Es gibt nichts Schlimmeres als einen ganzen Tag am Wasser zu verbringen und keinen einzigen Fisch zu fangen. Jeder von uns kennt sicherlich die frustrierenden Schneidertage, an denen man leicht geknickt vom Angeln zurückkehrt und sich fragt, woran es gelegen hat. Die wenigsten denken dabei an ihr Tackle und wie es sich auf das Ergebnis auswirkt. Stattdessen wird alles andere in Betracht gezogen und die meisten Angler probieren zunächst unterschiedliche Köder und verschiedene Angelstellen, kommen aber oft zum gleichen Ergebnis. Doch oftmals ist das Tackle, also Rute, Rolle und Schnur bereits das Problem, denn je nach Zielfisch und Angelmethode sollte die Angelausrüstung gut abgestimmt sein. Was Du dabei beachten solltest, erfährst Du in diesem Beitrag.
Mit dem richtigen Tackle, besser angeln
Unsere Empfehlungen im Überblick
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Das passende Tackle finden
Wenn Du noch keine Angelerfahrung hast und vielleicht noch gar kein Tackle, dann ist es sicherlich ratsam in einen Angelladen zu gehen und dich dort beraten zu lassen, um eine gut abgestimmte Angelausrüstung zu kaufen. Das Personal steht meist mit Ratschlägen zur Seite und kennt auch die Umliegenden Gewässer, sodass Du garantiert ein gut abgestimmte Ausrüstung erhältst.
Fachzeitschriften und Online-Foren bieten ebenfalls umfangreiche Ratgeber, die dir dabei helfen können das passende Tackle für den start ins Anglerglück zu finden. Diese Informationsquellen bieten eine Fülle an nützlichen Tipps und Ratschlägen, doch es kann auch eine weile Dauern bis man sich in die Thematik eingelesen hat, um das passende Tackle für die eigenen Bedürfnisse zu finden. Außerdem besteht immer die Gefahr das Du zum Schluss eine gute Angelausrüstung hast, die aber für deine Gewässer weniger gut geeignet ist.
Ziele Festlegen
Bei der Wahl der passenden Angelausrüstung, solltest Du dir Gewisse Ziele festlegen, die Du mit dem Tackle erreichen willst. Die Fische die Du fangen möchtest, haben einen maßgeblichen Einfluss auf die Auswahl deiner Angelrute. Es gibt spezielle Ruten für jede Fischart aber auch Angelruten mit einem breiten Einsatzgebiet, um Fischarten mit ähnlichen Fressgewohnheiten zu fangen. Grob gesagt unterscheidet man zwischen Friedfischruten und Raubfischruten.
Außerdem ist die Angeltechnik ein entscheidendes Kriterium, um das passende Tackle zusammenzustellen. Zum Spinnfischen werden Beispielsweise kurze und sehr leichte Ruten benötigt, während beim Ansitzangeln eher lange und schwere Ruten zum Einsatz kommen. Dabei gibt es natürlich auch wieder sehr spezielle Ruten, die nur für eine bestimmte Angeltechnik ausgelegt sind, wie zum Beispiel Drop-Shot Ruten oder Stippruten aber es gibt auch Ruten die für ein breites Einsatzgebiet herhalten, wie Beispielsweise Feederruten.
Die Gewässer in denen geangelt werden soll, haben ebenfalls einen starken einfluss auf die Wahl der Angelausrüstung. Denn an großen Gewässern mit starker Strömung, wird kräftigeres Gerät benötigt als an kleinen Gewässern ohne Strömung. Deshalb sollte man immer die Gewässer in der Umgebung berücksichtigen und die Angelausrüstung darauf abstimmen.
Schwer von Begriff
Viele Angler kaufen sich eine Rute und wählen lieber etwas mehr Wurfgewicht und eine etwas steifere Rute, damit man auch an einem großen Gewässer oder sogar mal im Urlaub an der Küste, damit angeln kann. Natürlich ist das möglich aber wie sinnvoll ist es? Denn Grundsätzlich lohnt es sich eher fein zu angeln und an dem Gewässer an dem man am meisten angelt, sollte man auch bestens gerüstet sein. So macht das angeln mehr Spaß und ist auch viel erfolgreicher.









