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Tierschutz - Sind Angler durch die Vogelgrippe mehr gefährdet ?

Dieses Thema im Forum "- Natur- und Gewässerschutz" wurde erstellt von Bonita2000, 18. Februar 2006.

?

Sind Angeler durch die Vogelrippe mehr gefährdet als andere?

  1. Ja

    18 Stimme(n)
    26,5%
  2. Nein

    50 Stimme(n)
    73,5%
  1. Bonita2000

    Bonita2000 Profi-Petrijünger

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    Hallo Angeler,

    Sind Angeler durch die Vogelrippe mehr gefährdet als andere? Was ist eure Meinung dazu.

    Gruß

    Hansi
     
  2. Thomas II

    Thomas II Neuer Petrijünger

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    Nein ...

    Hallo Hansi,

    die für eine Ansteckung mit H5N1 hochgradig gefährdeten Personengruppen sind die, die in allerengstem körperlichen Kontakt zu erkranktem Federvieh stehen ... z.B. auch Hautkontakt zu Exkrementen infizierter Vögel haben.

    Dazu gehören Angler offensichtlich nicht ... daher sehe ich auch nicht, dass sie besonders gefährdet sind.


    Thomas
     
  3. ewaldsee

    ewaldsee Profi-Petrijünger

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    Ich denke bei Einhaltung von Hygienevorschriften sind Angler ( der Mensch ) eh Imun,
    aber wie sieht es unter der Wasseroberfläche aus bei Koteinbringung von Infizierten Vögeln?
    MFG
    Bernie
     
  4. Bonita2000

    Bonita2000 Profi-Petrijünger

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    Das man sich irgendwie Anstecken kann bin ich der festen Überzeugen das es nicht möglich ist.

    Als überträger für Hühner oder Gänse, Enten u.s.w. besteht doch die Gefahr das man das Vedervieh anstecken könnte.

    Es reicht dazu ja schon der Kontakt mit Vogelkot aus wenn man ihn unter den Schuhen hat und in den Hühnerstall geht.

    Gruß

    Hansi
     
  5. Goderich

    Goderich Superprofi Petrijünger

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    Ich kann mir nicht vorstellen, dass wir sonderlich gefährdet sind.

    Wenn man sich überlegt, dass bisher nur Menschen infiziert wurden, die förmlich mit den Vögeln schlafen oder sie roh essen... Wir sehen ja höchstens mal eine Ente von weitem oder verfluchen die Kormorane. :grins

    Aber dennoch sollte man sich tunlichst von Kadavern oder kranken Vögeln fernhalten. Dann wird wohl nix passieren.
     
    Zuletzt bearbeitet: 18. Februar 2006
  6. Stephan Wolfschaffner

    Stephan Wolfschaffner Ex

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    Servus Hansi

    Ich denke wir gehören nicht zu den direkt gefährdeten Personen, aber Vorsicht ist besser als Nachsicht. Ich würde mich im Falle eines Vogelfundes direkt an die Behörden wenden und keines Falls Doktorspielchen damit machen.

    Zur Beruhigung der Fliegenbinder, die guten Bälge sind alle desinfiziert - Die Warnung, laßt die Finger in solchen Zeiten von totem Federvieh.

    @ Bernie:
    Von einer Übertragung durch Fische hab ich noch nie gehört, sicherlich wäre das ansonsten schon bekannt.

    Gruß Stephan
     
  7. Peter Weingärtner

    Peter Weingärtner Angelbonsai

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    Das würde mich auch mal interessieren, ob die Vogelgrippe sich auf Fische übertragen kann.
    Wie ist das, wenn ein Raubfisch einen erkrankten Vogel frißt???
    Hechte fressen ja bekanntlich gerne mal ein Küken oder der Waller vergreift sich doch auch öfters an einer Ente, Blesshuhn u.s.w.
    Gibt es hier jemand der uns da mal aufklären könnte????
    Man man man was machen wir Menschen den noch alles, das die Erde uns irgendwann
    wie lästiges Ungeziefer einfach abschüttelt.
    Diese ganzen Krankheiten, Viren und Seuchen sind doch alle von uns irgendwie gezüchtet, oder sehe ich da was falsch?

