswerfen willst aber spätestens bei 200 Gramm solltest du dann allerdings Bedenken haben.

    Das Wurfgewicht steht übrigens auf jeder Rute irgendwo am Handteil. Für den Einsteiger empfehle ich eine Rute mit einem Wurgewicht zwischen 20-80 Gramm.

    Teil 3 folgt

    Gruß

    Frank


  3. #3
    Petrijünger Avatar von FrankBoysen
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    Die Ringe Schnurringe

    Die meisten Ruten haben Ringe, Zwar gibt es auch Ruten ohne Ringe, aber hierbei handelt es sich um gewaltig lange Stipruten der Spezielisten und da sind Längen von acht Metern keine Seltenheit.

    Da ich aber beschreiben möchte, mit welchem Gerät man am besten Einsteigt, beschreibe ich nur Ruten und Ringe.
    Die Ringe, auch Schnurringe genannt, können besonders hochbeinig sein oder direkt an der Rute sitzen.

    Es gibt sowohl Einsteg-Ringe als auch Zweisteg-Ringe und welche die besseren sind, ist schwer zu sagen, denn es kommt darauf an, wie man Angeln möchte.

    Wenn ma zB. ausschließlich mit Pose fischt, sollte man hochbeinige Zweisteg-Ringe verwenden, weil die Hochbeinigkeit das Festkleben der nassen Schnur an der Rute verhindert und Zweisteg-Ringe deutlich langlebiger sind als andere.
    Das bedeutet, der Einsteiger sollte lieber eine Rute mit Zweistek-Ringen kaufen.

    Da aber die erste Rute eine Allroundrute sein sollte, sind alle anderen Merkmale nicht so wichtig. Viel wichtiger ist, dass die Rute mindestens über fünf Ringe verfügt und diese auch sauber gewickelt und jackiert sind.

    Eine Typische Einsteigerrute sollte eine Länge von 3,00 bis 3,30 Meter haben.
    Natürlich gibt es auch viel kürzere Ruten, beispielsweise zum Bootsangeln. Wenn man sich jetzt überlegt wie man mit solch einer langen Rute ans Wasser kommen soll, ist eines klar! Die Transportlänge muss auf irgendeine Art verringert werden.
    Aus diesem Grund sind alle Ruten unterteilt. Steckruten bestehen mindestens aus zwei Teilen, Teleskopruten bestehen mindestens aus vier Teilen.

    Teil 4 folgt

    Gruß

    Frank


  4. #4
    Petrijünger Avatar von FrankBoysen
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    Steck und Teleskoprute

    Der Begriff Steckrute bedeutet, dass die einzelnen Teile der Rute zusammengesteckt und anschließend wieder getrennt werden können.

    Der Begriff Teleskoprute bedeute, dass die einzelnen Teile ineinander geschoben werden können.

    Hier zeigt sich auch bereits der erste Unterschied zwischen Steck und Teleskoprute.
    Eine Teleskoprute lasst sich durch heufige Unterteilung sehr klein zusammenschieben. Dadurch ist bei der Teleskoprute, dass Transportmaß viel geringer als bei einer Steckrute und somit kann man sagen, Telekopruten lassen sich einfacher Transpertieren.

    Natürlich hat auch einer Steckrute ihre Vorteile!
    Steckruten bestehen meist aus zwei Teilen, hochstens doch aus drei Teilen. Sie haben also viel weniger Teile und die sit beim Drill ein großer Vorteil, denn diese Ruten verfüren über die deutlich bessere Aktion.

    Natürlich ist die Entscheidung auch ein wenig Geschmacksache. Letztendlich muss jeder sehen, was für ihn persönlich wichtiger ist.
    Ist für dich der einfachere Transport wichtig, dann solltest Du dich für eine Teleskoprute entscheiden und ist Dir die bessere Aktion der Rute wichtig, solltest Du zu einer Steckrute greifen.

    Eines kann ich Dir jedoch versicher, Fische fängt man mit beiden Ruten!

