Naturköder - Wie lager ich am besten gekochten Mais über längere Zeit?

Dieses Thema im Forum "- Angelköder und Anfutter" wurde erstellt von Emsangler291, 24. Oktober 2009.

  1. EinziCLP

    EinziCLP ...auf Karpfenjagd!

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    Ich halte es ganz einfach mit dem Mais.

    Ich habe mir diese Tage noch 20 Kilo Hartmais gekocht und in 2 grosse Eimer mit Deckel aufgeteilt. Wie schon jemand vor mir geschrieben hat, einfach 2 cm Wasser oben drauflassen, dass der Mais keinen Kontakt zur Luft hat und nicht trocknen kann. Dann würde er nämlich anfangen zu schimmeln.
    So kann er aber noch schön weiter gähren und Aroma entwickeln. Das kannste bei den aktuellen Temperaturen gut in der Garage oder so stehen lassen und nimmst dir immer so viel raus, wie du benötigst. Im Winter brauchste eh nicht viel anfüttern. Und in der Ems lockt das doch auch die Brassen, oder?!
    Und den Mais kannste dann auch so lange stehen lassen, bis es wieder Frühling wird und dann musste neuen Mais kochen. :D

    Also, kein einfrieren, keine Vakuumschachteln oder Beutel.. Alles ganz einfach!
     
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  2. EinziCLP

    EinziCLP ...auf Karpfenjagd!

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    Und um nochmal auf das einfrieren zurück zu kommen. Ich habe so rote Wannen aus der Fleischproduktion (E1-Wannen). Die befülle ich meist so mit 5 bis 10 cm Dicke mit Partikeln (Mais, Weizen, Tigernuss, Hanf, Bohnen usw.). Die Wanne stelle ich dann schön gerade in die Truhe und lasse es durchfrieren. Diese Platten die man dann bekommt kann man sehr gut an seinen Spot im Wasser ablegen, ich breche die Platten dann meist in verschieden grosse Stücke. Bei den aktuellen Temperaturen braucht das ne Zeit, bis es komplett aufgetaut ist. Das hält die Kleinfische davon ab, direkt alles wegzufuttern und lockt die Karpfen auf den Platz. Diese haben dann damit zu tun, am Eis zu schlecken. Habe mit diesen "Eisplatten" schon gute Erfahrungen gemacht.

    Viel Erfolg beim Austesten!
     
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  3. Karpfenpapst

    Karpfenpapst Super-Profi-Petrijünger

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    Haben Karpfen Zungen? :hahaha:
     
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  4. Emsangler291

    Emsangler291 Angelsüchtig...^^

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    @EinziCLP

    In den Altarmen der Ems wo ich auf Karpfen fische sind Brassen sehr selten!Warum weiß ich nicht,denn die Altarme sind mit der Ems verbunden...???
    Habe auf jeden Fall noch keine Brasse in einem der Arme auf Hartmais gefangen!!!

    Danke für eure Tipps!!!!!!!!!!
     
  5. Der-Stipper

    Der-Stipper Karpfenfreund

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    Sicher, die meisten Fische haben Zungen ;). Nur nicht ganz so beweglich.
     


  6. theduke

    theduke Dackel Fischer

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    @ Einzi so habe ich das letztes Jahr auch gemacht.
    Habe aber jedoch dazu , die Backbleche des Ofens benutzt.
    2-3 cm Schicht gequollenen Mais auf das Blech aufgelegt, und ab i.d. Truhe.
    Im Keller un kleine Stücke gebrochen und ab ans Wasser.
    Die Stücke fliegen war nicht genau, aber ein großer Futterteppich kann oft Erfolg bringen.
    Bei mir blieb der Versuch leider ohne Erfolg.
    Liegt aber an den Karpfen, da sie den Köder bei uns im Vereinsgewässer leider ignorieren.
     
  7. Waggl

    Waggl geht nix gibt´s net....

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    Warum kocht ihr den Hartmais??

