Spinnruten was beachten

Was ist bei Spinnruten zu beachten?

Beim Kauf einer neuen Spinnrute sind die verschiedenen Wurfgewichtskategorien zu beachten. Eine Hechtrute passt einfach nicht zum leichten Barschangeln – und eine leichte Forellenrute nicht zum Meeresangeln. In Deutschland werden Spinnruten meist in fünf Kategorien eingeteilt:

  1. Spinnruten mit einem Wurfgewicht von bis zu 10 Gramm werden als ultraleichte Spinnruten bezeichnet. Sie bieten eine schnelle, feinfühlige Aktion und gute Köderführung. UL-Spinnruten können zudem mit dünnsten Schnüren verwendet werden
  2. Leichte Spinnruten mit einem Wurfgewicht von bis 30 Gramm
  3. Mittlere Spinnruten decken die Wurfgewichtsklasse von 30 bis 60 Gramm ab
  4. Schwere Spinnruten mit 50 bis 120 Gramm Wurfgewicht kommen an vorletzter Stelle
  5. Das Schlusslicht bilden die ultraschweren Spinnruten mit bis zu 250 Gramm Wurfgewicht (Spinnfischen auf Waller, Meeresangeln, etc.)

Unsere Empfehlungen im Überblick

Die Übergänge bei den Wurfgewichtsklassen sind fließend. Doch anhand der Maximalangabe beim Wurfgewicht kann man eine klare Obergrenze beim Wurfgewicht festlegen.

Wie lang soll eine Spinnrute sein?

Bei der Länge einer Spinnrute spielen verschiedene Faktoren eine Rolle. Folgende Überlegungen sollten bei der Kaufentscheidung mit einfließen:

  • Angele ich vom Boot oder vom Ufer aus?
  • Angele ich ufernah oder kommt es auf jeden Meter bei der Wurfdistanz an?
  • Wie groß/stark ist mein Zielfisch?

Wie schwer sind die Köder, die ich verwenden will?

Fischt man von einem Boot aus, ist eine kürzere Spinnrute meist geeigneter. Vom Ufer aus ist eine längere Spinnrute durchaus sinnvoller, um tiefere Stellen Richtung Gewässermitte zu erreichen. Genauso spielt auch die Gewässerart eine Rolle für die Länge der Spinnrute. Für Gebirgsbäche sind kürzere Ruten geeignet (maximal 180 Zentimeter Länge reichen hier vollkommen aus). An Teichen, Seen und größeren Flüssen hingegen werden große Wurfweiten oft benötigt. Mit einer längeren Spinnrute ist man hier klar im Vorteil.

Überschreitung des Wurfgewichts bei Spinnruten

Wird das maximale Wurfgewicht einer Spinnrute überschritten, kann es schnell zum Rutenbruch kommen. Aus diesem Grund solltest Du immer darauf achten, dass der eingesetzte Köder die maximale WG-Angabe für die jeweilige Spinnrute nicht überschreitet. Sollte dies der Fall sein, weil Du mit größeren oder schwereren Ködern angeln willst, sollte eine zweite, geeignetere Spinnrute zusätzlich gekauft werden. Das unterschreiten des Minimalwurfgewichts ist übrigens nicht so schlimm wie das Überschreiten. Jedoch kann eine Unterschreitung mit zu leichten Ködern dazu führen, dass die Spinnrute sich suboptimal auflädt und/oder der Köder nicht richtig geführt werden kann.

Schlusswort zur Spinnrute

Der Kauf einer guten Spinnrute will überlegt sein. Deshalb ist es empfehlenswert, mehrere Spinnruten auszuprobieren und sich ausreichend beim Händler/im Internet zu informieren. So findest Du definitiv eine Spinnrute die optimal zu Dir passt und für viel Spaß und Freude beim Angeln sorgt.

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