    Teil 5 folgt

    Gruss

    Frank


  5. #5
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    Die Angelrolle

    Grundsätzlich gibt es viele Angelrollen. Es gibt zum Beispiel Multirollen-Fliegenrollen-Kapselrollen und Stationärrollen. Damit sind noch nicht einmal alle genannt, aber eines ist sicher, für den Anfänger (Einsteiger) gibt es nur eine Rolle und das ist die Stationärrolle.

    Die Stationärrolle ist auch die am meisten verwendete Rolle, was natürlich daran liegt, dass man mit dieser Rolle, abgesehen vom Fliegenfischen jeder Angeltechnik ausführen kann.
    Außerdem hat der Angler an der Stationärrolle die bequemste Handhabung.

    Es gibt einige Merkmale die Deine Rolle haben sollte und dazu gehört ein gutes Laufverhalten.
    Das bedeutet, dass sich die Rolle beim Bewegen der Kurbel leicht und gleichmäßig drehen soll und wenn Du das Gefühl hast, dass die Rolle stockend läuft oder gar wackelt, lass diese Rolle lieber im Laden.

    Für das Laufverhalten einer Angelrolle ist das Zusammenspiel von Gehäuse-Getriebe-Rotor und Spule verantwortlich.
    Wie das Zusammenspiel dieser Dinge funktioniert und wie die einzelnen Teile aufgebaut sind, musst Du garnicht wissen.

    Achte nur auf ein gutes Lafverhalten und nach Möglichkeit darauf, dass im Preis eine Ersatzspule inbegriffen ist. Denn wenn Du eine Ersatzspule hast, kasst Du relativ schnell und problemlos eine Schnurstärke gegen die andere tauschen, aber dazu kommen wir gleich noch.

    Ein weiteres Merkmal, welches Du beachten solltest, ist das Schnurlaufröllchen. Dieses Röllchen befindet sich am Schnurfangbügel und ist dafür verantwortlich, das die Schnur von der Rolle oder auf die Rolle kommt.

    Es gibt feste Röllchen und es gibt bewegliche, ja es gibt sogar kugelgelagerte. Wichtig für den Einsteiger ist erst mal nur, dass die Oberfläche des Schnurlaufrollchens glatt ist, denn sonst wird die Schnur zu sehr angegriffen.

    Das wichtigste Merkmal einer guten Angelrolle ist die Bremse.
    Es gibt Front und Heckbremsen. Die eine sitzt am Kopf der Rolle, die andere hinteren Ende der Rolle.
    Welche Gremse man verwendet ist eigentlich egal, denn nur Du kannst herrausfinden welche Bremse du persönlich am besten bedienen kannst. Wichtig ist jedoch, dass die Bremse ruckfrei anspringt und ebenso ruckfrei arbeitet.

    Denn stell Dir vor, wie der Haken im Maul eines Fisches arbeitet, wenn die Bremse ständig ruckelt.
    Die Bremswirkung kannst Du aber im Laden recht einfach testen, indem Du gegen die eingestellte Bremse an der Spule drehst.

    Das letzte wichtige Merkmal diener Rolle ist, dass Schnurfassungsvermögen der Spule.
    Dieses Fassungsvermögen ist auf der Spule angegeben.
    Ich Empfehle Dir ein Fassungsvermögen von 100 Meter 0,40-Millimeter Schnur.
    Bei diesem Fassungsvermögen bekommst Du auch genügend Schnur für das Hecht oder Karpfenangeln, beispielsweise 0,35-Millimeter Schnur, auf die Spule.

    Von der dünneren Schnur bekommst du dann sowieso genug auf die Spule, wo wir dann beim bereits angesprochenen Thema "Ersatzspule" sind.

    Wenn Deine Rolle über eine Ersatzspule verfügt, kannst Du eine Spule mit 0,35-Millimeter Schnur füllen, um den großen Fischen nachzustellen und eine mit 0,25-Millimeter Schnur, um kleineren Fischen wie Rotaugen oder Forellen nachzustellen.