    Gruß Peter
    de Angelbonsai
     
  8. hamburger67

    hamburger67 Angeltouren

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    Ich sage ja,zum Beispiel heute waren wir das letzte mal Eisangeln auf den Kölpinsee,was meint ihr wieviele Wildgänse da auf Durchreise auf den Eis übernachten,so das das Eis voller Vogelkot ist,wenn der hecht abballert mit der Spule und die auf den Eis langrutscht kann sie mit den Kot in Berührung kommen,da ich der meinung bin das es schon genug infizierte Tiere gibt,halte ich es auch für möglich damit in Kontakt zu kommen,allerdings habe ich deswegen keine Paranoia und angle weiter,denn auch wenn jetzt erst tote Vögel gefunden wurden,bin ich der meinug das die meisten Vögel sich schon letztes Jahr den Erreger eingefangen hatten und jetzt die Konsequenzen aus der langen Eisperode ziehen mussten,da sie durch die Grippeviren zu stark geschwächt waren mangels Futter. Petri
     
  9. ewaldsee

    ewaldsee Profi-Petrijünger

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    Übertragung von Tier zu Tier

    Grundsätzlich beobachtet man die gleichen Infektionswege wie bei anderen Influenzaviren: die Viren verbreiten sich über Kotpartikel sowie beim Schlachten über Blut, daneben auch über Kleidung und Geräte. Der Erhalt der Infektionsfähigkeit des Erregers ist in der Außenwelt nicht sehr hoch, jedoch kann das Virus, geschützt durch organisches Material wie Körpersekrete, Kot und Ähnliches, insbesondere bei niedrigen Temperaturen, einige Monate überstehen. Infektiös bleiben die Viren im Allgemeinen 105 Tage in Flüssigmist, 30 bis 35 Tage in Kot und Geflügelfleisch oder bei 4°C gelagerten Eiern, sowie sieben Tage lang bei 20°C. Nach bisherigen Erkenntnissen ist eine Übertragung über durchgegarte Geflügel- und andere Fleischprodukte ausgeschlossen.

    Influenza A-Viren sind unter wild lebenden Enten und anderen Wasservögeln weit verbreitet; diese Tiere werden daher als „natürliches Reservoir für das Virus“ bezeichnet. Charakteristisch für solche Reservoirwirte ist häufig, dass sie selbst gar nicht oder zumindest nicht schwer erkranken. Evolutionsbiologen deuten derartige Formen einer Koexistenz dahingehend, dass auf längere Sicht vor allem jene an ihren Reservoirwirt besser angepassten Varianten eines Virustyps sich durchsetzen, die zum eigenen Vorteil ihren Wirt nicht mehr töten und ihn so langfristig zur Vermehrung und Verbreitung benutzen können (attenuierte Viren).

    H5N1 fiel jedoch in Asien dadurch auf, dass durch dieses Virus auch viele von anderen Influenza A-Viren weniger stark gefährdete Zugvögel getötet wurden. Als noch stärker gefährdet gelten vor allem Hühner und Puten, aber auch Fasane, Wachteln, Perlhühner und diverse Wildvögel. Wanderwasservögel, See- und Küstenvögel gelten als weniger anfällig für die Erkrankung. Aber auch sie können Vektoren sein, und ihr Wanderverhalten (Vogelzug) kann zur weiten geografischen Verbreitung beitragen. Tauben sollen zwar selbst nicht sehr empfänglich für A/H5N1 sein, es wird aber befürchtet, dass sie die Erreger als mechanische Vektoren im Gefieder verbreit
    Zitiert aus
    http://www.vogelgrippe.de.ms/

    MFG
    Bernie
     
  10. Thomas II

    Thomas II Neuer Petrijünger

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    Dazu habe ich heute in der Tagespresse gelesen, dass nicht einmal 'Alarmstufe Rot' angesagt ist, falls ein Hund totes, an Vogelgrippe verstorbenes Geflügel 'apportieren' sollte.

    Der Besitzer sollte ihn für etwa 2 Wochen im Haus, also von lebendem Geflügel, fernhalten ... das war es aber auch schon.