    Mein Tipp ist den Hartmais einfach nur im Wasser aufweichen! Funktioniert super, einfach Mais in Kübel rein, ausreichend Wasser drauf und kühl lagern...hält locker 6-8 Wochen!

    Anködern am Haar, zwei Körner...nicht mehr, da im Anfutter die Körner ja auch nicht in Ketten vorkommen und die Fische sonst evtl. Verdacht schöpfen könnten.

    War erst am Sonntag nochmals zum Abschluss der Karpfensaison mit meinem Buam los und nach einem atemberaubenden Drill konnten wir diesen schönen weißen Amur zu einem kurzen Fotoshooting überreden!
    [​IMG]



    Der durfte natürlich wieder schwimmen!!

    Viele Grüße
    Waggl





     
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  8. dana1

    dana1 Petrijünger

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    Servus:winkehand,

    ich weiß dieser Thread ist schon sehr sehr alt. Aber da ich mich gerade mit dem gleichen Thema beschäftige tue ich es mal wiederbeleben. Hoffe ich werde es überleben und nicht gleich gesteinigt. :-)

    Also was ist die maximaldauer den gekochten Mais in Eimer zu lagern?
    Kühl im Keller gelagert und natürlich immer drauf geachtet das es unter Wasser seht das ganze.
    Bleibt der Gärungsprozess erhalten oder bleibt der nach einer Zeit stehen?

    Bevor ich eigen Versuche starte hat evtl. von euch schon Erfahrungen damit?

    Und wie sieht es mit Partikelmix aus mit z.B. Hanf, Tigernüsse usw. Kann man das auch so lagern im gekochten Zustand?

    Gruß Daniel
     
  9. Jack the Knife

    Jack the Knife Schnitzeltechniker/Rebell

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    Im Eimer mit gut schließendem Deckel, das Ganze mit Flüssigkeit bedeckt , geht mehr als ein Jahr.
    Zwischendurch mal den Druck ablassen durch Öffnen des Eimers oder eben Fässer mit Gäraufsatz nutzen.

    Wenn man Zucker, Ahornsirup, Honig oder vergleichbares und/oder neue stärke-bzw zuckerhaltige Partikel nachfüllt, bleibt der Gärungsprozess erhalten, ohne Zucker oder gewisse Stärke keine Gärung, Hefebakterien benötigen eben auch Nahrung.
    Allerdings auch nur bis zu einem bestimmten Grad, da ab einem Gehalt in derm Partikelmix, vergleichbar mit Maische bei der Wein- oder Whiskeyherstellung, zwischen 17-18% Alkohol die Hefen absterben würden.
    Dieser Alkoholgehalt wird aber normalerweise bei Partikelmixen nicht erreicht.

    Um Schimmelbildung zu verhindern gelegentlich den weißen auftreibenden Schaum entfernen und vorallem sauber arbeiten.

    Dürften eigentlich alle Angler Erfahrungen damit haben, welche sich mit der Karpfenangelei beschäftigen.
    Siehe Antworten oben .

    Partikelmixe aus Hanf, Weizen, Erdmandel(Tigernuss), Kichererbsen und Mais halten, wenn man sie nach dem Kochen absiebt, heiß abfüllt und vacuumiert länger als 3 Jahre.
    Selbst ausprobiert, im Angelkeller bei einem Freund gelagert, der Sommer wie auch Winter relativ dieselbe Temparatur hat.

