Angeln an der Mosel – von Aal bis Zander

Das Angeln an der Mosel ist aufgrund des guten Fischbestandes sehr interessant. Dabei können Spinnfischer den Räubern auf die Schuppen rücken. Aber auch Angler, die es auf Friedfische abgesehen haben, kommen hier auf ihre Kosten. Hierfür bietet die Mosel ein ideales Revier mit viel Abwechslung, sodass mit der Heavy Feederrute zum Beispiel in der starken Strömung auf Barben und Döbel geangelt werden kann, während an Spots mit geringer Strömung leichte Matchruten zum Einsatz kommen, um Weißfische, Schleien und Brassen zu überlisten. Aber auch Spezialisten wie Karpfen- und Zanderangler finden an der Mosel garantiert eine gute Angelstelle.

Mit über 500 km Länge ist die Mosel natürlich ein großer Fluss mit vielen Angelstrecken. In Deutschland verläuft die Mosel von Perl (Mosel) bis zur Mündung in den Rhein bei Koblenz. Auf dieser Strecke fließt sie in tief eingeschnittenen Mäandern durch die Hochflächen der Schiefergebirges am Rhein. Weinterrassen sind charakteristisch für die Untermosel was ihr den Beinamen Terrassenmosel eingebracht hat.  Nachfolgend findest Du alle wichtigen Informationen zum Angeln an der Mosel. Von den Voraussetzungen über Fischarten und Gewässer-Strecken, bis hin zu Tipps zum Angeln auf Zander und zu Angelplätzen an der Mosel.

Wo darf man an der Mosel Angeln?

Das Angeln an der Mosel ist auf allen Strecken möglich, für die man eine Angelkarte bekommt. Doch auf den meisten Abschnitten ist das Angeln nur vom Ufer aus gestattet, respektive ist das Bootsangeln an der Mosel nicht erlaubt. Zudem sind Schongebiete und Sperrbereiche zu beachten.

Was braucht man zum Angeln an der Mosel?

Wer an der Mosel angeln möchte, braucht dafür einen gültigen Fischereischein auch als Angelschein bekannt. Respektive ist das Angeln an der Mosel ohne Angelschein strafbar und wird mit empfindlichen Strafen geahndet. Außerdem wird eine Angelerlaubnis für den jeweiligen Abschnitt der Mosel benötigt, wobei diese Erlaubnis, auch als Angelkarte bekannt, als Tages-, Wochen-, Monats- oder Jahreskarte erhältlich ist. Welche Angelkarte Du an der Mosel benötigst, erfährst Du in unserer Gewässer-Info.

Beliebte Mosel Abschnitte zum Angeln

An der Mosel gibt es viele beliebte Abschnitte zum Angeln. Wobei sich die besten Angelstellen meistens in der Nähe von Kurven und in Bereichen mit Bäumen und Sträuchern am Ufer befinden. Weiterhin sind Staubereiche und Mündungen von Flüssen sehr interessant.

Mosel bei Oberbillig

Bei der Mosel flussaufwärts von Oberbillig handelt es sich um ein deutsch-luxemburgisches Grenzgewässer im Landkreis Trier-Saarburg. Flussabwärts ist der Fluss als deutsches Binnengewässer klassifi

Mosel von Detzem bis Wintrich

Die Flussstrecke Mosel im Landkreis Trier fließt in diesem Abschnitt südlich der Gemeinde Klüsserath und hat einen Zulauf der Salm.

Mosel von Enkirch bis Sankt Aldegrund

Die Mosel in diesem Abschnitt fließt von der Staustufe Enkirch flussabwärts Richtung Norden durch ein vom Weinanbau geprägtes Gebiet an den Orten Burg und Reil vorbei.

Mosel von Fankel bis Müden

In diesem Moselabschnitt fließt der Fluss von der Staustufe Bruttig-Fankel nordwärts an Weinbergen vorbei und knickt bei Ernst nach Westen ab, passiert Valwig und fließt bei Cochem wieder nach Nord

Mosel von Lehnen bis Koblenz

Die Mosel fließt von der Staustufe Lehnen flussabwärts in Richtung Norden an den Orten Niederfell, Kobern-Gondorf und Dieblich vorbei, wo sie in Richtung Südwesten abknickt.

