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Die Nordsee bei Amrum ist ein äußerer Teil des Nordfriesischen Wattenmeeres. Der südliche Teil der Nordsee ist an seinen Küsten vorwiegend flach. Durch Ebbe und Flut entsteht im Zusammenspiel das sogenannte Wattenmeer. Dieser Lebensraum kann mit einer hohen Biodiversität aufwarten. Auch Angeln auf Amrum in Schleswig-Holstein ist möglich.

Fischarten an der Nordsee

Der Fischbestand setzt sich aus Aalen, Plattfischen wie Schollen, Flundern und Klieschen, Makrelen, Dorschen, Hornhechten und anderen Meeresfischarten zusammen. Brandungsangeln auf Platten und Bootsangeln auf Dorsch scheinen beim Angeln auf Amrum die erfolgsversprechendsten Angelmethoden zu sein. Die Fische lassen sich gut mit Wattwürmern überlisten.

Zuständigkeiten und Angelkarten

Die Bewirtschaftung übernimmt das Land Schleswig-Holstein. Wer an der Nordsee beim Amrum angeln möchte, kann Angelkarten für Gäste erwerben. Man bekommt sie im Angelbedarf Max Ganzel in Wittdün.


Video von Martin Elsen

Rund um das Gebiet

Die nordfriesische Insel Amrum liegt im Wattenmeer vor der Küste von Schleswig-Holstein im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer. Die Insel liegt südlich von Sylt und westlich der Insel Föhr. Angeln auf Amrum ist natürlich möglich. Im Westen grenzt die Insel an den unmittelbar vorgelagerten Kniepsand. Dieser geht hier in die offene Nordsee über. Bei Ebbe kann von Amrum aus einer Wattwanderung zur ca. 10 Kilometer entfernten Insel Föhr unternommen werden. Die Wattfläche zwischen Amrum und Föhr wird zentral durch das Amrumtief durchschnitten. Dieses mündet nach Süden hin in die Norderaue. Auch von der Insel Sylt aus, die nördlich von Amrum liegt, ist die Insel gut erreichbar und dabei durch das Vortrapptief getrennt. Die Fähren, mit denen die Insel Amrum erreicht werden kann, starten von Dagebüll aus. Von hier aus nehmen die Fähren bei Flut zunächst Kurs auf die Insel Föhr und fährt dann weiter in Richtung Wyke auf Amrum. Von Amrum aus wiederum gelangen die Fähren auch zu den Halligen Langeneß, Hooge und Gröde. Von den Halligen aus fahren wiederum Fähren in Richtung des Schüttsiel Fährhafens, der auf dem Festland direkt an der Landesstraße 191 liegt.

Karte & Anbieter

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Freizeit-Orte
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Fänge (1)

Forum (6 Beiträge)

Hi Rolf,

klingt ganz vernünftig - so oder so ähnlich hätte ich es auch probiert. Die Lockperlen würde ich ersatzlos streichen und das Krallenblei am Ende durch ein 100 Gr Durchlaufblei ersetzen. Die besten Stellen sind eigentlich die, wo du den Köder direkt vor deiner Nase platzieren kannst, also Spundwände und Brückenköpfe. Ggf. auch rund um den Einlauf einer Kläranlage - egal wie flach das Wasser dort ist.
Wurden die Wattwürmer überhaupt angerührt z.B. von Krebsen? Versuch es auch mal mit etwas kleineren Haken und nur kurzen Stücken Wattwurm - dann aber keine Gewaltwürfe und lieber öfter kontrollieren.
3 Stunden sind jetzt auch nicht wirklich eine lange Zeit. Teste mal unmittelbar nach Niedrigwasser wenn sich die Strömungsrichtung ändert. Auch dann nicht weit rauspfeffern sondern so 10-20 Meter weit ins Wasser und wenn es geht mit leichterem Blei.

Gruß Thorsten
Hallo Rolf,

ich habe nun vor fast 50 Jahren das Angeln auf der Nachbarinsel Föhr gelernt und für viele, viele Jahre dort regelmäßig in der Nordsee geangelt. Damals noch sehr erfolgreich - an richtig guten Tagen waren bis zu 100 Fische pro Stunde (!) möglich.
Mein letzter Versuch dort Fische zu fangen hat vor 3 Jahren stattgefunden: in 3 Tagen eine einzige Pfannenscholle. Nun weiß ich grundsätzlich schon wie man dort vorgehen muss und ich bin mir sicher, dass dort auch noch genügend Fisch schwimmt - das alleine reicht aber nicht. An ALLEN Stellen, an denen früher gut gefangen wurde, ist das Angeln jetzt verboten. D.h. man angelt jetzt an Stellen, die schon immer suboptimal waren. An den heißen Sommer bzw. die Wassertemperaturen glaube ich erstmal nicht.
Was ggf. weiterhelfen könnte wäre zu wissen, wie du überhaupt geangelt hast und wie es an der Stelle aussieht. War grade Ebbe oder Flut, welche Tageszeit etc.

Gruß Thorsten
Südspitze

Mein Versuch lief an der Südspitze an der letzten Buhne. An dieser läuft der Priel aus der Lagune vor dem Kniephaken hinaus. Montage war waren Brandungsruten mit Buttpaternoster. Je 2 Haken mit Lockperlen. Köder Wattwurm und am ende ein 150g- Krallenblei. Also eigentlich mehr was für den Kniepsand direkt. Habe zwei Stunden vor Hochwasser bis 1 Stunde nach Hochwasser geangelt.
Gruß
Rolf
Gaaaaanz mau!

Das hier nun seit 10 (!) Jahren nichts gekommen ist, erklärt sich eigentlich von selbst: es gibt nur sehr wenig Fische zur Zeit an den Stränden von Amrum! Nicht zuletzt hat wohl der heisse Sommer mit Wassertemperaturen von 24°C seinen Teil dazu beigetragen.
Habe es selbst vor einigen Tagen an der Südspitze mit Schneidergebnis versucht. Wer es besser weiß, der sei gebeten, es doch bitte mal zu posten.

Gruß
Rolf
Das letzte mal das ich auf der Insel war ist gut 15 Jahre her, damals wurde eigentlich recht gut gefangen allerdings waren wir draußen am Meer einmal quer durch den Kniepsand. Was für ne schlepperei...

Fischarten (10)