    Allerdings wurden diese Portionen zum Feedern abgefüllt, Partikelmixe zum reinen Karpfenangeln werden meist ein paar Wochen vorher angesetzt und im Eimer/Faß gelagert, wo auch der Gärungsprozess einsetzt, da man dabei wesentlich mehr Menge benötigt als beim Feedern.
    Als Fässer zum Gären eignen sich vorallem alte ausgemusterte Mostfässer oder die blauen Fässer vom Raiffeisenmarkt, BayWa oder ähnlichen, die man kurz umbauen muß, die benötigten Gäraufsätze kosten nicht viel und zum Transport kann man sich das benötigte Material in Eimer umfüllen oder den Schraubdeckel am Fass gegen einen anderen austauschen.
    Denn wenn man vergißt ab und zu den Deckel zu öffnen, kann dies nicht so tolle Folgen haben im Keller oder wo auch immer, in einer Mietwohnung oder dem dazugehörigen Kellerabteil würde ich dies nicht unbedigt machen, da die Geruchsbelästigung schon enorm sein kann.
     
    Zuletzt bearbeitet: 8. Oktober 2019 um 22:57 Uhr
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  10. dana1

    dana1 Petrijünger

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    Vielen dank für die Ausführliche Antwort.

    Mit:
    "Bevor ich eigen Versuche starte hat evtl. von euch schon Erfahrungen damit?"

    habe ich die Lagerung über eine längeren Zeitraum ohne das es unbrauchbar wird gemeint.
    Habe für die Lagerung mehr Möglichkeiten daher sehe ich kein Problem wegen Gerüche. Ich werde jetzt mal mit eine kleinere Menge anfangen und testen.

    Bis jetzt habe ich immer frisch gekocht und dann einige Tage stehen lassen. Aber auch spontane angelei möglich zu machen wäre super auch dann mit alt bewährte Sachen ans Wasser gehen zu können.

    Und nach deine Aussage soll es ja kein Thema sein.
    Danke nochmal für die Tipps:daumenhoc
     
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  11. theduke

    theduke Dackel Fischer

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    Es gibt keine sehr alten Threads, nur vergessene. Und gesteinigt wird hier niemand, höchstens geschuppt.:lachtot:

    Es kommt darauf an, ob du den Mais schon in einer Woche benötigst, oder Wochen vorher ansetzen kannst / willst.

    1a. 2-4 Wochen vor dem Ansitz. Hartmais kann man auch ohne kochen gären lassen. Eimer zu 3/5 mit Mais füllen, Wasser drauf und mit Deckel verschließen. für 2 Wochen ab in die Sonne. Körner sind härter, und die Gärung dauert länger, trotzdem super selektiv
    auf Karpfen und Co.

    2a. 3 Wochen vor dem Ansitz: Ich würde ihn gar nicht kochen, sondern den Mais in einen XXL Topf geben, heißes Wasser darüber, nur kurz zum sieden bringen, runter vom Herd und ab in den Eimer (mit Deckel)
    Vorteil: Der Mais gärt, bleibt aber relativ hart, kann aber mit der Köder oder Boilienadel auf das Haar gezogen werden.

    3a. Sofortiger Ansitz am nächsten Tag, oder später. Mais in einem XXL Topf geben, aufkochen und 1 Std. sieden lassen. Danach Herd aus, den Topf aber auf der Platte bis zum nächsten Tag stehen lassen. Der Mais hat noch eine gewisse Festigkeit, wird aber bei der Gärung im Eimer immer weicher.

    Nun zum Thema Haltbarkeit.
    1b. Ist locker 1-2 Jahre haltbar, wenn man ihn kühl lagert. Ich hatte 2017 zu 2018 einen Eimer voll auf der Terrasse vergessen, der stand vom Juli bis zum März, also volle Hitze und Frost.
    Lassen wir meine Terrassen.-Vergesslichkeit mal weg. Habe ich ja schon angesprochen, der Mais sollte 2-3 Wochen zur Gärung warm stehen, dann ab in den Keller.

    2b. Gärung setzt nach einigen Tagen schon ein, diese findet auch im Keller statt. Lagerung maximal 1 Jahr + - je nach Keller.

