Köderfisch und C&R

Dieses Thema im Forum "- Meckerecke" wurde erstellt von Fishripper, 30. November 2013.

  1. Brahma27

    Brahma27 Gast


    :hahaha: nicht nur Du siehst das so....
     
  2. Spaik

    Spaik Super-Profi-Petrijünger

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    Da gehe ich mit und sage, sogar alle Ansitzangler würden das tun :)

    Ausser die Fischstreichler
     
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  3. Flossenjäger

    Flossenjäger Allround-Angler

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    @west;

    Was ist ein "Problemfisch" :confused:

    Sowas wie ein "Problembär", also etwa ein "Brunohecht"... :durcheina

    Bitte um Aufklärung!
     
  4. Neutzel

    Neutzel Gummizuppler

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    Jo, aber besser gefangen wird dennoch nicht:prost
     
  5. Flossenjäger

    Flossenjäger Allround-Angler

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    Also, ich habs dieses Jahr selbst erfahren, dass man (ich) gute Hechte mit dem richtigen(!) KuKö an Gewässern fangen kann an denen das hartnäckige Gerücht umgeht, nur mit KöFi (und ausschließlich lebende!) erfolgreich zu sein.

    Obwohl ein lebender KöFi dennoch erfolgreicher sein würde als ein toter, bin ich weiterin dafür, dass die gesetzliche Regelung beim toten bleibt. Es ist eben ein höheres anglerisches Können gefragt.

    Gruß!
     
  6. west

    west verkauft nix

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    z.B. ein Hecht der unter den Enten aufräumt und mit Kukös nicht zu fangen ist usw.!
     
  7. Maestro

    Maestro Super-Profi-Petrijünger

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    Oh doch, die Angler kannten schon was anderes..aber warum was anderes nehmen, wenn doch der beste natürliche Köder, den die Natur zu bieten hat, greifbar ist?

    Bei Strömung spielt es eh keine Rolle, da wirkt auch ein toter Köfi lebendig.Daher...was soll's.

    Köfi oder Kukö..alles bringt Fisch.
     
  8. *Chorche*

    *Chorche* Karpfen-Fünfzigpfünder

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    Und selbst wenn es bei uns in Österreich mal wieder erlaubt sein sollte, ich würde NIE mit lebendem Köfi angeln...

    Grausam und unnötig, mehr fällt mir dazu nicht ein... Ein gut angebotener Toter fängt genauso gut :)
     
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  9. Hechtfreund

    Hechtfreund Super-Profi-Petrijünger

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    eine hechtoma sagte mir mal ins gesicht, warum sollte ich jagen gehen wenn ich auch vom boden aufsammeln kann.
     
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  10. Knotenlöser

    Knotenlöser Petrijünger

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    Guten Abend zusammen,
    im Folgenden würde ich gerne die ein oder andere Aussage des TE aus meiner Sicht beantworten bzw. bei dem ein oder anderen nachhaken. Vielleicht geht es ja nur mir so, aber das ein oder andere verstehe ich nicht.

    Zur Logik des Köderfisch töten und damit Hechte zum Releasen fangen:
    Meiner Meinung nach angelt jemand der seine Hechte allesamt wieder freilässt nur zum Spaß.
    Der tote Köderfisch ist dabei nur mittel zum Zweck und wird deshalb in Kauf genommen. Ich persönlich sehe darin keine Unlogik.
    Würde ein lebender Köderfisch mit der Chance ohne biss wieder freigelassen zu werden dies relativieren?
    Spaßangler wird es weiterhin geben - ob mit lebenden oder toten Köderfisch.
    Und da bin ich zumindest froh, daß die vielzahl doch eher Kunstköder verwendet. So muß kein Tier "sinnlos" sterben und derjenige bekommt dennoch seinen Spaß.