Mosel von Müden bis Lehnen

Die Flussstrecke Mosel bei Müden im Landkreis Cochem-Zell fließt von der Staustufe Müden nach Westen an den Orten Moselkern, Burgen und Hatzenport vorbei und sonst hauptsächlich durch Waldgebiete.

Mosel von Oberbillig bis Trier

Die Flussstrecke Mosel bei Konz im Landkreis Trier fließt an den Gemeinden Igel, Wasserliesch und Konz vorbei und wird dort von Siedlungen, Waldstücken und Feldern gesäumt.

Mosel von Sankt Aldergrund bis Fankel

Dieser Moselabschnitt fließt von der Staustufe St. Aldegund vorbei an Neef nordwärts und bildet ungefähr auf Höhe Bremm einen schmalen Mäander.

Mosel von Trier bis Detzem

Das Angeln an der Mosel bei Trier ist kein leichtes Unterfangen, doch hier findet man immer ein paar schöne Angelstellen.

Mosel von Wintrich bis Zeltingen

Die Flussstrecke Mosel bei Bernkastel-Kues im Landkreis Bernkastel-Wittlich fließt in diesem Abschnitt an der Stadt Bernkastel-Kues vorbei.


Mosel von Zeltingen bis Enkirch

Die Flussstrecke Mosel bei Kröv und Traben-Trarbach im Landkreis Bernkastel-Wittlich wird in diesem Abschnitt von Weinbergen und verschiedenen Ortschaften umsäumt.

Ist das Nachtangeln an der Mosel erlaubt?

Das Nachtangeln ist an vielen Bereichen der Mosel verboten. Wobei der zeitliche Rahmen dabei von Mitternacht 0:00 bis eine Stunde vor Sonnenaufgang gesetzt ist. Damit gibt es jedoch genügend Zeit zum Angeln auf Aal und Zander. Indessen ist das nächtigen am Gewässer in der Tourismusregion Mosel weniger erwünscht.

Im FHP-Forum wird das Nachtangeln an der Mosel bereits thematisiert. Also kannst Du deine Meinung und Erfahrungen gerne mit anderen Anglern teilen.

Wie tief ist die Mosel?

Die Mosel ist ein kräftiger Fluss, der sich bereits tief in die Hochebenen des Schiefergebirges eingeschnitten hat. Bereits wenige Meter vom Ufer kann die Mosel bis zu drei Meter tief sein. Wohingegen ausgespülte Rinnen, Kolke und Löcher auch über 20 Meter Tiefe erreichen können. Ferner sind Strömungen und Sogwirkung durch vorbeifahrende Schiffe entlang der Fahrrinne zu berücksichtigen, vor allem wenn Du einen Futterplatz anlegen möchtest.

Welche Fische gibt es in der Mosel?

Die Fischarten der Mosel umfassen:

  • Aal
  • Äsche
  • Barben
  • Barsch
  • Forellen
  • Hecht
  • Karpfen
  • Schleie
  • Weißfische (Aland, Döbel, Brasse, Rapfen, Rotauge)
  • Welse
  • Zander

Außerdem lassen Maßnahmen zur Verbesserung der Durchgängigkeit für Wanderfischen auch Hoffen, dass bald wieder Lachs und Maifisch in der Mosel anzutreffen sind.

Bevor Du angeln gehst oder einen Fisch entnehmen möchtest, solltest Du jedoch die Schonzeiten und Mindestmaße der Fische an der Mosel berücksichtigen.

Zanderangeln an der Mosel

Der Zander wurde erst in den 80er Jahren in der Mosel eingesetzt, doch die tollen Bedingungen sorgten für eine gute Entwicklung. Bereits in den 90er Jahren wurden Stachelritter zum absoluten Favoriten der Angler. Damals waren 20 Fische am Tag keine Seltenheit. Heute sind die Fangzahlen deutlich geringer. Dafür kommen hier richtig dicke Brummer zutage, die nicht selten die 20 Pfund Marke überschreiten.

Anders als an Rhein und Elbe gibt es in der Mosel keine Buhnen. Die besten Angelplätze für Zander müssen deshalb im Fluss gesucht werden. Hier ist besonders die Fahrrinne interessant wenn sie auf flache Stellen mit wenig Strömung trifft. Im Winter gehören natürlich die Häfen zu den absoluten Hotspots für Zander.


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