Saibling / Seesaibling

Seesaibling
Seesaibling - Fänger: Thomas Stromberger

Merkmale:
torpedoförmiger Körper, weite Mundspalte, Pflugscharbein-Stiel zahnlos, Fettflosse

Größe:
siehe Besonderes

Geschlechterunterscheidung:
äußerlich nicht möglich

Flossenformel:
D III/9-10, A III/8-10, P I/12-13, V I/8

Schuppenzahl Seitenlinie:
keine Angabe

Verwechslungsgefahr mit:
keine

Besonderes:
aus der zirkumpolar verbreiteten (anadromen) Stammform haben sich stationäre Unterarten wie die Seesaiblinge der Alpen- u. Voralpenseen entwickelt; darüber hinaus kann man 3 weitere ökologische Saiblingsformen unterscheiden: 1) Tiefseesaibling (Schwarzreuter), Länge bis 25 cm 2) Normalsaibling, Länge bis 40 cm 3) Wildfangsaibling, Länge bis 75 cm

Verbreitung:
zirkumpolar, Alpen- u. Voralpenseen

Fortpflanzungsbiologie:
W legt 3.000-4.000 Eier; Laichzeiten u. -substrate bei stationären u. Lokalformen unterschiedlich

Laichzeit:
anadrome Stammform beginnt die Wanderung flussaufwärts September-Oktober; gelaicht wird in einigen Gebieten im gleichen, in anderen Gebieten im darauffolgenden Jahr

Familie:
Salmonidae, Lachsfische

Seesaibling (Wandersaibling) Übersetzung: 
lateinisch: Salvelinus namaycush/alpinus
dänisch: Fjeldörred 
englisch: Great Lakes Char 
finnisch: Nieriä 
französisch: Touladi 
italienisch: Salmerino di lago 
niederländisch: Beekridder 
norwegisch: Røie / Sjørøie 
polnisch: Palia Wedrowna 
russisch: Кристивомер (Sthshipovka) 
schwedisch: Kanadaröding 
spanisch: Trucha Alpina 
ungarisch: Tavi szajbling 

natürliche Nahrung: 
Kleinfische, Kleinkrebse, Insektenlarven, Würmer