Karpfencamp

Gewässer- und Platzwahl beim Karpfenangeln

Karpfen kommen in fast allen Gewässern vor. Wer den Einstieg ins Karpfenangeln beginnen möchte, sucht sich am besten erstmal kleinere Gewässer, in denen mit Sicherheit Karpfen umherschwimmen. In größeren Gewässern sind die Fische deutlich schwerer zu finden.

Die allermeisten Vereinsgewässer, so sie sich denn halbwegs für Karpfen eignen, sind mit einem mehr oder weniger gutem Besatz versehen. In solchen, oft eher kleinen Gewässern ziehen die Karpfen an den Ufern entlang und pendeln dabei zwischen Ruhezonen und ihren Futtergründen. Vor allem für Neueinsteiger ist es hier leichter den Köder dort anzubieten, wo die Karpfen ihn auch finden. Grundsätzlich lassen sich kleinere Gewässer einfach besser lesen.

Unsere Empfehlungen im Überblick

In großen Gewässern hingegen sind die Karpfen oft über weite Strecken unterwegs. Windeinflüsse, Temperaturen und wechselnde Sauerstoffverhältnisse lassen die Fische recht unstet werden. Für Neueinsteiger besteht hier die unmittelbare Gefahr, kostbare Angelzeit am falschen Platz zu verlieren.

Google bietet mit seiner Satelitenansicht beim Erkunden eines Gewässers eine kaum zu überschätzende Hilfe. Natürlich ist ein Gespräch mit ortskundigen Petrijüngern ebenfalls hilfreich und nicht zu unterschätzen.

Wahl des Angelplatzes, wo gehört der Karpfenköder hin?

Hat man sich ein überschaubares Gewässer ausgesucht, ist der nächste logische Schritt die Auswahl des Spots, also der Platz, wo der Köder hingehört und der Platz wo man seine Ruten positioniert.

An den meisten Gewässern sind zwei Ruten erlaubt. Idealerweise sollten also auch zwei etwas voneinander entfernte Plätze für die Ablage des Köders ausgewählt werden, um unterschiedliche bereiche abfischen zu können.

Das windzugewandte Ufer

Ein guter Platz für den Köder ist immer das Ufer, auf das der Wind drückt. Deutschland befindet sich in der Westwindzone der nördlichen Halbkugel. Folglich wird im Sommer häufig warmes sauerstoffreiches Wasser an das östliche Ufer gedrückt. Ein solches Phänomen spielt in größeren Gewässern natürlich eine bedeutendere Rolle als am kleinen Vereinsweiher. Allerdings sammelt sich auch an kleinen Gewässern oft einiges an „Unrat“ wie Laub und Totholz am östlichen Ufer.

Muschel- Sand- und Vegetationsbereiche

Karpfen bevorzugen warme Plätze, gern mit weichem Untergrund, zum Gründeln nach ihrer Lieblingsnahrung wie Tubifex, Insektenlarven und Kleinkrebsen. Sie finden sich aber auch an Muschel- und Sandbänken ein. Befinden sich dazu noch Strukturen in der Nähe, die Deckung bieten, umso besser. Meterstarke Schichten aus Faulschlamm sind allerdings zu meiden. Erkennbar sind solche an Ausgasungen großer Blasen – da rümpfen nicht nur die Angler die Nase.

Am Gewässer angekommen suchen wir also nach Kraut- und Seerosenfeldern, Schilfgürteln, im Wasser liegenden Bäumen, Muschelbänken, Plateaus und ähnlichem – kurz nach Stellen an denen wir uns Futtertiere der Karpfen vorstellen können. Da zu Beginn erstmals kleinere Gewässer bevorzugt werden sollten, werden die geliebten Bartelträger über kurz oder lang an unseren Karpfenködern vorbeikommen.

Allerdings steigen die Erfolgschancen an den typischen Fraßplätzen nochmal deutlich. Folglich sollte das Gewässer genau beobachtet werden, um eventuelle Fraßplätze ausfindig zu machen. Beobachten wir zum Beispiel aufsteigende Blasen und dunkle Wolken verrät sich eventuell gerade unsere gewichtige Beute bei der Futtersuche.



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