    Fische sind Kaltblüter ... kann mir nicht vorstellen, dass diese in sein Wirtsschema passen, wenn noch nicht einmal andere Warmblüter infiziert werden 'können'.


    Thomas
     
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  11. Angelspezialist

    Angelspezialist Super-Profi-Petrijünger

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    Der Landessportfischerverband Schleswig-Holstein hat zum Thema einen interessanten Newsletter rausgegeben. Vom Pressesprecher Michael Kuhr haben wir soeben die Erlaubnis zur Veröffentlichung eines Auszugs erhalten. Vielen Dank dafür - wir meinen dies geht alle Angler an (nicht nur Newsletter-Bezieher).


    Angler sollten kranke oder verendete Vögel natürlich unberührt lassen, und sie sofort den jeweiligen bei den Kreisen angesiedelten Veterinärbehörden zur Ermittlung der Todesursache des Tieres melden. Durch die gute Kenntnis der Gewässer und Reviere sind gerade den Anglern die Rast- und Brutplätze der Vögel gut bekannt. Sie können in ihren Revieren durch aufmerksames Beobachten einen wichtigen Beitrag zur Verhinderung der Ausbreitung des Vogelgrippe-Virus sorgen.

    Bis Dienstag sind auf der Insel Rügen bislang 2009 tote Vögel geborgen worden. 1558 Vogelkadaver wurden untersucht - die übrigen 451 waren bereits skelettiert. 103 Wildvögel (knapp 7 Prozent) sind positiv auf den "H5N1"-Virus getestet worden, davon 101 von Rügen und jeweils einer aus Ost- und aus Nordvorpommern. Es handelt sich zumeist um Höckerschwäne, außerdem um Singschwäne, Kanadagänse, Kormorane, zwei Bussarde, einen Habicht und eine Silbermöwe. Singvögel sind bisher nicht betroffen.

    Hier einige Anmerkungen: Bei niedrigen Temperaturen kann sich das Virus nach Angaben des Friedrich-Loeffler-Instituts zwar bis zu einigen Wochen halten. Sofern aber Wasser - beispielsweise die Ostsee oder Regen - über infizierten Kot spült, verringert sich die Viruskonzentration und damit auch die Ansteckungsgefahr. Mit dem Ansteigen der Tagestemperaturen werden die Viren zudem zunehmend inaktiv. Die Strände sind auch jetzt schon sicher, wenn die üblichen Hygienemaßnahmen eingehalten werden. Dazu gehören das Händewaschen und das Reinigen der Schuhe nach dem Gang durch das Angelrevier. Vor allem aber sollen Angler tote Tiere nicht berühren. Fragen in Verbindung mit dem Vogelgrippe-Virus "H5N1" werden über eine vom Bundeslandwirtschaftsministerium geschaltete Hotline gegeben: 01888/5294601 bis 5294605.

    Das gefährliche Vogelgrippe-Virus ist nach Erkenntnissen der Forscher nicht nur zwischen gleichartigen Vögeln, sondern auch zwischen verschiedenen Arten übertragbar. Dabei können sich gesunde Tiere auf verschiedenen Wegen anstecken. Infizierte Vögel - bei den Fällen in Deutschland waren es bisher alles Wildvögel - scheiden den Erreger entweder mit dem Kot oder über ein Sekret der Nase und der Augen aus. Andere, gesunde Vögel können mit den Exkrementen und der Körperflüssigkeit vor allem an Wasser- und Raststellen in Berührung kommen. Beim Picken oder Schnäbeln, aber auch im Wasser können sie sich durch Schmierinfektion mit dem Erreger infizieren und selbst erkranken. Die Funde von toten Aasfressern - zweier Bussarde und eines Habichts - weisen nach Angaben des Friedrich-Loeffler-Instituts für Tiergesundheit darauf hin, dass sich diese Tiere über die Aufnahme von Fleisch infizierter toter Vögel angesteckt haben. Besonders hoch ist die Erregerkonzentration in Hirn und Lunge!

