Karpfen Anfüttern Grundlagen

Anfüttern auf Karpfen: Die Grundlagen

Um einen erfolgreichen Karpfenansitz durchzuführen, ist es häufig erforderlich, eine sogenannte Futterkampagne zu fahren. Dabei handelt es sich um das wiederholte Anfüttern an einem Spot in den Tagen oder Wochen vor dem eigentlichen Ansitz. Mehr zu den Grundlagen des Anfütterns auf Karpfen erfährst Du in diesem Beitrag.

Bei Anfüttern oder genauer gesagt Vorfüttern auf Karpfen wird ein Futterplatz mit dem entsprechendem Karpfenfutter angelegt. Die Fische sollen sich an den Platz gewöhnen und daran, an einem bestimmten Punkt im Gewässer regelmäßig Futter zu finden. Bei einem späteren Ansitz wird der Hakenköder dann meist relativ rasch und unkritisch genommen. Aber auch das Füttern hat seine Tücken und kann unterschiedliche Effekte haben.

Länge der Futterkampagne

Unter Karpfenanglern gehen die Meinungen auseinander, wie lange eine Futterkampagne dauern sollte. Wohl dem, der Zeit und Wahlgewässer in der Nähe hat. Ihm ist es leicht möglich eine mehrtägige bis mehrwöchige Futterkampagne durchzuführen und die Fische an seinen Platz zu binden. Setzt man nun auch noch ein leckeres Futter zum Karpfen ködern ein, so steht dem Erfolg nicht mehr sehr viel im Wege – zumindest solange, bis die Fische in dem betreffenden Gewässer keine negativen Erfahrungen damit machen.

Die Wahl des Futtermittels

Die Wahl des richtigen Futters ist schon ein etwas schwierigeres Thema, welches mehr als nur fünf Minuten Bedenkzeit erfordern könnte. Hat man sich bei den Karpfenanglern umgehört, welche Futtermittel eingesetzt werden, fällt die Wahl leichter. Wenn z.B. alle mit Hartmais füttern und mit Boilies angeln, so kann man sich eventuell mit dem Einsatz von Hanf, Weizen oder Kartoffeln abheben.

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Ausbringen des Futters

Eine wichtiger Punkt ist das Ausbringen des Futters. Hierfür gibt es mehrere Möglichkeiten. Die klassische Varianten sind Futterschleuder, Boiliewurfrohr oder Futterschippe. Dabei handelt es sich um einem Baitspoon mit passendem Schraubgewinde für den Karpfenkescherstiel. Diese Hilfsmittel dienen dazu, die gewünschte Futtermenge in das Gewässer einzubringen. So lassen sich Futtermengen besispielsweise sehr weit in den heißen Zonen des Gewässers verteilen. Eine weitere Möglichkeit für noch größere Distanzen und vor allem kleine, punktierte Futterplätze ist die Futterrakete oder auch Bait Rocket genannt.

Diese Vorgehensweisen und Fütterungstechniken bieten sich vor allem zu Beginn der Futterkampagne an. Später hingegen ist es häufig das Ziel einen bestimmten, überschaubaren Spot im Gewässer mit Futter zu versehen. Dafür bieten sich vor allem Futterboote an. Außerdem lässt sich das gewünschte Futter auch sehr gut mit einem kleinen Schlauchboot ausbringen. So lässt sich ebenfalls ein kleinflächiger Futterspot anlegen.



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