    Teil 6 folgt

    Gruß

    Frank


  6. #6
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    Die Angelschnur

    Damit sind wir auch schon beim Thema Schnur. Die Angelschnur ist die einzige Verbindung vom Fisch zum Angler und muss streckenweise extremen Belastungen standhalten und daher sollte man immer darauf achten, dass die Schnur in Ordnung ist.

    Lass dir ruhig öfter die ersten Meter der Schnur oder auch andere Stellen durch Zeigefinger und Daumen geiten, sollte sich das rau anfühlen, ist die Zeit für einen Schnurwechsel gekommen.

    Hast Du kleine Knötchen in der Schnur-Wechseln! Hast Du gerade einen Hänger gehabt und dabei einen schweren Ast an Land gezogen-Wecheln! Regelmäßiger Schnurwechse ist eifach nötwendig.

    Es ist nicht nur Sicherheit für Dich, sondern auch dem Fisch gegenüber fairer oder willst Du verantworten, dass in Deinem Hausgewässer massenhast Fische mit meterweise Schnur im Maul herrumschwimmen?

    Wie häufig Du wechselst hängt natürlich davon ab, wie häufig Du angelst aber einer grundlegende Empfehlung ist jedoch der Jährliche Wechsel, denn auch bei Nichtbenutzung altert die Schnur.

    Die Angelschnur wird eingeteilt in Hauptschnur und Vorfach.
    Hierbei macht die Haupfschnur natürlich den größeren Anteil aus. Schnüre können aus vielein verschiedenen Materialien hergestellt werden aber grundsätzlich kann man sie jedoch in zwei Kategorien einteilen.

    So gibt es die Monofilschnüre und die Multifilschnüre die auch geflochtene Schnüre genannt werden.
    Wie der Name schon sagt, besteht die Monofilschnur aus einem einzigen Kunststofffaden und die Multifilschnüre bestehen aus mehreren Fäden.

    Diese Fäden sind aus einem Material, welches Dyneema genannt wird. Die einzelnen Fäden werden zu einer Schnur geflochten wobei darauf geachtet wird, dass das Geflecht so rund wie möglich ist.

    Die Monofilschnur ist die herkömmliche Schnur und sie ist meist auch die bessere.
    Ihr grßer Vorteil ist, dass sie bei einem recht geringen Durchmesser eine gewaltiger Tragkraft haben.
    Di Tragkraft ist auf jeder Schnurverpackung angegeben und gibt das maximale Gewicht der Schnur an, das die Schnur trägt ohne zu reißen.

    Vertraue aber niemals allein auf die Tragkraft einer Schnur, denn erstens sind gerade diese Angaben nachweislich sehr ungenau und zweitens sind die Tragkräfte von Schnüren bei gleichem Durchmesser sehr unterschiedlich.

    Ein weiteres Merklam der geflochtenen Schnur ist die fehlende Dehnbarkeit.
    Dies ist aber bei einem Drill nicht unbedingt positiv, das die vorhandene Dehnung normalerweise einen weiteren Puffer ausmacht, der den Drill unterstützt.

    Das Vorfach sollte immer etwas dünner aus die Hauptschnur sein und empfehle ein Vorfach, das 0,05 Millimeter dünner als die Hauptschnur ist.

    Warum ist das so und warum kommt der Haken nicht gleich an die Hauptschnur?
    Nun, das Vorfach ist eine sogenannte Sollbruchstelle, was bedeutet, wenn die Schnur schon reißt, soll sie bitte hier reißen.

    Dies macht natürlich Sinn und zwar aus zwei Gründen: Sollte Deine Schnur reißen, beispielsweise bei einem Hänger, dann verlierst Du eben nur das Vorfach mit Haken aber die gesamte Schnur mit Blei und gegebenenfalls Pose geht nicht verloren.

