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Größe
0.22 ha
Länge
4.45 km
Untergrund
  • moderig/sumpfig
Verbote
  • Fischen mit Boot

Der Mühlgraben bei Mützel, auch Torfschiffahrtskanal genannt, ist ein im Jahr 1790 zum Transport von Torf gebauter Schifffahrtskanal. Er zweigt von dem in einem dichten Waldgebiet gelegenem Hauptgraben ab und verläuft von Bäumen gesäumt durch Felder. Der Graben fließt erst am Zernausee und anschließend westlich an Mützel vorbei. Danach verläuft er parallel zum Mützeler Weg in Richtung Genthin, biegt nach Westen ab, wo dieser Abschnitt dann beim Wehr Mützel (nähe Brücke der Friedenstraße) endet.

Das Gewässer ist fast durchgängig mit dem Auto zu erreichen und kann somit recht gut beangelt werden. Zu erwarten sind jedoch überwiegend nur Weißfische und vielleicht Aale. Hechte und Quappen soll es aber angeblich auch geben. Bedauerlicherweise scheint dieses Gewässer recht vermüllt. Ein paar Biberburgen sorgen außerdem dafür, dass das Wasser kaum noch fließt.

Bewirtschaftet wird das Gewässer vom Kreisanglerverein Genthin. Im Gewässerfond ist es unter der Nummer 4-170-04 gelistet. Ebenfalls Teil des Gewässers ist das unter der Nummer 4-170-12 gelistete Gewässer namens Torfschiffahrtskanal. Die genauen Grenzen der beiden Strecken sind unbekannt. Zahlende Mitglieder des Landesanglerverbandes Sachsen-Anhalt können aber an beiden Gewässerabschnitten, die zusammengenommen den gesamten Graben darstellen, entsprechend ohne zusätzliche Angelkarte angeln.

Biberburgen verändern das Gesicht von kleinen Gräben wie dem Mühlgraben bei Mützel oft komplett. Die ausgeprägten Dämme, die von den Tieren errichtet werden bringen die Strömung vielerorts zum erliegen und es entstehen kleine Staubecken. Für Angler ist das, je nach Gewässer, oft Fluch und Segen zugleich. Zwar entstehen so Habitate für Fische, die oft gute Angelspots darstellen, auf der anderen Seite sorgen die Biber durch das viele Tozholz am Gewässergrund auch für eine hohe Hängergefahr. Insbesondere Spinnangler frustrieren schnell, wenn teilweise sehr teure Kunstköder reihenweise im Totholz statt im Fischmaul landen. Der FHP Tackle Blog hält einige Tipps und Tricks bereit um an solch anspruchsvollen Gewässern trotzdem zu Fangen. So werden aus den auf den ersten Blick nervigen Biberdämmen des Mützeler Mühlgrabens anglerisch interessante Hotspots.

Karte & Anbieter

AngelSpezi Zerbst

Kirschallee 3, 39261

Günters Angelladen

Breite Straße 41, 39261

Nipos Angelshop Dessau

Willy-Lohmann-Straße 18, 06844

Woltis Angelshop

Schwarzer Weg 2, 39218

Angelmarkt Köthen

Damaschkeweg 21, 06366

Angelshop Gerstner

Brueckenstraße 7, 06429

Pension Trinite Zerbst

Kirschallee 3 , 39261

Seebad Aken Am Akazienteich

Pappelweg, 06385

Alpacahof zwei Eichen

Grüne Straße 9, 39264

Zu Haus in Barbogi

Birkenweg 5, 39249

Ferienpark Plötzky

Kleiner Waldsee 1, 39217

Campingplatz Marina Coswig

Elbstraße 22, 06869

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