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Zubehör - Vorfächer selbstgebunden oder gekauft?

Dieses Thema im Forum "- Angelgeräte und Zubehör" wurde erstellt von Fishbox, 9. Januar 2010.

  1. Fishbox

    Fishbox Gast

    Da ich Anfänger bin und in meinem ersten Angeljahr (2009) kaum etwas gefangen habe bin ich nun auf der Fehlersuche.

    Nun meine Fragen an euch.

    Bindet ihr eure Vorfächer selbst oder kauft ihr euch welche.
    Wie ist euer Erfolg mit den Vorfächern eurer Wahl.
     
  2. Emsangler291

    Emsangler291 Angelsüchtig...^^

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    Was für Vorfächer meinst du?
    Wenn ich auf Weißfisch angel dann benutze ich meistens gekaufte gebundene Vorfächer,da meistens mit weniger kampfstarken Fischen zu rechnen ist!Aber beim Karpfenfischen zum Beispiel binde ich lieber selbst,hab mehr Vertrauen zu meinen selbst gebundenen Vorfächern als zu gekauften!Genauso ist es beim Raubfischangeln!!!Mache mir meine Raubfischvorfächer immer selbst.Ein weiterer Vorteil ist dass man die Materialien frei wählen kann und so angeln kann wie man will!Bei gekauften Vorfächern ist man auf die Kombination(Haken,Vorfachmaterial) der Hersteller angewiesen!
     
  3. Michel Zeiß

    Michel Zeiß Profi-Petrijünger

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    Na an den gekauften Vorfächern wird dein Misserfolg wohl kaum liegen .
     
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  4. trietze

    trietze Fliegenbader

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    @Fishbox

    Ich binde Vorfächer grundsätzlich selbst, egal welche.
    Was ist denn in 2009 schief gelaufen?
     
  5. Emsangler291

    Emsangler291 Angelsüchtig...^^

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    Naja liegt ganz dran wie er sie einsetzt!Wenn er z.B. zu dünne Vorfächer mit kleinen Haken (z.B. Größe 12 oder so) wählt und damit auf Aal angelt oder wenn er mit einem 0,30er Vorfach und 6er Haken Köderfische fangen will beeinträchtigt das sehr den Fangerfolg!!!!!!
     
  6. canislupo

    canislupo Profi Allrounder

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    Wenn du Skype auf dem Rechner hast ruf mich an. www.skype.de = canis777 dann kann ich dir vieles besser erklären.
     
  7. canislupo

    canislupo Profi Allrounder

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    Stahlvorfächer selber Bauen

    Im Angelgeschäft gibt es Edelstahl Vorfachmaterial als Meterware. Es gibt es als 7x7 oder 19 Drähte die mit einander verseilt sind und es gibt die passenden Quetschhülsen dazu. Das Vorfachmaterial sollte man nicht knoten, es geht zwar, doch die Tragkraft leidet erheblich.
    Edelstahlmaterial sollte immer mit Quetschhülsen verarbeitet werden.
    Es gibt noch ein anderes Vorfachmaterial, es heißt Carbon X Protector und es kann sogar ohne nennenswerten Tragkraftverlust mit dem Feuerzeug geglättet werden. Carbon X Protector ist schwarz und relativ weich, ich verarbeite es ebenfalls mit Hülsen.

    Nun zum Herstellen der Vorfächer, man schneidet das Ende sauber mit einer Schere ab. Die Hülse wird nun auf das Vorfach gefädelt, Haken oder Wirbel die mit verarbeitet werden sollen, schieben wir jetzt auf den Draht.
    Das Ende schieben wir wieder durch die Hülse. Jetzt noch einmal wieder rein und dann die Schlaufen zu Recht ziehen.
    Dann die Hülse noch verkerben und eine Seite ist fertig. Mit der anderen Vorfachseite verfahren wir genauso.
    Passende Kerbzangen gibt es im Fachhandel oder aber man nimmt eine Rundzange, mit der funktioniert es Prima.[​IMG]
     
    Zuletzt bearbeitet: 12. Januar 2010
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  8. Fishbox

    Fishbox Gast

    Sehr witzig! :hahaha::prost

    :vertrag: Ich lese immer schön fleißig hier im Forum.

    Bei den Köderfischen nehme ich 18er Haken. Aber selbst dann sinds am Tag nur 3 Stück gewesen.

    Beim Aal würde ich dann eher den von dir beschriebenen 6er Haken aufwärts nehmen.

    Abrisse hatte ich keine, zumindest nicht im Drill es gab ja auch kaum einen.

    Falsch gemacht? Ich weiß es nicht! Vielleicht die Wahl des Gewässers. Ich wohne in fußläufiger Entfernung zum Rhein. Und das war auch der Grund warum ich meinen Schein gemacht habe. Wenn ich dort etwas fange dann Grundeln. :wein Ich habs schon so erlebt dass ich meine Montage genau so hatte wie mein Nebenmann, sogar den selben Köder hatte ich. Er fing, ich nicht! :mad:
     
  9. Steff-Peff

    Steff-Peff Profi-Petrijünger

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    Hi Fischbox,

    ich binde selbst (außer vllt. Gr. 20 für Köfi).