    Der andere Grund tritt im Fall eines Schnurrißes im Drill ein. Jetzt profitierst Du nicht nur von der gereteten Schnur, sondern auch der Fisch, der nur maximal ein paar Zentimeter Vorfach mit sich herumschleppen muss, nicht aber das schwere Blei oder gar zehn bis zwanzig Meter Schnur.

    Natürlich spricht außerdem die Köderpräsentation für ein dünnes Vorfach, denn so gelingt es Dir Köder deutlich unauffälliger zu präsentieren, wodurch der Fisch schneller die Scheu vor dem Köder verliert.

    Vorfächer kann man selber anfertigen oder aber fertig kaufen. Im Handel gibt es für jeden Zielfisch spezielle Vorfächer.
    Hierbei sind Durchmesser und Hakengröße bereits auf die zu erwartende Beute zugeschnitten.

    Natürlich hat das Selbstanfertigen Vorteile, denn so kannst Du vier mehr variiren-bei Durchmesser-Länge und auch Hakengröße.
    Für den Anfang reicht meiner Meinung jedoch ein Fertigvorfach völlig aus.

    Teil 7 folgt

    Gruß

    Frank


  7. #7
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    Der Haken

    Das Vorfach hat natürlich zwei Enden.
    Selbstverständlich ist der Haken eines der wichtigsten Bestandteile der Ausrüstung, denn es gibt viel zu bedenken, wenn man auf der suche nach dem richtigen Haken ist.

    Doch keine Angst, am Ende sind es nur ein paar wenige Haken, zwischen denen man sich jeweils entscheiden muss.

    Es gibt unbeschreiblich viele verschiedene Angelhaken, aber grundsätzlich kann man sie einteilen in Öhrhaken und Plättchenhaken.
    Diese Bezeichnung hängt davon ab, wie das Vorfach am Haken befestigt wird.

    Der Angelhaken beginnt mit dem so genannten Kopf, daran schließen sich Schenkel und Hakenbogen an und am Ende ist die Spitzte die in den meisten Fällen mit Wiederhaken versehen ist.

    Das Öhr oder Plättchen bilden jeweils den Kopf des Hakens.
    Ist der Kopf in Form eines Öhrs oder einer Öse, handelt es sich um einen Öhrhaken und Plättchen wird der Kopf genannt, wenn diesen flach geplättet ist.

    Die meisten Fertigvorfächer besitzen Plättchenhaken, da sich solche Haken maschinell einfacher binden lassen.
    Grundsätzlich kann man solche Hakentypen auch selber binden, was allerdings etwas Übung und gegebenenfalls einer Anleitung bedarf.

    Angelhaken gibt es genau wie Fische auch, in den Unterschiedlichsten Größen.Um dem Angler die Auswahl beim Kauf zu erleichtern, gibt es jedoch geregelte Größenbezeichnungen.

    Hierbei gilt: Je kleiner die Größenbezeichnung, desto größer der Haken.
    Das bedeutet also, ein Haken mit der Größe6 ist größer als ein Haken der Größe 14.
    Allerdings ist der Haken mit der Größe 1 nicht der größte, denn es gibt auch noch Übergrößen. So hat der nächst größere Haken die Größe 0, dann folgt 1/0-2/0 und so weiter.

    Wer sich zum ersten Mal ans Wasser setzt, ist mit einem Vorfach, das die Hakengröße 6-8 hat, auf der sicheren Seite.
    Denn an einem solchen Haken kann man Maiskörner befestigen, genauso wie Teig oder auch kleinere Würmer.

    Dementsprechend kann man ein kleines Rotauge genau so gut haken wie beispielsweise auch einen Karpfen.
    Das gilt natürlich nur wenn Du dich von dem Fisch den Du fängst, überraschen lassen willst.
    Ansonsten gilt, je größer der Zielfisch, desto größer der Haken.