    3b. Gärung setzt zwar schnell ein, der Mais ist noch relativ fest, kann aber schon mit Druck zerdrückt werden. Durch die Lagerung nach der abgeschlossenen Gärung, wird das Korn weicher und weicher, nach 2 Monaten sogar schlonzig
    (schleimig) Haltbarkeit zwar auch fast ein Jahr, aber nach 3-4 Monaten fängt er zu stinken an (riecht wie Gülle)

    Punkt 1 - 3. Bemerkt man in einem Stadium, er fängt zum kippen an (könnte schlecht werden) kann man Zucker zufügen, denn das aktiviert nochmals eine Gärung. Somit entsteht abermals Alkohol, somit wieder eine Sterilität.

    Hartmais und dessen Einkauf und Behältnisse.
    Kauft euch keine 5kg Beutel oder Kleinmengen, denn diese sind überteuert.
    Ab zum Landwirt, oder zur BayWa und kauft euch einen 25kg Sack. Den Überschuss den ihr nicht wässert, den müßt ihr in fest verschlossene Eimer oder einer Tonne lagern (Schädlingsbefall)
    Der Eimer zur Gärung und der späteren Lagerung des angesetzten Mais, sollte die Größe haben, die ihr benötigt.
    STO Eimer mit Deckel sind die beste Wahl. Er sollte total sauber sein und der Deckel dicht verschlossen sein.
    Will man den angesetzten Mais in einer Tonne mit Schraubdeckel lagern, sollte unbedingt ein Gärrörchen auf dem Deckel angebracht werden
    5 Schlehe Nov 2012.JPG
    Gärrörchen

    Von einer längeren Lagerung von angesetzten Partikeln rate ich total ab.
    1. Zu teuer um die extra länger zu lagern
    2. Sie können sich nach der Gärung ggf negativ gegenseitig beeinflussen (kippen der angesetzten Maische)
    3. Wie in Punkt 2 schon angerissen kann ein Mix über eine längere Zeit der Lagerung in die Hose gehen.
    Ich füttere meine Forellen seit Dezember 2018 mit Mais und Forelli. Unter dem Mais habe ich Weizen gemischt, und dieser Mix fängt nach ca 2-3 Monate an zu kippen.
    4. Tigernüsse, und wenn im Mix vorhanden, Kichererbsen werden schnell schlonzig schleimig, weil deren Schalenhaut dünner ist als vom Mais, daher das kippen .
     
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  12. Jack the Knife

    Jack the Knife Schnitzeltechniker/Rebell

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    Wenn diese beiden Komponenten so sind, dann sind sie genau richtig, die Karpfen stehen drauf!

    Was soll daran teuer sein, wenn man gekochte Partikel in einem Eimer oder Fass lagert?

    Oder einvacuumierte Partikel im Regal oder gegebenenfalls in einer sowieso vorhandenen Kühltruhe zwischenlagert?

    Deswegen, wie ich oben schon geschrieben habe, ist es notwendig ab und zu wieder Futter für die Hefekulturen nachzufüllen, in Form von Zucker, Honig oder auch stärkehaltigen Partikeln, damit die Gärung nicht abbricht, bzw erhalten bleibt.

    Für den "normalen" durchschnittlichen Angler reicht dieser Zeitraum in jeder Hinsicht aus, wer weniger Partikel benötigt, sollte dann halt auch weniger ansetzen.

    Wer nicht jedes WE an den See geht um auf Karpfen anzusitzen oder keinen eigenen Teich hat um die Fische damit zu Füttern , sollte sich die Partikel nach Bedarf ansetzen und nicht auf zu großen Vorrat.
     
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  13. theduke

    theduke Dackel Fischer

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    Andi du reißt hier etwas aus dem Kontex.

    Tigernüsse sowie Kichererbsen mögen Karpfen wenn sie schlonzig werden, da gebe ich dir ja recht.
    Ich bezog mich aber auf die längere Lagerung und da kippt es zu schnell und stinkt nach wenigen Monaten
    wie Gülle.
    Da ich nichts von einem Vacuumisierungsgerät gelesen habe, sprach ich dieses auch nicht an.
    Und nicht jeder hat ein solches Gerät .
    Ich meinte nicht die Lagerung in Fässer wäre zu teuer, sondern Hanf und Tigernüsse sind es (im Vergleich zu Mais
    oder Weizen usw) Diese würde ich in geringen Mengen erst Tage vorher ankochen und der alten Maismaische
    vermischen. Mit zu teuer meinte ich auch, im Falle die Maische von Kichererbsen, Hanf oder Tigernüssen kippt.