    Umweltminister Dr. Christian von Boetticher hat Schleswig-Holstein nach den ersten Vogelgrippe-Fällen auf Rügen seinen eigenen Notfallplan für das Ausbrechen der Tierseuche im Norden überarbeitet. In Absprache mit den Landräten und lokalen Behörden seien jetzt Meldewege und Aufgabenverteilung begesprochen worden. Bislang gibt es nach den Worten des Ministers in Schleswig-Holstein (Stand 21. Februar) noch keinen bestätigten Vogelgrippe-Fall. Bei nachgewiesenen Fällen bleibe eine Koordination vor Ort die beste Lösung. Das Umweltministerium gab auch das Zwischenergebnis der Untersuchungen toter Vögel im Landeslabor bekannt. Demnach wurden bis Dienstag 194 Kadaver untersucht. Bei 191 davon konnte Vogelgrippe als Todesursache ausgeschlossen werden. Bei zwei Enten und einem Blesshuhn in Ostholstein wurde inzwischen ein so genannter "H-Fall" festgestellt, also ein allgemeiner Virusstamm. Sie werden im nationalen Referenzlabor untersucht. Es hatte bereits in der Vorwoche bei einem anderen "H-Fall" - einer Möwe aus Grömitz - Entwarnung gegeben.

    Copyright (c) 2000-2006, Landessportfischerverband Schleswig-Holstein e.V.. Alle Rechte vorbehalten. Unerlaubte Vervielfältigung ist untersagt und wird strafrechtlich verfolgt.


    Persönlicher Kommentar von mir zum letzten Satz: :tocktock:
     
  12. Bonita2000

    Bonita2000 Profi-Petrijünger

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    Fragen die sich im zusammenhang mit der Vogelgrippe stellen.

    1. Kann man sich bei Infizierten Vogeln anstecken?

    Meine Antwort: Ja, aber nur bei direkten Kontakt, sollte man Tote Vögel finden die zuständigen Behörden informiern.

    2. Kann wenn man z.B. selbst Hühner hat diese anstecken.

    Meine Antwort: Ja, wenn man zum Angeln war und nach dem im Hühnerstall geht sollte man anderes Schuhwerk anziehen oder gründlich reinigen.
    (Der Erreger kann mehere Tage im Vogelkot überleben).

    3. Kann man noch Geflügelprodukte verzehren.

    Meine Antwort: Ja ohne Bedenken da der Erreger wenn er überhaupt im Produkt vorhanden ist abgetötet wird.

    Gruß

    Hansi
     
  13. Don Rolando

    Don Rolando Einzelkämpfer

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  14. ewaldsee

    ewaldsee Profi-Petrijünger

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    Ob das aufmuntern kann???
    Hier ein auszug vom Robert Koch institut von Heute

    http://www.rki.de/cln_011/nn_225668/DE/Content/InfAZ/A/AviaereInfluenza/Aktuelle__Informationen.html

    Die Risikoeinschätzung für die Entstehung eines neuen Influenzavirus, das eine weltweite Grippewelle (Pandemie) auslösen kann, ändert sich durch das aktuelle Geschehen nicht grundlegend. Dies wäre nur der Fall, wenn der Erreger die Fähigkeit erlangt, sich effizient von Mensch zu Mensch auszubreiten (weitere Informationen des Robert Koch-Instituts zur Vogelgrippe, unter anderem Antworten auf häufig gestellte Fragen, sind abrufbar unter www.rki.de > Infektionskrankheiten von A – Z > Vogelgrippe). Allerdings wird das Risiko einer Pandemie maßgeblich davon beeinflusst, wie weit ein Virus verbreitet ist, das das Potential für eine weitere Anpassung an den Menschen und damit der Entstehung eines neuen Pandemievirus besitzt. Insofern bedeutet jeder neue Fund des Erregers eine gewisse Erhöhung des Risikos. Wichtiger als einzelne Erkrankungen bei Wildvögeln (mit denen Bürger normalerweise keinen Kontakt haben) sind große Ausbrüche bei Geflügel in Regionen mit engem Kontakt zwischen Geflügel und Mensch, insbesondere in Südostasien.