    Angelhaken lassen sich noch in drei weitere Kategorien einteilen.
    Es gibt Einfachhaken-Zwillingshaken und Drillingshaken, wobei diese Bezeichningen von der Anzahl der Spitzen abhängt.
    Also hat ein Eifachhaken nur eine Spitze, der Zwillingshaken (Doppelhahen) zwei und der Drillingshaken drei.

    Grundsätzlich gilt: Jeden Fisch kann man mit einem Einfachhaken fangen. Dies muss jedoch etwas differenzierter gesehen werden.
    So hängt die Verwendung eines Zwilling oder Drillingshakens nicht allein vom Fisch ab, sondern auch vom Köder und schränke mal ein, dass Zwillings und Drillingshaken ausschließlich beim Raubfischangeln verwendung finden.

    Ein letzter Hinweis zum Thema Haken ist jedoch noch nötig.
    Achte stets darauf, dass Deine Haken immer Scharf sind, denn nur mit einem scharfen Haken ist gerwährleistet, dass der Fisch sicher gehakt werden kann.

    Dieser sorgfältige Umgang mit dem Material ist nicht nur für Dich wichtig, sondern auch für den Fisch.
    Denn rostige oder auch nur unscharfe Haken greifen nicht sicher im Maul des Fisches, verursachen jedoch böse Verletzungen, die völlig unnötig sind.

    Teil 8 und somit der letzte Teil folgt.

    Gruß

    Frank


  8. #8
    Petrijünger Avatar von FrankBoysen
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    Der Wirbel

    Jetzt kommen wir also zum Ende, welches mit der Haptschnur verbunden wird.Diese Verbindung wird mit Hilfe eines Wirbels hergestellt. Was ist ein Wirbel?

    Ein Wirbel ist ein Metallteil, welches aus zwei Ösen besteht, die miteinander verbunden sind. Beide Ösen lassen sich jedoch unabhänging voneinander in alle Richtungen drehen.
    Dies ist nötig, um ein verdrehen der Schnur zu verhindern.

    Es gibt Wirbel mit Karabiner und ohne Karabiner, wobei sich Wirbel mit Karabiner deutlich desser handhaben lassen und sind deshalb natürlich auch dem Einsteiger zu empfehlen.
    Angelst Du mit Fertigvorfächern, lassen sich diese leichter und auch schneller wechseln, wenn Du einen Karabiner verwendest.

    Im Grunde verwenden die meisten Angler Wirbel ohne Karabiner nur, wenn sie extrem weit auswerfen wollen (müssen) um ein Verheddern des Vorfaches am Karabiner zu verhindern.

    Als Einsteiger jedoch musst Du ja nicht gleich auf Wurfweiten von 80 bis 100 Metern kommen.
    Die Wirbel werden übrigens, wie die Haken in verschiedenen Größen eingeteilt.

    So nun denke ich, sind einige Antworten gegeben um die eine oder andere Frage zu beantworten.

    Ich wünsche allen Einsteigern viel Spaß und Petri Heil bei seinem ersten Ansitz.

    Gruß

    Frank


  9. #9
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    Noch ein Nachtrag zitiert aus 1mal1 des Angelns.

    Der Kescher

    Noch einige Worte zu diesem für Angler wichtigen Utensil.

    Wer mit einer kurzen Rute unter 3 Metern Länge ans Wasser geht, kommt mit der 08/15 Ausgabe, also einem ganz gewöhnlichen Kescher aus.

    Mit Längeren Ruten, bedarf es aber schon einer Landungshilfe mit einem langen Stiel um sinnvoll mit diesem Hilfsmittel umgehen zu können.

    Mindestens 1.50 Meter sollte der Griffstiel also schon haben. Es ist viel einfacher, mit einem so "verlängerten Arm" die Beute in die Maschen zu befördern.

    Die Preise für eine solche Landungshilfe liegt je nach Ausführung zuwischen 25-50,00 Euro wobie die Grenze nach oben sicher offen ist.
    Für den Einsteiger findet sich aber sicher etwas Passendes in der unteren Preisklasse, das trotzdem alle wichtigen Kriterien zufridenstellen dürfte.