    Als kleine Definition meinerseits:
    Ich bin mir sicher, daß Spaß eine entscheidene Rolle beim Angeln spielt. Ich weiß, ich begebe mich damit auf sehr dünnes Eis, aber einen Angler der sich nicht in irgendeiner Art und Weise über seinen Fang gefreut hat ist mir persönlich noch nicht untergekommen.
    Mir kann niemand erzählen, daß es für ihn nicht in irgendeiner Form spaß gebracht hat, wenn der Fisch "draußen" ist und die Montage, Köderführung, Drill etc. geklappt hat.
    Ich umschreibe es deswegen so weit, weil Spaß in meinen Augen mehr bedeuten kann als das reine Vergnügen auf kosten eines Lebewesen.

    Weiterhin zum Köderfisch:
    Es ist für mich völlig einleuchtend, weshalb der tote Fisch als Köder erlaubt ist, trotz das es sich hierbei um ein Wirbeltier handelt.
    Es ist das Hauptbeutetier eines Raubfisches.
    Was ist dort naheliegender als selbiges zu verwenden?
    Ist das nicht vielmehr ein entgegenkommen an uns Angler?
    Wenn ich den Marder aus dem Hühnerstall haben will, greift man doch auch auf Eier als Köder zurück anstelle von Autoreifen...

    Zum Thema Wels möchte ich mich nicht groß auslassen, da läuft in einem anderen Forum bereits eine hitzige Diskussion.

    Die Karausche vermehrt sich bei Euch also rasch? Glückwunsch! So ein schlechter Fisch ist sie doch gar nicht und galt meines Wissens nach lange als bedroht.
    Europaweit soll die Populationsdichte zumindest sinken.
    Bei uns am See kommen sie auch vor. Von übermäßigem Nachwuchs kann jedoch nicht die Rede sein. Hauptakteure auf den Futterplätzen sind Karpfen und große Brassen. Unser See beherbergt zudem einen netten Schleienbestand.
    Die Karausche nimmt da eher eine Nebenposition ein.

    Die Intention bzgl. des Aals kann ich nachvollziehen. 60cm Schonmaß könnten sicherlich dazu beitragen, daß die Rate an abwandernden Aalen ansteigt, jedoch ist es fraglich, ob es Dank anderen Störgrößen ( Wegeverbau, Aalreusen ) an der Zahl an abgewanderten Laichtieren viel ändert.

    Mindestmaß beim Hecht: Was nun - A oder B? Beim Wels anführen, daß der Hecht genauso räuberisch agiert aber dann eine erhöhung des Mindestmaß fordern?
    Hier bitte ich um Aufklärung!

    Schonzeit der Regenbogenforelle völlig nachvollziehbar. Allerdings kann ich auch hier nur wieder für unsere Örtlichkeit sprechen.
    Der örtliche Verein betreut zwei Fließgewässerstrecken mit Bachforellen und Regenbogenforellen als Hauptfischarten.
    Die Regenbogenforellen entstammen einer Fischzucht Flussaufwärts und sind nicht durch den Verein gesetzt worden. Dieser bevorzugt es den örtlichen Bestand an Bachforellen zu schützen.
    Deshalb kann ich eine Schonzeit für Regenbogner auch voll verstehen und unterstützen, alleine um ein Verangeln im Laich stehender Bachforellen zu vermeiden.
    Diese laicht schließlich ab Oktober.

    Bitte nicht als Angriff sehen - es wurde jedoch zum Nachdenken aufgefordert.
    Weshalb sich alle auf den Köderfisch stürzen kann ich jedenfalls nicht verstehen, wo der Ausgangspost doch so viel Potenzial zur Diskussion mitbringt.

    Zum Schluß möchte ich dennoch meine Sicht zum Köderfisch bringen.
    Da ich die Zeit des lebenden Köderfisches nicht mehr erlebt habe, trauer ich dieser auch nicht hinterher. Nicht zu Letzt deshalb, weil es nicht meiner Sicht der Dinge im Bezug auf waidgerecht entspricht.
    Einem toten Köfi kann ich Dank Segelpose "fahrt" verleien bei geschicktem Einsatz.
    Ebenso braucht ich kein Gummi in den Tümpel werfen, denn es gibt ja Systeme mit denen ich den Köderfisch aktiv fischen kann.
    Mittels dieser Systeme kann ich dem toten Köderfisch wieder "Leben einhauchen", auch wenn dies mit Ansitzangeln nichts mehr zu tun hat.