    Vorteile Selberbinden:

    - Länge des Vorfaches ist individuell realisierbar (z.B. lange Vorfächer für langsames Absinken)
    - Vorfachstärke und -material ist für jeden Anwendungszweck und beliebige Hakengröße individuell realisierbar
    - i.d.R. günstiger als Kauf
    - man weiß, daß Qualitätskomponenten einfliessen

    Nachteil Selberbinden:

    - Zeitaufwand

    Gruß
    Steff-Peff
     
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  10. Harzer

    Harzer Salmonidenfreund

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    Außer zum Stippen binde ich alles selbst.
    Ich bevorzuge Fluocarbonvorfachmaterial und das kriegste nicht fertig gebunden
    im Heftchen.
    Außerdem bestimme ich die Länge der Vorfächer gern selbst.
    Gruss Armin
     
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  11. Hechtfreund

    Hechtfreund Super-Profi-Petrijünger

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    also ich binde nur meine karpfen und raubfischvorfächer selber weil ich dan wählen kann was das vorfachmaterial ist von welcher marke die haken sind ob drilling einzelhaken oder doch rhyder hacken also das kannste frei wählen auch wie dünn oder dickdrätig der haken sein soll bei den karpfenvorfächern kannste dan die haarlänge bestimmen usw. aber im rhein galube ich geste eher auf brassen oder ? denn ich war dieses jahr 2 mal am rhein und hab immer gefangen nur mit den wolhandkrabben ist es eine plage da die sogar gepflochtene schnur durchkriegen und auch wenn du auf zander gehst deinen köfi auffressen vllt liegt es an den krabben

    fütterst du den auch an oder benutzte garkein grunblei oder n futterkorb

    abrer ich kann mir nicht vorstellen das man dort mit ner pose angeln kann ok man kann es aber das is doch nerfig wenn die immer wieder wegtreibt
     
  12. Fishbox

    Fishbox Gast

    Ich angel immer auf Grund. Wegen der Strömung. Und falls doch nicht mach ich Wurfübungen mit dem Gummifisch oder Blinker. Probleme was die Wollhandkrabbe angeht hatte ich bis jetzt nicht. Nur immerwieder diese verdammte Grundel! Ich versuchs immer auf Aal, Barbe, Barsch oder Zander. Je nach Jahreszeit.
     
  13. eliteangler

    eliteangler immer am kämpfen

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    hab mal nen karpfen den mein kumpel und ich auf etwa 5 kg schätzten verloren, weil der knoten aufgegangen ist. seitdem binde ich nurnoch selbst. ist preiswerter und sicherer.
     
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  14. warranty

    warranty Profi-Petrijünger

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    Selber binden ist definitiv die bessere Wahl, außer bei Haken zum Köderfisch fangen, das ist mir zu mühsam und die müssen auch nicht enorme Belastungen aushalten und ich verlier dann auch nicht den Fisch meines Lebens.
    Allerdings muss ich gestehen, dass ich aus Faulheit auch oft auf Selbstgebundene zurückgreife, aber dann doch auf bischen hochwertigere Haken. Bei den Billigpäckchen ist es mir schon öfter passiert, dass sich der Knoten am Hackenschenkel einfach aufgetrennt hat, was dann ja doch sehr ärgerlich ist.
     
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  15. Hechtfreund

    Hechtfreund Super-Profi-Petrijünger

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    wenn du im rhein mit köfi auf zandergest musste mal alle 2 stunden gucken dan hat der schon keine engeweide mehr und sonst fehlen auch noch körperteile und so

    deshalb frage ich und du fütterst auch an ?
     
  16. Hechtfreund

    Hechtfreund Super-Profi-Petrijünger

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    ja zum köderfischfang greife ich auch zum fertighacken weil ich das nich schaffe n 18ner haken selber zu knoten mein opa knotet selbst 24 haken selber
     
  17. Steinfurth

    Steinfurth Gast

     
  18. Erli

    Erli Allrounder

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    Ich knote mir auch alle Vorfächer selbst. Da ich oft mit der Matchrute unterwegs bin binde ich auch die ganz kleinen Haken selbst, weil ich meistens Zwecks Tragkraftverlust den Haken direkt an die Hauptschnur binde.
     
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  19. Eberhard Schulte

    Eberhard Schulte Flyfisher

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    Moinsen!
    Meine Vorfächer für die Fliegenrute binde ich immer selbst, schon allein aus preislichen Gründen. Früher habe ich auch zum Stippen u. Grundangeln die Vorfächer selbst gebunden, weil ich da die Länge u. Hakengröße selbst bestimmen konnte. Unter Haken Größe 16 bin ich aber nicht gegangen, das war mir zu nervig.
    Irgendeiner meiner Vorposter schrieb, daß man im Rhein nicht stippen kann.
    Meine Frage: warum nicht?? Früher haben wir im Rhein überhaupt nichts anderes gemacht. Beringte 5-Meter-Stippe, kleine Stationärrolle, Schnur 0,2 mm u. Vorfach 0,15 mm, Haken Größe 12 - 16 u. los ging`s. Auf den Buhnenköpfen sitzend klappt das sehr gut, im Buhnenfeld zu fischen. Da ist keine starke Strömung, im Gegenteil, das Wasser kreist dazwischen, so daß auch eingeworfenes Futter nicht dauernd weg treibt. Als Köder gingen damals am besten Maden u. kleine Mistwürmer.
    Ist auch heute noch einen Versuch wert.
    Gruß
    Eberhard
     
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  20. Fishbox

    Fishbox Gast

     

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