Karpfenköder aus dem Supermarkt


Zum Karpfenangeln werden meist Boilies eingesetzt, doch nicht immer ist das die beste Wahl. Wenn Boilies nicht funktionieren oder man keine parat hat, schlägt die Stunde der alternativen Karpfenköder. Aber was versteht man genau unter alternativen Karpfenködern? Häufig kommen dabei Karpfenköder aus dem Supermarkt zum Einsatz. Folgender Beitrag klärt auf.

Alternative Karpfenköder hat eigentlich jeder Zuhause. Sie lassen sich diese Karpfenköder aus dem Supermarkt oder sogar an der Tankstelle besorgen. Einige Kandidaten sind wirkliche Alternativen zu Boilies, Pellets und Co, andere bestenfalls mögliche „Notköder“.

Alternative Karpfenköder aus dem Supermarkt

Folgende Köder bekommt man leicht im Supermarkt:

  • Dosenmais
  • Dosenbohnen
  • Kichererbsen
  • Hundefutter
  • Kartoffeln
  • Semmelbröselteig, Brotteig, Semmelteig (Brötchen, Schrippen)
  • Leberwurst, Teewurst mit Paniermehl verknetet
  • Trockenobst (Kirschen, Cranberries, Aprikosen, Pflaumen, Datteln, Feigen etc)
  • Käse (Gouda, Emmentaler, Edamer)
  • Wurst (Lyoner, Wiener/Frankfurter, Bifi, Leberkäse)
  • Süßigkeiten
  • Markklösschen
  • Griesklösschen
  • Mini Semmel- oder Kartoffelknödel
  • Frühstücksfleisch, Dosenwurst, Dosenfleisch
  • Schokoriegel und Müsliriegel

Wer daran interessiert ist, mit alternativen Karpfenködern aus dem Supermarkt herumzuexperimentieren, sollte sich mal zu Hause oder eben im Supermarkt umsehen. Die Palette der möglichen Köder ist enorm groß. Gerade Fertigprodukte für die Küche, Süßigkeiten oder anderen Leckereien im Wurst- und Käseregal lassen sich sehr gut verwenden. Da Karpfen richtige Leckermäuler und Allesfresser sind funktionieren an sich sehr viele mögliche Köder. Klar dauerte es damit manchmal etwas länger, vielleicht muss man Vorfüttern, bis man den ersehnten Zielfisch am Haken hat, aber auch dies kann funktionieren und den ein oder anderen Karpfen an den Haken bringen.

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Alternative Karpfenköder aus der Natur

Auch können sehr gut in der Natur gefundene Köder benutzt werden. Dazu zählen:

  • Würmer
  • Maden
  • Engerlinge
  • Schnecken
  • Beeren

Hierbei ist es wichtig, keine geschützten Tiere zu verwenden. Besser also im Vorfeld informieren, welche möglichen Beutetiere häufig vorkommen und nicht geschützt sind.

Fazit

Würmer, Maden, Teig, Kartoffeln und andere alternative Köder fangen ihre Karpfen genauso, wie die meist teuren Boilies oder Pellets. Klar gibt es bei der Fängigkeit starke Unterschiede, die aber mehr mit Präsentation und Haltbarkeit zu tun haben und weniger mit der Abneigung der Karpfen. An stark beangelten Gewässern können alternative Karpfenköder aus dem Supermarkt sogar besser fangen als Boilie oder Pellet.

Willst du mehr zu den Naturködern beim Karpfenangeln erfahren, dann lies doch unseren Beitrag zu den natürlichen Karpfenködern.



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