Aale wann und wo angeln

Aale: wann und wo angeln?

Aale fangen ist an sich ganz einfach. Trotzdem sollte man natürlich wissen, wann und wo die Schlängler sich am besten an den Haken bekommen lassen. Mehr dazu erfährst Du in diesem Beitrag.

Wann ist die beste Beißzeit?

Frühling und Sommer sind die besten Jahreszeiten, um beim Angeln auf Aal erfolgreich zu sein – am besten abends und nachts. Die für das Aalangeln beste Zeit liegt zwischen der Abenddämmerung und 1 Uhr nachts. Danach scheinen die Fische dann häufig erst einmal eine Pause zu machen, um zwischen 3 und 4 erneut auf Jagd zu gehen. In trüberen Gewässern können sich die Beiszeiten auch ausdehnen.

Bedingungen zum Aalangeln

Wer erfolgreich auf Aal angeln will, sollte darauf achten, dass die Wassertemperatur nicht weniger als 10 Grad beträgt. Bei niedrigeren Temperaturen bleiben sie nämlich lieber in ihrem Unterschlupf in tieferen Bereichen und konzentrieren sich hier auf gerade vorbei schwimmende Beutefische. Auch Wetter- und Mondphasen beeinflussen das Beißverhalten der Aale. So sind die Aussichten auf Bisse zum Beispiel besonders hoch, wenn es kurz zuvor geregnet hat und das Wasser Würmer und Insekten von den Bäumen und Büschen in das Gewässer gespült hat. Diese schnelle Beute lassen sich die langen Räuber nicht entgehen. Zudem hat man die Erfahrung gemacht, dass Vollmondnächte die Beißfreudigkeit deutlich reduzieren. Unter Aalanglern gilt daher der Grundsatz „Je schwärzer die Nacht, desto angriffslustiger die Aale”.


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Wo angelt man Aale am besten?

Aale halten sich gern in Ufernähe auf, wo Steinpackungen, versunkene Bäume und Seerosenfelder gute Verstecke und Beute versprechen. Auch unterspülte, vegetationsreiche Gewässerkanten gelten als Hotspots beim Aalangeln, weil sie nicht nur Unterschlupf bieten, sondern ihre Augen auch vor zu hellem Licht schützen. An solchen Stellen kann man sein Glück auch tagsüber versuchen.

Wer in einem See auf Aal angeln will, sollte sich mit einem Echolot oder Lotblei auf die Suche nach unter Wasser liegenden Landzungen und anderen Erhebungen in der Nähe von Schilfkanten machen. Denn diesen Wege nutzen Aale gerne, um zum Ufer zu gelangen. In Flüssen sind vor allem Außenkurven vielversprechende Aalreviere. Insbesondere dann, wenn sie viele Unterschlupfmöglichkeiten bieten und über eine ausgeprägte Bodenstruktur verfügen.

Fazit

Aale fängt man im Sommer abends und nachts, meist in Ufernähe und vor allem an interessanten Strukturen, wo sich die Aale gut verstecken können. Gerade Neumondnächte scheinen erfolgsvsersprechender zu sein als andere Zeiten.



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