    Reif zum Keschern

    Vorschicht!
    Ein Fisch, der scheinbar ermüdet dem Ufer nahe kommt, erschrickt oft beim Anblick des Keschers.
    Er wird die letzten Kraftreserven mobilisieren und sich vom Ufer wieder entfernen. Lockere die Bremse deshalb etwas die Bremse in diese letzten Phase, um zu verhindern, dass bei der explosionsartigen Gegenwehr der Haken aus dem Maul oder sogar das Vorfach gesprängt wird.

    Reif zum Keschern ist ein Fisch erst dann, wenn er sich kaum noch wehrt und sich problemlos heranziehen lässt.


    Erfolgreiches Keschern

    Versuche nie, mit dem Netz hinter dem Fisch herzuhechten!
    Der Fisch erschrickt und zeigt plötzlich erneute Gegenwehr - oder aber die Schnur verliert an Spannung, weil du dich mehr auf das Führen des Keschers konzentriert hast als auf deine Rute.

    Beides kann zur Folge haben, dass du die Beute zu diesem Zeitpunkt noch verlierst.
    Achte also unbedingt darauf, dass die Schnur niemals, auch nicht für den Bruchteil einer Sekunde, durchhängt!
    Oberstes Gebot während des gesamten Drillverlaufs bis hin zur Landung ist es, den Kontakt zum Fisch mit der Rute über die gespannte Schnur bezubehalten.

    Beim Keschern belässt du das Netz an einer Position im Wasser und führt den Fisch dorthin und nicht umgekehrt!


    Der richtige Kescher

    Langer Stiel, mindestens 1,50 Meter

    Grobes Netzwerk bietet geringen Wiederstand im Wasser

    Bügelbreite ab 60 Zentimeter autwärts



    Das Landen

    Nun ist es geschafft und dein erster Fisch zappelt in den Maschen-an Land mit ihm!
    Doch bevor du Stolz dienen Fang aufs Land beförderst, denke bitte daran, den Kescher niemals am Stiel aus dem Wasser zu heben.

    Dann würde die gesamte Last des Kescherkopfes auf ihm lasten und irgendwann - vielleicht noch nicht beim ersten Mal - würde er brechen.

    So machst Du es richtig:

    Wenn der Fisch im Netz ist, zieh diesen mit dem Kescherstiel heran, bis du den Kescherkopf zu fassen bekommst.Nun kannst du deine Beute am Kescherkopf angefasst herausheben.


    Zurücksetzen

    Nun liegt der Fisch vor dir und deine Freude ist verständlicherweise groß. Vergewisser dich nun, um welche Fischart es sich handelt und ob der Fisch die gesetzlichen Bestimmungen an Mindestmaß und Schonzeit erfüllt.

    Mindestmaß und Schonzeit müssen unbedingt eingehalten werden.
    Ein zu kleiner Fisch oder Exemplar, das während seiner Schonzeit an den Haken ging, muss auf jeden Fall zurückgesetzt werden.

    Aber wie gehst du dabei vor?

    Zunächst einmal solltest du einen Fisch, noch bevor du weisst, ob er zurüchgesetzt werden muss oder nicht, immer mit nassen Händen anfassen.
    So vermeidest du, das seine Schleimschicht verletzt wird und dann wird der Haken vorsichtig entfernt.
    Der Fisch wird behutsam in sein Element zurückgesetzt.

    Das heißt, nicht aus stehender Haltung einfach ins Wasser werfen, sondern vorsichtig hineinsetzen - in Fließgewässern mit dem Kopf gegen die Strömung halten und warten bis er von allein aus der Hand davonschwimmt.


    Waidgerecht töten

    Ein Fisch, der die gesetzlichen Fangbestimmungen erfüllt darfst du mitnehmen aber auch hier gibt es ein paar Dinge die zu beachten sind.