    Das ist bei Mais normal nicht notwendig, wenn dieser in einem geschlossenem Eimer oder einer Tonne mit Gäraufsatz
    kühl gelagert wird. Grundvoraussetzung natürlich, daß Volumenverhältniss von Maische zum Behälter passt.
    Auch hier gebe ich dir recht, doch die Frage war ja
    Also was ist die maximaldauer den gekochten Mais in Eimer zu lagern? Ebenso Partikel..
    Und es kommt ja auch vor, wenn jemand seine Partikel angesetzt hat und längere Zeit durch .......
    verhindert ist. Wie lange hält er, oder lieber wegwerfen.
    Oder oder oder.....
     
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  14. JaCu

    JaCu Profi-Petrijünger

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    Ich liebe es, wenn Fachleute streiten. Man lernt immer was dazu.

    Danke dafür!
     
  15. dana1

    dana1 Petrijünger

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    @theduke

    Danke aber geschuppt zu werden stelle ich jetzt auch nicht so angenehm vor:-)

    Hartmais zu nehmen ohne kochen hätte ich gedacht ist nicht so toll für die Karpfen.
    Nicht so bekömmlich und schlägt auf den Magen und legt eine Fresspause ein. Soll bei gekochten nicht passieren.
    Liege ich da falsch?:gruebel:
     
  16. Fuerstenwalder

    Fuerstenwalder gesperrt

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    Ja liegst du. Mach dir nix draus, ich hab auch mal gedacht, dass Hartmais im Karpfenmagen quillt und der Bursche dadurch gesundheitlichen Schaden nimmt. (gesundheitlich beeinträchtigt wird er erst nachdem ich ihn angelandet habe ;-) ).

    Ich mache überhaupt kein Brimborium mehr ums Mais kochen. Das ist mir viel zu viel Arbeit. Ausserdem läßt sich der Hartmais viel besser lagern und stinkt nicht irgendwann vor sich hin oder benötigt Gärröhrchen.
    Der Hartmais wird nach ausbringen der Montage zusammen mit einigen Boilies um die Angelstelle herum verteilt, vielleicht zwei drei Hände voll. Angel ich nicht weiter als ich einen Futterballen werfen kann, wird der Hartmais ganz schlicht in den Futterballen mit eingemischt. Der Ballen selber besteht aus Semmelmehl, Haferflocken und Vanillezucker. Ganz klassisch. Geangelt wird in dem Fall mit 12er Boilies.
     
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  17. dana1

    dana1 Petrijünger

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    Also ich habe mich da auch ein wenig eingelesen mit dem Mais. Direkt schaden tut es nicht aber es soll schon bei der Verdauung Unterschiede geben. Meine persönliche Erfahrungen geben ähnliches wieder bei 1 Woche Session. Anfangs läuft's ganz gut und mit der Dauer immer weniger bisse.
    Darum habe ich umgestellt auf kochen und da ist es meist gleichbleibend.
    Aber alles nicht wissenschaftlich nur persönliche Erfahrung.

    Ich beangele 3 Gewässer aber nur bei einem werden Boilies gut angenommen.
    Der Rest 1x Boilies verboten und bei dem anderen gibt's nur vereinzelt Erfolge bzw. Glückstreffer.
    Daher "back to the roots" bei diesen zwei Gewässer. Da möchte ich mit Partikel füttern und auch angeln was auch recht gut funktioniert. Aber jedes mal die Vorbereitung nervt langsam und mit spontan ist dann nichts. Zumindest nicht mit top zubereiteten Köder.
    Habe immer ungefähr so viel gemacht wie ich auch benötige.