    MFG
    Bernie
     
  15. Don Rolando

    Don Rolando Einzelkämpfer

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    SCHUTZMASKEN ALS GEEIGNETER VOGELGRIPPESCHUTZ ERNEUT BESTÄTIGT:
    Die französische Regierung geht mit gutem Beispiel voran und lagert derzeit 400 Millionen Stk. Atemschutzmasken von Qualitätsherstellern ein. Interessant ist dabei dass die Franzosen zumindest 7 Masken pro Person einlagern.
    Den meisten anderen europäischen Regierungen genügen ca. 0,2 Masken pro Person.

    Und so soll es in Deutschland sein;

    Im Fall einer Pandemie ist für die Aufrechterhaltung der Infrastruktur gesorgt. Schlüsselpersonal erhält Tamiflu.
    Die weitaus größte Zahl der Menschen geht jedoch leer aus. Genauso verhält es sich mit Atemschutzmasken: Im Pandemiefall ist für den zivilen Markt nichts mehr vorhanden

    Und das zum Virus im Wasser;

    Zuschauertelefon_01:
    Herr Schulze aus Dresden fragt: Werden die Vogelgrippeviren auch in Badegewässern vermehrt oder sterben sie ab?

    Dr_Garten:
    Die Viren vermehren sich im Wasser nicht, sie vermehren sich nur in lebenden Tieren (Wildtier)

    Dr_Garten:
    Die Viruslast verringert sich langsam im Gewässer, bei tiefen Temperaturen bleiben sie allerdings länger infektiös
     
  16. Don Rolando

    Don Rolando Einzelkämpfer

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    Nun nochmal ganz im ernst, über Fische können sich Angler nicht anstecken, über Vogelkot aber schon; dazu folgender Bericht von Prof. Dr. Kurt Schreckenbach vom Institut für Binnenfischerei, Potsdam / Groß Glienicke.

    "Diese Aussage bezieht sich auf den gegenwärtigen Sachstand.

    Die Vogelgrippe ist, wie die meisten Viruserkrankungen von Warmblütern, nicht auf Fische übertragbar.

    Die Körpertemperatur der kaltblütigen Fische reicht für eine Entwicklung der Erreger nicht aus. Aufgrund dieser Temperaturbarriere sind ja auch die Infektionskrankheiten der Fische nicht auf Menschen übertragbar.

    Das Anfassen toter Wasservögel sollte nur mit Schutzhandschuhen erfolgen, da die Viren über kleine Hautverletzungen in den Menschen gelangen könnten.

    Der Ansteckungsweg der Vogelgrippe ist noch nicht vollständig geklärt. Über das Wasser ist aber eine Infektion wahrscheinlich kaum möglich.

    Mit dem Kot werden i.d.R. auch die Viren ausgeschieden, so dass der Kontakt mit Vogelkot vermieden werden sollte.


    Diese Aussage kann uns Angler etwas beruhigen, mahnt aber auch zur Vorsicht.


    In diesen Sinne Petri und Dicke Fänge.
     
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  17. Bonita2000

    Bonita2000 Profi-Petrijünger

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    Das man sich selbst Infiziert ist die möglichkeit sehr gering, ich glaube auch wenn man Tote Vogel mit blosen Händen anpackt ist die Ansteckungsgefahr gering.

    Trotzdem sollt man wie vorher auch Verendete Tiere nicht mit blosen Händen anpacken es besteht immer die Gefahr z.B. Tollwut, das Tote Tiere mit irgendeinen Vierus infiziert sind.

    Ich habe meine Hühner zur Zeit im Stall und vor dem Stall ein Camping Zelt aufgebaut so dass sie nicht mit Wildvogel in Kontakt kommen können.

    Der Vierus wird mit 100% auch bei uns kommen nach dem Letzten Stand ist er jetzt in Walsrode da sind ca 60 km von uns entfernt.

    Gruß

    Hansi
     
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  18. Angelspezialist

    Angelspezialist Super-Profi-Petrijünger

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    Kleine Bitte an Euch:

    Bitte stellt hier keine Vermutungen an, die manche Leser für echte Infos nehmen könnten. Dafür ist das Thema zu ernst!

    Also, definitiv rate ich hier jedem absolut keinen freilebenden (oder gar toten) Vogel - egal ob Huhn, Schwan, Fasan, Blesshuhn etc. - ohne Schutzhandschuhe anzufassen!!!
     
