Beim Angeln im Saarland steht dir das Saar-Mosel System zur Verfügung, dessen Einzugsgebiet etwa 95 Prozent des Landes einnehmen. Dabei ist der längste Fluss die Blies welche sich über 90 Kilometer durch das Land schlängelt. Neben den Flüssen kannst du im Saarland auch in einige interessanten Seen angeln, wobei der Bostalsee und die Primstalsperre zu den größten Seen zählen, obwohl Sie kaum die 100 Hektar überschreiten. Weitere Stillgewässer sind Stauseen, Talsperren und Weiher. Hier erfährst Du, welche Gewässer im Saarland am besten zum Angeln geeignet sind. Außerdem findest Du alle Angelgewässer im Saarland sowie Tipps zum Angeln.
Im Saarland gibt es viele Angelgewässer, doch einige davon sind besonders prägend für das Bundesland. Dazu zählt natürlich die Saar als Lebensader, aber auch deren größere Zuflüsse. Daneben sind die größeren Seen interessant zum Angeln.
Flüsse zum Angeln im Saarland
Das Saarland ist geprägt von einer bergigen Landschaft, deshalb findest Du hier Flüsse mit klarem Wasser, geringer Temperatur und relativ hoher Fließgeschwindigkeit – also ideale Bedingungen für Äschen, Bachforellen und Barben. Weiterhin sind große, als Wasserstraßen ausgebaute Flüsse vorhanden. Sie bieten eher trübes, nährstoffreiches Wasser und damit gute Bedingungen für Karpfen, Zander und Welse.
Die Saar
Die Saar ist die Lebensader des Saarlandes und namengebend für das Bundesland. Der Fluss beinhaltet viele verschiedene Fischarten und bietet zahlreiche Angelmöglichkeiten. Auf den Gewässer-Detailseiten findest Du weiterführende Infos zu den einzelnen Saar-Abschnitten.
Saar bei Beckingen
Saar bei Dillingen
Saar bei Kleinblittersdorf
Saar bei Merzig
Saar bei Mettlach
Saar bei Rehlingen
Saar bei Saarbrücken
Saar bei Saarlouis
Saar bei Völklingen
Saar bei Wadgassen
Die Blies
An der Blies erwartet dich ein naturnaher Nebenfluss der Saar. Er gehört zu den schönsten Flüssen in Südwestdeutschland und bietet mehr als 20 Fischarten einen Lebensraum. Hier kannst Du von Aal bis Zander sämtliche Edelfische fangen. Dabei ist die Hauptfischart der Blies die Barbe.
Blies bei Bliesransbach
Blies bei Breitfurt
Die Nied
Die Nied ist mit einer Länge von 55 Kilometern der zweitgrößter Nebenfluss der Saar und ein sehr fischreiches Gewässer. Das Einzugsgebiet der Nied umfasst annähernd 1.400 Quadratkilometern. Die Nied bietet als kleiner Fluss vor allem strömungsliebenden Fischarten, wie Barben, Nasen, Döbeln und Haseln ein Zuhause. Hechte und Barsche kommen natürlich ebenfalls vor.
Die Prims
Prims bei Nalbach
Seen zum Angeln im Saarland
Im Saarland sind die meisten Stillgewässer von Menschenhand geschaffen. Das erkennst Du bereits daran, dass viele Seen als Weiher, Stausee oder Talsperre bezeichnet werden. Hier haben wir alle Seen in Saarland gelistet. Informationen zum Angeln findest Du mit einem Klick auf Gewässer.
- Der Losheimer See: Der Losheimer See befindet sich im Naturpark Saar-Hunsrück. Dabei handelt es sich um einen 30 Hektar Stausee, der vom Losheimer Bach gespeist wird. Die Wasserqualität ist überragend, sodass Fischarten wie Seeforellen und Bachforellen einen guten Lebensraum finden. Aber hier schwimmen auch Zander, Hecht, Karpfen und Schleien.