    In diesem Sinne einen schönen Rest 1. Advent!

    Grüße,
    Marvin
     
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  11. Tommy80

    Tommy80 Blechschwinger

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    Ein Mindesmaß beim Aal ist doch der größte Unfug, dass kann man in Gewässern gerne durchziehen, wo die Aale nicht abwandern können. Für alle anderen Gewässer müsste eher ein Höchstmaß (vielleicht 40-50cm?) her, um sämtliche Blankaale zu schonen.

    Zum lebenden Köderfisch äußere ich mich nicht, ich halte ihn als Spinnangler für überflüssig, daher kann man den Kleinen die Todesqualen völlig ersparen.


    Zum Thema C&R und Köderfische abmurksen: Werde ich auch nie verstehen, entweder oder. Alles andere ist Heuchelei. Wer sich dann noch Seefisch als Alternative reinzieht, dem kann man auch nicht mehr helfen. Aber es soll ja auch Tierrechtler geben, die glauben, dass ihre vegane Ernährung keine Tiere grauenvoll tötet und deren Lebensraum zerstört.

    :augen
     
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  12. Neutzel

    Neutzel Gummizuppler

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    Wenn ich sehe was an Aalen in Wehren und Wasserkraftanlagen zerschreddert und vor den Kuesten schon an Jungtieren abgefischt wird, muss der Hwbel mal nicht bei den Angelfischern angelegt werden.

    Mal so am Rande ;-)
     
    jürgen W. aus T. gefällt das.
  13. Flossenjäger

    Flossenjäger Allround-Angler

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    Sorry, aber ich verstehe den Sinn nicht, einen Hecht als Problemfisch zu bezeichnen. :nixweiss: Es dürfte allgemeinhin bekannt sein, dass jeder Hecht einen Jagdtrieb hat und deshalb keinen Unterschied in seiner Beute macht.
    Will sagen, dass er entsprechend seiner Größe und des Nahrungsangebotes in seiner Umwelt auch zugreift, ohne vorher danach jemanden zu fragen, ob es ihm passt! :spass

    Natürlich wäre es dem Fischereipächter lieber, wenn ein Hecht nur mit relativ wertlosem Weißfisch vorlieb nimmt. Aber der blöde Hecht muss doch ausgerechnet den Edelfisch bevorzugen :shock ! Oder er schnappt nach den Küken der Saison, was wiederum den Enten fütternden Spaziergängern mißfällt. Leider hält sich kein Hecht an solche "Regeln". Es gibt keinen unproblematischen Hecht in diesem Sinne, gleiches trifft auch auf Waller zu.

    Weshalb ein Ü-metriger Hecht releast wird und ein Waller (wie behauptet) nicht, liegt sicher an dem Besatz in dem jeweilgen Gewässer (Überbestände) und an denjenigen, die persönliche Ambitionen zum Releasen einer speziellen Fischart haben.

    Man sollte aus der Fernsicht nicht verallgemeinern und wild spekulieren, was richtiger wäre, wenn man die örtliche Gewässersituation (und die Gewässerordnung/Entnahmeregeln) nicht kennt.

    Aus meiner Sicht wäre ein lebender KöFi in einem stehenden Gewässer angeboten einem toten eindeutig überlegen. Selbst am System vom Ufer aus angeboten bietet der lebende einfach viel mehr Natürlichkeit. Die Chancen, einen bereits vergrämten und äußerst mißtrauischen Esox zum Biß zu verleiten, wären enorm höher.

    ABER dennoch bin ich persönlich weiterhin dagegen, die Verwendung vom lebenden KöFi wieder zuzulassen! Es geht eben auch ohne!