    Aber mit den Tipps sollte auch das drin sein mit spontan mit top Futter/Köder und alles bereits auf Vorrat.
    Ich teste es auf jeden Fall!
     
  18. Jack the Knife

    Jack the Knife Schnitzeltechniker/Rebell

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    Ja, du liegst falsch!

    1. Alle karpfenartigen Fische besitzen keinen Magen!

    2. In den meisten Fischzuchten , wo es um Karpfen, Graser uä geht wird Mais, Weizen und so weiter ohne ihn quellen oder kochen zu lassen verfüttert, Pellets sind da meist nur Zufutter.

    3. Fresspausen legt jeder Fisch ein, wenn die Wampe voll ist, da spielt es keine Rolle , ob die Partikel gekocht oder ungekocht waren.

    4. Ungekochtes Getreide wird nur teilweise angedaut/verdaut, wieder ausgeschieden und nochmal durch die Fische aufgenommen.

    5. Es gibt leider keine wissenschaftlichen Thesen darüber , ob es den Fischen schadet oder nicht, anscheinend aber nicht, denn sonst würde es in den Fischzuchten anderes Futter geben, wenn es mit dem ungekochten Getreide nicht funktionieren würde!

    Siehe oben, Karpfen hat keinen Magen!
     
    Zuletzt bearbeitet: 13. Oktober 2019 um 18:14 Uhr
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  19. dana1

    dana1 Petrijünger

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    Ist bekannt das sie keinen richtigen Magen haben. Umso mehr denke ich kann ihnen was bekommen oder eher nicht.
    Das sie keine Schäden davon tragen ist ja auch ok und gut so.
    Würde aber ein Vergleich mit Zuchtkarpfen nicht machen. Ein Wildkarpfen findet normalerweise in der freien Natur nicht täglich 5-10-25kg Mais an einer Stelle.
    Und wie alles ist es eine Gewohnheitssache und man gewöhnt sich an vieles. Der Zuchtkarpfen muss es essen weil sonst nichts anderes gibt aber in einem Fluss sieht es ganz anderst aus. Kann aber kein muss, der Wildkarpfen ist nicht drauf angewiesen. Natürlich nimmt er sowas auch mit aber gibt auch viele die lassen es links liegen.
    In einem Zuchtbecken wird das nicht passieren .

    Kann natürlich komplett falsch liegen, daher werde ich mehrere Möglichkeiten ausprobieren und testen.
    Nach dem Motto: glaube keine Statistik die du nicht selber gefälscht hast.8-):D
     
  20. Jack the Knife

    Jack the Knife Schnitzeltechniker/Rebell

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    Sogenannte richtige Wildkarpfen wirst in Deutschland kaum finden, welche die die Form der Wildkarpfen haben hingegen schon, gerade in meiner niederbayrischen Heimat sind mir einige Gewässer bekannt, unter anderem zum Beispiel die Rott, die Vils und einige Seen.
    Karpfen in den meisten Gewässern stammen zu fast 100% aus Zuchten als Besatz.

    Und selbst "richtige Wildkarpfen" lassen sich in kürzester Zeit daran gewöhnen

    Ein Karpfen, egal welcher Form , kann es sich im Fluß nicht leisten etwas fressbares links liegen zu lassen, Partikel wurden immer angenommen, egal an welchem Gewässer ich bisher geangelt hatte.
    Besitze den Fischereischein(mit Prüfung) seit 30 Jahren, davor den Jugendfischereischein, Karpfen hatte ich früher fast ausschließlich auf Mais, anfangs Dosenmais, später auch Hartmais oder selbstgekochter Mais gefangen, da mich damals die Beifänge nicht gestört haben, und der Köder günstiger war als Boilies oder sonstiges.

    Aber zurück zum eigentlichen Thema.
     
    Zuletzt bearbeitet: 13. Oktober 2019 um 20:45 Uhr

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