- Der Bostalsee: Der Bostalsee ist ein beliebtes Angelrevier in Saarland, denn hier findest Du einen bemerkenswerten Fischbestand. Neben Bach- und Regenbogenforellen gibt es auch Seeforellen und Saiblinge. Zander, Hecht, Barsch, Karpfen und Schleie fühlen sich hier ebenfalls sehr wohl. Zudem gibt es noch Quappen im Bostalsee. Außerdem findest Du an diesem Gewässer spezielle Bereiche, die nur den Anglern vorbehalten sind.
Absinkweiher
Burbacher Waldweiher Saarbrücken
Glashütter Weiher
Netzbachweiher
Noswendeler See
Rehlinger Weiher
Stausee Losheim
Weiheranlage Besseringen
Forellenseen im Saarland
Wenn Du einen Forellensee im Saarland suchst, dann bist du hier genau richtig. Dabei bietet das Saarland ein paar ganz besondere Forellenseen. Denn hier kannst du auch in größeren Stauseen mit üppigem Forellenbesatz Dein Können unter Beweis stellen. Natürlich sind die großen Forellenseen eine entsprechende Herausforderung. Doch im Vergleich zu den kleinen Angelteichen bieten sie auch gute Chancen auf kapitale Bach- und Seeforellen sowie Saiblinge.
Ein interessanter Angelsee im Saarland ist das Forellenparadies Ottweiler. Dort kann man vor allem mit Forellen rechnen, aber auch Zander und Karpfen können hier gefangen werden. An dem Angelteich ist auch Camping möglich. Grillplätze und ein Imbiss sorgen für das leibliche Wohl. Weiterhin spannend ist der Forellenhof Niedersalbach. Der Forellenhof bietet vor allem das Angeln auf Regenbogenforellen. Am Angelteich findet man auch einen Imbiss.
Angelanlage Wadgassen
Angelpark Remmesweiler
Fischzucht Borger
Fischzucht Lauerwies bei Nalbach
Forellenhof Niedersalbach bei Heusweiler
Forellenparadies Ottweiler
Itzenplitzer Weiher
Weiher des Fischerverein Eppelborn
Weitere Angelgewässer im Saarland
Im Saarland findest du zahlreiche interessante Angelgewässer. Wenn bisher noch nichts für dich dabei war, dann ist hier bestimmt ein passenden Gewässer für dich vertreten. Andernfalls kannst Du auch unsere Suchfunktion nutzen.
Eichelscheider Panzergraben
Griesweiher bei Sankt Ingbert
Lautzkircher Panzergraben
Oberer Dahlbachweiher
Schwanenweiher bei Bous
Teich Imsbach
Weiher des ASF Alsweiler
Fliegenfischen im Saarland
Wenn Du im Saarland mit der Fliegenrute angeln möchtest, stehen dir zahlreiche Bäche und Flüsse zur Verfügung. Dabei kannst Du vor allem Bach- und Regenbogenforellen fangen aber auch Äschen, Döbel und Barben.
Zielfische im Saarland
Im Saarland lassen sich zahlreiche Zielfische beangeln. Die Saar beherbergt zum Beispiel einen vielfältigen Fischbestand von Aal über Wels bis Zander. Besonders das Raubfischangeln ist bei deutschen Anglern beliebt und auch im Saarland wird gerne den Räubern nachgestellt. Folgende Zielfische werden im Saarland bevorzugt befischt:
- Barschangeln im Saarland: Barsche sind in zahlreichen Gewässern im Saarland verbreitet und können gerade aud den verschiedenen Abschnitten der Saar auch schöne Größen erreichen. Weitere interessante Gewässer zum Barschangeln sind der Bostalsee oder der Noswendeler See.
- Aalangeln im Saarland: Aale lassen sich vor allem in den Fließgewässern des Saarlands fangen. Gute Gewässer sind neben der Saar, die Niers, die Prim und die Blies.