    Ich schließe mich dem Argument von Tommy80 voll und ganz an, "den Kleinen die Todesqualen zu ersparen". Auch die (Schutz-)Behauptung (gegen das schlechte Gewissen), dass man dem KöFi vorsichtig den Haken entfernt und er nach seinem Einsatz munter davonschwimmt , halte ich für Unfug. Davor hatte er sicherlich einige Gewaltwürfe zu überstehen, wurde abrupt mittels Blei in die Tiefe gezogen und wieder an die Luft befördert....etc. Nach dem Abhaken werden sicher zu über 90% der KöFi´s verludern. In der modernen Angelei sollten solche Methoden endgültig ad Acta gelegt sein.

    Gruß!
     
    Zuletzt bearbeitet: 4. Dezember 2013
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  14. Fuerstenwalder

    Fuerstenwalder gesperrt

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    Die Natur kennt keine Verschwendung. Ein Köfi, der überlebt hat, ist mit Sicherheit ein verletzter Fisch und kranke und verletzte Tiere holen sich die Räuber. Ist er tot, entsorgen ihn die Aasfresser.
     
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  15. Euli

    Euli SchleienSchreck Gutachter-Kollegium

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    Ich dachte das Thema hier könnte interessant werden, aber nun sind wir wieder da wo 99% aller Themen hier im Forum sind..... Schade aber wieder ein Thema das abgehakt ist. Danke an den Ersteller, schade das es wieder so zerpflückt wird.

    ciao
     
  16. Flossenjäger

    Flossenjäger Allround-Angler

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    Oh, welch neue Weisheit..... :klatsch

    Du kennst aber nicht den Unterschied dazu, einen Fisch (zudem als Angler mit abgelegter Fischereischeinprüfung) zu malträtieren, um einen größeren (und vermeintlich wertvolleren) fangen zu wollen? Sollte man eigentlich voraussetzen! :(

    Wenn ich so mitbekomme, was da alles an KöFi genommen wird. Von der Forelle über kleine Karpfen bis hin zum Aal (zum Wallerfang). Um dann einen Hecht zu fangen, der dann mit dem Argument "Hecht ess ich eh nicht" wieder retour geht.

    Aber in diesem Thread geht es ja nicht nur um das Thema KöFi und C & R, aber eben auch. @Euli; man kann natürlich auch mal selbst einen interessanten Beitrag zu den Themen äußern, anstatt diesen Thread im Namen der Allgemeinheit als abgehakt zu titulieren! Der Themenersteller hat mehrere Probleme zur Diskussion gestellt, dazu kannst du dich auch gerne äußern! Wo ist dein Problem?
     
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  17. Fishripper

    Fishripper Chefangler von Sebnitz

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    Welche logik ist das?

    Zitat von Tommy80
     
    Zuletzt bearbeitet: 26. Januar 2014
  18. Winde

    Winde Profi-Petrijünger

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    Hallo,

    wo wir gerade von Logik sprechen.

    Zur Erinnerung; Abwandernde Aale (Blankaale) nehmen keine Nahrung mehr auf.

    Was soll da eine Schonregelung für Angler bezüglich Blankaal bringen?

    Noch mal zur Erinnerung. Ein 50-60 cm Aal kann auch ein erwachsenes Männchen sein, 12 Jahre alt und kurz davor blank zu werden.

    Beim Aal ist halt alles etwas komplizierter.

    Winde
     
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  19. kingfisher61

    kingfisher61 Profi-Petrijünger

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    lasst den Glasaalfang verbieten,macht keiner weil die Chinesen zahlen Kohle
    Kleinstwasserkraftwerke werden gebaut weil der Staat den Mist fördert (Anglersteuergelder)
    das sind Probleme die zu lösen wären
     
  20. Fishripper

    Fishripper Chefangler von Sebnitz

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    Nicht ganz richtig.


    Wenn sie das Meer ereichen oder auf dem Weg dahin, nehmen sie ab und zu noch Nahrung zur Kraftgewinnung zusich! Es werden immer wieder mal Blankaale mit der Angel gefangen!!!
     

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