Fehmarn Teil 1

Usertreffen Fehmarn 2018

Wie jedes Jahr trafen sich 25 harte Hunde Ende Februar auf der Sonneninsel Fehmarn, um ihrem Hobby Dorschangeln zu frönen.

Über die Sundbrücke mussten hier alle und das Wetter begrüßte uns mit Sonnenschein und wenig Welle, so wie sich das Angler wünschen. Wenn wir gewusst hätten, was uns alle erwarten sollte....

Gebucht hatten wir bei Willi Lüdke, eine bekannte Größe in und um Fehmarn herum und Ansprechpartner Nr. 1, wenn es ums Kutterangeln geht. Unser Schiff war, wie in den letzten Jahren auch, die MS Karoline. Unter der Leitung von Bernd Lüdke und der Rundumversorgung von Oliver Lüdke sollte es uns an allen drei Tagen an nichts fehlen.

Quartiermäßig gab es, auch wie letztes Jahr, nichts zu meckern. Alle waren in separierten Wohneinheiten in einem Haus bei der Familie Lafrenz untergebracht. Jeanne und Ludwig kümmerten sich bereits morgens um 5:30 Uhr um unser leibliches Wohl mit Kaffee und frischen Brötchen und alles was zu einem gesunden Frühstück dazu gehört. Auf diesem Wege nochmals herzlichen Dank im Namen aller Beteiligten.

Unser täglicher Ausblick aus dem Fenster.

Kleiner Tip am Rande: Wer Mittags um 15 Uhr am Sonntag im Winter auf der Insel Fehmarn etwas zu Essen sucht, außer Pizza und Burger, ist mit einer verdammt engen Auswahl konfrontiert.

Abends, im Quartier, hatte die versammelte Anglerschaft dann nochmal der Hunger überwältigt und so wurde per Eilverfahren ein „Sammeltaxi“ aufgestellt, da eine Lieferung nicht möglich war. Es folgte gespanntes Warten mit Flüssignahrung als Zeitvertreib...

...bis die Erlösung in Form von gut gefüllten Pizzaschachteln vorlag.

Satt und zufrieden kam dann jemand auf die glorreiche Idee, mal nach dem Wetter für die nächsten Tage zu schauen.

Um der angesagten Russenpeitsche die Stirn bieten zu können, wurde erst mal über die Kleiderordnung gesprochen.

Nachdem auch das geklärt war, klingelte, viel zu kurze Zeit später, auch schon der Wecker und lecker Frühstück war angesagt. Der Weg zur Karoline erfolgte wie immer mit dem Auto über vom Schnee verwehte Straßen.

Um mal eine kurze Zusammenfassung zu geben, alle haben es pünktlich auf das Schiff geschafft und die Wetteraussichten, den Wind betreffend, waren – sagen wir mal – "gewöhnungsbedürftig". Eine Drift von 2,5 bis 3 Knoten und Fangtiefen von 20 Meter waren angesagt. Zum Einsatz kamen Pilker zwischen 100 und 150 Gramm und der Eine oder Andere montierte noch einen Beifänger darüber. Erstaunlich oft war das sogenannte „Möhrchen“ zu sehen. Die Montagen waren einsatzbereit und die Ruten in Warteposition...

...und so konnten alle beruhigt das zweite Morgenkäffchen in der Kombüse genießen. Nach dem Anhupen sah es allerdings ein wenig anders aus.

Und auch am Heck sowie an der Seite waren die Ruten im Wasser.

Um es kurz zu machen, es gab niemanden, der nichts gefangen hätte und stellvertretend für alle, sind das hier ein paar Impressionen.

Teil zwei folgt in Kürze!

Gruß Henry