    Der Fisch muss nämlich waidgerecht getötet werden.
    Noch bevor man ihn vom Haken befreit, wird er beteubt und zwar durch einen kräftigen Schlag mit einem stumpen Gegenstand.

    Ausgeführt wird der Schlag am Hinterkopf, kurz hinter den Augen. Der Fisch wird ein paar Mal kräftig zucken, bevor er sich nicht mehr regt.

    Um ihn zu töten, stichst du mit einem Messer in Höhe der Brustflosse von unten in den Fisch ein.
    Dort befindet sich das Herz und ein präziser Stich führt zum Tod. Jetzt kannst du in aller Ruhe den Haken lösen.

    Warum erst jetzt?

    Ganz einfach: Angler sind keine Tierquäler und wollen ihre Beute so Schonend wi möglich behandeln denn Hakenlösen ist auch für einen Fisch eine Stress-Situation.
    Wenn man diesen erst nach dem Tod des Tieres löst, ersprt man ihm zumindest diese weitere Belastung.

    Fische sind schlißlich Lebewesen, sein dir dessen immer bewusst und handel dementsprechend verantwortungsvoll!!!


    So nun sollte aber einem erfolgreichen Angeltag nichts mehr im Wege stehen.

    Gruß und Petri

    Frank


  10. #10
    Neuer Petrijünger
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    Vielen Dank für die ausführlichen Informationen.
    Weiter so, klasse Einsteigerberichte.

  11. #11
    Profi-Petrijünger Avatar von carp07
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    Zitat Zitat von FrankBoysen
    Hierbei werden drei verschiedene Aktionen unterschieden: Es gibt die Spitzenaktion, die mittlere Aktion und die durchgehende Aktion.

    Spitzenaktion bedeutet, dass beim Drill eines Fisches nur die Spitze, also der obere Teil der Angelrute arbeitet und sich druchbiegt. Der rest der Rute bleibt steif.
    Damit eignen sich solche Ruten vor allem für die Posenfischerei auf kleine Weißfische wie Rotaugen oder Döbel.Besonders feine Spitzen dienen direkt als Bissanzeiger.
    Hierbei kann man dann auch mit einer leichten Grundbleimontage fischen, denn der Biss wird über das Wippen der Spitze signalisiert.

    Mittlere Aktion bedeutet, wie der Name schon sagt, dass sich die Rute bei Belastung bis etwa zur Mitte durchbiegt.
    Gegenüber der Spitzenaktion hat diese den Vorteil, dass beim Drill größerer Fische weder die Gefahr besteht, die Spitze könne brechen, noch dass der Haken aus dem Maul des Fischen ausschlitzen kann.

    Durchgehende Aktion heißt demzufolge, dass sich die Rute bei entsprechender Belastung bis in den Handteil durchbiegt.

    Mit diesen Ruten kann man auch besonders große Fische wie Walle-Karpfen oder Hecht drillen. Außerdem sind sie sehr gut dazu geeignet, große Wurfweiten zu erzielen und das auch mit recht großen Ködern.
    Hi Frank,

    erst mal gratuliere , dass du dir die Mühe gemacht hast, die ganzen Grundlagen aufzuschreiben, die eigentlich im Vorbereitungskurs zur Anglerprüfung schon behandelt werden müssten (wird aber meines erachtens in den Kursen immer noch zu wenig gemacht)

    Ein kleiner Kritikpunkt:
    Ruten biegen sich unter Volllast immer bis ins Handteil durch, egal welche Aktion sie haben.
    Und ne Waller-Rute mit durchgehender Aktion hab ich noch nicht in der Hand gehabt. Wenn ich auf 200m oder mehr anschlage( muß nicht sein, da Waller auch in 20m Entfernung beissen ), kann ich keine Rute mit durchgehender Aktion brauchen, weil ich den Anschlag auf diese Entfernung garnicht bis zum Haken/Fisch durchbringe . Dasselbe gilt fürs Spinnfischen auf Waller.