- Zanderangeln im Saarland: Zander bevorzugen vor allem Flüsse oder trübere Seen. Im Saarland lassen sich Zander am besten in der Saar fangen. Aber auch der Bostalsee beherbergt einen Zanderbestand.
- Hechtangeln im Saarland: Der Hecht kommt natürlich in den meisten Saarländischen Gewässern vor. Neben den Flüssen lassen sich diese Raubfische auch in kleineren Vereinsgewässern wie Baggerseen oder Stauseen beangeln.
- Forellenangeln im Saarland: Forellen lassen sich im Saarland entweder in einem der zahlreichen Angelparks oder in einem der Fließgewässer ans Band bekommen. Natürliche Forellenstrecken liegen oft in Vereinshand und es ist nicht unbedingt leicht dafür eine Angelkarte zu bekommen, um eine begehrte Bachforelle zu überlisten. Einfacher geht es natürlich in einem der Forellenseen mit den dort typischen Regenbogenforellen.
- Welsangeln im Saarland: Zum Angeln auf Welse ist die Saar das naheliegendste Gewässer, bevorzugen Welse doch größere Flüsse mit üppigem Futterfischbestand.

Die Saar ist wohl das prägende Gewässer im Saarland und bietet malerische Abschnitte.
FAQ zum Angeln im Saarland
Was braucht man zum Angeln in Saarland
- Zum Angeln in Saarland benötigst Du einen gültigen Angelschein und die Angelerlaubnis für das jeweilige Gewässer. Eine separate Fischereiabgabe ist nicht erforderlich. Die Ausgabestellen für Angelkarten findest Du in der Gewässer-Info der Fisch-Hitparade. Das Angeln ohne Angelschein wird in Saarland mit entsprechenden Strafen geahndet.
- Gesetzliche Regelungen findet man im Saarländischen Fischereigesetz (SFischG).
Was kostet der Angelschein im Saarland?
- Die Kosten für den Angelschein sind vergleichsweise gering. Der Vorbereitungskurs kostet dich zwischen 130 und 160 Euro, je nachdem bei welchem Verein du den Kurs absolvieren möchtest. Hierfür gibt es auch Online-Kurse.
- Außerdem musst du eine Prüfungsgebühr entrichten die etwa 100 Euro beträgt (50 Euro für Jugendliche)
- Weiterhin kommt noch eine Gebühr für das Ausstellen des Angelscheins hinzu, die bei etwa 13 Euro (6 Euro für Jugendliche) pro Jahr liegt.
Kann man Fische aus der Saar essen?
- In der Vergangenheit gab es einige Probleme mit der PCB Belastung in der Saar. Doch inzwischen ist die Wasserqualität wieder deutlich besser. Lediglich bei Weißfischen über 40 cm und Welsen über 50 cm wird vom Verzehr abgeraten. Alle anderen Fischarten können bedenkenlos gegessen werden.
Wo darf man im Saarland Angeln?
- Das Saarland bietet vielfältige Angelmöglichkeiten allen voran die Saar und das Flüsschen Blies. Außerdem einige Weiher und Seen wie etwa den Burbacher Waldweiher Saarbrücken und den Glashütter Weiher. Auch Forellenteiche finden sich im Saarland, darunter der Forellenhof Niedersalbach bei Heusweiler. Wichtig ist, dass man für das Gewässer eine Angelkarte besorgt. Nicht für alle Gewässer im Saarland gibt es Gastkarten.
Angelvereine im Saarland
Zum Angeln im Saarland ist es vorteilhaft, Mitglied in einem der Saarländer Angelvereine zu sein. Die Angelvereine im Saarland bewirtschaften zahlreiche Gewässer. Deswegen lohnen sich Mitgliedschaften fast immer. Gerade Anfänger und Jungangler können bei den Angelvereinen alles Notwendige zum Angeln im Saarland lernen. In kleineren Vereinsgewässern ist der Einstieg auch oft leicht, als am großen Fluss.
