Gesamte Fisch-Hitparade durchsuchen

PLZ15 Bruch Neubleyen bei Bleyen

Dieses Thema im Forum "- Angelgewässer PLZ-Gebiet 1...." wurde erstellt von Angelspezialist, 5. April 2004.

  1. Angelspezialist

    Angelspezialist Super-Profi-Petrijünger

    Registriert am:
    25. Februar 2004
    Beiträge:
    20.702
    Likes erhalten:
    27.257
    Ort:
    79379
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 8. Mai 2016
  2. stadtangler

    stadtangler Spitzenbrecher

    Registriert am:
    7. Mai 2005
    Beiträge:
    1.008
    Likes erhalten:
    1.797
    Ort:
    Mombris, Germany
    Nullnummer am Bruch

    Nach einer Woche relativ intensivem Vorfüttern haben wir drei Tage am Bruch Neubleyen mit dem Angeln auf Karpfen und andere Fische verbracht. Die Wetterbedingungen waren ziemlich optimal, fallender Luftdruck, guter Wind, leichter Regen hin und wieder.
    Das Fazit ist sehr ernüchternd: Viel Fisch gibt es da nicht.

    Beginnen wir mit den Nachrichten von den vorbeikommenden Einwohnern, die von einem verheerenden Fischsterben Anfang der Neunziger berichten, von Schubkarren voller Zweimeterwelse, die damals abtransportiert wurden und vom letzten verbliebenen Großkarpfen namens Bruno. Vom ausbleibenden Besatz und von einigen restlichen Schleien und Aalen.

    Zwei schöne Angelplätze an den Badestellen, ein See wie eine vierfingrige Faust, zwei der Arme leider ziemlich tot, gelbliche Wasserfarbe (vielleicht durch den Blütenstaub). Kaum Kleinfischaktivität, null Fischanzeige bei zwei Durchquerungen mit Echolot, wenig Platscher am Abend und in der Nacht.

    Ein paar Schnurschwimmer an den Karpfenruten, ein einziger Biss in drei Tagen, der nicht gelandet werden konnte, kein einziger Hecht, nicht mal ein Schniepel an der Spinnrute. Kein Barsch, kein Brassen gesichtet.

    Ein Aal von 35cm beweist vielleicht einen Besatz, Aale sollen sonst auch gut gehen, der einzige Grund, warum manche der Einheimischen hier noch fischen gehen. Vielleicht von Köderfischen für die Oder mal abgesehen.

    Der See ist meist zwischen zwei und drei Meter, kaum mal tiefer, oft flacher. In der Mitte ein kleiner Fleck mit vier Metern war die tiefste Stelle, die wir ausmachen konnten. Dort auch der unverwandelte Biss.
    In den Seitenarmen oft verschlammt, ausgedehnte Seerosenfelder, Äste und einige Metallteile erschweren da das Angeln.

    Biber, Kornweihe und anderes Getier bieten abwechslungsreiche Aussicht, aber das Angeln hätten wir uns auch schenken können. Um eine Erfahrung reicher sind wir am Samstagabend wieder abgefahren.

    Nicht ohne unseren Lagerplatz penibel sauber zu hinterlassen, wurden wir doch mit unseren drei Bulettenautos äussert misstrauisch beäugt. Mehrfach wurden von den Spaziergängern die Ruten im Wasser gezählt und diejenigen, die abgestellt waren, genau auf ihre Funktion untersucht.
     

    Anhänge:

    Zuletzt bearbeitet: 29. Mai 2011

Diese Seite empfehlen