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  19. ewaldsee

    ewaldsee Profi-Petrijünger

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    Das erste Hundeartige Tier hat die Vogelgrippe eingeholt
    und zwar einen Steinmader in MVP.
    MFG
    Bernie

    Zitat: Also, definitiv rate ich hier jedem absolut keinen freilebenden (oder gar toten) Vogel - egal ob Huhn, Schwan, Fasan, Blesshuhn etc. - ohne Schutzhandschuhe anzufassen!!!
    Hinzu kommen jetzt die toten Vierbeiner.
     
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  20. Bonita2000

    Bonita2000 Profi-Petrijünger

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    Vogelgrippe​


    Wie kommt es zu einer Infektion?


    Hühner, Puten, Gänse, Enten, Tauben und wildlebende Wasservögel können sich gegenseitig sehr leicht mit dem Virus H5N1 anstecken. Der in Asien zirkulierende Virusstamm ist aktuell auch bei Wildvögeln in Deutschland, Italien, Griechenland, Bulgarien und seit längerem in der Türkei und in Rumänien nachgewiesen worden. Auch in Österreich, Slowenien, Kroatien, Serbien und Ungarn werden derzeit mögliche Vogelgrippe-Fälle bei Wildvögeln untersucht.

    Die Verbreitung lässt die Experten des Friedrich-Loeffler-Insitituts davon ausgehen, dass Zugvögel bei der Übertragung mit "mäßiger bis hoher" Wahrscheinlichkeit beteiligt sind. In Deutschland gilt nach Aussage des Verbraucherschutzministeriums ab dem 17.02.2006 vorsorglich eine Stallpflicht für Geflügel, um die Möglichkeit einer Infektion zu minimieren. Davon betroffen sind Hühner, Truthühner, Perlhühner, Rebhühner, Fasane, Laufvögel, Wachteln, Enten und Gänse. Nicht abschließend erforscht ist die Überlebensdauer des Virus außerhalb eines Wirtstieres.

    Eine direkte Übertragung vom Tier zum Menschen setzt voraus, dass ein intensiver, unhygienischer Kontakt stattgefunden hat. Bisherige Untersuchungen sprechen alle dafür, dass eine direkte Ansteckung des Menschen vom Geflügel nur über Vogelkot, eingeatmete Tiersekrete oder virushaltigen Stallstaub stattfindet. Eine Ansteckung von Mensch zu Mensch würde voraussetzen, dass das H5N1-Virus einen Subtypus bildet, der sich im menschlichen Körper vermehren kann. Das ist bislang nach Erkenntnissen des Robert-Koch-Institutes nicht geschehen. Eine effektive Übertragung von Mensch zu Mensch findet also nicht statt.

    Auch eine Übertragung durch Lebensmittel vom Geflügel gilt als unwahrscheinlich. Zwar können infizierte Hühner während der kurzen Inkubationszeit noch Eier legen. Sie dürfen aber nicht in den Handel gelangen. Auch in geschlachteten Tieren kann das Virus enthalten sein. Weil aber Influenzaviren bei Erhitzung schnell absterben, sind gekochte oder anderweitig erhitzte Lebensmittel als frei von infektiösen Viren anzusehen. Eine Temperatur von 70 Grad vernichtet das Virus zuverlässig. Tiefgekühlt kann H5N1 mehrere Jahre überleben. Dennoch ist nach Aussage des Robert-Koch-Instituts höchst unwahrscheinlich, sich über zubereitete Tiefkühlkost zu infizieren – auch weil die dafür nötige Virenkonzentration nicht ausreicht. Gleichwohl gilt in der EU ein strenges Importverbot für lebendes Geflügel, Geflügelfleisch, Federn und Eier aus betroffenen Regionen.

    Die EU-Kommission hat mit den Agrarministern der 25 Mitgliedsländer neben dem Geflügel-Importstopp auch ein generelles Importverbot für Wildvögel und Ziervögel erlassen. Der Importstopp umfasst neben lebenden Tieren auch Geflügelfleisch, Eier, Federn und Tierpräparate.

    weitere Informationen findet man z.Z. auf www.real.de

    Gruß

    Hansi
     
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