→ Hier gehts zur Liste der Angelvereine.
Angelhändler im Saarland
Angeshops sind für die meisten Angler recht gute Anlaufstellen. Einerseits kann dort die dringend benötigte Ausrüstung aufgestockt sowie frische Köder besorgt werden. Andererseits sind Informationen zu zu Gewässern in der Umgebung und auch zu rechtlichen Neuerungen in der Gegend erhältlich. Daneben gibt es verschiedene Erlaubnisscheine und die Möglichkeit Kontakte zu knüpfen.
→ Hier findest Du die Angelläden im Saarland.

Gerade im Herbst ist das Naturerlebnis an der Saar besonders intensiv und auch die Fische sind dann recht bissig.
Im Urlaub im Saarland angeln
Urlauber aus Deutschland benötigen im Saarland den Fischereischein ihres jeweiligen Wohnorts. Angeln ohne Fischereischein ist natürlich nicht möglich. Urlauber aus dem Ausland können einen Fischereischein erhalten, wenn sie eine vergleichbare Prüfung in ihrem Heimatland abgelegt haben und dies nachweisen können. Mit einem dann ausgestellten gültigen Fischereischein können dann die entsprechenden Angelkarten für das Gewässer erworben werden.
Angeln im Saarland mit Kindern
Damit Kinder im Saarland angeln dürfen, müssen sie einen Jugendfischereischein beantragen. Dafür gibt es im Saarland kein Mindestalter. Gültig ist der Jugendfischereischein bis zum 16. Lebensjahr. Der Jugendfischereischein berechtigt zum Angeln unter Aufsicht eines volljährigen Fischereischeininhabers. Die Beantragung ist kostenfrei. Der eigentliche Fischereischein kann ab dem 14. Lebensjahr erworben werden. Die dafür notwendige Fischerprüfung kann bereits mit 13 Jahren abgelegt werden.
Mindestmaße und Schonzeiten im Saarland
Beim Angeln im Saarland sind natürlich die gesetzlich vorgeschriebenen Mindestmaße und Schonzeiten zu beachten. Eine Übersicht zu den geltenden Bestimmungen findest Du hier. Trotzdem sollte man sich im Vorfeld über mögliche Änderungen informieren.
| Fischart | Schonzeit Beginn | Schonzeit Ende | Mindestmaß |
| Aal | – | – | 50 cm |
| Äsche | 01.03. | 30.04. | 30 cm |
| Bachforelle | 01.10. | 31.03. | 25 cm |
| Barbe | 15.03. | 15.06. | 40 cm |
| Hecht | 15.02. | 31.05. | 50 cm |
| Karpfen | – | – | 35 cm |
| Nase | 15.03. | 15.06. | 35 cm |
| Schleie | – | – | 25 cm |
| Wels | – | – | 30 cm |
| Zander | 15.02. | 31.05. | 45 cm |
Folgende Arten unterliegen im Saarland keiner Schonzeit und keinem Mindestmaß. Manche Bewirtschafter sprechen aber Fangverbote für einzelne Arten, wie zum Beispiel Graskarpfen, aus.
- Barsch
- Brasse
- Giebel
- Goldfisch
- Graskarpfen
- Güster
- Kaulbarsch
- Marmorkarpfen
- Rotauge
- Rotfeder
- Schwarzer Zwergwels
- Silberkarpfen
- Sonnenbarsch
- Ukelei
- Zwergwels
Folgende Arten sind im Saarland ganzjährig geschützt und dürfen nicht beangelt werden:
- Bachneunauge
- Bachschmerle
- Bitterling
- Dreistachliger Stichling
- Elritze
- Flussneunauge
- Groppe
- Lachs
- Maifisch
- Meerforelle
- Meerneunauge
- Moderlieschen
- Schlampeitzger
- Schneider
- Steinbeißer
- Stör
- Quappe



















