Eine Glaubensfrage über Sinn und Unsinn von Jagen und Angeln

PETA aktuell

Wieder einmal meldet sich die „Tierschutzorganisation“ PETA zu Wort.

Am kommenden Wochenende findet zum wiederholten Mal die Messe „Reiten-Jagen-Fischen" in der Landeshauptstadt Erfurt statt. Für viele von uns ist diese Messe ein Event. Für die PETA dient diese Veranstaltung, wie so oft, als Plattform, ihrer „Ideologie“ freien Lauf zu lassen.

Der Fachreferent der „Tierschutzorganisation“ PETA, Peter Höffken, äußerte sich im Zusammenhang mit der Messe in Erfurt folgendermaßen: „Für uns sind die Besucher der Messe Menschen, deren Hobby es ist, Tiere zu töten“. Für die Jäger gibt es laut Höffken noch einen kleinen Nachschlag: „Da wird aus Spaß auf lebende Zielscheiben geschossen“. Wie weltfremd PETA gegen uns Angler argumentiert, zeigt sich an der Äußerung, wir Angler "jagen den Fischen einen Haken durch den Gaumen, um sie danach ersticken zu lassen".

„Jagen ist ein gesellschaftlicher Auftrag und gehört seit Jahrhunderten zum gelebten Brauchtum auf der gesamten Welt und ist festes Kulturgut unserer Gesellschaft“, so die Projektleitung der Messe Erfurt, Manuela Braune. „Töten aus Vergnügen“ lehnen die Messeveranstalter ab. Wir Angler teilen diese Meinung zu 100 Prozent. Niemand bestreitet das Angeln und Jagen mit Töten von Tieren verbunden ist.

„Solange wir Tiere essen dürfen…….“, so Nikolaus Knoepffler, Ethikprofessor und Leiter des Lehrstuhls für Angewandte Ethik an der Universität Jena, „…….ist es im Endeffekt vertretbar, sie zu jagen oder zu fischen“. Aus seiner ganz persönlichen Sicht sind Jäger und Angler die falschen Adressaten der PETA. „Da sind grausame Formen der Massentierhaltung eher geeignet“.

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