    Karpfen haben ein relativ weiches Maul, weswegen hier eine durchgehende Aktion besser ist, da weicher, sonst schlitzt der Haken aus..

    and now...
    Let´s Fish
    Petri Heil

    Carp07
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  12. Der folgende Petrijünger sagt danke an carp07 für diesen nützlichen Beitrag:


  13. #12
    ~~ANGELN~~ Avatar von Klein Angler
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    Ich bin eben erst ins Forum gekommen.Das ist der wichtigste Beitrag für einen Einsteiger den ich bis jetzt zusehen bekommen habe.Er beantwortet all meine Fragen.Außer einer.Wie hoch soll der Preis für eine Rute mit allem drumm und dran haben?Also ein ganzes Set womit man sich direkt ans Wasser setzen kann...`?Ich selber habe noch nie gefischt.Aber ich werde es bald machen und wollte ein paar Fragen beantwortet haben.Du hjast sie beantwortet.

    Danke dafür und

    Liebe Grüße
    Kleiner Angler

  14. #13
    Petrijünger Avatar von Rodney
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    Da auch ich ein Einsteiger bin, frage ich mich nun schon die ganze Zeit ob ich mir gleich neue Sachen kaufen soll oder ob es nicht auch erst mal gebrauchte Angelsachen tun?

  15. Der folgende Petrijünger sagt danke an Rodney für diesen nützlichen Beitrag:


  16. #14
    ~~ANGELN~~ Avatar von Klein Angler
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    Ich würde sagen,dass es darauf ankommt welche Sachen es sind!
    Schaue für Second Hand artikel lieber nicht bei ebay oder ähnlichekm vorbei.Am besten du geht zu einem seriösenn Verkäufer oder du fragst einen Verwandten bzw Bekannten nach guten Angelsachen die er weitergeben kann!

  17. #15
    Profi-Petrijünger Avatar von carp07
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    Zitat Zitat von Klein Angler
    Ich würde sagen,dass es darauf ankommt welche Sachen es sind!
    Schaue für Second Hand artikel lieber nicht bei ebay oder ähnlichekm vorbei.Am besten du geht zu einem seriösenn Verkäufer oder du fragst einen Verwandten bzw Bekannten nach guten Angelsachen die er weitergeben kann!

    Überleg dir erstmal, welche Gewässer in deiner Gegend sind, welchen Fischbestand die haben, und auf welchen Fisch du angeln willst. Dann würd ich die Entscheidung treffen, was du brauchst.
    Dann schnapp die nen Bekannten der auch angelt, und geht mal die Angelkataloge durch, ihr werdet bestimmt was finden, was günstig und gut ist.
    Oder du gehst mit einem Angelkollegen ans Wasser, und er lässt dich mit seinen Ruten fischen, da bekommst du das Beste Gefühl dafür, was dir taugt und was nicht. Wenn er Ruten hat die er nicht mehr braucht, um so besser...

    Ruten würd ich in einem Geschäft kaufen, so hast du die Möglichkeit, Gewicht, Handling, Aktion der Rute zu prüfen. Übers Internet nur, wenn du genau weißt, was du haben willst.
    Ebenso bei der Rolle.
    Bei der Schnur würd ich auf die Erfahrung von Angelkollegen vertrauen, die haben schon Erfahrung mit verschiedenen Seilen...

    Kescher, Abhakmatten, Hakenlöser, Haken, Wirbel, Posen, Blei, ..... bekommt man im Internet meistens etwas günstiger als beim Händler, dafür musste aber Porto bezahlen.

    Nen Gutes Set(Rute, Rolle, Schnur) zum Forellenangeln ab ca. 40Euro
    Karpfenangeln 100Euro
    Hechtspinn 60Euro
    Waller 150Euro

    Karpfenruten kannst auch mit Köderfisch am Grund/Pose bestücken (Hecht/Aal)
    Forellenrute für Barsch evtl. auch Zander
    Petri Heil

    Carp07
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